Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben?

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  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #1
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MariaE

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Hallo,

ich habe eine Frage. Am 06. Mai 2017 habe ich meinen Hund bekommen. Er hat uns (meiner Familie und mir) gegenüber schnell aggressives Verhalten gezeigt. Die Organisation wurde informiert, hat uns jedoch damit abgespeist wir sollten es doch mit Handfütterung probieren. Ein von der Organisation vermittelter Hundetrainer aus dem Nachbarort wollte nicht vorbeikommen, sondern hat uns lediglich Tipps am Telefon gegeben.

Vor wenigen Wochen haben wir dann auf eigene Faust einen Tiertrainer gesucht. Dieser konnte uns zwar gute Methoden mit dem Hund umzugehen zeigen, jedoch hat sich jetzt herauskristallisiert, dass sowohl meine Mutter als auch mein Bruder zu viel Angst vor dem Hund haben, als dass sie diese Methoden konsequent durchziehen.

Daraufhin habe ich beschlossen ein neues Zuhause oder einen Pflegeplatz zu suchen, wo man so auf ihn einwirken kann, wie er es benötigt. Eine Tierschützerin aus einem der von mir angeschriebenen Vereine hat mir nun jedoch klar und deutlich gesagt, dass ich den Hund NUR an die Organisation geben darf von der ich ihn habe. Da ich jedoch mittlerweile sehr an deren Kompetenz und Seriosität zweifle ist das der schlimmstmögliche Fall.

Meine Frage also: Gibt es nur diese eine Möglichkeit?

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten!
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #2
Guten Abend,

Hat denn bei der Organisation Geld den Besitzer gewechselt? Also habt ihr für den Hund etwas gezahlt?
Weil dann gehört er vor dem Gesetz euch und ihr könnt ihn im Grunde einfach nach gutdünken weiterverkaufen.

Wurde denn ein Schutzvertrag aufgesetzt? Schutzverträge sind nur gültig, wenn entsprechende Klauseln eingefügt wurden über ein Strafmaß, wenn etwas nicht erfüllt wird.
Ansonsten sind solche Schutzverträge nur so viel wert, wie das Papier auf dem sie geschrieben wurde.

Sollte daher keine Klausel eingefügt werden a la: "Sollte der Besitzer den Hund in einen Zwingersperren, ist ein Starfmaß von X Euro fällig."

[FONT=&quot]Die Klauseln der Tierschutz-/Übergabeverträgen sind, soweit sie eine Eigentumsübertragung negieren und umfangreiche Besuchs- und Auskunftsrechte gewähren überraschend und somit gem. § 305c BGB unwirksam. Auch eine Vertragsstrafe die den Erwerbspreis überschreitet dürfte in aller Regel unwirksam sein
.

Source: [/FONT]
https://www.anwalt.de/rechtstipps/tier-schutzvertraege-auf-dem-pruefstand_008867.html

Theoretisch dürftest du als Besitzer der "Sache Hund" den Hund auch an x-beliebige Personen weiterverkaufen und bist es der Orga nicht schuldig, den Hund zurückzugeben.
Kulanterweise würde ich an deiner Stelle dennoch Rücksprache mit der Orga halten, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

Auch darf eine Tierschutz-Orga nicht einfach vor der Türe stehen und Kontrollen verlangen. Kontrollen sind FREIWILLIG, denn du als Privatperson bist nur einem behördlichen Amtstierarzt das Öffnen deiner Wohnung u. Kontrolle schuldig - Tierschutz-Orgas die sich im Grunde auf Kontrollen (auch unangemeldete) einschießen, sind im Grunde rechtlos.

LG Foss
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #3
Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Soll ich den Vertrag (natürlich alle persönlichen Dinge unkenntlich gemacht) hier als PDF einstellen? Würdet ihr mir raten einen Anwalt zu fragen?

Liebe Grüße
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #4
Hallo,

Ob ein Anwalt bei so einer kleinen Sache nötig ist, liegt in Deinem Ermessen, zumal er ja auch wieder Geld kostet.
Ich würde wohl zuerst mit der Organisation sprechen.

LG Foss
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #5
Hallo,
natürlich sind nicht alle solcher - Tierschutz -Organisationen auch das was sie vorgeben,
doch auch wenn es Dir um diesen Hund leidtun mag, hat diese Organisation die Verantwortung
und sollte sich auch um seine Problemhunde kümmern.
Auch das die Vorgeschichte von dem Hund scheinbar nicht geklärt ist, und Dir auch nicht mitgeteilt wurde,
finde ich auch ziemlich unfähr.
Du solltest diesen Hund wider Dort abgeben, wo Du ihn bekommen hast .

Du kannst unmöglich diesen Hund behalten, wenn Deine Familie so große Angst vor im hat
und ob es noch gelingen kann, diesen Hund zu sozialisieren, ist so wie so sehr ungewiß,
dazu währen auch entsprechende Räumlichkeiten,die passende Umgebung und besondere Fachkenntnisse nötig.

Vielleicht wird Diese Organisation, dann bei der Betreuung Deines Hundes, etwas dazulernen,
und sich zukünftig besser um seine Hunde kümmern :?:
So sorgst Du, mit der Rückgabe Deines Hundes, für ein Wohlergehen
aller zukünftigen Hunde bei dieser jetzt noch unseriöse Organisation :!:


Fritz
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #6
Was hat es denn mit dieser Organisation auf sich und hast du da irgendwas unterschrieben, dass du den Hund nicht an Dritte weitergeben darfst?
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #7
Du schreibst Du hast den Hund seid 2017 jetzt schreiben wir Oktober 2018!
Was ist also in der Zeit alles passiert?
Was für Aggresionen zeigt der Hund und wie sieht euer Tag im Durchschnitt aus? Was hat der Hund wo er Agressionen zeigt? Irgend etwas muß doch schief gelaufen sein wenn jetzt solche Ängste in Deiner Familie vorhanden sind!
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #8
Hallo,

danke für die weiteren Antworten. Ja im Vertrag steht, dass ich den Hund nicht an Dritte weitergeben darf, meine Hoffnung ist nur, dass der Vertrag evtl. nichtig ist.

Ja der Hund ist jetzt schon über ein Jahr bei uns, aber nachdem wir überall abgewimmelt wurden (Orga + Tiertrainer) habe ich erstmal aufgegeben und versucht das Verhalten mit den Tipps die ich hier teilweise bekommen habe (siehe älteres Thema von mir) in den Griff zu bekommen. Aber es hat einfach nichts etwas gebracht und dann konnte ich mich überwinden mich doch wieder an einen Trainer zu wenden (bei diesem Trainer hatte ich erst das Gefühl, dass mir ENDLICH jemand HELFEN will). Erst als wir jedoch alle mit dem Hund arbeiten sollten ist meiner Mutter und meinem Bruder ihre Angst bewusst geworden. Sie konnten nicht so agieren, dass sich das Verhalten den Hundes ins positive verbessert (z.B. ihn mit dem Ellbogen von der Couch schieben trauten sie sich nicht). Wer mir jetzt Vorwürfe machen will kann das gerne tun, aber ich weis, dass ich für mein Tier nur das Beste will.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #9
Ich wollte Dir damit keine Vorwürfe machen.
Wenn jemand Angst vor einen Hund hat um ihn anzufassen würde ich eine Schleppleine im Haus Drum machen!
Eine 1 meter lange Leine könnte da schon helfen um den Hund vom Sofa zu ziehen! Ich greife hier nur Dein Beispiel auf!
Dann würde ich dem Hund ein Welpengehege positiv verbinden und ihn darauf trainieren.
Allerdings aufpassen das er nicht drüberspringt wie meiner letztens als Männe " gepennt" hat. Da muß ich jetzt "Tür schließen" von Null anfangen! Meine Fellnase hat die Katzen dumm angemacht und er mußte deshalb in die Box. Er geht da eigentlich gerne rein weil ich mein PC gleich daneben habe. Männe war aber zu sehr mit seinen Taplet beschäftigt und Hundi machte aus dem Sitz über das Gehege drüber weil Frauchen in die Küche ging.
Solche "Sachen sind dumm gelaufen"! Aber dann fange ich halt neu an und bleibe beim Tür schließen am PC sitzen.
Dafür darf nun Männe meine Arbeiten übernehmen bis das Tür schließen wieder klappt.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #10
Das habe ich schon versucht mit dem Welpengehege, hat nicht funktioniert, da es nicht konsequent durchgezogen wurde.

Die Idee mit der Leine ist in der Couch Situation sogar eine gute Idee.

Das größte Problem ist, wenn er auf jemanden losgeht und dann schnappt und beißt (richtig beißen, mit Blutergüssen), da sollen wir ihn laut Tiertrainer je nach Situation mit Ellbogen bzw. Bein/Fuß blocken. Das trauen sich meine Mutter und mein Bruder nicht. Was ich ja durchaus verstehen kann, nur bisher wusste ich nicht (und die beiden scheinbar auch nicht), dass Sie wirklich Angst vor dem Hund haben. Ich bin einfach nicht immer zuhause, sprich ich kann in den Situationen nicht IMMER einschreiten, also ist es am besten ich finde ein Zuhause für ihn wo wirklich alle im Haushalt mitziehen können (und wollen). Zudem macht auch der Hund sich hier viel Stress, schon wenn mein Bruder sein Zimmer verlässt wird losgebellt.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #11
Wegen dem Vertrag würde ich einen Anwalt aussuchen. Ohne Einzelhalten kann man da wenig zu sagen.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #12
Hallo,
um gegen die Angst Deiner Leute vorzugehen , würde ich mit einem Maulkorb arbeiten,
dann können sie den Hund auch ohne Konsequenzen berühren und das Erziehungsprogramm
in Deiner Abwesenheit fortsetzen.

Fritz
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #13
Ich würde einerseits den Amtstierarzt einschalten, wegen der Vergabe eines solchen Hundes, die kommen vorbei, schauen sich den Hund an und sagen dir dann auch ob der Hund grundsätzlich agressiv ist, oder ob das Problem bei euch in der Familie "hausgemacht" ist. Die Amtstierärzte stehen aber auch "über den Gesetz", besprich die Rückgabe an den Verein mit dem Amtstierarzt, der kann diesen Vertrag auch "aushebeln", bei bedarf. Und andererseits würde ich euch bitten, für die betroffenen Angstpatienten eine Hundetherapie zu beginnen. Angst vor dem eigenen Hund zu Hause ist schlecht, noch schlimmer ist es jedoch, wenn sich diese Angst auch im nicht häuslichen Bereich fortpflanzt, die gehen in den Wald, auf einmal steht ein Riesiger Hund vor ihnen, die bekommen Panik, Hund riecht die Panik und wird verunsichert (das kann sehr schnell ins Auge gehen, vor allem wenn dann Hundebesitzer kommen mit den Ideen "Komisch das hat er ja sonst noch nie gemacht" - tiere sind und bleiben unberechenbar und deshalb immer mit vorsicht zu geniessen. ).

P.s: dass so ein Hund ein "relativ" agressives Verhalten an den Tag legt ist ganz normal. Leider gibt es kein Handbuch über die Vergabe von Auslandshunden in menschliche Obhut. Du weißt leider nie was der Hund wirklich erlebt hat, welche Ängste in ihm stecken, ob er misshandelt wurde, mit Steinen beworfen wurde oder ob ihn Kinder geschlagen haben, es soll auch fälle gegeben haben, da wurde der Hund mit einem Stein um den Hals im See oder im Bach entsorgt und gerade noch gerettet . Wichtig ist, einerseits diese "agressivitität" als solches zu akzeptieren (der Hund kann nicht anders - der hat Angst) und andererseits ihm das Selbstvertrauen zu schenken, dass er benötigt um bei euch zu Hause ruhig zu werden, der Hund muss euch "Leider" akzeptieren mit all euren positiven und negativen Elementen, für seine Sache ausnutzen soll er es halt nicht (daran müsst ihr als Besitzer aber arbeiten). . Das ist leider mitunter etwas für Profis und eine Gratwanderung zwischen, was akzeptiert der Hund gerade noch, damit ich ihm kurzfristig von einer Gefahrensituation wegbringe (Notfallsituation) und der Gefahr, wenn ihm das Vertrauen zu den Menschen nicht gleich wieder ruiniere, wenn ich pech habe - schnappt er mich.

Ein Tiertrainer ist sicherlich nicht schlecht, aber ihr seid mit der Situation zu Hause überfordert, dann wenn der Tiertrainer weg ist, und der Hund knurrt, schnappt oder randaliert. Ihr benötigt da jede Menge Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, ein nervöser Hundebesitzer macht einen nervösen Hund (und umgekehrt funktioniert das auch, wenn die Tendenz da ist). Ihr würdet jemanden benötigt der mal 14 Tage bei euch einzieht und euch im Umgang mit dem Hund einschult, der die Situation unter kontrolle bekommt, und euch zeigt, wie der Hund reagieren würde, hättet ihr keine Panik vor ihm.

Einen Hund mit Panik mit Ellenbogen oder Fuss zu blocken halte ich für zu gefährlich für einen Laien. Dass kann gerne ein Hundetrainer machen, aber nicht wirklich jemand, der nervös versucht die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Ihr solltet daran arbeiten, ihn nicht diesen Stress auszusetzen, indem ihr ihn ablenkt, mit Hundekeksen überwerft, oder ganz zufällig ihn aus der Richtung dreht, bevor er Angst bekommt. Ihr werdet an der Situation arbeiten müssen, ihr und der Hund, soviel ihr euch zutraut, einen Hund ständig die Versuchung auszusetzen "nimm dir ein Stück schokolade vom Tisch", und gleichzeitig davor zu stehen bringt nichts. Der Hundetrainer versucht da mit euch einen Bungeejump und ihr habt alle Höhenangst, versucht es doch erst einmal mit 2 Standardisierten Treppen bevor ihr weiter hinaufsteigt. Das hat so keinen Sinn einen Hund zu blocken, der einerseits agressiv ist und andererseits versuchen wird diese Blockade zu umgehen. Der Hund wird es eher schaffen wie ihr, dass ihr ihn erneut blocken könnt.
 
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  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #14
Ich würde dem Hund ein neues Zuhause suchen und der Orga den neuen Besitzer mitteilen. Letztendlich ist das sogar zum Vorteil der Orga, da du die Vermittlungsaufgabe übernimmst (wozu du gut geeignet bist, da du den Hund wesentlich besser kennst als die Orga). Bei einem unseriösen Verein muss man ja am Ende auch befürchten, dass sie nur gerne erneut eine Vermittlungsgebühr für den Hund kassieren würden.

Rein rechtlich gesehen kann die Orga auf eine Vertragsstrafe klagen, aber nur sofern eine im Vertrag festgehalten wurde. Klauseln die nichts weiter festhalten als 'darf nicht weitergegeben werden' dürften kaum durchsetzbar sein. Wenn du den Hund ohne deren Einverständnis weitergibst müsste erstmal die Orga zum Anwalt (was sie sicher mehr Geld kostet als der Kaufpreis des Hundes) und die Wahrscheinlichkeit, dass sie vor Gericht durchkommen ist sicherlich auch ziemlich gering. Ich würde es also wohl drauf ankommen lassen, zumal es ja um das Wohl des Hundes geht und daran auch die Orga Interesse haben sollte.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #15
Bist Du überfordert? Ich würde, wenn der Verein oder die Orga gut ist versuchen ihn zurückzugeben. Oder den Tierschutz einschalten. Es gibt gute Leute, die helfen.
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #16
Das ist auch meine Meinung, ich würde die Organisation dem Amtstierarzt melden. Die Organisationen haben ja nicht nur den Vermittlungsauftrag (Verteilungssystem) sondern denen sollte ja auch das Wohl des Hundes am Herzen liegen. Versucht nun eine Organisation so viele Tiere wie möglich unter den Mann/die Frau zu bekommen, achten sie nicht mehr auf das "drumherum". Das Drumherum ist aber das wichtigste an der ganzen Sache und vor allem - das hat mit dem eigentlichen "Tierschutz" zu tun. Dann kauft sich ab sofort wieder jeder den Hund aus dem Kofferraum irgendeines polnischen Fahrzeuges, die Hunde sind wenigstens jung und man hat nur das Problem mit der Genetik und der Gesundheit :roll::roll::roll::roll: (und das ist das, was der "Tierschutz" seit über 10 Jahren bekämpft - zu recht sage ich).
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #17
Hallo, vielen Dank für die Antworten! :)

Ich will nur noch einmal betonen, dass ich eure Tipps zwar sehr schätze, aber der Hund DEFINITIV weg kommt, so ,,fies" sich das jetzt auch lesen mag, ist meine Entscheidung leider getroffen.

Dienstag Abend habe ich der Organisation geschrieben von der ich ihn hab und bisher keine Antwort erhalten. Ich schicke morgen noch einmal eine E-Mail mit Lesebestätigung hin (anrufen will ich nicht, da ich gerne was schriftliches hab auf das ich mich im Notfall berufen könnte).

Zum Anwalt will ich auf jeden Fall auch gehen, da ich den Hund sehr sehr ungern an ,,seine" Orga zurückgeben will (einfach WEIL sie sich im Nachhinein als so unseriös gezeigt hat).

Wisst ihr vielleicht wo ich noch einen geeigneten Platz für den Hund finden könnte? Habe rund 15 Orgas aus der Nähe (Rheinland-Pfalz/Saarland) geschrieben, die haben sich entweder gar nicht zurückgemeldet oder leider keine geeignete Pflegestelle.

Danke im Voraus für hilfreiche Antworten!
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #18
Auch wenn Du den Hund definitiv zurück geben willst mußt Du ja bis dahin den Hund händeln können! Wenn Du die Adresse der Organisation hast kannst Du auch ein Schreiben per Einschreiben mit Rückantwort machen. So mache ich das bei wichtigen Schriftverkehr!
Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit ohne Vorkommnisse!
 
  • Muss ich meinen Hund zurück an unseriöse Organisation geben? Beitrag #19
Zum Anwalt will ich auf jeden Fall auch gehen, da ich den Hund sehr sehr ungern an ,,seine" Orga zurückgeben will (einfach WEIL sie sich im Nachhinein als so unseriös gezeigt hat)
Das schlimmste was passieren könnte, wenn du den Hund ohne Einwilligung der Organisation weitergibst ist, dass sie versuchen dich auf die im Vertrag vereinbarte Vertragsstrafe zu verklagen, wenn keine Vertragsstrafe vereinbart wurde, dann dürften sie kaum weitere Möglichkeiten haben dir einen Strick zu drehen. Ein Anwalt könnte höchstens klären in wie fern die Vertragsklauseln bindend sind und die erklären was passiert, wenn du sie ignorierst.
 
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