Mein Hund hat einen Tumor :(

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  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #1
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Em1992

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Hallo ihr Lieben,
Bei meiner Hündin (10) wurde ein Tumor festgestellt, entweder einer an der Milz oder Leber, das wird sich heute beim erneuten Ultraschall zeigen.
Ich bin echt fertig und habe große Angst vor diesem Termin. Ich weine die ganze Zeit und wüsste auch nicht was ich dann machen sollte.
Der Tierarzt hat gesagt wenn es einer an der Leber ist kann man nichts machen, bei einem an der Milz kann man evtl operieren.

Ich bin quasi mit meiner Hündin aufgewachsen und es tut so weh
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #2
Was zeigte denn der US?
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #3
Der Tumor sitzt an der Milz, der TA hat erklärt, im Ultraschall sieht man dass der Rand des Tumors nicht glatt sondern gefranst ist, was auf metastasen hindeutet.
Er hat jetzt gesagt dass er mir nicht explizit zu der OP raten kann, weil das nicht viel bringen würde, wenn der Tumor bereits gestreut hat. Der Tumor ist sehr groß (kindskopfgross) und dementsprechend hat meine Maus wohl nur noch wenige Wochen :( ich hab absolut keine Ahnung wie ich jetzt verfahren soll.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #4
Sind denn sichtbare Metastasen vorhanden?
Sind welche in der Lunge?
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #5
Hallo,
erst einmal tut es mir leid für dich und deinem Hund und ich wünsche euch viel Kraft auf eurem Weg.

Wie miwok schon schreibt: Wurden Metastasen gefunden oder hatte der TA nur diese Vermutung?

Letzen Endes kannst nur du sagen welchen Weg du gehen möchtest. Du weißt wie das Wohlbefinden deines Hundes ist, du kennst deinen Hund am besten.
Meine damalige Hündin hatte am Darmausgang einen Tumor sitzen. Ich entschied mich gegen eine OP, da sie 15 Jahre alt war und ich mir sicher war das die OP ein zu großes Risiko wäre.
Es ist keine leichte Entscheidung und eine echt beschissene Situation, ich weiß.
Du könntest dir auch ne zweite Meinung einholen, beim anderen TA.

Ich wünsche euch alles Gute und egal wie du dich entscheidest es gibt keine Falsche Entscheidung, in deiner Situation.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #6
Oh Nein....
Das ist furchtbar, aber ich würde bei Metastasen keine OP machen, er quält sich dann nur unnötig. Ich würde alle für einen würdevollen Ableben vorbereiten und die letzten Tage mit ihm voll auskosten...:107:
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #7
Sichtbar waren keine Metastasen. Der TA hat das aber aufgrund der Struktur des Tumors (wie ich beschrieben habe) stark vermutet. Aktuell bin ich grade kurz davor zu sagen, ich lasse die OP machen und setze alles auf eine Karte :( Meine Hündin (Sib. Husky) ist sehr fit, war nie krank, selbst einen Autounfall hat sie im Alter von 4 Jahren sehr gut überstanden... andererseits habe ich noch kleine Zweifel, zumal mir der TA nicht explizit zu der OP geraten hat und ich im Internet viel vernichtendes gelesen habe. :?

Das schlimme ist, da sie nie irgendwas hatte, tue ich mich sehr schwer mit dem Gedanken "Abschied"... Ich kann das alles nicht fassen
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #8
Ich kann nachvollziehen wie es dir geht, unser Schäferhund hatte auch einen riesigen Milztumor und meine Bernhardinerhündin hatte Knochenkrebs, beides war auch sehr überraschend für uns.
Ich würde an deiner Stelle noch ein paar weitere Untersuchungen machen lassen um zu sehen ob der Tumor schon gestreut hat wenn das nicht sicher ist. Hat er nicht gestreut könnte eine OP eine Chance sein allerdings ist das auch eine sehr große OP und man muss den Allgemeinzustand des Hundes anschauen um einzuschätzen zu können ob sie sowas noch verkraften könnte.

Wir haben bei beiden Hunden damals nicht mehr operieren lassen, beim Schäferhund war es schon zu spät als er die ersten Symptome zeigte und der Tumor entdeckt wurde und die Bernhardinerhündin hätte mit 3 Beinen nicht mehr laufen können.
Du musst am Ende selbst entscheiden was du deinem Hund zumuten möchtest, das ist eine sehr schwere Entscheidung. Mir fiel die Entscheidung damals auch schwer aber die Vernunft hat mir einfach gesagt es so so das Beste für meinen Hund ist. Wir haben palliativ gehandelt und Schmerzmittel gegeben damit die Hunde keine Beschwerden mehr haben und so lange wie es ihnen gut ging haben wir die Zeit genossen und irgendwann kam der Punkt wo beide Hunde gezeigt haben das es jetzt genug ist und man wusste das der Zeitpunkt gekommen war.
Das ist ein ganz schrecklicher Tag aber du tust deinem Tier damit den letzten guten Dienst. Ich muss heute noch heulen wenn ich an meine Holly denke aber ich weis es war das richtige.

Du wirst auch für dich und deinen Hund den richtigen Weg finden. Geh in dich und überlege was du dir für deinen Hund wünschst und besprich das mit deinem Tierarzt, der kann mit dir dann einen Plan überlegen wie ihr weiter vorgehen wollt.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #9
Danke euch für die ganzen aufbauenden Worte. Ich denke, ich werde nochmal zu einem anderen TA gehen, da sowieso "unserer" ab jetzt in Urlaub ist :/ Ich hoffe so sehr, dass da noch nichts gestreut hat. Ist es denn ein gutes Zeichen, dass man im Ultraschall keine sehen konnte?

Angenommen ich würde die OP machen lassen, kann man durch eine komplette Ernährungsumstellung mit wenig Kohlenhydraten, mehr Fetten & Proteinen (inkl vieler Omega 3 Säuren) da noch was bewegen? Oder ist Ernährung überbewertet bei der Bekämpfung möglicher Metastasen?
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #10
Ich kann jetzt nur aus der Humanmedizin sprechen, da gibt es Leute die behaupten das manche Lebensmittel gegen Krebs helfen würden z.B. Himbeeren oder Heidelbeeren werden als Wundermittel verkauft, es gibt aber keine Studien die eine Wirksamkeit belegen und ich persönlich halte es für Humbug.
Eine kohlehydratarme Ernährung wird keine Prophylaxe sein. Metastasen entstehen wenn sich Krebszellen vom Primärtumor lösen und über die Blutbahn zu anderen Organen gespült werden und sich dort ansiedeln und vermehren. Häufig finden sich bei abdominellen Karzinomen Metastasen in den Knochen, der Lunge und der Leber, später auch im Kopf, das liegt an dem Weg den das Blut nimmt während es durch den Körper gepumpt wird.
Im Ultraschall kann man Metastasen an der Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Gallenwege und manchmal auch im Peritoneum sehen, alle anderen Orte kann man in einem Kontrastmittel-CT sehen, ein Röntgenbild ist auch möglich um die Lunge und die Knochen anzuschauen.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #11
Danke dir. Ich gehe auf alle Fälle noch zu einem zweiten TA und bespreche mein Vorhaben, die OP, also die Entfernung des Milztumors, doch durchführen zu lassen. Und wie es danach weitergehen könnte... Metastasen könnten demnach ja in Lunge oder Knochen zu finden sein... Ich hoffe wirklich nicht.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #12
Habt ihr schon mal was von der magnetfeldtherapie gehört? Habe grade gelesen, dass das bei Menschen zur Verkleinerung des Tumors bzw. zur Hemmung des TumorWachstums beitragen soll... wisst ihr wie das bei Hunden aussieht?
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #13
Also soweit ich gelesen habe soll die Therapie Heilungsprozesse beschleunigen.
Kann aber nicht wirklich was dazu sagen, da ich diese Therapie nie in Anspruch genommen habe.
Am besten schaust du mal im Inet und recherchierst da etwas ^^
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #14
Habt ihr schon mal was von der magnetfeldtherapie gehört? Habe grade gelesen, dass das bei Menschen zur Verkleinerung des Tumors bzw. zur Hemmung des TumorWachstums beitragen soll... wisst ihr wie das bei Hunden aussieht?

Da habe ich nun auch keine Erfahrung.
Allerdings habe ich bei einen meiner Katzen homöopathische Mittel angewandt, dass der Tumor nicht mehr so schnell wächst.
Vll ist das für dich auch eine Option?

Dann solltest du mit einem ausgebildeten Homöopathen (nicht TA, der auch homöop. Mittel gibt!) Kontakt aufnehmen.
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #15
Berichte doch bitte weiter wie du dich nun entschieden hast.. Und falls du jemanden zum Reden brauchst bin ich gerne da!
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #16
Danke Dir :)

Ja, ich berichte hier weiter, allerdings gibt es derzeit keine neuen Entwicklungen.
Ich habe mich aber gegen eine OP entschieden, weil der TA mir keine Hoffnungen gemacht hat :(
Da meine Süße sich so verhält wie immer (frisst, möchte gerne raus, spielt mit anderen Hunden) geht es mir den Umständen entsprechend soweit (noch) "gut", natürlich bis auf das Wissen, dass sie einen Tumor hat und wohl jederzeit sterben könnte :( Wenn ich mit ihr draußen bin und sie mit anderen Hunden spielt, können die anderen Hundebesitzer immer gar nicht glauben, dass sie so krank ist. Bis auf dass sie sehr dünn ist, sieht man ihr nämlich nichts an. :|
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #17
Kleiner Tipp: Kauf dir Rinderfettpulver im tierhandel. Damit kriegst du das Gewicht sicher wieder hoch... Aber frag vorher den Tierarzt ob das okay ist. Ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst.. Mein Hund ist für mich mein Leben
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #18
Unser Thailer hatte auch einen Herz-und Milztumor.
Die Tierärzte konnten ihm nicht mehr helfen,weil der Herztumor an einer Stelle saß,wo er sofort einen Kollaps bekommen hätte und dann sofort weggestorben wäre.
Bei uns fing es eines Tages so an,dass er nicht mehr laufen konnte...nur noch so,wie frisch aus einer Narkose...
Wir dachten dann,er läge im Sterben und sind zum Tierarzt gefahren.
Die Tierärzte (gute Tierklinik) hatten dann schon einen Verdacht einer seltenen Erkrankung und tatsächlich bestätigte sich auf einem Herzultraschall ein Perikarderguss (Herzbeutelerguss).
Das Herz wollte also schlagen, konnte aber nicht,weil alles voll Blut drumherum war.
Das Blut haben sie dann ohne Narkose direkt aus dem Herz punktiert und gleich konnte Thailer wieder besser atmen und es ging ihm besser. Die nächsten Stunden sollten entscheiden,ob sich der Herzbeutel erneut füllt oder nicht und somit auch über Leben und Tod entscheiden....
Thailer hatte Glück, am Abend ging es ihm deutlich besser und am nächsten Tag sollten wir erneut hin,weil die Ursache noch nicht geklärt war.
Und tatsächlich,es kam leider ein Herztumor und Milztumor heraus :(.
Auch für mich brach eine Welt zusammen,ich bin immerhin mein halbes Leben mit diesem Hund aufgewachsen...
Aber es ging ihm gut und wir haben ihn so leben gelassen. Auch,wenn wir wussten, dass er uns JEDEN MOMENT hätte umkippen können und tot sein können.
Er bekam dann homöopathische Mittel (Agaricus (Giftpilz und gegen Verkleinerung der Tumoren) und noch ein anderes Mittel.
Joa,2 wunderschöne Monate durften wir noch mit ihm verbringen (zwischenzeitlich hatte er immer wieder mal Durchblutungsstörungen und einen extremen Schwächeanfall) und dann haben wir ihn würdevoll in seinem Körbchen beim Tierarzt erlöst (irgendwas war im Bauchraum geplatzt und in den nächsten Stunden wäre er qualvoll innerlich verblutet :( ).

Ich vermisse ihn schon extrem doll,aber aufgrund vorher gestorbenen Tieren weiß ich,dass das irgendwann nachlässt...zum einen deshalb, weil die Psyche des Menschen einen Schutzmechanismus aufbaut und zum anderen,weil es eine mit Verstand entschiedene Entscheidung war und das die anständigste!:).
Ich wünsche euch alles,alles liebe...
Und als Tipp noch: mache in der glücklichen Zeit,die ihr jetzt noch zusammen habt,noch ein paar schöne Bilder und Videos von deinem Hund...Wie er sich freut,wenn du nach Hause kommst, wie ihr zusammen Gassi geht....Irgendwann wirst du dir dankbar sein,diese Bilder gemacht zu haben :);).
Und vielleicht versucht ihr es doch nochmal mit Homöopathie. Bringt teilweise wirklich viel ;) :).

Vielleicht klingt fast jetzt ein bisschen gemein, aber wenn man deinem Hund gar nicht mehr helfen kann und er bald geht,dann würde ich ihn noch fressen lassen,was ihm schmeckt.Bei Thailer haben wir das auch so gemacht....sogar extra Hähnchen gekocht und sowas; ).

Igel schafft das und merke dir:
1.Der Schlaf ist ein kleiner Tod,der Tod ein langer Schlaf ;)
2.Eure Freundschaft wird auch nach dem Tod erhalten bleiben,weil ihr immer verbunden seid und euch nichts trennen kann (hatte selbst schon Erfahrungen mit sowas und einem verstorbenen Haustier (du darfst mich gerne per PN antickern,wenn du darüber mehr wissen möchtest ;):) )
3.Tod und Geburt geschehen zur gleichen Zeit.. nur in unterschiedlichen Welten ;).
Wo dein Hund also auf dieser Welt geboten wurde, ist er quasi auf der anderen gestorben uns dort waren andere sehr traurig, weil es nun eine lange Zeit dauert,bis ihr freund, dein Hund, wieder Sa ist ;).
Und wenn er kommt, dann wird er ganz, ganz herzlich in Empfang genommen...So wie er dich irgendwann wieder in Empfang nehmen wird ;)

Alles Gute und Liebe!
Und lass den Kopf nicht hängen, okay?
Dein Hund braucht dich jetzt am meisten! :);).
Und wenn du schreiben möchtest, schreib mich gern per PN an;)
LG
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #19
Ok, danke dir für den Tipp.
Ja, wie gesagt, ich glaube momentan bin ich so im "Verdrängungsmodus", weil sie vom Verhalten her wie immer ist :| Kann mir deshalb auch gar nicht vorstellen, wie es ohne sie sein wird. Es gab in den letzten 10 Jahren für mich keinen Tag, wo sie mir nicht vor Freude ausflippend entgegen gesprungen ist, wenn ich nachhause komme. Momentan hoffe ich so sehr darauf und würde alles dafür tun, dass wir noch so lange wie irgendwie möglich zusammen haben.

Ich war übrigens auch noch mal bei einem anderen TA, der hat mir erst Hoffnung gemacht, weil er meinte die Schleimhäute würden gut aussehen und weil sie kein Fieber hat. Da hab ich mir große Hoffnung gemacht und wollte schon planen, wer mich zur Tierklinik fährt für die OP etc. Aber der hat dann leider noch festgestellt, dass die Blutwerte sehr schlecht sind :(
 
  • Mein Hund hat einen Tumor :( Beitrag #20
Mein eigener Schäferhund hat schon längst einen Tumor gehabt. Ich habe mich immer darüber geirrt. Ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. kannst du mir bitte helfen? was mache ich?
 
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Mein Hund hat einen Tumor :(

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