- Gepäck?? Unsere wege trennen sich. Beitrag #1
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anarchochris
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Es ist Montag abend die ersten 24 Stunden in Ecuador. Sehr eindrucksvolle, sehr Spannend, sehr nervenaufreibend. Gegen 22Uhr fahren wir erneut zum Flughafen, in der Hoffnung unser Gepäck empfangen zu können. Erst bei der Fluggesellschaft nachfragen, wieder Gebrochenes Spanisch, wieder hoffnungsvolles bangen an der Gepäck ausgabe. Plötzlich sehe ich meinen Roten großen Ruckack. Ich kann mein glück nicht fassen. Innerlich danke ich der Südamerikansichen Letagie die trotz der Verspätung eigentlich was Gutes hatte. Ich musste mein Gepäck nicht nach einem Langen anstrengende Flug noch im ostel in den 2 Stock schleppen.
Angekommen wieder im Hostel spricht uns die Frau des besitzers an. Sie geht am Nächsten Tag auf das Ministerium de Tourismo, die Ausländerbehörde ecuadors) um unser Visa zu registrieren. Also brauch sie unsere Pässe. Sie sagt auch das Ausländer meist überfordert sind von der Ecuadorianischen Vordrängelkünste. Für uns steht am nächsten Tag ein ausflug an. Mit dem Taxi nach Otavalo, (ca 80 km entfernt) auf der nordhalb Kugel. also ab über den Äquator. Wir fahren über die Ausläufer der Anden in richtung Norden. An der ersten Tanstelle werd ich schokiert auf die Spritpreise Aufmerksam: 1,10 Dollar für eine gallone das sind gute 4 Liter. Hammer in Deutschland zahlt man das 5-7 Fache zu dem Zeitpunkt.
Nach 3 Stunden fahrt erreichen wir Otavalo das "Dorf" der Indigenas. Ein rießiger Markt wartet auf uns. Das Shoppen in Ecuador ist schon lustig. Die meisten fallen auf die Preise rein. Es gehört zum guten Ton mit den Verkäufer zu verhandeln (stellenweiße klingt das sehr Brutal (darauf komm ich in nem anderen bericht nochmal zu sprechen
) und so meist nur die Hälfte des einsteigspreises zu Bezahlen. 3 Hosen und ein Pulli sind die ausbeute des tages. Am Taxibus angekommen fängt es auch schon an zu regnen. Also was nun? Der Taxifaherer meint wir könnten noch einen alten Vulkan besuchen: Gesagt getan. Nach erneut 2 Stündiger Fahrt erreichen wir den inaktiven Vulkan Cotochatchi. Ich mach meine Fotoss und genieße die frische Luft, die Aussicht und das Ambiente. Das erste mal in meinem Leben fühl ich mich auf diesem Vulkan so... unbeschreiblich FREI. Und von Süden zeiht solangsam ein Gewitter auf. Unbeschreiblich das zu sehen.
Weiter geht es den Sonnenuntergang in den Anden zu sehen und zurück nach Quito zu fahren. Die sonne geht zwischen Dem Cotopaxi und Chimbarazo unter. Die weite der Anden stimmt mich nachdenklich. Eigentlich sind wir nur ein Kiesel hier.
Freitagmorgen reisen die anderen weiter richtung Süden. Mein bus fährt um halb 10 richtung Regenwald. Durch einen kleine fehler bin ich statt 6 Stunden insgesamt 18 Stunden unterwegs, in Reisebussen die in Europa nicht mal zum TÜV fahren dürften, Fahrer die Niemals ihren Führerschein bekommen hätten und Fahrenden Händlern die im Bus ihre Ware anbieten.
Die ersten Ausläufer des Regenwaldes ziehen am frühen Nachmittag an mir vorbei und ich versuche die ersten Gespräche im bus mit Übersetzer zu stande zu bekommen. Das reisen in Südamerika mit Bussen ist günstig (pro Stunde ca. 1 Dollar) und das Busnetz ist wie in Deutschland das Zugnetz ausgebaut. Ich lande am frühen Nachmittag in Lago Agrio, einer dreckigen stadt kurz vor der grenze im Osten Ecuadors. Später erfahre ich das diese Stadt berüchtigt ist für Drogenkartelle, Guerilla-rückzugsort und Schmuggler aller art. Das Militär und die schwerbewaffneten Polizisten erschrecken mich anfangs noch. Das gewaltpotenzial ist zwar sehr hoch aber selten das es eskaliert. Ich fahre nach ca 5 Stunden Aufenthalt weiter richtung süden und erreich morgens um 4 Uhr Tena. Die Stadt die ich bald auswendig kenne und in meiner Freizeit im Projekt zurückziehe um das Internet, Telefon und ne Pizza zu genießen. Das Hostal das ich als erstes finde ist einfach gehalten, die zimmer sauber, das Wasser warm (ca. 20°C) und das Internet schnell. 6 Dollar die nacht sind hier günstig.
1 Woche werde ich in Tena bleiben bevor es mich dann in mein Projekt weiterzieht (nochmals 2 Stunden busfahrt durch den Regenwald. Ich frische mein Spanisch auf und melde mich das erstemal bei meiner Familie und meinen Freunden.
Die einsamkeit genieße ich und lerne schnell neue Leute kennen. Im hostal selber sind Gringos, Mexikaner, Kolumbianer und Europärer. Schnell kommt man in gespräche und erfährt sehenswürdigkeiten. Die Tage vergehen wie im Flug und schon ist es der 1. September und ich finde mich beim Busterminal mit meinem Gepäck wartend auf den Bus.
(nächster Eintrag: Aufschlag im Regenwald, eine Welt voller Geräusche und Bunten Farben)
Anhang anzeigen 141267 Mitad del Mundo (mittelpunkt der Erde Äquator)
Anhang anzeigen 141268 denkmal
Anhang anzeigen 141269 Blick vom Cotochachi (vulkan)
Anhang anzeigen 141270 Kratersee (Cotochachi)
Anhang anzeigen 141271 Sonnenuntergang (rechts auf den gezeigt wird ist Cotopaxi und links daneben Chimbarazo)
Angekommen wieder im Hostel spricht uns die Frau des besitzers an. Sie geht am Nächsten Tag auf das Ministerium de Tourismo, die Ausländerbehörde ecuadors) um unser Visa zu registrieren. Also brauch sie unsere Pässe. Sie sagt auch das Ausländer meist überfordert sind von der Ecuadorianischen Vordrängelkünste. Für uns steht am nächsten Tag ein ausflug an. Mit dem Taxi nach Otavalo, (ca 80 km entfernt) auf der nordhalb Kugel. also ab über den Äquator. Wir fahren über die Ausläufer der Anden in richtung Norden. An der ersten Tanstelle werd ich schokiert auf die Spritpreise Aufmerksam: 1,10 Dollar für eine gallone das sind gute 4 Liter. Hammer in Deutschland zahlt man das 5-7 Fache zu dem Zeitpunkt.
Nach 3 Stunden fahrt erreichen wir Otavalo das "Dorf" der Indigenas. Ein rießiger Markt wartet auf uns. Das Shoppen in Ecuador ist schon lustig. Die meisten fallen auf die Preise rein. Es gehört zum guten Ton mit den Verkäufer zu verhandeln (stellenweiße klingt das sehr Brutal (darauf komm ich in nem anderen bericht nochmal zu sprechen
Weiter geht es den Sonnenuntergang in den Anden zu sehen und zurück nach Quito zu fahren. Die sonne geht zwischen Dem Cotopaxi und Chimbarazo unter. Die weite der Anden stimmt mich nachdenklich. Eigentlich sind wir nur ein Kiesel hier.
Freitagmorgen reisen die anderen weiter richtung Süden. Mein bus fährt um halb 10 richtung Regenwald. Durch einen kleine fehler bin ich statt 6 Stunden insgesamt 18 Stunden unterwegs, in Reisebussen die in Europa nicht mal zum TÜV fahren dürften, Fahrer die Niemals ihren Führerschein bekommen hätten und Fahrenden Händlern die im Bus ihre Ware anbieten.
Die ersten Ausläufer des Regenwaldes ziehen am frühen Nachmittag an mir vorbei und ich versuche die ersten Gespräche im bus mit Übersetzer zu stande zu bekommen. Das reisen in Südamerika mit Bussen ist günstig (pro Stunde ca. 1 Dollar) und das Busnetz ist wie in Deutschland das Zugnetz ausgebaut. Ich lande am frühen Nachmittag in Lago Agrio, einer dreckigen stadt kurz vor der grenze im Osten Ecuadors. Später erfahre ich das diese Stadt berüchtigt ist für Drogenkartelle, Guerilla-rückzugsort und Schmuggler aller art. Das Militär und die schwerbewaffneten Polizisten erschrecken mich anfangs noch. Das gewaltpotenzial ist zwar sehr hoch aber selten das es eskaliert. Ich fahre nach ca 5 Stunden Aufenthalt weiter richtung süden und erreich morgens um 4 Uhr Tena. Die Stadt die ich bald auswendig kenne und in meiner Freizeit im Projekt zurückziehe um das Internet, Telefon und ne Pizza zu genießen. Das Hostal das ich als erstes finde ist einfach gehalten, die zimmer sauber, das Wasser warm (ca. 20°C) und das Internet schnell. 6 Dollar die nacht sind hier günstig.
1 Woche werde ich in Tena bleiben bevor es mich dann in mein Projekt weiterzieht (nochmals 2 Stunden busfahrt durch den Regenwald. Ich frische mein Spanisch auf und melde mich das erstemal bei meiner Familie und meinen Freunden.
Die einsamkeit genieße ich und lerne schnell neue Leute kennen. Im hostal selber sind Gringos, Mexikaner, Kolumbianer und Europärer. Schnell kommt man in gespräche und erfährt sehenswürdigkeiten. Die Tage vergehen wie im Flug und schon ist es der 1. September und ich finde mich beim Busterminal mit meinem Gepäck wartend auf den Bus.
(nächster Eintrag: Aufschlag im Regenwald, eine Welt voller Geräusche und Bunten Farben)
Anhang anzeigen 141267 Mitad del Mundo (mittelpunkt der Erde Äquator)
Anhang anzeigen 141268 denkmal
Anhang anzeigen 141269 Blick vom Cotochachi (vulkan)
Anhang anzeigen 141270 Kratersee (Cotochachi)
Anhang anzeigen 141271 Sonnenuntergang (rechts auf den gezeigt wird ist Cotopaxi und links daneben Chimbarazo)