Wie geht das ?

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  • Wie geht das ? Beitrag #1
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A-Fritz

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Hallo,
immer wieder empfinde ich es schlimm, wenn ich erfahre, wie besonders manche der sogenannte Tierschutzorganisationen
reihenweise alle Tiere ausnahmslos kastrieren und dieses dann noch als Schutz für die Tiere darstellen wollen .

Obwohl schon seit dem Jahre 2002, das neue Tierschutzgesetz diesen Eingriff bei uns nur noch aus rein medizinischen Gründen erlaubt
und Kastrationen in Deutschland als Amputation gelten, gibt es bei vielen immer noch keine Einsicht. :roll::roll:

Mancher Tierarzt kastriert auch weiterhin jedes Tier auf Verlangen, wenn die Kasse stimmt.
Genau so gilt in weiten Kreisen, unter den Hundehaltern immer noch die Kastration als Ersatz für eine gute Erziehung
und wird genau so, immer häufiger nur aus reiner Bequemlichkeit durchgeführt.

Auch wird immer noch behauptet, durch die Kastration könne man Tiere vor gesundheitlichen Risiken schützen,
doch wenn auch statistisch einige Krankheiten dadurch seltener auftreten, steigt die Zahl anderer Krankheiten dafür nach dem Eingriff deutlich an.

Ich kann nicht sagen warum, doch es hat sich noch nicht herumgesprochen,
auch aus der Sicht des Deutschen Tierschutzbundes, darf ein Eingriff zur Unfruchtbarmachung von Hunden hierzulande jetzt nur im Einzelfall
und auch nur nach gründlicher Abwägung der für das einzelne Individuum resultierenden Vor und Nachteile erfolgen.

Wie kann es gelingen, die verkehrte Vorstellung, einer falsch verstandenen Tierleibe und die gedankenlose Einstellung im Zusammenhang mit der Durchführung
eine folgenreichen Kastration, aus den Köpfen der Tierhalter zubekommen?

Die Kastration ist kein Tierschutz, sondern eine Verstümmelung der betroffenen Tiere und verstößt gegen das geltende Tierschutzgesetz. :mrgreen:

Fritz.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #2
TierSchG Abstz 6: (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird.


Und darum gehts doch. Dass nicht unkontrolliert vermehrt wird. Denn wie oft passiert denn so ein "Uuups-Wurf". Und sowas müssen die Tiere, die teilweise wirklich viel schlimmes erlebt haben,. nicht auch noch durchmachen müssen.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #3
Dass es ungünstig ist, ohne Sinn und Verstand jedes Tier zu kastrieren - ob nun zur vermeintlich leichteren Erziehung oder aus welchen Gründen auch immer - wurde hier im Forum ja schon mehrfach thematisiert. Kastrationen pauschal so abzuurteilen, macht aber genauso wenig Sinn.
Manche Tiere haben einen so starken Sexualtrieb, dass es auch für ihre Lebensqualität deutlich besser ist, wenn sie kastriert werden. Wenn man sich andere Tiere als Hunde anschaut, ist die Kastration teilweise sogar unumgänglich.
Und dass Tierschutzvereine nur kastrierte Tiere abgeben, finde ich absolut verständlich. Es kann schließlich nicht jeder Interessent gut genug kennen gelernt werden, um sich absolut zu sicher sein, dass dieser nicht doch mal auf die Idee kommt, dass Welpen ja was tolles wären.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #4
Hallo,
leider können sich einige Menschen immer noch nicht mit den Deutschen Gesetzen im Tierschutz abfinden
und behaupten weiterhin Dinge , die nicht den Gegebenheiten entsprechen. :eusa_think:

In Deutschland ist die generelle Unfruchtbarmachung von Hunden verboten. :!::!::!::!:

Ausnahmen vor dem Amputationsverbot gem. § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 a) TierSchG besteht,
im Einzelfall - wenn dieses nach tierärztlicher Indikation geboten ist.

Natürlich und ganz besonders, ist auch der Deutsche-Tierschutzbund EV.
gegen die Unfruchtbarmachung von Hunden , ohne Medizinischen Grund.





Fritz
 
  • Wie geht das ? Beitrag #5
Was genau bezweckst du eigentlich mit diesem Thread?

Gut, es mag ein grundsätzlich gesetzliches Verbot geben, allerdings mit Ausnahmeregelungen zu denen eben auch die Verhinderung der unkontrollierten Vermehrung gehören kann. Dieser Tatbestand kann unter Umständden für Hunde gnenauso gelten, wie für Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen etc. pp.

Hier im Forum wird nicht pauschal zur Kastration von Hunden geraten, soweit ich das beurteilen kann.

Die Entscheidung, ob ein Hund kastriert wird oder nicht, liegt letztlich aber sowieso beim jeweiligen Halter. Und selbst wenn es ein Halter aus Bequemlichkeit machen sollte (!), wer will ihm das nachweise? Oder den Halter gar anklagen dafür? Zu solchen Anklagen kommt es doch maximal, wenn mehrere Menschen einen Besitzanspruch auf einen Hund beanspruchen und unterschiedliche Ansichten zum tragen kommen.

Darüber hinaus halte ich diesen Paragraphen bezogen auf die private Tierhaltung für ein Stück Papier mit geringer Bedeutung.

Wenn du der Meinung bist, pauschale Kastrationen von Hunden sind nicht sinnvoll, tierschutorientiert etc., dann solltest du versuchen dich auf plausible Argumente zu beziehen und aufzuklären, anstatt auf ein Gesetz mit Ausnahmetatbestand hinzuweisen, auf dessen Grundlage man realistisch betrachtet niemanden für eine Hundekastration zur Rechenschaft ziehen kann. Zum einen bietet die Nummer 5 mächtig Argumentationsspielraum, zum andern gilt hier ganz besonders: Wo kein Kläger, da kein Richter.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #6
Genau so gibt es auch durchaus Hunde, die tatsächlich von einer Kastration profitieren würden aufgrund der falsch verstandenen Liebe zum Tier aber leiden muss.

Hier denke ich speziell an Rüden, die durchgehe durchdrehen, sich fast zu Tode hungern oder verletzen vor lauter entgleisender Hormone oder Hündinnen, die alle 3 Monate läufig werden und gleichzeitig sehr darunter leiden.

Ich kenne leider einige Kandidaten, die dann nicht kastriert wurden, weil Herrchen seinen Männlichkeitskomplex auf seinen Rüden übertragen musste.

Generell wäre es cool, wenn du deine Standpunkte tatsächlich argumentativ am Tierwohl und nicht nur an der Shitstorm-Wahrscheinlichkeit hier im Forum ausrichten würdest.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #7
Ich sehe das überhaupt nicht so, dass großartig Privatpersonen ihre Hunde kastrieren lassen. Von den Haltern die ihren Hund vom Züchter haben kenne ich nur wenige die ihn später kastrieren lassen. Und dann hat es meist medizinische Gründe.
Ich sehe das eher so, dass die Halter von Tierheimhunden einen kastrierten Hund haben, weil die meisten Tierheime fast alle Hunde kastrieren lassen. Aber ich finde das soll niemanden davon abschrecken sich einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Die können ja auch nichts dafür und ich finde das vorgehend dort durchaus verständlich.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #8
Meine beiden Huendinnen sind kastriert und um es in deinen Augen noch schlimmer zu machen... Tiere die bei mir zukunftig einziehen, werden ebenfalls ausnahmelos kastriert.

Ich weiss nicht, ob du schonmal in einem Tierheim ausserhalb Deutschlands warst, um so einen Mist zu schreiben. Wenn taeglich 20 neue Tiere dazukommen. Die sollen dann alle unkastriert bleiben und sich froehlich auf engstem Raum vermehren? Oder Leuten die einem 10 mal sagen, dass sie aufpassen, dass die laeufige Huendin keinen Kontakt zu Rueden hat oder ihre Tiere einfach laufen lassen. Als Tierheim wuerde ich auch nur kastrierte Tiere weitervermitteln. Es gibt einfach zu viele Besitzer, die verantwortungslos sind.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #9
Ich persönlich finde das mit dem NICHT Kastrieren bevor der Hund 1 Jahr alt ist echt blöd und habe dadurch nun ein Problem am Hacken.
Meine Hündin ist 10 Jahre und ich wollte auch nie mit ihr Züchten. Habe sie aber auch nicht kastrieren lassen,
da sie nur 1 mal im Jahr läufig wird.
Unser Jungspund ist nun 8 Monate und bekam als er anfing das Bein zu heben sofort eine Bockschürze um um ein Decken zu verhindern. Alles gut und schön! Die Wolfshündin hatte noch ihre Blutungen und mein Schäfer hatte als ich von der Arbeit kam seine Schürze nicht mehr um. Dann habe ich die Tiere getrennt, jedoch machte meine Hündin über 2 Zäune um nicht getrennt von ihren Kleinen zu sein. Also neue Bockschürze und heute früh war diese auch kaputt. Ob der Zwerg meine Hündin nun gedeckt hat weiß ich nicht!Soviel dazu das nicht jeder Kastrieren darf. Für jemanden der keine Babys will nenne ich das bevormundung!
 
  • Wie geht das ? Beitrag #10
Dann doch bitte ab zum TA und Spritze danach.
Eine "Bockschürze" ist kein ausreichender Schutz und in dem Alter eine Trächtigkeit zu riskieren wäre hochgradig fahrlässig.

Davon abgesehen hast du einfach nicht sicher genug getrennt und fertig.
Es ist ziemlich gut machbar potente Tiere ohne solche "Unfälle" zu halten.

Wenn man das nicht kann oder will die Tiere aus Bequemlichkeit kastrieren zu lassen, weil man das Trennen nicht hinbekommt hat einen sehr schalen Beigeschmack.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #11
Ich finde man sollte es nicht pauschalieren.

Meine erste Hündin war 2-3x jährlich läufig. Es war ihr unangenehm - sie hat sich den After blutig geschleckt, ihr Schlafplätzen aufgefressen (nur um die Bluttropfen wegzubekommen), danach war sie Scheinträchtig und hat gelitten wie ein Hund, Hormonell wurde sie wieder auf normal verschoben und das zweimal hintereinander, einmal sind wir knapp einer Milchdrüsenentzündung entgangen - damals musste sie wegen dieses "Blödsinns" bereits Antibiotika nehmen. Das zweite Jahr war sie etwa 4 Monate normal einsetzbar, ohne läufigkeit, scheinträchtigkeit und sonstigen dadurch verursachten Entzündungen. Ende des Zweiten Lebensjahres haben wir sie Gott sei Dank sterilisieren lassen, da es damals hieß, dass eine Hündin zumindest 1x läufig sein musste um operiert werden zu können (in der Scheinträchtigkeit geht es aber auch nicht, dh. als die erste Scheinträchtigkeit vorbei war - war ihre Gebärmutterschleimhaut schon wieder so aufgebaut, dass wir die nächste Läufigkeit abwarten mussten, nach der zweiten Scheinläufigkeit bekam sie dann hormone damit sie überhaupt operiert werden konnte (scheinträchtig war sie aber dann trotzdem).

Sie war sterilisiert und sie lebte auf, keine Läufigkeit mehr, kein kühlen der Bauchdecke, kein Spielzeug wegnehmen, da sie alles was sie fand bemutterte.

Und bei Rüden ist es ähnlich. Ich erinnere mich an unseren ersten Hund, der sich im zarten Alter von 17 Jahren im Winter im Garten im Schnee eingegraben hat , da die Nachbarshündin gerade läufig war. Die Kälteste Nacht des Jahres mit minus 25 Grad und einem alten und betagten Rüden. Normalerweise kam er jede nacht rein, er war immer drinnen, aber dieses eine mal haben wir ihn draussen vergessen. Der Tierarzt hat ihn versorgen müssen, da er wegen seiner Arthrose nicht mal mehr stehen konnte. Aber er hats überlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie geht das ? Beitrag #12
Ich habe mich selbst hier im Forum oft genug gegen unbegründete Kastration ausgesprochen, aber - wie auch schon andere schrieben - finde ich eine Pauschalisierung weder in die eine, noch in die andere Richtung sinnvoll.
Ich habe zwei Ruden, einen 8 Jahre alten Golden Retriever und einen 6 Jahre alten Saarloos Wolfhund. Ich wollte keinen von beiden kastrieren, aber bei dem Golden Retriever habe ich es vor ca. 2 Jahren doch getan.
Er war schon immer ein Rüde, der sehr auf die Läufigkeitszeiten der Hündinnen ansprach. Ich wusste sofort, wenn eine Hündin in der Umgebung läufig war und er war in der Zeit auch immer unkonzentriert und eigentlich dauerhaft mit der Nase am Boden. Damit konnte ich leben. Allerdings wurde es Jahr für Jahr schlimmer und am Ende verbrachte er die Zeit in der Wohnung damit dauerhaft nervös herumzutapsen, zu fiepsen, fraß nichts mehr und draußen war ein normaler Gassigang unmöglich. Das war der Punkt, an dem ich zu mir selbst sagen musste, dass es besser ist.. egal was kommt.. SO war das für niemanden von uns angenehm - schon gar nicht für ihn. Er hat wirklich sichtlich gelitten.
Wir haben es dann erst mit einem 1-Jahr-Kastrationschip probiert und da das sehr gute Ergebnisse zeigte, haben wir dann die Kastration durchführen lassen.
Nur so viel... es war die richtige Entscheidung und ich würde es immer wieder so machen.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #13
Ich lehne Pauschalurteile über Kastrationen ebenfalls ab, kann mich aber schließen, dass ich finde, dass im Tierschutz oft zu vorschnell kastriert wird.

Meine Hündin kommt aus dem Ausland und ich habe im Vorfeld einige Zeit damit verbracht eine Organisation zu finden, die nicht pauschale Frühkastrationen durchführt. Für mich kommt das überhaupt nicht in Frage einen Hund mit 4 oder 5 schon kastrieren zu lassen, zusätzlich zu all dem was viele der Auslandshunde in dem Alter bereits erlebt haben.
Meine Greta ist sehr ängstlich und unsicher, sie ist jetzt zwei Jahre alt und war bisher nur ein Mal läufig, aus meiner Sicht hat ihr die Läufigkeit sehr gut getan und sie ist wenigstens ein klein wenig gelassener und selbstbewusster geworden (auch wenn ich sie immer noch in vielen Situationen als sehr kindisch empfinde). Wäre sie frühkastriert worden hätten wir jetzt wohl ein noch größeres Problem mit ihrer Unsicherheit als wir es so schon haben und ich würde ihre Lebensqualität dadurch als deutlich niedriger einschätzen.

Da gerade Frühkastrationen auch Leid am Tier verursachen können (psychisch und körperlich) empfinde ich pauschale Frühkastrationen als blinden Aktionismus von Tierschutzorganisationen. Man fügt potenziell einem Tier das schon da ist Leid zu, nur um potenzielles Leid neuer Hunde zu vermeiden. Für mich geht die Rechnung nicht auf, da man nicht sicher abwägen kann welches das größere Übel ist. Wie viele von 100 Hunden die nach bestem Wissen und Gewissen unkastiert an neue Besitzer vermittelt werden bekommen denn trotzdem Nachwuchs und wie oft landet dieser Nachwuchs seinerseits im Tierheim? Andererseits wie viele von 100 Hunden leiden unter den Folgen einer unbedachten Frühkastration (Eunuchenwuchs, Gelenkprobleme, psychische Auffälligkeiten, Zunahme einiger Krebsarten, Inkontinenz etc)?
 
  • Wie geht das ? Beitrag #14
Da gerade Frühkastrationen auch Leid am Tier verursachen können (psychisch und körperlich) empfinde ich pauschale Frühkastrationen als blinden Aktionismus von Tierschutzorganisationen. Man fügt potenziell einem Tier das schon da ist Leid zu, nur um potenzielles Leid neuer Hunde zu vermeiden. Für mich geht die Rechnung nicht auf, da man nicht sicher abwägen kann welches das größere Übel ist. Wie viele von 100 Hunden die nach bestem Wissen und Gewissen unkastiert an neue Besitzer vermittelt werden bekommen denn trotzdem Nachwuchs und wie oft landet dieser Nachwuchs seinerseits im Tierheim? Andererseits wie viele von 100 Hunden leiden unter den Folgen einer unbedachten Frühkastration (Eunuchenwuchs, Gelenkprobleme, psychische Auffälligkeiten, Zunahme einiger Krebsarten, Inkontinenz etc)?

Aber wie stellst du dir das vor, wenn du ein grosses Tierheim hast und nur eine Huendin ist laeufig. Die unkastrierten Rueden gehen ueber Tische und Baenke. Es ist ja nicht so, dass die Tiere nur ein paar Stunden im Tierheim sitzen und dann von neuen Besitzern abgeholt werden. Viele sitzen Wochen, Monate, Jahre. Das klappt vielleicht auf Pflegestaellen, aber nicht im Tierheim.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #15
Ich werfe mal kurz in den Raum, dass ganz besonders die Rüden durchdrehen, die nie lernen durften, dass Läufigkeiten nichts superkrass Dramatisches sind.

Nicht jeder Rüde wird zum sabbernden Idioten.

Logischerweise macht es den Alltag in THs etc einfacher, ja, aber dennoch gibt es nicht zu ignorierende Folgen bei "Blind-Kastrationen" für alles und jeden.

Wenn es wirklich nur um Unfruchtbarkeit ginge könnte man auch sterilisieren.
Macht allerdings kaum ein TA, hatte das bei uns damals Mal abtelefoniert und hätte nur einen gehabt, der das gemacht hätte.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #16
Midoriyuki
Wie kann ich denn bitte wissen das die Hündin über 2 Zäune macht um zu ihren Zögling zu kommen?
Die Hündin ist 10 Jahre und ist noch nie über einen Zaun gemacht.
Der Jungspund ist (wenn ich dabei bin) auch mit im Haus und macht keinerlei anstalten die Hündin zu decken.
Ist also nicht gesagt das der Rüde die Hündin überhaupt decken wollte. Vielleicht hat er die Bewegungen auch nur durch Nachbars Rüden nachgemacht.
Natürlich habe ich mich bereits mit unserer Tä in Verbindung gesetzt!!
 
  • Wie geht das ? Beitrag #17
Ich werfe mal kurz in den Raum, dass ganz besonders die Rüden durchdrehen, die nie lernen durften, dass Läufigkeiten nichts superkrass Dramatisches sind.

Nicht jeder Rüde wird zum sabbernden Idioten.

Aber das sind doch alles Sachen, die im Tierschutz voellig unrelevant sind. Wer hat den bitte Zeit in den hiesigen Tierheimen irgendwo in Griechenland, Ungarn, Rumaenien usw. sich darum zu kuemmern, Rueden beizubringen nicht jeder Huendin hinterher zu sabbern. Niemand! Die haben ganz andere Probleme und um sich nicht noch mehr zu machen, halte ich Kastration fuer eine ganz feine Sache.
Das es schoen waere, wenn es auch anders ginge, bestreitet ja niemand, aber das ist reines Wunschdenken. Und die Risiken stehen einfach in keiner Relation zu dem Leid, welches passieren wuerde, wenn die Tierheime nicht mehr kastrieren wuerden.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #18
Meine Hündin ist kastriert, da hier jeder andere Hund nicht kastriert ist und da sie alle frei unterwegs sind, war mir das Risiko einfach zu hoch. Ich kann und will meine Hündin nicht 24/7 kontrollieren müssen. Sie findet es toll, dass sie einfach so aus der Tür rausspazieren kann, tagsüber in meinem offenen Auto schlafen kann (sie führt mich morgens oft selber hin zum Auto und will dass ich es ihr aufmache) und ich muss mir keine Sorgen machen, dass Nachbars Rüde sie besteigt.
Ist das Bequemlichkeit? Also wenn ja, dann sei es so.
Meine Hündin hat keine unangemeldeten Besuche und ich keine unerwünschten Welpen. Alles gut.
 
  • Wie geht das ? Beitrag #19
Mal eine unqualifizierte Zwischenfrage: Haben Hunde denn so besondere Geschlechtsorgane, dass eine Kastration ein so übermäßiges und nachhaltiges Risiko für Leib und Leben darstellen würde, das sie nicht mit zich anderen Säugern vergleichbar wären?
Rinder, Pferde, Schweine, Katzen, Kaninchen... was ist an denen so anders, dass eine Kastration eine Kastration bleibt und nicht zur Alarmstufe rot Horroramputation wird?
 
  • Wie geht das ? Beitrag #20
Die Gründe für flächendeckende Kastrationen sind nachvollziehbar, immer sinnvoll für den jeweiligen Hund sind sie aber dennoch nicht.


Kastrationen ermöglichen bei vielen dieser Tierarten überhaupt erst eine halbwegs artgerechte Haltung ohne gegenseitiges Töten, leben in Gruppen/Herden mit weiblichen Artgenossen usw usf, also auch bei anderen Säugern mit vielen Konsequenzen verbunden.

Bei Hunden ist es schlicht und ergreifend aus anderen Gründen als den oben bereits genannten rein zur Unfruchtbarmachung in unseren (!) Breitengraden nicht zwingend notwendig, weil Hunde hier ( in der Regel) auch unkastriert problemlos gehalten werden können.

Davon ab sind bei Hunden auch einfach viele Studien bereits dahingehend verlaufen wie sich das Verhalten dadurch konkret ändert und das ist eben nicht zwingend zum Vorteil.
 
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