Brutmaschine

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  • Brutmaschine Beitrag #1
Chipi

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Hallo ihr,

hab eigentlich mit Vögeln relativ wenig zu tun, brauche aber bitte euere Hilfe: Bei meiner Kollegin auf dem Balkon hat eine Ente im Blumenkasten ein Nest angelegt, allerdings hat sie das Nest verlassen, die Eier sind noch da. Nun wollte meine Kollegin die Eier gerne ausbrüten (naja, nicht selber, aber ihr wisst, was ich meine), dazu bräuchte sie schnell entweder einen Brutkasten oder alternative Ideen (wenn es denn eine Alternative zu einem Brutkasten gibt), damit die Kleinen zumindest erst mal nicht sterben.
Sie wohnt mitten in München und hat wohl auch schon diverse Stellen abgeklappert, bisher aber ohne Erfolg.

Wer eine Idee hat, immer her damit, ich geb sie weiter!

Danke an die Vogelfreunde,
Nager-Chipi ;)
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Hab grad nochmal mit meiner Kollegin telefoniert, die Eier sind derzeit in einem Inkubator an der Uni untergebracht, allerdings können sie da auf Dauer nicht bleiben...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Brutmaschine Beitrag #2
Eine Brutmaschine zuhause zu bauen ist eigentlich unmöglich. Es kommt nicht nur auf die Temperatur an, sondern auch auf die Luftfeuchtigkeit. So ein Ei (bzw das Embryo darin) verträgt nur sehr kleine Schwankungen was Temperatur und Luftfeuchtigkeit angeht.
Ausserdem sterben bereits angebrütete Eier schnell ab wenn sie auskühlen. Wenn die Ente also schon angefangen hatte zu brüten und dann erst das Gelege verlassen hat, sind die Eier wahrscheinlich sowieso schon tot.
Hast du die Eier schon mal durchleuchtet? Damit kann man sehen ob ein Embryo drin ist und welcher Entwicklungsstand. Es geht mit einer starken Taschenlampe oder auch mit einem speziellen Durchleuchtungsapparat. An der Uni wo die Eier jetzt sind müsste es so etwas eigentlich geben und auch jemanden der das interpretieren kann.
Eine Stelle wo du die Eier in einem Brutapparat unterbringen kannst kenne ich auch nicht. Am ehesten noch bei privaten Geflügelzüchtern. Viele werden keine "Wildeier" in ihren Brutapparaten haben wollen weil so Krankheiten eingeschleppt werden können.

Die Frage ist auch ob es sinnvoll ist die Eier auszubrüten. Entenküken sind problematisch, sie werden bei der Handaufzucht sehr schnell so fehlgeprägt das es später sehr schwierig ist sie auszuwildern. Ob es sinnvoll ist solche "Problemvögel" in die Welt zu setzen obwohl die Wildtierstationen sowieso schon überfüllt und überfordert sind, mit bereits geschlüpften Entenküken in Not, lasse ich mal dahingestellt...
 
  • Brutmaschine Beitrag #3
Versuch mal dich an eine Vogelauffangstation zu wenden.
 
  • Brutmaschine Beitrag #4
Viele bekannte von mir haben eine Brutmaschine selbst gebaut und der schlupf war drotzdem gut
 
  • Brutmaschine Beitrag #5
Wie denn?

Wenn man so ein Ding wirklich selber zusammenbasteln kann würde mich das wirklich interessieren! Also her mit der Bauanleitung ;)
 
  • Brutmaschine Beitrag #6
Da kann ich dir net weiterhelfen, weil ich mir eine gekauft habe.
 
  • Brutmaschine Beitrag #7
Letzter Stand der Dinge ist, daß die Küken noch leben und wohl auch gar nicht mehr soweit vom Schlüpfen entfernt sein sollten. Ich persönlich hätte sie auch nicht ausbrüten lassen (und meine Kollegin auch nicht), aber an der Uni stehen wohl schon ein paar Biologen "Gewehr bei Fuß", die sich kümmern wollen. Aber jetzt müssen sie erst mal aus dem Uni-Inkubator raus, da sie da drin nicht schlüpfen sollen (da sind sie wohl nicht alleine drin und wurden nur ausnahmsweise aufgenommen).

Naja, mal sehen, ob sich heute noch was tut. Danke schon mal. Wer noch Ideen hat, bitte gerne!
 
  • Brutmaschine Beitrag #8
Am WE sind alle Entenküken geschlüpft, und bis auf eines, das wohl eine seltsame Deformation am Kopf hatte, haben auch alle (7 Stück) überlebt. Jetzt werden sie von den Uni-Biologen versorgt.
 
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