- Eigne ich mich zur Papageienhaltung? Beitrag #1
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Irish Girl
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Hallo zusammen 
In mir reift seit einiger Zeit der Gedanke, den Dachboden mit Südterrasse zur Papageienhaltung auszubauen (Etwas über 100 qm Grundfläche + ca. 3x4m Dachterrasse, die mit Alu-Volieren-Elementen eingefasst werden würde).
Ich möchte hier kritisch die Dinge aufführen, welche mir Bauchschmerzen bereiten würden und erhoffe mir sachliche Ratschläge.
1. Ich habe noch keine Erfahrung mit Papageienhaltung, bisher wohnten immer "nur" einige Wellen- und Nymphensittiche bei mir. Meine Hoffnung: Jeder fängt ja irgendwann mal an und kann nicht mit 10 Jahren Erfahrung starten. Mein Vorhaben wäre, mich im Internet schlau zu lesen, sowie mich an fachkundige Papageienhalter zu wenden um weitere Fragen stellen zu können und mir das ganze live ansehen zu können, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe.
Wäre das ausreichend? Falls nicht: Was kann man zusätzlich tun um bestens informiert zu sein?
2. Der Dachboden würde selbstverständlich ordentlich isoliert werden. Dennoch weiß man ja, dass sich unter dem Dach im Sommer gern die Hitze staut. Ich gehe davon aus, dass Hitze weniger problematisch wäre als Kälte (Ich habe in den Mindestanforderungen zur Haltung von Papageien gelesen, dass es für Aras z.B. nicht kälter als 10°C sein darf), jedoch gibt es bestimmt auch Grenzen nach oben hin. Meine Bedenken beziehen sich vor allem auf den Klimawandel, dessen Auswirkung wir alle diesen Sommer zu spüren bekommen (haben).
Wäre es möglich, die Vögel für Zeiten in denen es oben zu heiß wäre mit unten bei mir im Haus zu halten, wo sie sich sowieso tagsüber aufhalten dürften, sprich sie wären schon an diese Umgebung gewöhnt? Oder haben sie dann nach zwei Wochen meinen kompletten Wohnraum zerstört, wenn ich ihn auch unbeaufsichtigt mit ihnen teilen müsste?
3. Wie viel Zeit an ungeteilter Aufmerksamkeit muss man pro Tier täglich einplanen? Ich habe auch andere Tiere (Hunde, Katzen, Pferde), welche meine Zeit und Aufmerksamkeit benötigen, arbeite aber von zu Hause aus, was bedeutet, dass ich die gefiederten Freunde nicht 8 Stunden am Tag permanent beschäftigen könnte, aber sie wären wirklich von morgens bis abends mit unten bei mir im Haus, so dass ich immer wieder Einheiten zum spielen, kuscheln oder z.B. Clickertraining zur Beschäftigung einschieben könnte. Gern würde ich auch "Freiflug" am Aviator bieten, dazu interessieren mich Meinungen brennend. Wäre das ausreichend?
4. Der Dachboden ist zwar groß und hoch, jedoch raken in der Mitte zwei Schornsteine nach oben und außen rum ist ein Gestell aus tragenden Holzbalken. Etwa 4x8 m sind komplett frei, der Rest durch die Balken etwas verwinkelt. Ist das ausreichend?
Besteht eine Möglichkeit die Balken vor Knabber-Attacken zu schützen, bzw. ist es da schon ausreichend genügend Beschäftigung und Knabber-Alternativen zu bieten?
5. Ich weiß, das ist sicher Artenabhängig, aber kann man (abgesehen von unvorhersehbaren Kosten wie Tierarztrechnungen) den Kostenaufwand grob nennen? Falls dies Artgerecht ist und ausreicht, schwebt mir die Haltung eines Pärchens vor.
6. Für den Fall, dass alle oben genannten Punkte machbar sind, welche Papageienart würde sich für meine Fälle eignen? Ein riesengroßer Traum wären Gelbbrustaras, ich befürchte jedoch, dass das für immer ein Traum bleiben. wird.
Vielen lieben Dank an jeden, der diesen Monstertext gelesen hat und mir auch noch mit Antworten weiterhelfen kann!!!
In mir reift seit einiger Zeit der Gedanke, den Dachboden mit Südterrasse zur Papageienhaltung auszubauen (Etwas über 100 qm Grundfläche + ca. 3x4m Dachterrasse, die mit Alu-Volieren-Elementen eingefasst werden würde).
Ich möchte hier kritisch die Dinge aufführen, welche mir Bauchschmerzen bereiten würden und erhoffe mir sachliche Ratschläge.
1. Ich habe noch keine Erfahrung mit Papageienhaltung, bisher wohnten immer "nur" einige Wellen- und Nymphensittiche bei mir. Meine Hoffnung: Jeder fängt ja irgendwann mal an und kann nicht mit 10 Jahren Erfahrung starten. Mein Vorhaben wäre, mich im Internet schlau zu lesen, sowie mich an fachkundige Papageienhalter zu wenden um weitere Fragen stellen zu können und mir das ganze live ansehen zu können, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe.
Wäre das ausreichend? Falls nicht: Was kann man zusätzlich tun um bestens informiert zu sein?
2. Der Dachboden würde selbstverständlich ordentlich isoliert werden. Dennoch weiß man ja, dass sich unter dem Dach im Sommer gern die Hitze staut. Ich gehe davon aus, dass Hitze weniger problematisch wäre als Kälte (Ich habe in den Mindestanforderungen zur Haltung von Papageien gelesen, dass es für Aras z.B. nicht kälter als 10°C sein darf), jedoch gibt es bestimmt auch Grenzen nach oben hin. Meine Bedenken beziehen sich vor allem auf den Klimawandel, dessen Auswirkung wir alle diesen Sommer zu spüren bekommen (haben).
Wäre es möglich, die Vögel für Zeiten in denen es oben zu heiß wäre mit unten bei mir im Haus zu halten, wo sie sich sowieso tagsüber aufhalten dürften, sprich sie wären schon an diese Umgebung gewöhnt? Oder haben sie dann nach zwei Wochen meinen kompletten Wohnraum zerstört, wenn ich ihn auch unbeaufsichtigt mit ihnen teilen müsste?
3. Wie viel Zeit an ungeteilter Aufmerksamkeit muss man pro Tier täglich einplanen? Ich habe auch andere Tiere (Hunde, Katzen, Pferde), welche meine Zeit und Aufmerksamkeit benötigen, arbeite aber von zu Hause aus, was bedeutet, dass ich die gefiederten Freunde nicht 8 Stunden am Tag permanent beschäftigen könnte, aber sie wären wirklich von morgens bis abends mit unten bei mir im Haus, so dass ich immer wieder Einheiten zum spielen, kuscheln oder z.B. Clickertraining zur Beschäftigung einschieben könnte. Gern würde ich auch "Freiflug" am Aviator bieten, dazu interessieren mich Meinungen brennend. Wäre das ausreichend?
4. Der Dachboden ist zwar groß und hoch, jedoch raken in der Mitte zwei Schornsteine nach oben und außen rum ist ein Gestell aus tragenden Holzbalken. Etwa 4x8 m sind komplett frei, der Rest durch die Balken etwas verwinkelt. Ist das ausreichend?
Besteht eine Möglichkeit die Balken vor Knabber-Attacken zu schützen, bzw. ist es da schon ausreichend genügend Beschäftigung und Knabber-Alternativen zu bieten?
5. Ich weiß, das ist sicher Artenabhängig, aber kann man (abgesehen von unvorhersehbaren Kosten wie Tierarztrechnungen) den Kostenaufwand grob nennen? Falls dies Artgerecht ist und ausreicht, schwebt mir die Haltung eines Pärchens vor.
6. Für den Fall, dass alle oben genannten Punkte machbar sind, welche Papageienart würde sich für meine Fälle eignen? Ein riesengroßer Traum wären Gelbbrustaras, ich befürchte jedoch, dass das für immer ein Traum bleiben. wird.
Vielen lieben Dank an jeden, der diesen Monstertext gelesen hat und mir auch noch mit Antworten weiterhelfen kann!!!