- Studium und Hund? Beitrag #1
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winni07
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Hallo, ich wohne gemeinsam mit meinem Freund, und wir sind seit Ewigkeiten am hin und her überlegen, ob wir uns einen Hund anschaffen sollen. Der Haken ist, dass wir beide studieren. Von allen Seiten bekommt man negative Reaktionen, wenn wir von unserem Plan erzählen. Aber ich muss auch sagen, dass für meine Freunde und Familie Tiere eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Von ihnen hatte nie jemand einen Hund und Tiere sind mehr zum Nutzen da, nicht als Lebensbegleiter. Für mich bedeuten Tiere aber alles, ich ernähre mich seit klein auf vegetarisch, und bin ehrenamtlich im Tierschutz tätig (dort habe ich leider wenig mit Tieren direkt zu tun).
Vielleicht kann ja ein Hundebesitzer unsere Situation beurteilen:
- mein Hauptargument ist: ich werde nie wieder so viel Zeit wie im Studium haben. Natürlich weiß ich nicht, wie mein Arbeitsleben mal aussehen wird, aber ich denke dass man das alles einrichten kann. Wer weiß denn schon, wo er im 10 Jahren sein wird? Ich studiere noch mindestens 4-5 Jahre. Wenn ich mir jetzt einen Hund holen würde, dann wäre er bis dahin schon ein gutes Stück älter und angepasster, falls es im Job dann doch stressiger werden sollte (natürlich möchte ich ihn dann nicht vernachlässigen, bitte nicht falsch verstehen, aber so viel Zeit wie jetzt werde ich da sicherlich nicht mehr haben). Zudem wollen wir am Ende des Studiums Kinder, somit sind wir nochmal ein paar Jahre mehr viel zu Hause.
- wir haben beide mindestens 2 mal die Woche komplett frei. Diese Semester wären es 2 Tage pro Woche, an denen der Hund für ein paar Stunden alleine wäre (3-5 Stunden). Zudem sind wir immer recht frei in der Stundenplangestaltung und können Veranstaltungen legen wie wir wollen und uns aufeinander absprechen
- unsere Familien wohnen im Nachbardorf, falls wir also wirklich mal einen ganzen Tag nicht da sind, in den Urlaub gehen oder über das Wochenende wegfahren wollen, dann wäre immer jemand da der sich um ihn kümmern könnte (ja, sie sind nicht die größten Tierfreunde, aber bei Ihnen liegt das vor allem an der Verantwortung. Über eine. Kurzen Zeitraum haben sie damit kein Problem, denn sie nehmen auch öfters die Tiere von Freunden)
- ich habe genügend Rücklagen um das Tier finanzieren zu können, klar wäre das ein Einschnitt und ein Hund ist mit Sicherheit auch nicht billig, aber ich bin auch gerne bereit etwas zurückzutreten
- wenn dann wollen wir keinen Welpen, lieber einen jungen Hund oder auch schon einen etwas älteren. Der ist dann nicht mehr ganz so rund um die Uhr auf die Erziehung angewiesen.
- dieses typische Studentenleben haben wir nur bedingt. Da wir zur Uni pendeln, können wir meist eh nicht mit den anderen feiern gehen. Und es ist mir auch nicht so wichtig, mir die Nacht um die Ohren zu schlagen. Darauf verzichte ich für meinen Vierbeiner sehr gerne
Was sagt ihr dazu? Ich habe Angst dass ich da zu euphorisch bin und nicht klar genug darüber nachdenke. Aber ich weiß auch dass (vor allem meine Familie) sehr negativ darüber denkt und ich von ihnen niemals ein gutes Wort darüber hören würde. Das einzige, was für mich dagegen spricht ist eben die Ungewissheit, was in ein paar Jahren sein wird, und dass der Hund 1-2 mal die Woche ein paar Stunden alleine sein muss
Vielleicht kann ja ein Hundebesitzer unsere Situation beurteilen:
- mein Hauptargument ist: ich werde nie wieder so viel Zeit wie im Studium haben. Natürlich weiß ich nicht, wie mein Arbeitsleben mal aussehen wird, aber ich denke dass man das alles einrichten kann. Wer weiß denn schon, wo er im 10 Jahren sein wird? Ich studiere noch mindestens 4-5 Jahre. Wenn ich mir jetzt einen Hund holen würde, dann wäre er bis dahin schon ein gutes Stück älter und angepasster, falls es im Job dann doch stressiger werden sollte (natürlich möchte ich ihn dann nicht vernachlässigen, bitte nicht falsch verstehen, aber so viel Zeit wie jetzt werde ich da sicherlich nicht mehr haben). Zudem wollen wir am Ende des Studiums Kinder, somit sind wir nochmal ein paar Jahre mehr viel zu Hause.
- wir haben beide mindestens 2 mal die Woche komplett frei. Diese Semester wären es 2 Tage pro Woche, an denen der Hund für ein paar Stunden alleine wäre (3-5 Stunden). Zudem sind wir immer recht frei in der Stundenplangestaltung und können Veranstaltungen legen wie wir wollen und uns aufeinander absprechen
- unsere Familien wohnen im Nachbardorf, falls wir also wirklich mal einen ganzen Tag nicht da sind, in den Urlaub gehen oder über das Wochenende wegfahren wollen, dann wäre immer jemand da der sich um ihn kümmern könnte (ja, sie sind nicht die größten Tierfreunde, aber bei Ihnen liegt das vor allem an der Verantwortung. Über eine. Kurzen Zeitraum haben sie damit kein Problem, denn sie nehmen auch öfters die Tiere von Freunden)
- ich habe genügend Rücklagen um das Tier finanzieren zu können, klar wäre das ein Einschnitt und ein Hund ist mit Sicherheit auch nicht billig, aber ich bin auch gerne bereit etwas zurückzutreten
- wenn dann wollen wir keinen Welpen, lieber einen jungen Hund oder auch schon einen etwas älteren. Der ist dann nicht mehr ganz so rund um die Uhr auf die Erziehung angewiesen.
- dieses typische Studentenleben haben wir nur bedingt. Da wir zur Uni pendeln, können wir meist eh nicht mit den anderen feiern gehen. Und es ist mir auch nicht so wichtig, mir die Nacht um die Ohren zu schlagen. Darauf verzichte ich für meinen Vierbeiner sehr gerne
Was sagt ihr dazu? Ich habe Angst dass ich da zu euphorisch bin und nicht klar genug darüber nachdenke. Aber ich weiß auch dass (vor allem meine Familie) sehr negativ darüber denkt und ich von ihnen niemals ein gutes Wort darüber hören würde. Das einzige, was für mich dagegen spricht ist eben die Ungewissheit, was in ein paar Jahren sein wird, und dass der Hund 1-2 mal die Woche ein paar Stunden alleine sein muss