- Degu Vergesellschaftung trotz Fehlschlag? Beitrag #1
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pattyluisa
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Hallo zusammen
Vor ca. 6 Wochen ist ein Degu aus unserer Zweiergruppe leider verstorben, sein Bruder Cheewy (ca. 6.5 Jahre alt, recht dominant) ist nun alleine. Da wir ih natürlich in seinen letzten Jahren nicht allne lassen wollen, haben wir fleissig Inserate geschrieben, leider hat sich bisher niemand passendes gemeldet. Wir haben dann bei einer Züchterin nachgefragt, die hat uns ein Jungtier (8 Wochen) und sein Vater (ca. 1 Jahr alt) empfohlen, da er sehr sozial sei und sich mit allen verträgt. Die beiden kleinen wurden also abgeholt und bei uns dann in ein Terrarium gesetzt, das mit einem Trenngitter direkt an das alte Gehege von unserem Cheewy grenzt. Wir haben die dann erst mal zwei Tage am Trenngitter beobachtet, alles sah gut aus, sie haben weder mit den Zähnen geknirscht oder andere agressive Reaktionen gezeigt, bloss interessiert geschnuppert. Nach einer Woche fleissigen Käfigwechsels haben wird es dann gewagt und alle drei auf neutralem Bode zusammengesetzt, da wird unseren Alten nicht noch länger alleine lassen wollten (er war zu diesem Zeitpunkt schon ein Monat alleine).
Mit dem ganz jungen gab es keine Probleme, da er sich sofort untergeordnet hat, die beiden aben auch gezwitschert und gekuschelt, der Vater des Kleinen und unser Cheewy haben sich dann aber doch nicht so einfach vertragen wie gehofft. Nachdem sie beinahe eine halbe Stunde lang nur mit den Zähnen geknirscht, mit dem Schwanz geschlagen und gequiekt haben, ist es dann mit den Boxkämpfen losgegangen. Keiner der beiden wollte sich unterordnen, so sind die Kämpfe immer heftiger geworden, bis sie sich dann verbissen haben und wir sie trennen mussten. Wir habne sie wieder zurück in ihre eigenen Käfige (immer noh mit Trenngitter) gesetzt und weiter beobachtet. Der Alte hat sich dann den ganzen restlichen Tag zurückgezogen und sich ausgeruht (das Kämpfen ist scheinbar recht anstrengend für ihn). Am Trenngitter hat der ältere der Neuzugänge angefangen mit den Zähnen zu knirschen, sobald unser alter genug nahe dran war, das haben sie vor der misslungenen Vergesellschaftung nie gemacht.
Nun meine Frage: besteht überhaupt noch Hoffnung, dass die Vergesellschaftung doch noch klappt? Der ganz kleine wird ja auch immer älter und möchte dann evtl. in der Rangordnung aufsteigen. Wir haben bisher mit den Käfigwechseln weitergemacht und hoffen, dass sie sich doch noch vertragen. Es ist geplant, die drei nächstes Wochenende nochmals zusammenzusetzten, falls sie sich am Gitter wieder friedlich begegnen. Wir wollen dem Alten aber auch nicht zusätzlichem, unnötigem Stress aussetzen, falls die VG wieder nicht klappt...
Vielleicht hat jemand ja Tipps für uns?
Vor ca. 6 Wochen ist ein Degu aus unserer Zweiergruppe leider verstorben, sein Bruder Cheewy (ca. 6.5 Jahre alt, recht dominant) ist nun alleine. Da wir ih natürlich in seinen letzten Jahren nicht allne lassen wollen, haben wir fleissig Inserate geschrieben, leider hat sich bisher niemand passendes gemeldet. Wir haben dann bei einer Züchterin nachgefragt, die hat uns ein Jungtier (8 Wochen) und sein Vater (ca. 1 Jahr alt) empfohlen, da er sehr sozial sei und sich mit allen verträgt. Die beiden kleinen wurden also abgeholt und bei uns dann in ein Terrarium gesetzt, das mit einem Trenngitter direkt an das alte Gehege von unserem Cheewy grenzt. Wir haben die dann erst mal zwei Tage am Trenngitter beobachtet, alles sah gut aus, sie haben weder mit den Zähnen geknirscht oder andere agressive Reaktionen gezeigt, bloss interessiert geschnuppert. Nach einer Woche fleissigen Käfigwechsels haben wird es dann gewagt und alle drei auf neutralem Bode zusammengesetzt, da wird unseren Alten nicht noch länger alleine lassen wollten (er war zu diesem Zeitpunkt schon ein Monat alleine).
Mit dem ganz jungen gab es keine Probleme, da er sich sofort untergeordnet hat, die beiden aben auch gezwitschert und gekuschelt, der Vater des Kleinen und unser Cheewy haben sich dann aber doch nicht so einfach vertragen wie gehofft. Nachdem sie beinahe eine halbe Stunde lang nur mit den Zähnen geknirscht, mit dem Schwanz geschlagen und gequiekt haben, ist es dann mit den Boxkämpfen losgegangen. Keiner der beiden wollte sich unterordnen, so sind die Kämpfe immer heftiger geworden, bis sie sich dann verbissen haben und wir sie trennen mussten. Wir habne sie wieder zurück in ihre eigenen Käfige (immer noh mit Trenngitter) gesetzt und weiter beobachtet. Der Alte hat sich dann den ganzen restlichen Tag zurückgezogen und sich ausgeruht (das Kämpfen ist scheinbar recht anstrengend für ihn). Am Trenngitter hat der ältere der Neuzugänge angefangen mit den Zähnen zu knirschen, sobald unser alter genug nahe dran war, das haben sie vor der misslungenen Vergesellschaftung nie gemacht.
Nun meine Frage: besteht überhaupt noch Hoffnung, dass die Vergesellschaftung doch noch klappt? Der ganz kleine wird ja auch immer älter und möchte dann evtl. in der Rangordnung aufsteigen. Wir haben bisher mit den Käfigwechseln weitergemacht und hoffen, dass sie sich doch noch vertragen. Es ist geplant, die drei nächstes Wochenende nochmals zusammenzusetzten, falls sie sich am Gitter wieder friedlich begegnen. Wir wollen dem Alten aber auch nicht zusätzlichem, unnötigem Stress aussetzen, falls die VG wieder nicht klappt...
Vielleicht hat jemand ja Tipps für uns?