Passt ein Hund in mein Leben ?

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  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #1
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SenseeLess

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Huhu ihr.
Ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen Hund. Nun hab ich nächste Woche die Möglichkeit mir einen Chihuahua (bin total verliebt in die Rasse) anzusehen. Ein einjähriges Tier das von einer Züchterin übrig geblieben ist. Ich habe eigentlich vor diesen Hund (wenn alles passt) im Juni zu adoptieren da ich da 3-4 Wochen Urlaub nehmen kann.

Meine Frage bezieht sich jetzt auf meine Arbeit, ich arbeite im Altenheim, das heißt ich müsste den Hund daran gewöhnen maximal 2 Tage die Woche im Dienstzimmer zu bleiben. Mein Partner arbeitet nämlich 2 Tage die Woche, 2 Nachtdienste und dann 4 Tage frei. Da ich keine Nachtdienste mache ginge es eben nur um diese 2 Tage die Woche. Ich würde also morgens um 6 (oder 8, je nach dienstbeginn) mit ihm raus, dann Mittags um 13 Uhr nochmal ne Stunde raus und Abends nach dem Dienst nochmal. Reicht das denn? Und wie gewöhne ich den Hund am besten ans Dienstzimmer ? Dort gehen selten Leute ein und aus, nur zur Dienstübergabe um 10, da bin ich aber auch da. Mein Stationsleiter würde dort den ganzen Tag drinnen sitzen, er hat selber einen Hund den er aber nicht mit nimmt. Und kein Problem mit Hunden auf der Arbeit.

Nun zu meiner Frage, geht das gut? Ich würde den Hund in meinem Urlaub langsam ans Dienstzimmer gewöhnen. Und zur Not hab ich noch die Schwiegertante die auch 2 mal die Woche auf den Hund schauen würde.

Danke schon mal! :)
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #2
Sind Hunde im Altersheim erlaubt? Allergien der zu Betreuuenden Personen etc? Mittlerweile sind Hunde durchaus gerne gesehen im Altersheim, es gibt ja auch Hundetherapie (wobei hier ein Chi - aufgrund der Größe wohl wegfällt, diese Tiere sollten sich angreifen lassen und auch ungestüme Personen akzeptieren. So ein Hund kann bei guter Pflege durchaus 15 Jahre alt werden. Ein Hund kann aber auch krank werden (deshalb würde ich mir eine Alternative suchen, Bekannte oder Freunde die dir den Hund nehmen wenn ihr wegfahrt, wegfliegt und der Hund nicht mitkann. ).

Das einzige Problem das ich sehe ist, was ist wenn der Hund krank wird, dann würdest du dich zerreissen, einerseits solltest du auf der Station sein und andererseits hat dein Hund gegengesetzte bedürfnisse (Magen-Darm, Kotzerei, Durchfall etc).
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #3
Für den Hund ist ein ruhiger Rückzugort im Dienstzimmer wichtig, wo er sich ungestörrt ausruhen kann. Er sollte auch im Altenheimgenau lernen, was er darf und was nicht und die Kollegen müssen sich auch daran halten, damit der Hund nicht jedem auf der Nase rumtanzt, weil er nicht weiß, was Sache ist.
Ansonsten brauchst Du eigentlich nur einen Notfallplan, wenn der Hund aus irgendeinem Grund mal nicht mit ins Altenheim darf.
Wenn der Hund sehr aufgeschlossen ist, werden sich mit Sicherheit die eine oder andren Heimbewohner über einen Besuch von ihm freuen
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #4
Hey,

Ich sehe da keinerlei Probleme bei. :)
Ich arbeite auch im Bereich Assistenz/Kita/etc. Mit Hund. Ich habe noch nie probleme gehabt.

Am besten du bringst deinem Hund zuhause bei, das er sich an eine Box gewöhnt. Diese Box sollte er zuhause und auch auf der Arbeit als sein Platz ansehen. Dann hat er einen Rückzugsort, welchen er kennt und wo er hinein kann. Im Büro kann er sich dann ja freibewegen.

Was wichtig ist, Chi´s empfinde ich immer als sehr sehr sehr Unsichere Hunde. Da solltest du schauen, wie der Hund damit klar kommt. Ansonsten, lern die Arbeit kennen mit ihm. Zeig ihm das Büro, setzt euch da hin und spielt dort. Geb ihm dort leckerlies etc. etc.
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #5
Nur der Form halber: Dienstzimmer waren aufgrund der dort gelagerten Medikamente etc.pp. in den Altenheimen in denen ich mit Hund so unterwegs war komplett gesperrt für absolut jeden Hund.
Was auch absolut vernünftig ist.

Da würde ich mir erstmal die schriftliche Einwilligung von Einrichtungsleitung und PDL holen, dass du das darfst und sonst solltest du dir schon mal einen soliden Plan B zurecht legen.

Es reicht ja auch ein einziger Kollege, der das nicht gut findet/allergisch ist/Angst vor Hunden hat und das wars dann.

- - - Aktualisiert - - -

Das einzige Problem das ich sehe ist, was ist wenn der Hund krank wird, dann würdest du dich zerreissen, einerseits solltest du auf der Station sein und andererseits hat dein Hund gegengesetzte bedürfnisse (Magen-Darm, Kotzerei, Durchfall etc).

Ein kranker Hund darf auf gar keinen Fall in eine Pflegeeinrichtung. Auch bei bestimmten Erkrankungen der Bewohnern hat der Hund rein gar nichts mehr in der Einrichtung zu suchen, weil Hunde grandiose Verteilersysteme für Viren und Bakterien sind.
Also auch hier: Plan B.
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #6
Im Dienstzimmer werden keine Medis gelagert, du verwechselst da was denke ich. Das Dienstzimmer bei uns ist rein nur für Mitarbeiter, Pausen oder für die Dienstübergaben. Die Medikamente und alles andere befindet sich am Stützpunkt.

Plan B wäre eben Stunden reduzieren und den Hund wenn ich arbeiten muss zur Schwiegertante, Schwiegermutter oder in eine Tagesstätte.

Danke für die Antworten bisher :)
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #7
Schlußendlich kommt es auch auf den Charakter des Hundes an.

Bei mir in der Psychiatrie dürfen Hunde auch mitgebracht werden und die werden wie von dir geplant, auch zwischendurch im Dienstzimmer "geparkt". Medikamente sind bei uns auch nicht in den Dienstzimmern.
Bei uns liegt dann eine Decke unter dem großen Schreibtisch, auf den Nachbarstationen wird das ähnlich gehandhabt. Es gab aber auch schon Hunde bei denen hat das nicht geklappt.
Einer der Hunde kam nicht damit klar, wenn alle mögliche Patienten auf ihn eingeredet haben oder nach ihm greifen wollten und ein anderer hat einfach keine Ruhe im Dienstzimmer gefunden, er wollte immer zur Tür rausschlüpfen und nach seinem Frauchen suchen.
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #8
Heyho,

prinzipiell finde ich das machbar - eben einen Plan B sollte man immer parat haben.

Wie Sini schon schrieb, kommt es auf den Charakter des Hundes an.

Wichtig ist, dass er während deiner Abwesenheit ruhig und entspannt im Dienstzimmer liegt, schläft und nicht sonderlich groß gestört wird.

Im besten Fall verpennt er die Zeit deiner Abwesenheit im Körbchen/der Box.
Im schlimmsten Fall springt er bei jedem Geräusch auf, kommt nicht zur Ruhe und kläfft sogar Kollegen/innen an. Alles denkbar ;)

Ich finde eine Box auch recht gut, würde aber gleich eine große nehmen, die man evtl. während deiner Abwesenheit auch einfach schließen kann. Wenn das nicht nötig ist und der Hund freiwillig liegen bleibt: Gut. Aber wenn er eben meint jeden Besucher anspringen/ankläffen oder ähnliches zu müssen oder jeder, der das Zimmer betritt meint das süße Hündchen stören zu müssen, kann eine geschlossene Box helfen. Diese sollte eben trotz der kleinen Größe des Hundes groß sein, keine Transportbox, sondern so groß, dass sie sich darin auch bewegen kann, einen Wassernapf bekommt usw.

Die Chis und Chi-Mixe die ich kenne sind tatsächlich recht "nervös" und zeigen schnell die Zähne. Das rührt einfach daher, dass ihre Grenzen oft nicht eingehalten wurden - vor allem von Nicht-Hundehaltern. Da wird der Hund dann gern mal beknuddelt oder sogar auf den Arm genommen, obwohl er deutlich zeigt: Lass mich in Ruhe. Aber weil sie ja so süß klein sind, wird ein Knurren nicht ernst genommen und irgendwann weiß der Hund nicht mehr weiter und schnappt, ohne vorher zu knurren.
Da muss man als Halter dann genau schauen und auch die Mitmenschen erziehen, das Tier einfach in Ruhe zu lassen ;)
Andererseits fehlt vielen Erziehung und Auslastung - auch ein kleiner Hund ist ein Hund und sollte als ein solcher behandelt werden :lol:

Berichte uns doch gern, wie es bei euch weiter geht ;)

LG
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #9
Stimme den anderen zu, generell spricht ja nichts dagegen, und du hast ja anscheinend auch einen Plan B, wenn du den Hund zu deiner Familie bringen kannst. Bin auch gespannt,wie es weitergeht!
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #10
Ich finde das der Chi zu klein für sowas ist... So leid es mir tut. Der Hund läuft zwischen den Beinen herum, stolpergefahr, kann in der Türe eingeklemmt werden, und vor allem gerade bei Patienten die die Feinmotorik im Alter verlieren, ist so ein Hund ständigen Stress ausgeliefert... Ein Berner Sennenhund, ein Schäfer etc tolerieren mitunter das grob angegriffene, das draufklatschen auf das Rückgrad, einem Chi tut das schon weh.

Und gerade hier beisst sich die Katze in den Schwanz, ein Hund der bereits vom wesen her gefestigt ist, steckt so ein "darf ich streicheln", "draufklatschen" und ein ständig hochgehoben werden locker weg. Wird der Hund im Krankenhaus "sozialisiert" - sieht das ganze Zappenduster aus, denn der Hund hat dann Angst, dass er ständig "darf ich streicheln", "draufklatschen", Hochgehoben und rumgedrückt werden muss. Aber es gibt ja auch noch andere Menschen - die ihn in Ruhe lassen und die vor dem Hund kein Interesse haben, genauso wie der hund vor anderen Menschen eher kein Interesse zeigen sollte (oder besser gesagt kein Angstverhalten).
 
  • Passt ein Hund in mein Leben ? Beitrag #11
Ich würde noch mal das Gassi-gehen kommentieren. 3 mal raus kann sehr wohl genug sein...kommt aber darauf an wie lange du mit dem Chi rausgehen willst. Nur mal für einige Minuten raus wird nicht gehen. Ein oder zweimal täglich braucht der Hund eine langen Auslauf. So kann er sich austoben und die anderen male können auch kürzer ausfallen. Einen Plan B sollte man auch immer haben...da hast du ja auch wie ich gesehn habe einen. Am schlimmsten finde ich es, wenn Hundebesitzer mit ihrem Hund nur einmal kurz in der Früh mal rausgehen, dann zur Arbeit gehen und dann am Abend wieder mit dem Hund rausgehen....in der Zwischenzeit ist der Hund allein daheim. Das hatte ich schon mal bei einem Nachbarn und meine Güte...der armen Hund.
 
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