- Kobold auf dem Dachboden - oder Houdini - wer weiß? Beitrag #1
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theenchanter
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Hallo,
ich habe seit längerer Zeit einen Mitbewohner unter dem Dach. Früher war es das typische Marder-gehoppel, was man hörte, wenn es kam und ging.
Manchmal war es oben auf dem Dachboden zu hören, wie es langtrippelte, aber seit einigen Monaten geht es nur in die Zwischendecke.
Ich habe auf dem Boden schon die Decke geöffnet um zu sehen, was ES macht, aber ich konnte nie auch nur eine Spur finden.
Mögliche Zugange von aussen habe ich (soweit ich überhaupt alle erreichen konnte) verschlossen (Schrauben vor den halbrunden Öffnungen der Dachziegel), nachdem ich Rabatz auf dem Dachboden gemacht hatte, und auch ein sich entfernendes Klettern hörte.
Alle Versuche Houdini zu fangen sind bislang gescheitert - Schlagfallen werden nur geplündert (wohlgemerkt, ohne diese auszulösen - auch wenn das Fleisch festgeklemmt ist) - von daher lass ich die mittlerweile gleich im Schrank. Ich bin nun extrem neugierig, was das für ein Wesen ist, welches sich oben rumtreibt. Von daher habe ich auch eine große Lebendfalle mit zwei Eingängen.
Diese Falle besucht Houdini bei jeder Gelegenheit, wenn mal etwas von mir reingelegt wurde.
Houdini hat diese Lebendfalle jedesmal geplündert - ich habe in den letzten Nächten immerwieder improvisierte Versionen der Falle aufgestellt, jedoch will er/es einfach nicht gefangen werden.
Houdini liebt Hühnchenfleisch - Eier werden verschmäht und Backpflaumen spuckt er/es aus.
Meine gestrige Vermutung war, dass er/es einfach seitlich in die Falle reingreift und das Futter rausholt, aber das hat diese Nacht widerlegt.
Versuchsaufbau von vorletzter Nacht:
- eine Seite der Falle verschlossen - Klappe zudem verschraubt
- Ei liegt auf der auslösenden Wippplatte (eigentlich nur noch als zusätzliches Gewicht für eine schneller Auslösung und auch als Hindernis, über welches man drüber muss)
- Hühnerfleisch wurde mit Zwirn zu einem Ball geformt und der Faden über das Gitter nach draussen an den auslösenden Stab der Wippe gebunden ( einmal ziehen, und schon ist die Falle zu)
Ergebis von vorletzter nacht:
- Falle zu
- Ei da
- Fleisch weg
- Bindfaden hängt auf anderer Seite aus dem Draht der Falle raus (sah aus, wie seitlich rausgeholt)
also - improvisieren und anpassen - Aufbau von letzter Nacht:
- eine Seite weiterhin zu
- andere Tür mit Gewichten beschwert, sodass diese nicht mehr ausgedückt werden könnte (ich weiß ja nicht, wie ES das immer hinbekommt)
- hinterer Teil der Falle in dem das Futter ist wurde ringsum mit Sperrholz verschlossen, sodass kein Rankommen von aussen möglich ist
- Ei gekocht und festgeklebt auf der Wippe
- Fleischball mit Daht geformt (diesmal mit Backpflaume drin) - schön groß, sodass dieser keinesfalls durch die Gitter kommt
- Drahtball mit Zwirn wieder aussen langgeführt und an die Wippe gebunden - (Test zeigte, dass bei einfachem dran ziehen, die Tür zufällt)
Das Ergebnis von heute morgen:
- Falle offen - nicht ausgelöst
- Backpflaume schmeckt nicht und wurde in der Falle ausgespuckt
- Drahtball ist geöffnet und das Hühnerfleisch ist vertilgt
- Houdini hat den Köder an Ort und Stelle gelassen und nur den Draht aufgebogen um an das Futter zu kommen
Die Falle besteht aus einer Spanplatte unten und dem üblichen Drahtgeflecht drum herum - Auslöser ist eine mittige Wippe.
Die Falle ist 150cm lang und ca 17cm hoch und breit.
In der nächsten Nacht werde ich den Schwierigkeitsgrad für Houdini wieder erhöhen und die Falle umbauen.
Meine Frage an euch ist nun:
Was kann das für ein Tier sein?
Mäuse, die gekochtes Hühnerfleisch lieben - äh nee.
Waschbär - der bekommt seinen fetten Wanst doch nie an dem Hindernis-Ei in der mitte vorbei und ich glaube den würde ich auf dem ungedämmten Dachboden bemerken
Bleibt ja in der Theorie nur noch n Marder - aber sind die so extrem schlau? - Oder sind es Kobolde?
PS: es gibt KEINE Spuren auf dem Dachboden - Kein Kot oder tote Tiere - pure Magie
PPS: Die Falle fiel zu, als ich vorbeiging - also reichte eine kleine Erschütterung schon aus, um die Falle zu schließen.
ich habe seit längerer Zeit einen Mitbewohner unter dem Dach. Früher war es das typische Marder-gehoppel, was man hörte, wenn es kam und ging.
Manchmal war es oben auf dem Dachboden zu hören, wie es langtrippelte, aber seit einigen Monaten geht es nur in die Zwischendecke.
Ich habe auf dem Boden schon die Decke geöffnet um zu sehen, was ES macht, aber ich konnte nie auch nur eine Spur finden.
Mögliche Zugange von aussen habe ich (soweit ich überhaupt alle erreichen konnte) verschlossen (Schrauben vor den halbrunden Öffnungen der Dachziegel), nachdem ich Rabatz auf dem Dachboden gemacht hatte, und auch ein sich entfernendes Klettern hörte.
Alle Versuche Houdini zu fangen sind bislang gescheitert - Schlagfallen werden nur geplündert (wohlgemerkt, ohne diese auszulösen - auch wenn das Fleisch festgeklemmt ist) - von daher lass ich die mittlerweile gleich im Schrank. Ich bin nun extrem neugierig, was das für ein Wesen ist, welches sich oben rumtreibt. Von daher habe ich auch eine große Lebendfalle mit zwei Eingängen.
Diese Falle besucht Houdini bei jeder Gelegenheit, wenn mal etwas von mir reingelegt wurde.
Houdini hat diese Lebendfalle jedesmal geplündert - ich habe in den letzten Nächten immerwieder improvisierte Versionen der Falle aufgestellt, jedoch will er/es einfach nicht gefangen werden.
Houdini liebt Hühnchenfleisch - Eier werden verschmäht und Backpflaumen spuckt er/es aus.
Meine gestrige Vermutung war, dass er/es einfach seitlich in die Falle reingreift und das Futter rausholt, aber das hat diese Nacht widerlegt.
Versuchsaufbau von vorletzter Nacht:
- eine Seite der Falle verschlossen - Klappe zudem verschraubt
- Ei liegt auf der auslösenden Wippplatte (eigentlich nur noch als zusätzliches Gewicht für eine schneller Auslösung und auch als Hindernis, über welches man drüber muss)
- Hühnerfleisch wurde mit Zwirn zu einem Ball geformt und der Faden über das Gitter nach draussen an den auslösenden Stab der Wippe gebunden ( einmal ziehen, und schon ist die Falle zu)
Ergebis von vorletzter nacht:
- Falle zu
- Ei da
- Fleisch weg
- Bindfaden hängt auf anderer Seite aus dem Draht der Falle raus (sah aus, wie seitlich rausgeholt)
also - improvisieren und anpassen - Aufbau von letzter Nacht:
- eine Seite weiterhin zu
- andere Tür mit Gewichten beschwert, sodass diese nicht mehr ausgedückt werden könnte (ich weiß ja nicht, wie ES das immer hinbekommt)
- hinterer Teil der Falle in dem das Futter ist wurde ringsum mit Sperrholz verschlossen, sodass kein Rankommen von aussen möglich ist
- Ei gekocht und festgeklebt auf der Wippe
- Fleischball mit Daht geformt (diesmal mit Backpflaume drin) - schön groß, sodass dieser keinesfalls durch die Gitter kommt
- Drahtball mit Zwirn wieder aussen langgeführt und an die Wippe gebunden - (Test zeigte, dass bei einfachem dran ziehen, die Tür zufällt)
Das Ergebnis von heute morgen:
- Falle offen - nicht ausgelöst
- Backpflaume schmeckt nicht und wurde in der Falle ausgespuckt
- Drahtball ist geöffnet und das Hühnerfleisch ist vertilgt
- Houdini hat den Köder an Ort und Stelle gelassen und nur den Draht aufgebogen um an das Futter zu kommen
Die Falle besteht aus einer Spanplatte unten und dem üblichen Drahtgeflecht drum herum - Auslöser ist eine mittige Wippe.
Die Falle ist 150cm lang und ca 17cm hoch und breit.
In der nächsten Nacht werde ich den Schwierigkeitsgrad für Houdini wieder erhöhen und die Falle umbauen.
Meine Frage an euch ist nun:
Was kann das für ein Tier sein?
Mäuse, die gekochtes Hühnerfleisch lieben - äh nee.
Waschbär - der bekommt seinen fetten Wanst doch nie an dem Hindernis-Ei in der mitte vorbei und ich glaube den würde ich auf dem ungedämmten Dachboden bemerken
Bleibt ja in der Theorie nur noch n Marder - aber sind die so extrem schlau? - Oder sind es Kobolde?
PS: es gibt KEINE Spuren auf dem Dachboden - Kein Kot oder tote Tiere - pure Magie
PPS: Die Falle fiel zu, als ich vorbeiging - also reichte eine kleine Erschütterung schon aus, um die Falle zu schließen.