Farbmäuse Tierarztkosten

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  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #1
J

Jesusliebtdich

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Hallo,
ich interessiere mich für die Haltung von Farbmäusen, möchte aber nicht ewig Tierarztkosten haben.

Könnt ihr mir mal sagen wie viele von wie vielen Farbmäusen wegen welchen Krankheiten zum Tierarzt mussten?

Bekommen Farbmäuse ständig Tumore die operiert werden müssen wie bei Ratten? Oder lässt man die Maus dann eher erlösen, weil eine OP bei so einem kleinen Tier nicht viel bringt?

MfG
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #2
Hallo,

Ich habe vor Jahren mal Farbmäuse gehalten. Keines der Tiere hatte Tumore. Was eher vorkommt sind meiner Erfahrung nach Atemwegsinfekte.

Sollte eine Maus einen Tumor haben, ist es wohl aber eine Glaubensfrage, was man dann unternimmt. Aus meiner Sicht steht eine Operation in keinem Verhältnis zu der zu erwartenden Länge und Verbesserung der Lebensqualität. Ich würde die Maus erlösen.

Die Tierarztkosten sind allerdings bei so kleinen Tieren nicht besonders hoch, auch für größere Eingriffe nicht.
Ich würde mich an deiner Stelle eher an Häufigkeit der Tierarztbesuche und der Hilflosigkeit in Bezug auf Behandlungserfolge aufhängen als an Kosten.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #3
Hallo Jesusliebtdich,

ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann, wie oft und wegen welcher Krankheiten ein Tier zum Tierarzt muss. Das kommt ja immer auf die Zucht, Konstitution und auch Haltung des Tieres an. Kann man beim Menschen ja auch nicht vorhersagen.

Meine beiden Mäuschen wohnen ja noch nicht mal 2 Wochen bei mir und sind putzmunter (Gott sei Dank!), aber die Farbmaus die ich früher hatte, musste in ihrem Leben 3x zum Tierarzt. 2x wegen Augenentzündung und einmal nach einem Sturz (bei dem zum Glück nichts passiert ist!). Hat aber nicht die Welt gekostet!

Wenn du dir Mäuschen anschaffst, dann achte darauf das es Weibchen oder kastrierte Böckchen sind. Dann sparst du schon mal die Kosten für die Kastration.

Aber du hast recht, ein Tier bedeutet Verantwortung und d. h. auch, dass man es im Krankheitsfall nicht leiden lässt. Ihm steht, wie jedem anderen Familienmitglied auch, eine ärztliche Versorgung zu.

Erkundige dich doch einfach mal beim Tierarzt nach OP-Kosten bei Tumoren. Dann kannst du auch gleich feststellen, ob er sich bei der Behandlung von Mäusen auskennt. ;)

LG Puffelchen73
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #4
Erkundige dich doch einfach mal beim Tierarzt nach OP-Kosten bei Tumoren. Dann kannst du auch gleich feststellen, ob er sich bei der Behandlung von Mäusen auskennt. ;)

Als das erste meiner damals 7 Mäuschen einen Tumor entwickelte, ließ ich den noch operieren. Summa summarum 80 Euro. Danach ließ ich das aber bleiben, investierte nur noch in Schmerzmittel und Päppelnahrung und zuletzt in die Einschläferung der Zwerge.
Atemwegsinfekte waren auch ab und an Thema, sowie einmal eingeschleppter Milbenbefall durch Tauben auf dem Balkon.

Insgesamt und im Verhältnis, muss ich aber sagen, waren meine 7 Zwerge nicht annähernd so häufig krank wie später die Ratten.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #5
Die Preise für Operationen kenne ich ja. Daher möchte ich keine Tiere die ständig operiert werden müssen.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #6
Wenn du eine Garantie für Gesundheit willst kannst du dir keine weiteren Tiere anschaffen.
Entweder man ist zur medizinischen Versorgung bereit und fähig oder nicht.

Ganz einfach.
Da kann man sich die Diskussion sparen.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #7
Hay,

Könnt ihr mir mal sagen wie viele von wie vielen Farbmäusen wegen welchen Krankheiten zum Tierarzt mussten?

Von meinen insgesamt 23 Mäusen hatten alle! irgendwann Tierarztkosten verursacht. Zwar waren es jedes Mal nicht so unglaublich hohe Summen, doch hat sich das auf Dauer zusammengeläppert. Bei was es bei einer Mäusegruppe dann ankommt, ist die Häufigkeit der Tierarztbesuche.
Vielleicht hatte ich auch einfach Pech, aber fast alle meiner Mäuschen musste ich wegen zu großen Tumoren erlösen lassen. Das hat in meiner Praxis dann auch 30€ gekostet. Dann kamen noch die Atemwegsinfekte dazu, auch wieder bei fast jeder ab etwa einem Jahr.
Gut war, dass ich bei meiner Praxis schon bekannt war und nach einem kurzen Anruf nach Bedarf schon abgefülltes Metakam oder Antibiotika für wenig Geld abholen konnte (das waren dann jeweils so 2,50).
Bei 2 meiner Mäuse hatte ich dann auch Milben. Eine davon musste ich gehen lassen, da sie sich auch nach der Behandlung nicht aufhörte blutig zu kratzen. Weitere 2 waren noch wegen einer Augenentzündung in Behandlung.

Wegen dem ständigen Behandlungsbedarf und Erlösen der kranken Mäuse habe ich dann die Haltung aufgegeben. Meiner Erfahrung nach zu beurteilen sind Mäuse keine Haustiere für Personen, die sich expizit nicht wünschen ständig zum Tierarzt zu müssen. Mäuse sind leider durch ihre kurze Lebensspanne und ihren schnellen Stoffwechsel sehr krankheitsanfällig. Es sind wunderbare Tiere, welche in der Pflege sehr viel Freude machen, keine Frage, aber wer sich Tierhaltung unter diesen Aspekten nicht vorstellen kann, sollte meiner Meinung nach nach einem anderem Haustier ausschau halten.

Mehr "Glück" hatte ich mit meinen Hamstern, die allesamt vielleicht ein mal in ihrem Leben zum Tierarzt mussten, wegen Krallenschneiden, Augenentzündung oder sonstigen Kleinigkeiten, die schnell in den Griff zu kriegen waren.
Einen Garant gibt es aber für kein Tier. Und wer Tierarztbesuchen grundsätzlich scheut, sollte sich erst keine anschaffen. Denn jedes Tier kann chronisch krank werden.

LG
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #8
Ich kann Entes Beitrag nur komplett so unterschreiben, wie er da steht!
Wir hatten auch insgesamt 31 Farbmäuse, maximal 24 gleichzeitig - und es war in der Tat eine ewige Rennerei zum Tierarzt, weil ständig wer was hatte. Die wenigsten TÄ überhaupt trauen sich die Tumor-OP einer Farbmaus zu, und unsere Tumor-Mäuschen (ich weiß nicht mehr, wie viele es waren, aber es waren doch einige...) haben wir letztendlich einschläfern lassen. Ansonsten halt hauptsächlich Atemwegsinfekte, dann hatten wir noch zwei Kratzmäuse, die letztendlich auch eingeschläfert werden mussten, weil sie sich wortwörtlich selber aufgefressen haben (bei der ersten hatten wir noch aufwändige Behandlungen probiert, bei der zweiten haben wir diese Behandlungen nach relativ kurzer Zeit abgebrochen, als wir merkten, dass sie genauso wenig Zweck hatten wie bei der ersten Maus)...
Diese TA-Kosten halten sich natürlich für den Einzelfall wirklich in Grenzen, läppern sich aber eben, weil man mit fast jeder Maus mindestens einmal oder eben auch mehrfach zum TA muss, und dann kommt insgesamt doch schon eine schöne Summe zusammen (die ist sicher nicht vergleichbar mit den TA-Kosten für z. B. einen Hund oder zwei Katzen, aber durch die Anzahl der Tiere - und Mäuse sind nun mal Rudeltiere - und die erhöhte Anfälligkeit sollte man die Kosten nicht unterschätzen).

LG seven
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #9
@Die Ente:
Und Metacam/Antibiotika hilft bei Atemwegsinfekten? Ich hatte lange Ratten und da wurde immer ewig bei Atemwegsinfekten dran rumgedoktort ohne das wirklich was geholfen hat. Daher frage ich.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #10
@Die Ente:
Und Metacam/Antibiotika hilft bei Atemwegsinfekten? Ich hatte lange Ratten und da wurde immer ewig bei Atemwegsinfekten dran rumgedoktort ohne das wirklich was geholfen hat. Daher frage ich.

Das Metacam habe ich meinen Tumor-Mäusen gegeben. Da ich nicht einschätzen konnte, ob sie Schmerzen hatten, der Tumor sie aber noch nicht sichtlich beeinträchtigt hatte, habe ich es vorsichtshalber schon täglich gegeben.

Antibiotika hat bei vielen meiner Mädels auch eher schlecht als recht geholfen. Meist beobachtete ich, dass die Symptome nach erster Besserung wieder schlimmer wurden. So haben einige Mäuse auch viele Sorten Antibiotika durchprobiert.
Zusätzlich geholfen hat eine in ein Handtuch eingewickelte Wärmflasche, das haben sie gerne angenommen, besonders die Schnupfen-Mäuse. Außerdem bekam ich von meinem Tierarzt einen schleimlösenden Kinder-Hustensaft verschrieben, welcher von Mäusen wohl gut vertragen wird.
Insgesamt war das ganze Prozedere aber immer nur eine leichte Verbesserung der Symptome. Soll auf keinen Fall heißen, dass ich die ganze Antibiotika-Gabe als unnötig empfand. Auch bei chronischem Mäuse-Schnupfen hilft ja ein Antibiotikum, da es andere zusätzlich schwächende Erreger abhällt.
 
  • Farbmäuse Tierarztkosten Beitrag #11
Hallo Jesusliebtdich,

man muss bei allen Tieren damit rechnen, dass diese früher oder später krank/ verletzt sind und dass eine OP nötig wird. Bis zu einem gewissen Punkt kann man das zwar beeinflussen, aber dir wird niemals jemand garantieren können, dass Tier X nicht operiert werden muss.
Man kann teilweise auf so Faktoren achten wie gute Gene, ideale Haltung, hochwertiges Futter, usw. Trotzdem kann man Pech haben und es mit einem anfälligen Tier zu tun haben, und Mäuse oder Ratten sind nicht unbedingt für ihre gute Gesundheit oder ihre lange Lebenserwartung bekannt... Leider.

Schöne Grüße
Yuri.
 
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