Ich denke es kommt auf das Alter an und auf die Zusammengehörigkeit. Ich hatte einige Jahre eine 14 jährige Windhunddame und einen Cairnwelpen... Die Konstellation war eher schlecht, wobei die Windhunddame mit unserem menschlichen Nachwuchs nicht zurechtkam und somit zu meinen Eltern übersiedelte, dort war sie "Einzelkind" und immer im richtigen Licht ausgeleuchtet. Das Handling war schwierig, war der Welpe verspielt, wollte die HÜndin ihre Ruhe haben. Lief der Welpe vorne weg - trampelte leicht genervt die Alte Dame hinter her, ein toll gemacht wurde oft ignoriert, weil dass sie dem Welpen was vormachen musste, hat sie tierisch genervt... Oft war sie lustlos und blieb einfach sitzen... weil eh wissen, das Frauli muss hier wieder vorbeikommen, wenn sie die Runde fertig hat... Somit war sie den größten Teil ihres Lebens bei meinen Eltern, nur wenn diese weggefahren sind hatte ich zwei Hunde.
Zwei Gleichalte Hunde gehen, zwei die sich verstehen miteinander spielen und sich vertragen. Aber auch hier, du hast immer, zwei Leinen, zwei Maulkörbe, zwei Halsbänder und zwei Plätze im Auto besetzt. Hängst du einen an, musst du warten bis der andere auch bei dir ist, es ist schwieriger im Handling (was machst du, wenn der - den du gerade angeleint hast - dir in die Leine läuft, weil ihn der Freilaufende noch tierisch aufstachelt etc etc).
Befehle müssen addressiert werden, Hund a - pfui, Hund b - bei Fuss. Teilweise gibts befehle die beide Hunde gleichzeitig ausführen sollen, dann eben ohne Namen. Man tut sich sehr schwer, vor allem, wenn ein Hund gerade versucht einem Radfahrer hinterherzulaufen und man panisch versucht das ganze abzuwenden. Hast du den falschen Namen im Kopf - wird sich nichts ändern und dein anderer Hund wurde in seiner Freizeit gestört (manche nehmen das übel). Sowas passiert nunmal (mir bei meinen Kindern, und dann steht auf einmal ein Kind da und sagt, ich bin aber gar nicht der xyz)...