- Die Brutalität des Alltags Beitrag #1
Zottell
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Man wird brutal in die Realität zurück gerissen. In den 4 Tagen hat sich ein Mantel um meine Schultern gelegt. Er war gold, warm, weich und man hat sich in ihn hinein gekuschelt, ohne sich in ihm zu verstecken. Mir war nicht kalt, schließlich hatte ich ja meinen Mantel. Egal, was man gemacht hat, es zog nirgendwo durch. Hätte der Mantel ein Riss oder ein Loch bekommen, hab ich es nicht gemerkt. Es war ja die ganze Zeit jemand da, der sich so lange vor den Riss oder da Loch gestellt hat, bis es wieder zu war. Ich hab mich nicht hinter jemandem versteckt, sondern wurde ungebeten, aber nicht ungewollt beschützt. Und dann, dann kommt der Abschied. Und jemand reißt mir Den Mantel weg.
Aber jetzt hab ich doch gar keine Jacke mehr?! Ich versuche, das Gegfühl dieses Mantels, die Wärme, die Sicherheit festzuhalten. Aber ich weiß genau, dass das nicht lange hält, und ich weiß genauso gut, dass ich wieder meinen alten Mantel anziehen muss. Dieser Mantel ist schwarz, er wärmt nicht. Die Kälte, die mit dem Regen durch ihn hindurch dringt brennt auf meiner Haut. Am liebsten würd ich ihn schon wieder ausziehen, bevor ich ihn auch nur in den Händne halte. Aber das geht nicht. Irgendeine Jacke brauche ich ja. Ich hab immer diesen schwarzen Mantel getragen. Und obwohl er so kalt und hart und abweisend ist, wenn man ihn trägt, ist er das auch von außen. Der Mantel lässt die Kälte und den Schmerz durch. Aber das weiß keiner. Niemand sieht, wie die Kälte sich in meine Haut brennt. Also lasse ich mir nix anmerken, trage meinen schwarzen Mantel und versuche verzwifelt, die bloße Erinnerung an das Gefühl, des goldenen Mantels Fest zu halte.
Aber jetzt hab ich doch gar keine Jacke mehr?! Ich versuche, das Gegfühl dieses Mantels, die Wärme, die Sicherheit festzuhalten. Aber ich weiß genau, dass das nicht lange hält, und ich weiß genauso gut, dass ich wieder meinen alten Mantel anziehen muss. Dieser Mantel ist schwarz, er wärmt nicht. Die Kälte, die mit dem Regen durch ihn hindurch dringt brennt auf meiner Haut. Am liebsten würd ich ihn schon wieder ausziehen, bevor ich ihn auch nur in den Händne halte. Aber das geht nicht. Irgendeine Jacke brauche ich ja. Ich hab immer diesen schwarzen Mantel getragen. Und obwohl er so kalt und hart und abweisend ist, wenn man ihn trägt, ist er das auch von außen. Der Mantel lässt die Kälte und den Schmerz durch. Aber das weiß keiner. Niemand sieht, wie die Kälte sich in meine Haut brennt. Also lasse ich mir nix anmerken, trage meinen schwarzen Mantel und versuche verzwifelt, die bloße Erinnerung an das Gefühl, des goldenen Mantels Fest zu halte.