Unser Thailer hatte auch einen Herz-und Milztumor.
Die Tierärzte konnten ihm nicht mehr helfen,weil der Herztumor an einer Stelle saß,wo er sofort einen Kollaps bekommen hätte und dann sofort weggestorben wäre.
Bei uns fing es eines Tages so an,dass er nicht mehr laufen konnte...nur noch so,wie frisch aus einer Narkose...
Wir dachten dann,er läge im Sterben und sind zum Tierarzt gefahren.
Die Tierärzte (gute Tierklinik) hatten dann schon einen Verdacht einer seltenen Erkrankung und tatsächlich bestätigte sich auf einem Herzultraschall ein Perikarderguss (Herzbeutelerguss).
Das Herz wollte also schlagen, konnte aber nicht,weil alles voll Blut drumherum war.
Das Blut haben sie dann ohne Narkose direkt aus dem Herz punktiert und gleich konnte Thailer wieder besser atmen und es ging ihm besser. Die nächsten Stunden sollten entscheiden,ob sich der Herzbeutel erneut füllt oder nicht und somit auch über Leben und Tod entscheiden....
Thailer hatte Glück, am Abend ging es ihm deutlich besser und am nächsten Tag sollten wir erneut hin,weil die Ursache noch nicht geklärt war.
Und tatsächlich,es kam leider ein Herztumor und Milztumor heraus

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Auch für mich brach eine Welt zusammen,ich bin immerhin mein halbes Leben mit diesem Hund aufgewachsen...
Aber es ging ihm gut und wir haben ihn so leben gelassen. Auch,wenn wir wussten, dass er uns JEDEN MOMENT hätte umkippen können und tot sein können.
Er bekam dann homöopathische Mittel (Agaricus (Giftpilz und gegen Verkleinerung der Tumoren) und noch ein anderes Mittel.
Joa,2 wunderschöne Monate durften wir noch mit ihm verbringen (zwischenzeitlich hatte er immer wieder mal Durchblutungsstörungen und einen extremen Schwächeanfall) und dann haben wir ihn würdevoll in seinem Körbchen beim Tierarzt erlöst (irgendwas war im Bauchraum geplatzt und in den nächsten Stunden wäre er qualvoll innerlich verblutet

).
Ich vermisse ihn schon extrem doll,aber aufgrund vorher gestorbenen Tieren weiß ich,dass das irgendwann nachlässt...zum einen deshalb, weil die Psyche des Menschen einen Schutzmechanismus aufbaut und zum anderen,weil es eine mit Verstand entschiedene Entscheidung war und das die anständigste!

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Ich wünsche euch alles,alles liebe...
Und als Tipp noch: mache in der glücklichen Zeit,die ihr jetzt noch zusammen habt,noch ein paar schöne Bilder und Videos von deinem Hund...Wie er sich freut,wenn du nach Hause kommst, wie ihr zusammen Gassi geht....Irgendwann wirst du dir dankbar sein,diese Bilder gemacht zu haben


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Und vielleicht versucht ihr es doch nochmal mit Homöopathie. Bringt teilweise wirklich viel

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Vielleicht klingt fast jetzt ein bisschen gemein, aber wenn man deinem Hund gar nicht mehr helfen kann und er bald geht,dann würde ich ihn noch fressen lassen,was ihm schmeckt.Bei Thailer haben wir das auch so gemacht....sogar extra Hähnchen gekocht und sowas; ).
Igel schafft das und merke dir:
1.Der Schlaf ist ein kleiner Tod,der Tod ein langer Schlaf

2.Eure Freundschaft wird auch nach dem Tod erhalten bleiben,weil ihr immer verbunden seid und euch nichts trennen kann (hatte selbst schon Erfahrungen mit sowas und einem verstorbenen Haustier (du darfst mich gerne per PN antickern,wenn du darüber mehr wissen möchtest


)
3.Tod und Geburt geschehen zur gleichen Zeit.. nur in unterschiedlichen Welten

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Wo dein Hund also auf dieser Welt geboten wurde, ist er quasi auf der anderen gestorben uns dort waren andere sehr traurig, weil es nun eine lange Zeit dauert,bis ihr freund, dein Hund, wieder Sa ist

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Und wenn er kommt, dann wird er ganz, ganz herzlich in Empfang genommen...So wie er dich irgendwann wieder in Empfang nehmen wird
Alles Gute und Liebe!
Und lass den Kopf nicht hängen, okay?
Dein Hund braucht dich jetzt am meisten!


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Und wenn du schreiben möchtest, schreib mich gern per PN an

LG