Der Krebs hat uns erwischt.

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  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #1
Missymannmensch

Missymannmensch

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Ein unschönes Thema.
Mein Missymann hat Krebs. Am Kiefer neben dem unterem Eckzahn.

Er hatte eine geschwulst, etwa die Grösse einer kleinen Haselnuss. Er hatte keine Probleme damit. Gefressen, gespielt, gerockert, apportiert etc. wie eh und je. Das wurde anfang Mai operiert und ich dachte gut ist.
Ne, wäre ja zu schön, es wächst wieder.

Ich wurde an eine "spezialisierte" Klinik überwiesen und die haben sich das angeschaut. Mir wurde gesagt, dass wir noch einen CT machen können und es dann wohl auf Teilkieferentfernung, Chemo und Bestrahlung hinaus läuft.
Der Witz ist, dass damit nicht ausgeschlossen ist, das es nicht wiederkommt.

Nachdem ich mich mit vielen Hundehaltern darüber unterhalten habe, welche selbiges oder ähnliches bereits erlebt haben, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich das nicht machen werde.

Hatte jemand von euch schon mal so eine Entscheidung zu treffen? Wie geht ihr damit um?

In meiner menschlichen Familie ist Krebs mehr als häufig vertreten und ich habe genug Fälle von Chemo, Amputation und Bestrahlung mitbekommen um, für mich, zu sagen, das will ich ihm nicht antun.

So lange es ihn nicht behindert belasse ich es so. Evtl noch einmal entfernen. Sobald es behindert muss ich ggf konsequenzen ziehen.

Warum schreibe ich das alles? Gute Frage, ich glaube ich musste einfach meine wirren gedanken los werden.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #2
Huhu,


Warum du das schreibst? Weil du deine Gedanken irgendwo raus lassen musst und sollst. Und das ist richtig. :)


Der Hund meiner Nachbarn, ein Boxer, ein Traum von Hund, hatte das selbe. Er konnte noch einige Jahre damit leben.
Der Tumor wurde immer wieder entfernt, kam immer wieder, mal schneller, mal langsamer, aber er kam.
Bis zum Ende konnte er damit immer gut leben, war bis zum Ende ein Munterer, fröhlicher Kerl, hat mal mehr mal weniger gewogen, aber immer Glücklich dabei.

Du hast es ihm nicht angesehen, das er krank war. Nur wenn du es wusstest oder der Tumor zu gross war.
Sie haben das nur immer, so weit ich das weiss, wegschneiden lassen. Mehr wollten sie auch nicht machen und haben gesagt, "wenn es passiert, passiert es."
Er ist dann kurz vor meinem Zeus, im stolzen alter von 11 Jahren erlöst worden, da der Tumor wohl so gestreut hat, das er sich ins Gehirn gesetzt hat und Epilepsie/Krampfanfälle ausgelöst hat. Und da war der Zeitpunkt gekommen.

Wie alt ist Missymann?
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #3
Oh das tut mir leid. Bei Holly wurde ich damals auch vor die Wahl gestellt ob ich noch was machen lassen will oder nicht. Sie hatte Knochenkrebs im Vorderbein und Arthrose in der Schulter. Die Tierärztin meinte man könnte das Vorderbein amputieren weil der Krebs wohl nur da sitzen würde aber ich habe mich auch dagegen entschieden, sie konnte schon auf 4 Beinen wegen der Arthrose schlecht laufen da wollte ich ihr das mit 3 Beinen nicht mehr antun, sie war ja schon 10 Jahre alt was für einen Bernhardiner ja schon alt ist.
Sie hat Schmerzmittel bekommen und hatte dann noch 6 schöne Wochen bevor wir sie erlösen mussten :(

Bei Tieren ist der Vorteil das wir entscheiden können wann es genug ist, das finde ich gut. Wenn du denkst das es für euch der Beste Weg ist nichts mehr zu machen dann ist das auch gut so. Macht euch eine schöne Zeit, das kann ja noch Monate und Jahre gut gehen und dann verabschiedet euch würdevoll.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #4
Das tut mir Leid für dich, Missy. Aber du weißt sicher am besten, was für deinen Süßen gut ist!

Ich wünsche euch, dass ihr einfach noch eine lange Zeit Glück habt und die Zeit miteinander genießen könnt!
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #5
Missymannmensch - das tut mir schrecklich leid.

Ich habe mir auch schon oft darüber Gedanken gemacht, wie ich in solch einem Fall reagieren würde.

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich jegliche mögliche Behandlung durchführen lassen würde..... auch wenn man mich dann als gefühlskalt bezeichnet.
(Wobei ich dir nicht sagen kann, ob ich das im Ernstfall dann tatsächlich so handhaben würde.:uups::roll:)

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, würde ich den Hund solange behandeln lassen... sobald ich zu der Überzeugung komme, dass er Hund keine Aussicht auf ein schmerzfreies Leben hat - würde ich ihn gehen lassen.

und warum du das hier geschrieben hast??? - Ganz einfach... man möchte mit einer Verzweiflung irgendwo hin - und wo bekommt man ehrlichere Antworten als bei Menschen die man schon jahrelang (wenn auch nur virtuell) kennt.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #6
Danke, ihr seit lieb.

Das kleine Sattelschwein ist jetzt ca. 8,5.
Man hofft ja immer, dass sie einen überleben :(

Vor 6 Jahren starb meine Hündin, letztes Jahr mein Pferd und nun ist mein Lütter krank. Ab und an finde ich das Leben kacke.

Ich wurde auch gefragt, warum ich ihn denn sterben lasse und nicht die ca. 3000€, ct 500€-op mit nachsorge +-2500€ investiere.(eine Person die selbst keine Tiere hat).
Ich erklärte: Meine Oma hatte Brustkrebs, es wurden beide entfernt etc.. Recht kurze Zeit später war es wieder da und ich stand neben ihr, als sie starb, vor sich hin röchelte-weil sich durch das alles auch noch Wasser in der Lunge gesammelt hatte. Das war, neben den anderen, eine Erfahrung, die ich niemanden wünsche.

Sowas möchte ich Missymann ersparen. Wenn ich dann noch daran denke, dass diesem kleinem Oralfixiertem Bulli Ein teil vom Kiefer entfernt werden soll....Nein, das geht nicht.

Man kann mich gerne steinigen aber da ist es für mich sinniger ggf. die geschwulst erneut entfernen zu lassen, wie bei Knopfs Nachbarn.

So lange er keine Probleme damit hat, geistig-körperlich-futter, versuche ich ihm eine tolle Zeit zu bereiten.

Ich habe gestern zum Geburtstag von meinem Schatz ein Bilderrahmen/Gibsabdruckset bekommen und mich gefreut, dass ich das mit dem Puschel machen kann.

Bei meiner alten Hündin war es leider zu spät.

Danke, das ich euch zwischendurch die Ogren vollsülzen und jammern darf.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #7
Ach Mensch, das ist wirklich traurig und mir tut es auch sehr leid.

Weisst du, Ich habe ja vor etwas über einen Monat Zeus gehen lassen, er wäre im August fast 16 gewesen. Die Tierärztin sagte, "wir können noch, wir können aber auch erlösen." Ich habe mich für das Erlösen entschieden*Mit langem reden meiner Schwester, meinem Schwager und meinem Partner vorher* Und es war das richtige, ehe es in die Richtung "leiden"geht.

Manchmal muss man entscheidungen treffen, die kein anderer versteht. Und das ist dein Weg.
Ich wüsste z.B. nicht, wie ich damit umgehen würde.
8,5 Jahre ist ja nun noch kein hohes Alter.

Ich glaube bei dem Boxer kam das auch so in dem alter. Und er wurde 11.
Für die Halter war diese Methode auch die beste. Ich bin mir nicht sicher, ob da ne Chemo zwischen war, ich frag sie mal beim nächsten sehen. Aber ich glaube das hatten die nicht machen lassen.

Wenn ein so treuer Freund krank wird, dann leidet man immer mit. Das geht glaube ich kaum einem von uns hier anders. Daher ist das absolut nachzuvollziehen.

Und wenn du sagst, für dich ist das der Richtige weg, dann ist das der Richtige weg. DU kennst deinen Hund am besten.

Und so lange man es wegschneiden kann und so gut in Griff kriegt, Missyman damit fressen und leben kann, trotzdem glücklich ist und bei dir sein kann, warum also nicht?

Lass dich davon nicht abbringen und dir kein schlechtes Gewissen einreden.
Ich drücke die Daumen, das ihr noch ganz viele Jahre gemeinsam habt.

Vielleicht magst du ja Berichten, wie es bei euch weiter geht. Auch wie Missymann damit klar kommt.
Vielleicht hilft dir das auch ein wenig, bei der Verarbeitung des ganzen.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #8
Ich komm mal kurz von den Katzen reingeschneit, das Thema ist mir (leider) so vertraut...

Und wenn du sagst, für dich ist das der Richtige weg, dann ist das der Richtige weg. DU kennst deinen Hund am besten

Ganz genau das ist der Punkt! Mein Kater Ferdl hatte letzten Sommer einen Zungentumor. Da wurde auch entfernt, was entfernbar war (leider nicht alles, sonst hätte sie ihm die Zunge rausnehmen müssen, dann wäre er aber nicht überlebensfähig gewesen :(). Meine TÄ meinte auch, daß es schon Chemos für Katzen gäbe, aaaber.... nein, ich mußte da nichtmal überlegen. Meine Mama ist 1 1/2 Jahre vorher an Krebs gestorben, ich hab gesehen wie es ihr nach jeder Chemo schlechter ging - nein, das wollte ich Ferdl keinesfalls zumuten.

Uns blieben nur noch 2 Monate, aber das waren die intensivsten (und anstrengendsten, aber auch tollsten) Monate, die ich mit ihm hatte. Auf einmal nimmt man alles ganz anders wahr. Da mußte ich bei Deinem Bilderrahmen / Gipsabdruck dran denken.

Ach Mensch, ich drück euch beide ganz fest, und hoffe euch bleibt noch eine lange Zeit!
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #9
Ich kann absolut nachvollziehen, wenn du dich gegen eine Chemo oder Bestrahlung entscheidest.

Meiner Coco wurde ja letztes Jahr auch ein Tumor am Hals entfernt, der sich leider als boesartig rausstellte. Die Tieraerztin konnte auch nicht alles entfernen, da das ding sehr unguenstig auf der Halsschlagader sass:(. Sie meinte, wenn es wiederkommt, kann man es nochmal entfernen und dann eine Bestrahlung oder Chemo machen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich nicht, ob ich das meinem Maedchen antun wuerde. Coco hat solche Angst vorm Tierarzt und soweit ich mich belesen habe, verlaengert diese Behandlung so ein Hundeleben nicht besonders lang. Es war von einem halben bis Jahr die Rede. Mein Hund ist jetzt 6...das waere quasi nur wie eine Aufschiebung.

Egal wie du dich entscheidest...es wird richtig sein.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #10
Es geht doch hier gar nicht darum, dass du nicht bereit bist, das Geld für deinen Hund zu zahlen. Du hast bewusst gesagt, du möchtest ihm diese Behandlung nicht antun und das ist doch nur gut so. Da musst du dich doch für nichts rechtfertigen, ich bin sicher du wählst genau den richtigen Weg für euch. Einem Menschen mag man es noch erklären können, dass es ihm jetzt besch*** geht, aber die Therapie helfen kann. Ein Tier merkt nur, dass es ihm schlecht geht...

Fühl dich gedrückt wenn du möchtest!
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #11
Ich frage mich langsam wirklich, wo in letzter Zeit die ganzen Würmer herkommen, die überall drin zu stecken scheinen... *seufz*

Shorty, das tut mir so unheimlich leid für euch. Audrey und ich haben mit unseren beiden Miezen ja ähnliche Erfahrungen machen müssen. Ich kann ihr und Knöpfchen nur beipflichten. Das eigene Bauchgefühl trügt einen in solchen Fällen selten und wenn deines bei dem Gedanken an diese zahlreichen Maßnahmen zu rebellieren anfängt, wird das seinen Grund haben. Mir ging es ähnlich, als ich mit Fernandas Tumoren konfrontiert war. Die Ärztin sagte, man könnte sie einer Chemo unterziehen, aber bei ihrer Katze würde sie es nicht machen. Da war für mich klar: Wir auch nicht. Wobei es Fernanda bereits rundherum schlecht ging, muss man sagen. Da war der letzte Schritt nur eine logische Konsequenz. Uns wurden keine Hoffnungen gemacht, das Blatt noch wenden zu können und wenn solche gravierenden Zweifel bestehen, ziehe ich lieber etwas früher die Notbremse, als alles zu opfern für ein paar "unter Zwang" möglich gemachte Wochen, die vermutlich nur aus Leiden, Stress und Angst bestanden hätten.

Solange es deinem Sattelschwein gut geht, würde ich das Ganze so nehmen, wie es ist. Wenn sich daran etwas ändert, wirst du es merken und die richtige Entscheidung treffen.

Fühlt euch mal feste gedrückt!
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #12
Fühl dich gedrückt, wenn du magst!

Ich habe durch die Farbmäuse ja eine Tierart, bei der wahrscheinlich die meisten an Tumoren sterben. Wenn ich ehrlich bin, ist es mir unbegreiflich, wieso manche die Tumore operieren lassen. Nicht wegen dem Geld, sondern einfach wegen dem Tier.
Ich habe aktuell auch eine mit Tumor, ein 1 1/2 jähriger Kastrat (hat sowieso schon einen Knubbel am Hals - schon fast 6 Monate, jetzt hab ich vor 2 Wochen vor der Vergesellschaftung gesehen, dass er auch was am Bauch hat). Er kann damit leben und wenn nicht mehr, lass ich ihn gehen. Ihm ne OP anzutun, was am Hals schonmal laut meiner TÄ so gut wie unmöglich ist bei einer Maus, das Risiko der Narkose usw. will ich einfach nicht. Von meinen verstorbenen (10 Mausis bis jetzt in knapp 1 1/2 Jahren Haltung...) hatten nur 2 keinen Tumor, eine aber schon Ü2 und die zweite lag einfach tot im Gehege (vermutlich die Gene, aus dem Notfall sind viele einfach tot "umgefallen").

Bei einem Meerschwein wurde Tumor in der Blase diagnostiziert. Sie lebte noch ein knappes Jahr damit, natürlich zwischendurch immer mal wieder Schmerzmittel bei Bedarf.

Meine Tante bekam 2009 die Diagnose Lungenkrebs (quasi Kettenraucherin... ihre liebe Familie hat nichts draus gelernt; Mann, beide Töchter und Enkelin rauchen weiter) und hatte zig Chemos. An der Konfi-Feier meiner Schwester sah sie schrecklich aus, da zog sie schon nicht mehr die Perücke auf (wenn ich mich recht erinnere). Wenige Wochen später ist sie gestorben. Ihr Mann sagt: Wir hatten nochmal zwei schöne Jahre. Ob meine Tante das genauso sehen würde, die meiste Zeit in den 2 Jahren hat sie im Krankenhaus verbracht...
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #13
Oh man Missymannmensch ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst und würde glaub ich auch nur immer raus schneiden lassen, bei zu schnellen Wachstum hilft oft auch Cortison dagegen.

Ich kann ja sagen das so eine Chemo für den Hund leider nicht ohne ist, bei unserer wurde der Krebs im Alter von 6 3/4 Jahren diagnostiziert und es hies entweder Chemo oder sie ist innerhalb von 2 Monaten tot, da sie Lymhdrüsenkrebs hatte wäre sie qualvoll erstickt (die Knoten am Hals waren riesig).
Wir haben uns für die Chemo entschieden und die war so heftig das wir gesagt haben das tun wir nie wieder einen Tier an.
Die Chemo ging über 6 Monate und wir haben Sookie während der Chemo beinah 4x an der Chemo selbst verloren, die Chance das nach dieser Therapie ein Hund noch 2 Jahre lebt (auf unseren Krebs bezogen) lag bei 25% (die restlichen nicht mal ein Jahr) aber wir wollten ihr einfach noch ein Jahr geben weil sie so jung war....
Gesagt wurde uns damals das kostet so 2500 Euro war ein heftiger Schlag ins Gesicht, nach 6 Monaten waren wir dann bei 4800 Euro angekommen :eusa_think: naja ist ja fast das gleiche.....

Heute ist Sookie 12 Jahre und 4 Monate alt und gilt als der Wunderhund schlechthin, sie wird vom Onkologen überall erwähnt, ganz viele TA wissen durch ihn, von ihr und alle freuen sich das es ihr "weitgehends" gut geht.

Sie hat soviel Nachwirkungen mit denen wir heute noch zu kämpfen haben das wir gesagt haben, nein nie wieder, obwohl ich froh bin das wir sie noch haben.
Letztes Jahr bekam unsere eine Katze den gleichen Krebs, da wollten sie auch mit der Chemo ran, mein Mann wollte aber ich meinte nein, sie ist so geschwächt und bei Katzen sei er wohl noch viel aggressiver das ich ablehnte und sie gehen lies, da sie schon total geschwächt war.

Warum schreib ich dir das, ich denke einfach es wird nicht so viele geben die mit ihrem Tier eine Chemo über 6 Monate gemacht haben und wirklich positives berichten können, wir haben so viele kennengelernt und weit viel mehr leiden gesehen.

Ich kann deine Entscheidung wirklich gut verstehen und würde definitiv genauso handeln.

Kopf hoch und drücke deinen Wuff ganz doll, ihr packt das schon irgendwie zusammen.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #14
Mein Puschel ist gestern um ca 14:40 über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ich habe ihn den Tumor 2x entfernen lassen und gestern wurde erneut geröngt, weil er wieder da und sehr groß war.
Die betroffene Kieferhälfte hatte bereits große Zersetzungen am Knochen und lose Zähne.
Ebenfalls die "gute" Kieferhälfte.

Wie freudig er noch auf dem Behandlungstisch war. Mit dem Schweinebürzel gewedelt und die Helferinnen angesabbert.
Ja, er hat noch gespielt, gerockert und war (möchte ich behaupten) noch sehr lebensfroh.
Dennoch habe ich ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen lassen.
Ich hätte es mir nie verziehen, wenn ihm beim spielen, fressen oder spinnern der Kiefer gebrochen wäre.

Mein kleiner Wombat. Ich hoffe du verstehst dich im Himmel mit der alten Moischele.
Auch wenn mein Herz schmerzt und meine Seele leidet, danke das ich dich die 6,5 Jahre mein eigenes kleines Anglersattelschwein nennen durfte.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #15
Hi,

ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. :(

Mein allerherzlichstes Beileid aber es war garantiert die richtige Entscheidung. Run Free, Missymann und grüß alle voran gegangenen Tiere von uns.

Lg Demona
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #16
Das tut mir sehr Leid :(

Ich bewundere deine Entscheidung, ihn gehen zu lassen, bevor er leidet und seine Lebensfreude verliert. Das war bestimmt nicht Leid, aber du hast ihm damit sicher einen großen Gefallen getan.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #17
R.I.P Missyman.....

Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Sowohl vor einen Jahr als auch jetzt. Ich glaube nicht, dass ein Krebs der derartig aggressiv wächst, durch eine Entfernung und eine Chemo aufgehalten worden wäre.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #18
Danke euch.


ShiGi, das war mit die schwerste Entscgheidung meines Lebens und ich bin noch immer wie betäubt.

Eifelkater, ich bin davon überzeugt, dass es die richtigen Entscheidungen waren.
Mir hätte bei der Teilkieferentfernung keiner zusagen können, dass er nciht anderswo am Kiefer auftaucht.
So nicht.

Wir hatten eine tolle Zeit zusammen und in der KW 25 auch noch einen klasse Urlaub in Friedrichstadt.
Missy mochte es da immer sehr.
Ein Kollege von mir ist Fotografiebegeister und hat auch noch wunderschöne Bilder vom Puschel gemacht.

Hm, obwohl man weiß, dass es dem Tier jetzt besser geht ist das Herz so schwer.
Wer denkt denn daran, dass eine solche Pupsmaschine einem so fehlen kann.

demona, mit dem Gedanken halte ich mich aufrecht.
Missymann jagd mit meiner alten Hündin (die hatte ich vor Missy) über die grüne Wiese.

Das ist mein erstes Wochenende seit 6,5 Jahren ohne ihn. Immerhin habe ich noch Fetti und Schmuddel.
Die beiden sind im Moment auch extrem kuschelig. Sogar Schmuddel, der es normalerweise als persönlichen Angriff sieht, wenn man ihn auf den Arm hebt.
Merkt man, ob die Katzen ihn vermissen?
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #19
Es tut mir sehr leid das du diese Entscheidung treffen musstest, aber sie war mit Sicherheit richtig.

Mir fehlt meine noch heute und im August ist es schon ein Jahr her, aber sie fehlt hier so als wäre es erst gestern.

Also ich kann nur von unseren Katzen reden, sie sind nicht mehr auf das Sofa gegangen wo Sookie gerne schlief, sie haben viele Orte gemieden wo sie einfach gelegen hat, erst als wir einiges erneuert hatten, haben sie es wieder benutzt. Sie war ja ihre Freundin mit der sie schmusten und klar fehlt denen irgendwie auch was.

R.I.P. Missymann und grüße meine Sookie von mir, das Loch wird hier niemals gestopft werden können.

Dir wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit.
 
  • Der Krebs hat uns erwischt. Beitrag #20
Ich hatte jetzt richtig Gänsehaut.
Erst am Dienstag habe ich meine Wolfshündin 4 Tumore entfernen lassen.
Die TÄ hat mir auch gleich gesagt das Herz hat ganz schön zu tun gehabt.
Nochmal wird Akira nicht operiert, das schafft siemit dem Herzen nicht.
Meine Hündin ist 10 Jahre und hat seid 3 Jahren einen Herzklappenfehler.

Die Katzen merken sehr genau das jemand fehlt! War bei uns am 01.05. dieses Jahr auch das unser Kleiner den Kampf gegen Tetanus verloren hat.
Ich wünsche Dir viel Kraft.
 
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