- Lahmheit durch Arthrose Beitrag #1
S
Schnubsi&Oreo
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Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen bei meinem Dilemma mit meiner Stute. Ich entschuldige mich im Vorfeld schon mal für den langen Text!
Schnubsi ist 17 Jahre, kommt aus schlechter Haltung und hat einige “Baustellen“. Auf Grund ihres muskulären Zustandes habe ich bereits einmal in einem anderen Thread um Tipps für Aufbautraining gebeten nur kam es nie dazu dass ich diese auch umsetzen hätte können...
Leider steht Schnubsi schon seit Mitte Juni. Gerade als wir anfingen uns mit Eqikinetic zu beschäftigen hat sie einen Titt abbekommen. Die Folge war ein dickes Bein und drei Wochen schonen. Kaum war das überstanden hat die Hitzewelle voll zugeschlagen, da haben wir beide abwechselnd mit dem Kreislauf zu tun gehabt. Und als die Temperatur endlich öfter unter 30 Grad gefallen ist und ich wieder mit der Arbeit anfangen wollte hat sie vorne links gelahmt
Wir sind eigentlich den ganzen Sommer über nur spazieren gewesen. Mehr war nicht möglich.
Die Tierärztin war da, Beugeprobe war positiv, Huf “abtasten“ mit so einer Zang war ohne Befund. Zuerst einmal haben wir eine zweiwöchige Kur mit Entzündungshemmer und Schmerzmittel gemacht. Pferd war immer noch Lahm. Also Lahmheitsuntersuchung. Dabei kam herraus, dass etwa 40-50% der Lahmheit vom Fesselgelenk kommt. Der Rest ist irgendwo im Schulterbereich aber wo genau konnte die Tierärztin nicht sagen. Das Fesselgelenk haben wir Röntgen lassen und dabei kam herraus, dass sie aufgrund von Arthrose schon einige, auch teils spitze, Zuwüchse hat. Das heißt sie hat sich vermutlich einfach nur blöd vertreten und die Arthrose hat dann den Rest erledigt.
Eine Osteopahtin habe ich auch schon drüber schauen lassen. Die meinte, dass die Schulterpartie aufgrund der schonhaltung verspannt ist. Und dass eine Behandlung ihrerseits nicht viel bringen wird solange das Fesselgelenk nicht in Ordnung ist denn so würden sich die Muskeln nur wieder verspannen.
Die einzige Behandlung die mir vorgeschlagen wurde war Schnubsi einspritzen zu lassen. Und zwar würde das so ablaufen, dass zuerst das Fesselgelenk eingespritzt wird und danach zwei mal der Rücken damit wir da Aufbauen können. Zwischen den Behandlungen würden immer etwa 3 Wochen liegen. Vor dem ersten Einspritzen würde dann die Osteopahtin die Verspannungen lösen und bei Bedarf nocheinmal behandeln. Die Alternative wäre sie auf der Wiese stehn zu lassen, denn da darf sie sich nach Belieben vergnügen.
Nun ist aber nicht gesagt dass sie nach dem Einspritzen wieder Lahmfrei wird geschweige denn wieder Reitbar. Wenn das mit dem Fesselgelenk nicht hinhaut brauchen wir an den Rücken gar nicht erst ran gehen... und sollte sie sich wieder vertreten wäre sie eventuell wieder Lahm. Die Kosten liegen insgesamt bei etwa 1000€ und es ist dann immer noch nicht sicher ob ich sie wieder reiten könnte.
Ich weiß, dass hört sich jetzt blöd an, aber ich habe dieses Jahr sicher schon 2000€ für diverse Behandlungen bezahlt und meine Reserven sind nicht unendlich... daher werde ich sie ersteinmal auf der Wiese lassen und habe mir gedacht ich frage mal ob mir jemand Ratschläge geben kann wie ich sie selbst unterstützen kann.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Lg
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen bei meinem Dilemma mit meiner Stute. Ich entschuldige mich im Vorfeld schon mal für den langen Text!
Schnubsi ist 17 Jahre, kommt aus schlechter Haltung und hat einige “Baustellen“. Auf Grund ihres muskulären Zustandes habe ich bereits einmal in einem anderen Thread um Tipps für Aufbautraining gebeten nur kam es nie dazu dass ich diese auch umsetzen hätte können...
Leider steht Schnubsi schon seit Mitte Juni. Gerade als wir anfingen uns mit Eqikinetic zu beschäftigen hat sie einen Titt abbekommen. Die Folge war ein dickes Bein und drei Wochen schonen. Kaum war das überstanden hat die Hitzewelle voll zugeschlagen, da haben wir beide abwechselnd mit dem Kreislauf zu tun gehabt. Und als die Temperatur endlich öfter unter 30 Grad gefallen ist und ich wieder mit der Arbeit anfangen wollte hat sie vorne links gelahmt
Wir sind eigentlich den ganzen Sommer über nur spazieren gewesen. Mehr war nicht möglich.
Die Tierärztin war da, Beugeprobe war positiv, Huf “abtasten“ mit so einer Zang war ohne Befund. Zuerst einmal haben wir eine zweiwöchige Kur mit Entzündungshemmer und Schmerzmittel gemacht. Pferd war immer noch Lahm. Also Lahmheitsuntersuchung. Dabei kam herraus, dass etwa 40-50% der Lahmheit vom Fesselgelenk kommt. Der Rest ist irgendwo im Schulterbereich aber wo genau konnte die Tierärztin nicht sagen. Das Fesselgelenk haben wir Röntgen lassen und dabei kam herraus, dass sie aufgrund von Arthrose schon einige, auch teils spitze, Zuwüchse hat. Das heißt sie hat sich vermutlich einfach nur blöd vertreten und die Arthrose hat dann den Rest erledigt.
Eine Osteopahtin habe ich auch schon drüber schauen lassen. Die meinte, dass die Schulterpartie aufgrund der schonhaltung verspannt ist. Und dass eine Behandlung ihrerseits nicht viel bringen wird solange das Fesselgelenk nicht in Ordnung ist denn so würden sich die Muskeln nur wieder verspannen.
Die einzige Behandlung die mir vorgeschlagen wurde war Schnubsi einspritzen zu lassen. Und zwar würde das so ablaufen, dass zuerst das Fesselgelenk eingespritzt wird und danach zwei mal der Rücken damit wir da Aufbauen können. Zwischen den Behandlungen würden immer etwa 3 Wochen liegen. Vor dem ersten Einspritzen würde dann die Osteopahtin die Verspannungen lösen und bei Bedarf nocheinmal behandeln. Die Alternative wäre sie auf der Wiese stehn zu lassen, denn da darf sie sich nach Belieben vergnügen.
Nun ist aber nicht gesagt dass sie nach dem Einspritzen wieder Lahmfrei wird geschweige denn wieder Reitbar. Wenn das mit dem Fesselgelenk nicht hinhaut brauchen wir an den Rücken gar nicht erst ran gehen... und sollte sie sich wieder vertreten wäre sie eventuell wieder Lahm. Die Kosten liegen insgesamt bei etwa 1000€ und es ist dann immer noch nicht sicher ob ich sie wieder reiten könnte.
Ich weiß, dass hört sich jetzt blöd an, aber ich habe dieses Jahr sicher schon 2000€ für diverse Behandlungen bezahlt und meine Reserven sind nicht unendlich... daher werde ich sie ersteinmal auf der Wiese lassen und habe mir gedacht ich frage mal ob mir jemand Ratschläge geben kann wie ich sie selbst unterstützen kann.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Lg