- Blanco zieht ein... Beitrag #1
coolCatie
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so, ich starte hier mal einen Blog zum Thema "gemischte WG".
Hier möchte ich Ereignisse und Highlights aber auch Vorfälle festhalten. Auch, um mich selbst dran zu erinnern, was war und wie wir damit umgegangen sind.
Blanco kam als letzter Mitbewohner zu uns.
Wir sahen ihn im Tierheim (eigentlich wollte eine Freundin von mir dort hin, um sich nach einer Katze umzusehen).
Blanco sass völlig apathisch in seinem Zwinger, bellte jeden an und lief wie ein Löwe hin und her.
Mein Partner verguckte sich sofort in ihn.
Da an dem Tag "Tag der offenen Tür" war, sagten wir der Leitung des TH, daß wir am nächsten Tag wieder kommen wollten, um mal "probegassi" mit ihm gehen möchten.
Auch meine Freundin kam an dem Tag wieder mit (und ging dann mit 2 Katzen wieder nach Hause
)
Blanco war erst 4 Wochen im TH (Grund: er hat angeblich nach dem Kind der ehemaligen Besitzer geschnappt, später hiess es dann, daß sie nicht mit ihm zurecht gekommen waren)
Er kannte absolut keinen Befehl, kein "Sitz" oder "Platz" usw.
Leinenführigkeit war auch eher mangelhaft.
Das erste Gassi gehen war eher enttäuschend. Blanco lief mit gesenktem Kopf und Rute neben uns her, schnüffelte mal hier mal da, hob das Bein und wollte dann auch schon wieder zurück
.
Dazu muss man erwähnen, daß in dem TH, in dem er war, maximal eine Runde täglich mit den Hunden gegangen wird. Und die ist meist gerade mal eine halbe Stunde lang.
Blanco gehörte zu denen, die nicht in ihren Zwinger machten, wenn er musste. Er hat es sich einfach verkniffen.
Er hatte keinen festen Gassigänger, daher waren wir für ihn wohl auch nur irgendwelche Gassigänger.
Wir blieben hartnäckig, gingen jeden Tag mit ihm (außer sonntags, da durften wir nicht mit ihm gehen).
Nach einer Woche erkannte er uns.
Er hörte uns von Weitem und winselte bis wir am Zwinger waren.
Er freute sich richtig, uns zu sehen. Ab dem Zeitpunkt begann auch ich endlich, ihn zu mögen (davor war es nur mein Partner).
Nach 4 Wochen durften wir ihn das erste Mal auf Probe mit nach Hause nehmen.
Ein paar Tage zuvor hatten wir ihm eine Decke von uns mitgebracht, die auch nach den Katzen roch, damit er sich langsam an den Geruch gewöhnen konnte.
Die Katzen waren natürlich nicht sehr begeistert, daß wir Blanco mitbrachten. Sie fauchten ihn an und brachten sich in Deckung. Blanco begrüßte sie schwanzwedelnd und wollte wohl mit ihnen spielen. Da er keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat, haben wir das jedenfalls als "ich will spielen" gedeutet.
In der Zeit hielt ich auch Kontakt zu 2 Tiertrainerinnen (eine davon ist eine langjährige gute Bekannte von mir, auf deren Urteil ich sehr viel gebe).
Dieses "Testen" ging dann 4 Tage. Dann hiess es plötzlich, er habe Giardien und wir dürfen ihn nicht mitnehmen :|.
So hiess es dann - warten, alles desinfizieren usw.
Bis die nächsten Testergebnisse da waren, dauerte es relativ lange.
Also gingen wir weiterhin mit ihm Gassi.
Endlich - nach gefühlten 1000 Jahren Wartezeit - kam das erlösende Ergebnis. Er war wohl völlig gesund.
Naja, völlig ist jetzt auch gelogen - da er immer wieder mal humpelte bestanden wir auf eine Röntgenuntersuchung, bei der sich herausstellte, daß er leider leichte HD hat.
Endlich durften wir ihn mit zu uns nehmen.
Am Anfang war unser Arbeitszimmer sein Reich - gesichert mit einer Türe - so ein Kinderschutzgitter zum Öffnen. So daß er die Katzen beim vorbei laufen sehen konnte.
Nachts schlief mein Partner bei ihm (Gästesofa) - die Katzen waren bei mir.
Mit der Zeit bekam er immer mehr Raum in unserer Wohnung.
Die Katze hörte auf, ihn anzufauchen - nur der Kater blieb hartnäckig.
Als Blanco dann überall hin durfte, kam es immer wieder mal vor, daß er den Kater jagte. Nur den Kater, nie die Katze.
Der Versuch, ihn mit Leckerlis zu bestechen, wenn er den Kater sieht, schlug fehl.
Bis heute ist es so, daß die Katze und er super miteinander klar kommen, aber er dem Kater weiterhin folgt, wenn er durch die Wohnung läuft.
Inzwischen sind wir dazu übergegangen, ihn zu loben, wenn er ruhig liegen bleibt, wenn der Kater an ihm vorbei läuft. Da klappt dann auch ein Leckerli als Belohnung.
Die Katzen werden im Wohzimmer gefüttert - Blanco sieht zu. Er bekommt danach ein Leckerli.
Mein Partner schläft übrigens länger schon wieder im Schlafzimmer, Blanco brav weiterhin im Arbeitszimmer auf seiner Decke - er kommt früh morgens zum kuscheln rüber
Fortsetzung folgt...
Hier möchte ich Ereignisse und Highlights aber auch Vorfälle festhalten. Auch, um mich selbst dran zu erinnern, was war und wie wir damit umgegangen sind.
Blanco kam als letzter Mitbewohner zu uns.
Wir sahen ihn im Tierheim (eigentlich wollte eine Freundin von mir dort hin, um sich nach einer Katze umzusehen).
Blanco sass völlig apathisch in seinem Zwinger, bellte jeden an und lief wie ein Löwe hin und her.
Mein Partner verguckte sich sofort in ihn.
Da an dem Tag "Tag der offenen Tür" war, sagten wir der Leitung des TH, daß wir am nächsten Tag wieder kommen wollten, um mal "probegassi" mit ihm gehen möchten.
Auch meine Freundin kam an dem Tag wieder mit (und ging dann mit 2 Katzen wieder nach Hause
Blanco war erst 4 Wochen im TH (Grund: er hat angeblich nach dem Kind der ehemaligen Besitzer geschnappt, später hiess es dann, daß sie nicht mit ihm zurecht gekommen waren)
Er kannte absolut keinen Befehl, kein "Sitz" oder "Platz" usw.
Leinenführigkeit war auch eher mangelhaft.
Das erste Gassi gehen war eher enttäuschend. Blanco lief mit gesenktem Kopf und Rute neben uns her, schnüffelte mal hier mal da, hob das Bein und wollte dann auch schon wieder zurück
Dazu muss man erwähnen, daß in dem TH, in dem er war, maximal eine Runde täglich mit den Hunden gegangen wird. Und die ist meist gerade mal eine halbe Stunde lang.
Blanco gehörte zu denen, die nicht in ihren Zwinger machten, wenn er musste. Er hat es sich einfach verkniffen.
Er hatte keinen festen Gassigänger, daher waren wir für ihn wohl auch nur irgendwelche Gassigänger.
Wir blieben hartnäckig, gingen jeden Tag mit ihm (außer sonntags, da durften wir nicht mit ihm gehen).
Nach einer Woche erkannte er uns.
Er hörte uns von Weitem und winselte bis wir am Zwinger waren.
Er freute sich richtig, uns zu sehen. Ab dem Zeitpunkt begann auch ich endlich, ihn zu mögen (davor war es nur mein Partner).
Nach 4 Wochen durften wir ihn das erste Mal auf Probe mit nach Hause nehmen.
Ein paar Tage zuvor hatten wir ihm eine Decke von uns mitgebracht, die auch nach den Katzen roch, damit er sich langsam an den Geruch gewöhnen konnte.
Die Katzen waren natürlich nicht sehr begeistert, daß wir Blanco mitbrachten. Sie fauchten ihn an und brachten sich in Deckung. Blanco begrüßte sie schwanzwedelnd und wollte wohl mit ihnen spielen. Da er keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat, haben wir das jedenfalls als "ich will spielen" gedeutet.
In der Zeit hielt ich auch Kontakt zu 2 Tiertrainerinnen (eine davon ist eine langjährige gute Bekannte von mir, auf deren Urteil ich sehr viel gebe).
Dieses "Testen" ging dann 4 Tage. Dann hiess es plötzlich, er habe Giardien und wir dürfen ihn nicht mitnehmen :|.
So hiess es dann - warten, alles desinfizieren usw.
Bis die nächsten Testergebnisse da waren, dauerte es relativ lange.
Also gingen wir weiterhin mit ihm Gassi.
Endlich - nach gefühlten 1000 Jahren Wartezeit - kam das erlösende Ergebnis. Er war wohl völlig gesund.
Naja, völlig ist jetzt auch gelogen - da er immer wieder mal humpelte bestanden wir auf eine Röntgenuntersuchung, bei der sich herausstellte, daß er leider leichte HD hat.
Endlich durften wir ihn mit zu uns nehmen.
Am Anfang war unser Arbeitszimmer sein Reich - gesichert mit einer Türe - so ein Kinderschutzgitter zum Öffnen. So daß er die Katzen beim vorbei laufen sehen konnte.
Nachts schlief mein Partner bei ihm (Gästesofa) - die Katzen waren bei mir.
Mit der Zeit bekam er immer mehr Raum in unserer Wohnung.
Die Katze hörte auf, ihn anzufauchen - nur der Kater blieb hartnäckig.
Als Blanco dann überall hin durfte, kam es immer wieder mal vor, daß er den Kater jagte. Nur den Kater, nie die Katze.
Der Versuch, ihn mit Leckerlis zu bestechen, wenn er den Kater sieht, schlug fehl.
Bis heute ist es so, daß die Katze und er super miteinander klar kommen, aber er dem Kater weiterhin folgt, wenn er durch die Wohnung läuft.
Inzwischen sind wir dazu übergegangen, ihn zu loben, wenn er ruhig liegen bleibt, wenn der Kater an ihm vorbei läuft. Da klappt dann auch ein Leckerli als Belohnung.
Die Katzen werden im Wohzimmer gefüttert - Blanco sieht zu. Er bekommt danach ein Leckerli.
Mein Partner schläft übrigens länger schon wieder im Schlafzimmer, Blanco brav weiterhin im Arbeitszimmer auf seiner Decke - er kommt früh morgens zum kuscheln rüber
Fortsetzung folgt...