- Gleichzeitig Ersthund und Zweithund - Pro/Kontra/Entscheidung Beitrag #1
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Hallo zusammen 
Ich habe es schonmal vor kurzem in einem anderen Thread erwähnt, dass ich an einem TH-Hund (Rüde, ca. 7 Jahre, Terriermix) dran bin und er zu mir ziehen soll.
Ich habe ihn u.a. aufgrund seiner Größe (klein-mittelgroß) und seines Alters ausgesucht. Das hat vor allem den Grund, weil ich Vollzeit arbeiten bin und er eigentlich während meiner Arbeitszeit bei meinen Eltern sein soll, die mittlerweile Rentner sind. So muss er nicht alleine sein und hat Gesellschaft. Das ist mit einem nicht pubertären, ruhigeren Hund leichter machbar bzw angenehmer für alle Beteiligten
Bevor ich zur Hauptgeschichte komme, muss ich noch kurz ausholen und erzählen, dass meine Eltern (und/oder auch ich) ca 4-5x die Woche vormittags bei meinem Bruder vorbeigehen (gleiches Grundstück wie ich, ca 100 m vom Elternhaus entfernt), um dessen große Hündin (1) ein wenig auszuführen (ca. 30-60 min, je nach Laune der Hündin iZm dem Wetter). Seine Frau arbeitet nur halbtags, fast unmittelbar nach dem Gassi ist sie dann auch wieder da.
Der TH-Hundi und die Hündin von meinem Bruder verstehen sich problemlos. Es wäre daher kein Problem mit beiden gleichzeitig Gassi zu gehen.
Selbst wenn vormittags meine Eltern mal nicht könnten, gäbe es im Notfall noch weitere Familienmitglieder in der Nähe, die da wären oder man es zeitlich anders timen könnte (Stichwort Gleitzeit), sodass der Hundi nicht sehr lange alleine wäre oder ich müsste (und könnte) dann halt mal kurzfristig Urlaub nehmen.
Kurz zu mir: Das wäre mein erster Hund. Laut den TH-Mitarbeitern und insbesondere der bisherigen Gassigängerin von dem Rüden stelle ich mich auch gar nicht so doof an und so wie es mir vorkommt, haben sie ein recht positives (hoffnungsvolles) Gefühl. Seit ca. 3 Wochen gehe ich regelmäßig mit ihm spazieren...
Wie in dem anderen Thread schon erwähnt, ist er nicht unbedingt ein Anfängerhund und hat Terriermäßig einen großen Dickschädel. Die erste Hürde bei ihm und an der anscheinend schon einige gescheitert sind, ist, mit ihm Gassi zu gehen. Wenn er einen nicht mag oder er keinen Bock mehr hat, läuft er u.a. nicht. Ansätze davon habe ich schon (früher) erleben dürfen und intuitiv anscheinend alles richtig gemacht, denn ich komme super mit ihm klar
Im TH ist der Rüde im Zwinger mit einer Hündin (zierlicher Schäferhundmix, ca. 5 Jahre, aus Rumänien, absolut sozial verträglich) und die beiden verstehen sich einfach super. Ein Traum für das TH wäre natürlich, wenn die beiden gemeinsam ein Zuhause finden würden... Die Hündin ist auch recht unsicher und orientiert sich viel an ihrem Freund. Beide sind bei Menschen, die sie kennen und vertrauen, total verschmust. Der Terrier ist mir gegenüber noch etwas reservierter in der Hinsicht und bevorzugt meistens andere, die er besser kennt, sie kommt mich aber immer freundlich begrüßen und will dann auch gerne geknuddelt werden.
Seit ca. 1 Woche fällt nun bei eigentlich jedem Besuch (von unterschiedlichen Leuten) die Frage, ob ich nicht doch lieber beide nehmen möchte. Und ich würde wirklich am liebsten, aber...
Das wären meine ersten Hunde. Die Befürchtung mich damit zu übernehmen, zu überfordern ist da. Auch ggf. in finanzieller Hinsicht: Hundesteuer (270€ anstatt 90€), Versicherung, TA, Futter,...
Beim Terrier sind wir aktuell so verblieben, dass er erstmal als "Pflegehund" zu mir zieht. So haben wir eine längere Eingewöhnungsphase.
Ich arbeite ja Vollzeit und kann meinen Eltern eher nicht 2 Hunde "andrehen" bzw effektiv sind es dann sogar 3. Da macht zumindest mein Vater zu 99% nicht mit. Mein Vater hat die beiden letzte Woche kennengelernt, meine Mutter heute Mittag.
Wenn ich die beiden also während meiner Abwesenheit nicht zu meinen Eltern bringen kann, heißt das, dass die 2 bei mir in der Wohnung alleine wären. Ich denke, spätestens ab mittags, wenn meine Schwägerin wieder da ist, würde sie bestimmt auch nach ihnen gucken und mit ihnen rausgehen können. Den Terrier hat sie schon kennengelernt und fand ihn super, hat sich auch schon zum Sitten angeboten bzw dass sie auch nach der Arbeit mit ihm gehen könnte.
Die Hündin würde sie aber bestimmt auch super finden. Ihre Hündin ist auch recht verträglich.
Aber überwiegend wären die beiden doch ohne menschlichen Kontakt alleine bei mir Zuhause.
Wäre das wirklich zumutbar / ok ? Oder ist mein ursprünglicher Plan besser ?
Großes Sorry für den langen Text und vielen Dank für die, die bis zum Ende durchhalten und dann auch noch die Kraft haben, eine Antwort zu tippen
Ich habe es schonmal vor kurzem in einem anderen Thread erwähnt, dass ich an einem TH-Hund (Rüde, ca. 7 Jahre, Terriermix) dran bin und er zu mir ziehen soll.
Ich habe ihn u.a. aufgrund seiner Größe (klein-mittelgroß) und seines Alters ausgesucht. Das hat vor allem den Grund, weil ich Vollzeit arbeiten bin und er eigentlich während meiner Arbeitszeit bei meinen Eltern sein soll, die mittlerweile Rentner sind. So muss er nicht alleine sein und hat Gesellschaft. Das ist mit einem nicht pubertären, ruhigeren Hund leichter machbar bzw angenehmer für alle Beteiligten
Bevor ich zur Hauptgeschichte komme, muss ich noch kurz ausholen und erzählen, dass meine Eltern (und/oder auch ich) ca 4-5x die Woche vormittags bei meinem Bruder vorbeigehen (gleiches Grundstück wie ich, ca 100 m vom Elternhaus entfernt), um dessen große Hündin (1) ein wenig auszuführen (ca. 30-60 min, je nach Laune der Hündin iZm dem Wetter). Seine Frau arbeitet nur halbtags, fast unmittelbar nach dem Gassi ist sie dann auch wieder da.
Der TH-Hundi und die Hündin von meinem Bruder verstehen sich problemlos. Es wäre daher kein Problem mit beiden gleichzeitig Gassi zu gehen.
Selbst wenn vormittags meine Eltern mal nicht könnten, gäbe es im Notfall noch weitere Familienmitglieder in der Nähe, die da wären oder man es zeitlich anders timen könnte (Stichwort Gleitzeit), sodass der Hundi nicht sehr lange alleine wäre oder ich müsste (und könnte) dann halt mal kurzfristig Urlaub nehmen.
Kurz zu mir: Das wäre mein erster Hund. Laut den TH-Mitarbeitern und insbesondere der bisherigen Gassigängerin von dem Rüden stelle ich mich auch gar nicht so doof an und so wie es mir vorkommt, haben sie ein recht positives (hoffnungsvolles) Gefühl. Seit ca. 3 Wochen gehe ich regelmäßig mit ihm spazieren...
Wie in dem anderen Thread schon erwähnt, ist er nicht unbedingt ein Anfängerhund und hat Terriermäßig einen großen Dickschädel. Die erste Hürde bei ihm und an der anscheinend schon einige gescheitert sind, ist, mit ihm Gassi zu gehen. Wenn er einen nicht mag oder er keinen Bock mehr hat, läuft er u.a. nicht. Ansätze davon habe ich schon (früher) erleben dürfen und intuitiv anscheinend alles richtig gemacht, denn ich komme super mit ihm klar
Im TH ist der Rüde im Zwinger mit einer Hündin (zierlicher Schäferhundmix, ca. 5 Jahre, aus Rumänien, absolut sozial verträglich) und die beiden verstehen sich einfach super. Ein Traum für das TH wäre natürlich, wenn die beiden gemeinsam ein Zuhause finden würden... Die Hündin ist auch recht unsicher und orientiert sich viel an ihrem Freund. Beide sind bei Menschen, die sie kennen und vertrauen, total verschmust. Der Terrier ist mir gegenüber noch etwas reservierter in der Hinsicht und bevorzugt meistens andere, die er besser kennt, sie kommt mich aber immer freundlich begrüßen und will dann auch gerne geknuddelt werden.
Seit ca. 1 Woche fällt nun bei eigentlich jedem Besuch (von unterschiedlichen Leuten) die Frage, ob ich nicht doch lieber beide nehmen möchte. Und ich würde wirklich am liebsten, aber...
Das wären meine ersten Hunde. Die Befürchtung mich damit zu übernehmen, zu überfordern ist da. Auch ggf. in finanzieller Hinsicht: Hundesteuer (270€ anstatt 90€), Versicherung, TA, Futter,...
Beim Terrier sind wir aktuell so verblieben, dass er erstmal als "Pflegehund" zu mir zieht. So haben wir eine längere Eingewöhnungsphase.
Ich arbeite ja Vollzeit und kann meinen Eltern eher nicht 2 Hunde "andrehen" bzw effektiv sind es dann sogar 3. Da macht zumindest mein Vater zu 99% nicht mit. Mein Vater hat die beiden letzte Woche kennengelernt, meine Mutter heute Mittag.
Wenn ich die beiden also während meiner Abwesenheit nicht zu meinen Eltern bringen kann, heißt das, dass die 2 bei mir in der Wohnung alleine wären. Ich denke, spätestens ab mittags, wenn meine Schwägerin wieder da ist, würde sie bestimmt auch nach ihnen gucken und mit ihnen rausgehen können. Den Terrier hat sie schon kennengelernt und fand ihn super, hat sich auch schon zum Sitten angeboten bzw dass sie auch nach der Arbeit mit ihm gehen könnte.
Die Hündin würde sie aber bestimmt auch super finden. Ihre Hündin ist auch recht verträglich.
Aber überwiegend wären die beiden doch ohne menschlichen Kontakt alleine bei mir Zuhause.
Wäre das wirklich zumutbar / ok ? Oder ist mein ursprünglicher Plan besser ?
Großes Sorry für den langen Text und vielen Dank für die, die bis zum Ende durchhalten und dann auch noch die Kraft haben, eine Antwort zu tippen