- Kaninchen zu Tode erschreckt? Beitrag #1
C
CHSM
- Beiträge
- 5
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo ihr,
Vor einigen Tagen habe ich meine beiden Kaninchen im Garten springen lassen. Dem Männchen, mind. 6 Jahre alt, habe ich einen Ball hingerollt, einfach zum Spielen oder so. Weil er auf einem Auge blind ist, hat er sich dann aber ziemlich erschreckt und ist zurück in den Stall.
Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob er vorher schon nicht ganz fit war, oder ob es erst danach angefangen hat. Auf jeden Fall ist er die nächsten Tage immer inaktiver geworden, hat weniger gefressen, etc. Am Anfang haben wir gedacht, dass es vielleicht am Wetter liegen könnte, da er ja wahrscheinlich älter ist, und ihn der Wetterwechsel erschöpft hat. Ein Bekannter, der sich mit Kaninchen auch auskennt, hat eine Verstopfung vermutet, wegen dem vielen Gras, obwohl ich sie langsam dran gewöhnt hatte. Also habe ich sie entsprechend mit verstopfungslösenden Sachen gefüttert, zum Beispiel haben sie Petersilie und so bekommen, aber er hat nicht viel davon gefressen. Zwei Tage später sind wir zum TA, der direkt Wasser in der Lunge vermutet hat. Auf dem Röntgenbild hat man auch gesehen, dass er tatsächlich nur noch mit 20-30% der Lunge atmen kann. Außerdem war die Speiseröhre verschoben, so dass viel Luft in den Magen gelangt ist, weshalb er nicht mehr gefressen hat. Im Bauch konnte man Knötchen erkennen, darauf ist er aber erstmal nicht weiter eingegangen. Wir haben dann Critical Care Futter mitbekommen, das kann man in Wasser quellen lassen und dann mit einer Spritze in den Mund, und er hat eine Entwässerungsspritze bekommen. Direkt nach dem TA hat er also das Futter bekommen und er hat sehr gut gegessen, weil die Entwässerungsspritze gewirkt hat, war dann auch einige Zeit noch aktiver. Über Nacht ist es dann wieder schlimmer geworden und am nächsten Morgen hat er ziemlich heftig geatmet. Wir haben dann noch zweimal versucht ihn zu füttern, morgens hat er die Hälfte gegessen, aber am Nachmittag wollte er absolut nicht mehr.
Der TA hat dann gesagt, dass es keinen Sinn mehr hat, wenn er nicht frisst, weil man dann keine Medikamente übers Futter geben kann und jeden Tag zum TA würde halt extremen Stress bedeuten dafür, dass er höchstens noch ca. vier bessere Wochen hat. Also haben wir ihn einschläfern lassen.
Hatte vielleicht jemand mal eine ähnliche Situation (die hoffentlich besser ausgegangen ist)? Kann es sein, dass er sich wegen dem Ball so erschrocken hat, dass er einen Herzinfarkt bekommen hat und an den Folgen gestorben ist? Oder meint ihr, dass das eher eine längere Geschichte gewesen sein muss?
Mir ist natürlich bewusst, dass nur durch eine Obduktion da genaue Aussagen getroffen werden können…
Hm, ich hoffe das war nicht zu viel Text und dass jemand trotzdem antwortet : )
Danke schon mal für eure Antworten : )
Liebe Grüße!
Vor einigen Tagen habe ich meine beiden Kaninchen im Garten springen lassen. Dem Männchen, mind. 6 Jahre alt, habe ich einen Ball hingerollt, einfach zum Spielen oder so. Weil er auf einem Auge blind ist, hat er sich dann aber ziemlich erschreckt und ist zurück in den Stall.
Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob er vorher schon nicht ganz fit war, oder ob es erst danach angefangen hat. Auf jeden Fall ist er die nächsten Tage immer inaktiver geworden, hat weniger gefressen, etc. Am Anfang haben wir gedacht, dass es vielleicht am Wetter liegen könnte, da er ja wahrscheinlich älter ist, und ihn der Wetterwechsel erschöpft hat. Ein Bekannter, der sich mit Kaninchen auch auskennt, hat eine Verstopfung vermutet, wegen dem vielen Gras, obwohl ich sie langsam dran gewöhnt hatte. Also habe ich sie entsprechend mit verstopfungslösenden Sachen gefüttert, zum Beispiel haben sie Petersilie und so bekommen, aber er hat nicht viel davon gefressen. Zwei Tage später sind wir zum TA, der direkt Wasser in der Lunge vermutet hat. Auf dem Röntgenbild hat man auch gesehen, dass er tatsächlich nur noch mit 20-30% der Lunge atmen kann. Außerdem war die Speiseröhre verschoben, so dass viel Luft in den Magen gelangt ist, weshalb er nicht mehr gefressen hat. Im Bauch konnte man Knötchen erkennen, darauf ist er aber erstmal nicht weiter eingegangen. Wir haben dann Critical Care Futter mitbekommen, das kann man in Wasser quellen lassen und dann mit einer Spritze in den Mund, und er hat eine Entwässerungsspritze bekommen. Direkt nach dem TA hat er also das Futter bekommen und er hat sehr gut gegessen, weil die Entwässerungsspritze gewirkt hat, war dann auch einige Zeit noch aktiver. Über Nacht ist es dann wieder schlimmer geworden und am nächsten Morgen hat er ziemlich heftig geatmet. Wir haben dann noch zweimal versucht ihn zu füttern, morgens hat er die Hälfte gegessen, aber am Nachmittag wollte er absolut nicht mehr.
Der TA hat dann gesagt, dass es keinen Sinn mehr hat, wenn er nicht frisst, weil man dann keine Medikamente übers Futter geben kann und jeden Tag zum TA würde halt extremen Stress bedeuten dafür, dass er höchstens noch ca. vier bessere Wochen hat. Also haben wir ihn einschläfern lassen.
Hatte vielleicht jemand mal eine ähnliche Situation (die hoffentlich besser ausgegangen ist)? Kann es sein, dass er sich wegen dem Ball so erschrocken hat, dass er einen Herzinfarkt bekommen hat und an den Folgen gestorben ist? Oder meint ihr, dass das eher eine längere Geschichte gewesen sein muss?
Mir ist natürlich bewusst, dass nur durch eine Obduktion da genaue Aussagen getroffen werden können…
Hm, ich hoffe das war nicht zu viel Text und dass jemand trotzdem antwortet : )
Danke schon mal für eure Antworten : )
Liebe Grüße!