- Luna - die neue hier Beitrag #1
simone
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Hallo,
ich war lange Zeit nur selten hier im Forum. Nun brauche ich ein paar Denkanstöße. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.
Ende letzten Jahres musste ich meine beiden Katzenrentner über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Beide innerhalb einer Woche. Es war echt heftig. Einige Zeit davor ging bereits Kater Manji, er hatte Darmkrebs.
Zurück blieb Manji's Schwester Neji. Sie ist jetzt 11 Jahre. Als Babykatzen waren die beiden ein Herz und eine Seele. Das hatte sich irgendwann geändert. Sie haben sich zwar geduldet, mehr aber nicht. Wrklich gemocht haben sie sich nicht mehr.
Mit den beiden anderen, hat sie sich gut verstanden.
Sie war dann also alleine und hat sich die Seele aus dem Hals geschrien. Tag und Nacht. Sie war wohl einsam. Die Situation war ziemlich belastend. Keiner kam mehr zur Ruhe.
Es musste also wieder Gesellschaft her. Über Kleinanzeigen habe ich Luna gefunden. 6 Jahre alt. Sie wurde von jemandem übernommen, der sie wohl sonst ins Tierheim gegeben hätte. Eigentlich wusste sie nichts über die Katze.
Ich weiß, ich hätte es lassen sollen.
Na ja, wie immer. Liebe auf den ersten Blick. Luna kam sofort zu mir und wir verstanden uns super. Die Zusammenführung mit Neji lief holprig. Also eigentlich für Katzen ganz normal. Viel gefauche, einige Auseinandersetzungen. Insgesamt ist Luna jetzt etwas über 3 Monate bei uns. Dicke Freunde sind sie nicht, aber es läuft relativ friedlich. Mit Missy (Yorki) kommt sie gut klar.
Ein paar Wochen nach Luna's Einzug stand ein Umzug an. Kurz vorher wurde die "kastrierte"? Katze rollig. Also gleich noch ein Termin für die Kastration gemacht. Passierte kurz nach dem Umzug und alles lief gut.
Einige Zeit später ging es los. Plötzlich, aus heiterem Himmel biss mir Luna in den Arm. Nicht doll, nur mit einem Zahn, aber immerhin gebissen. Das war aber nicht so schlimm. Mittlerweile hat sie mich aber zweimal richtig übel attakiert. Immer in die Beine. Mein rechtes Bein ist grün und blau. Die dritte Attacke konnte ich heute gerade noch verhindern. Sie hatte einen total starren Blick und ich bin nur noch rückwärts und konnte die Tür schließen. Sie jault und faucht dann los und greift an.
Kurze Zeit später ist sie wieder völlig normal. Als wäre nie etwas gewesen.
Vorletzte Woche Freitag war ich mit ihr beim Tierarzt. Sie hat sie untersucht und vermutet eventuell verwachsungen von der Kastration. Nun soll ich der Katze erstmal Schmerzmittel geben um zu schauen, ob es damit besser wird. Unter der Woche läuft es gut. Komischerweise erfolgen die Angriffe immer Sonntags. Und dann, wenn ich etwas in der Küche mache. Beim ersten Mal hatte ich gerade die Waschmaschine angemacht. Keine Ahnung ob es daran lag. Man steht in dem Moment wohl unter Schock. Letzten Sonntag war es wohl der Herd. Heute habe ich auch gerade den Herd angestellt, als es los ging. Vielleicht sind es die Geräusche?
Ach und es gibt noch ein Problem. Im Moment hat sie Tagsüber Schlafzimmerverbot. Sie pinkelt dort am Tage hin. Nachts nicht. Habe dort extra noch ein Klo aufgestellt.
Ich weiß es einfach nicht. Jeder sagt, gib die Katze ab. Aber ich kann das nicht so einfach. Klar habe ich Angst und beobachte die Katze ständig. Aber dann liegt sie wieder bei mir, völlig entspannt und schnurrend. Sie ist dann total lieb.
Die Tierärztin meint, dass sie vielleicht Freigang braucht. Den kann ich ihr leider nicht geben. Balkon auch nicht.
Ich höre mich um, ob es jemanden gibt, wo sie in einer ruhigen Gegend als Freigänger leben könnte. Obwohl sie erst ein paar Monate hier ist, fällt mir die Enscheidung wahnsinnig schwer. Wer weiß, wie oft sie schon weiter gegeben wurde.
Aber auf Dauer kann ich mit der Angst auch nicht leben.
Puh, das ist lang geworden. Und irgendwie weiß ich nicht, ob mir überhaupt jemand helfen kann. Auch nach mehr als vierzig Jahren mit Katzen steht man in so einer Situation irgendwie neben sich.
ich war lange Zeit nur selten hier im Forum. Nun brauche ich ein paar Denkanstöße. Vielleicht hat ja jemand eine Idee.
Ende letzten Jahres musste ich meine beiden Katzenrentner über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Beide innerhalb einer Woche. Es war echt heftig. Einige Zeit davor ging bereits Kater Manji, er hatte Darmkrebs.
Zurück blieb Manji's Schwester Neji. Sie ist jetzt 11 Jahre. Als Babykatzen waren die beiden ein Herz und eine Seele. Das hatte sich irgendwann geändert. Sie haben sich zwar geduldet, mehr aber nicht. Wrklich gemocht haben sie sich nicht mehr.
Mit den beiden anderen, hat sie sich gut verstanden.
Sie war dann also alleine und hat sich die Seele aus dem Hals geschrien. Tag und Nacht. Sie war wohl einsam. Die Situation war ziemlich belastend. Keiner kam mehr zur Ruhe.
Es musste also wieder Gesellschaft her. Über Kleinanzeigen habe ich Luna gefunden. 6 Jahre alt. Sie wurde von jemandem übernommen, der sie wohl sonst ins Tierheim gegeben hätte. Eigentlich wusste sie nichts über die Katze.
Ich weiß, ich hätte es lassen sollen.
Na ja, wie immer. Liebe auf den ersten Blick. Luna kam sofort zu mir und wir verstanden uns super. Die Zusammenführung mit Neji lief holprig. Also eigentlich für Katzen ganz normal. Viel gefauche, einige Auseinandersetzungen. Insgesamt ist Luna jetzt etwas über 3 Monate bei uns. Dicke Freunde sind sie nicht, aber es läuft relativ friedlich. Mit Missy (Yorki) kommt sie gut klar.
Ein paar Wochen nach Luna's Einzug stand ein Umzug an. Kurz vorher wurde die "kastrierte"? Katze rollig. Also gleich noch ein Termin für die Kastration gemacht. Passierte kurz nach dem Umzug und alles lief gut.
Einige Zeit später ging es los. Plötzlich, aus heiterem Himmel biss mir Luna in den Arm. Nicht doll, nur mit einem Zahn, aber immerhin gebissen. Das war aber nicht so schlimm. Mittlerweile hat sie mich aber zweimal richtig übel attakiert. Immer in die Beine. Mein rechtes Bein ist grün und blau. Die dritte Attacke konnte ich heute gerade noch verhindern. Sie hatte einen total starren Blick und ich bin nur noch rückwärts und konnte die Tür schließen. Sie jault und faucht dann los und greift an.
Kurze Zeit später ist sie wieder völlig normal. Als wäre nie etwas gewesen.
Vorletzte Woche Freitag war ich mit ihr beim Tierarzt. Sie hat sie untersucht und vermutet eventuell verwachsungen von der Kastration. Nun soll ich der Katze erstmal Schmerzmittel geben um zu schauen, ob es damit besser wird. Unter der Woche läuft es gut. Komischerweise erfolgen die Angriffe immer Sonntags. Und dann, wenn ich etwas in der Küche mache. Beim ersten Mal hatte ich gerade die Waschmaschine angemacht. Keine Ahnung ob es daran lag. Man steht in dem Moment wohl unter Schock. Letzten Sonntag war es wohl der Herd. Heute habe ich auch gerade den Herd angestellt, als es los ging. Vielleicht sind es die Geräusche?
Ach und es gibt noch ein Problem. Im Moment hat sie Tagsüber Schlafzimmerverbot. Sie pinkelt dort am Tage hin. Nachts nicht. Habe dort extra noch ein Klo aufgestellt.
Ich weiß es einfach nicht. Jeder sagt, gib die Katze ab. Aber ich kann das nicht so einfach. Klar habe ich Angst und beobachte die Katze ständig. Aber dann liegt sie wieder bei mir, völlig entspannt und schnurrend. Sie ist dann total lieb.
Die Tierärztin meint, dass sie vielleicht Freigang braucht. Den kann ich ihr leider nicht geben. Balkon auch nicht.
Ich höre mich um, ob es jemanden gibt, wo sie in einer ruhigen Gegend als Freigänger leben könnte. Obwohl sie erst ein paar Monate hier ist, fällt mir die Enscheidung wahnsinnig schwer. Wer weiß, wie oft sie schon weiter gegeben wurde.
Aber auf Dauer kann ich mit der Angst auch nicht leben.
Puh, das ist lang geworden. Und irgendwie weiß ich nicht, ob mir überhaupt jemand helfen kann. Auch nach mehr als vierzig Jahren mit Katzen steht man in so einer Situation irgendwie neben sich.
