- Mein armes Mädchen Beitrag #1
Pewee
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Heute war Hannas großer Op Tag.
Nach langer und breiter Diskussion haben meine Familie und ich beschlossen, Hanna nach der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen.
Monate zuvor habe ich schon alles mit dem TA abgeklärt, vom richtigen Termin, bishin zur Methode, außerdem was und wieviel rausgenommen wird. Theoretisch war ich auf alles vorbereitet, nun kannte ich den Akt der Kastration bzw. allgemein Narkose und Beruhigungsspritzen + das jeweilige Verhalten von Andy und Jerry schon, aber was mich heute erwartet hat, liegt mir immer noch schwer im Magen.
Um 8 habe ich sie vorbei gebracht. Wir haben nochmal schnell alles abgeklärt, da er sich auch mal ihrem Gaumensegel widmen wollte, da Hanna zwischendurch dochmal arg röchelte.
Dann gabs die zwei Beruhigungspritzen, die hoffentlich kein Trauma in ihr ausgelöst haben. Er sagt schon, dass sie wohl ein wenig brennen, Hannas kreischen zu urteilen, muss es reines Gift gewesen sein :roll: Aber ich kenne meine Maus und weiß, dass sie auch arg sensibel ist, obwohl sie ja als Terrier unverwüstlich sein sollte
Danach gings direkt ins Wartezimmer, ich sollte ein bissl mit ihr auf und ab gehen, damit die Spritze auch schnell wirkt. Dort zeigte sich dann ihre Kämpfernatur. Auch wenn der ganze Körper schwer wurde, wollte sie sich einfach nicht hinlegen. Wie gestochen, lief sie leicht panisch durch die Gegend, nach 5 Minuten lag sie dann aber endlich. Mein Stichwort zu gehen.
Nach ca. 4 Stunden und einem ewig langen Ablenkungs- Spaziergang mit Jerry und seinen Freunden, durfte ich sie dann endlich abholen. Die Besprechung ergab dann ein Fazit, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Die Länge des Gaumensegels ist wohl hart an der Grenze, aber bisher noch kein Grund es zu kürzen, dafür hat sie aber eine Halsentzündung, die mit Pech sogar chronisch ist :shock::shock::shock: Wie konnte ich das nicht merken?! Wie konnte das passieren? Sie fraß normal, nahm Leckerchen, kaute Kauartikel. Sie war quietschlebendig, ohne diese Op hätte ich das vielleicht erst viel später herausgefunden... Er tröstete mich nur mit den Worten, dass das passieren kann, da Hunde eine höhere Toleranzgrenze gegenüber Schmerz haben, aber besser fühle ich mich dadurch nicht
Neben den Schmerztabletten gabs dann auch erstmal Antibiotikum für 10 Tage, in der Hoffnung, dass die Entzündung dann weg ist. Ich fragte ihn, was denn nun passiert, falls es wirklich chronisch ist: "Nun, dann muss sie wieder in Narkose gelegt werden, die Mandeln müssen raus und ich würde dann auch direkt das Gaumensegel kürzen" *doh*
Ich möchte unbedingt eine weitere Narkose ersparen nach dem heutigen Tage. Als ich in ihr Kämmerchen kam um sie zu holen, war sie total schreckhaft und zitterte am ganzen Körper durch die Narkose.
Ich wusste ja, dass mich da kein Freudentanz erwartet, aber selbst Jerry, mein großes Baby, wedelte damals mim Schwänzchen, als meine Mutter und ich ihn abgeholt haben. Hanna hat sich aber direkt in die hinterste Ecke verzogen, ich hab mich kaum getraut sie hochzuheben.
Zuhause angekommen fand sie auch keine Ruhe. Wie ich es befürchtet hatte, hatte sie soviele Schmerzmittel intus, dass sie wie eine blöde durch die Gegend gegangen ist. Jerry war total unsicher, allein wegen dem Trichter, er hatte wohl Angst, auch einen anziehen zu müssen :roll::lol:
Jede hektische Bewegung lies sie aufschrecken und sie rannte durch die Gegend, ich konnte sie auch kaum zu mir holen, obwohl ich sie ja eigentlich warm halten sollte. Zu allem Überfluss spuckte sie dann auch noch, dementsprechend duftet Madame nun :roll: Naja, vielleicht kann ich ihr morgen ein wenig den Bart waschen
Erst nach 3 1/2 Stunden habe ich es geschafft, dass sie sich mal hinlegt und ich sie auch zudecken konnte. Nachmittags gabs dan ein wenig Hühnchen, was sie zum Glück auch nahm, sie war total ausgehungert.
Der Body, den mir der TA mitgab, konnte direkt gewaschen werden, sie war so neben der Spur, dass sie ihn direkt mal vollgepinkelt hat :lol:
Mittlerweile ist sie nicht mehr ganz so schreckhaft, ich kann sie ohne Probleme streicheln und sie schläft auf meinem Schoß, wurde aber auch mal Zeit, dass sie müde wird :roll:
Ich muss schon sagen, ich dachte immer, Jerry wäre hier die Drama Queen, aber Hanna konnte echt nochmal einen drauf setzen
Hoffentlich gehts ihr bald wieder besser, wünscht uns Glück, dass die Sache mit ihrem Hals eine einmalige ist und sie nicht nochmal operiert werden muss. Das bringt meine Eltern ins Grab *g*
Hätte euch gern ein Bild von meinem Püppchen gezeigt, aber einen Fotoapparat wollte ich ihr heute noch nicht antun, daher vielleicht erst die nächsten Tage
Nach langer und breiter Diskussion haben meine Familie und ich beschlossen, Hanna nach der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen.
Monate zuvor habe ich schon alles mit dem TA abgeklärt, vom richtigen Termin, bishin zur Methode, außerdem was und wieviel rausgenommen wird. Theoretisch war ich auf alles vorbereitet, nun kannte ich den Akt der Kastration bzw. allgemein Narkose und Beruhigungsspritzen + das jeweilige Verhalten von Andy und Jerry schon, aber was mich heute erwartet hat, liegt mir immer noch schwer im Magen.
Um 8 habe ich sie vorbei gebracht. Wir haben nochmal schnell alles abgeklärt, da er sich auch mal ihrem Gaumensegel widmen wollte, da Hanna zwischendurch dochmal arg röchelte.
Dann gabs die zwei Beruhigungspritzen, die hoffentlich kein Trauma in ihr ausgelöst haben. Er sagt schon, dass sie wohl ein wenig brennen, Hannas kreischen zu urteilen, muss es reines Gift gewesen sein :roll: Aber ich kenne meine Maus und weiß, dass sie auch arg sensibel ist, obwohl sie ja als Terrier unverwüstlich sein sollte
Danach gings direkt ins Wartezimmer, ich sollte ein bissl mit ihr auf und ab gehen, damit die Spritze auch schnell wirkt. Dort zeigte sich dann ihre Kämpfernatur. Auch wenn der ganze Körper schwer wurde, wollte sie sich einfach nicht hinlegen. Wie gestochen, lief sie leicht panisch durch die Gegend, nach 5 Minuten lag sie dann aber endlich. Mein Stichwort zu gehen.
Nach ca. 4 Stunden und einem ewig langen Ablenkungs- Spaziergang mit Jerry und seinen Freunden, durfte ich sie dann endlich abholen. Die Besprechung ergab dann ein Fazit, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe. Die Länge des Gaumensegels ist wohl hart an der Grenze, aber bisher noch kein Grund es zu kürzen, dafür hat sie aber eine Halsentzündung, die mit Pech sogar chronisch ist :shock::shock::shock: Wie konnte ich das nicht merken?! Wie konnte das passieren? Sie fraß normal, nahm Leckerchen, kaute Kauartikel. Sie war quietschlebendig, ohne diese Op hätte ich das vielleicht erst viel später herausgefunden... Er tröstete mich nur mit den Worten, dass das passieren kann, da Hunde eine höhere Toleranzgrenze gegenüber Schmerz haben, aber besser fühle ich mich dadurch nicht
Neben den Schmerztabletten gabs dann auch erstmal Antibiotikum für 10 Tage, in der Hoffnung, dass die Entzündung dann weg ist. Ich fragte ihn, was denn nun passiert, falls es wirklich chronisch ist: "Nun, dann muss sie wieder in Narkose gelegt werden, die Mandeln müssen raus und ich würde dann auch direkt das Gaumensegel kürzen" *doh*
Ich möchte unbedingt eine weitere Narkose ersparen nach dem heutigen Tage. Als ich in ihr Kämmerchen kam um sie zu holen, war sie total schreckhaft und zitterte am ganzen Körper durch die Narkose.
Ich wusste ja, dass mich da kein Freudentanz erwartet, aber selbst Jerry, mein großes Baby, wedelte damals mim Schwänzchen, als meine Mutter und ich ihn abgeholt haben. Hanna hat sich aber direkt in die hinterste Ecke verzogen, ich hab mich kaum getraut sie hochzuheben.
Zuhause angekommen fand sie auch keine Ruhe. Wie ich es befürchtet hatte, hatte sie soviele Schmerzmittel intus, dass sie wie eine blöde durch die Gegend gegangen ist. Jerry war total unsicher, allein wegen dem Trichter, er hatte wohl Angst, auch einen anziehen zu müssen :roll::lol:
Jede hektische Bewegung lies sie aufschrecken und sie rannte durch die Gegend, ich konnte sie auch kaum zu mir holen, obwohl ich sie ja eigentlich warm halten sollte. Zu allem Überfluss spuckte sie dann auch noch, dementsprechend duftet Madame nun :roll: Naja, vielleicht kann ich ihr morgen ein wenig den Bart waschen
Erst nach 3 1/2 Stunden habe ich es geschafft, dass sie sich mal hinlegt und ich sie auch zudecken konnte. Nachmittags gabs dan ein wenig Hühnchen, was sie zum Glück auch nahm, sie war total ausgehungert.
Der Body, den mir der TA mitgab, konnte direkt gewaschen werden, sie war so neben der Spur, dass sie ihn direkt mal vollgepinkelt hat :lol:
Mittlerweile ist sie nicht mehr ganz so schreckhaft, ich kann sie ohne Probleme streicheln und sie schläft auf meinem Schoß, wurde aber auch mal Zeit, dass sie müde wird :roll:
Ich muss schon sagen, ich dachte immer, Jerry wäre hier die Drama Queen, aber Hanna konnte echt nochmal einen drauf setzen
Hoffentlich gehts ihr bald wieder besser, wünscht uns Glück, dass die Sache mit ihrem Hals eine einmalige ist und sie nicht nochmal operiert werden muss. Das bringt meine Eltern ins Grab *g*
Hätte euch gern ein Bild von meinem Püppchen gezeigt, aber einen Fotoapparat wollte ich ihr heute noch nicht antun, daher vielleicht erst die nächsten Tage