- Vollmond Beitrag #1
Tompina
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[FONT="]Der Mond schob sich riesig und machtvoll an den nachtschwarzen Himmel.
Sein silbriges Leuchten tauchte die Umgebung in ein diffuses, unheimliches Licht.
Und die Nebelschwaden, die wie geisterhafte Vorboten des Bösen am Boden entlang krochen, spiegelten das silberne Strahlen der Kugel am Himmel wider. Das Rufen eines einsamen Käuzchens durchbrach die angespannte Stille und es war als hielte der Wald den Atem an in weiser Voraussicht dessen, was ihn in den nächsten Stunden heimsuchen würde. Die Äste der mächtigen Bäume wiegten sich im Wind und ihr leises Knarren klang wie ängstliches Murmeln.
Der Mond übernahm in dieser Nacht die Regentschaft.
Über den Himmel. Über den Wald. Über ihn.
Er kauerte am Boden, den Blick gesenkt. Wartend. Wartend auf das was kam. Unausweichlich.
Er spürte wie das Licht des Mondes ihn streifte, wie die Berührung der silbernen Strahlen seine Haut zerschnitt wie ein Messer und ihn aufschreien ließ. Er krümmte sich und stöhnte auf, als der Mond sein Spiel begann. Majestätisch und unantastbar hing der Vollmond über ihm und das Wispern des Windes verstummte, als er erneut aufschrie und seine Gliedmaßen zu zucken begannen.
Wie ein Dämon aus der Unterwelt kroch das Licht des Mondes in ihn hinein und brachte seine Muskeln fast zum Zerbersten. Sein Rücken wölbte sich und das unheilvolle Knirschen seiner sich wandelnden Knochen dröhnte in seinen Ohren wie Donnerhall. Er schrie. Immer und immer wieder. Bis sich die silbernen Strahlen wie Eisenketten um seinen Brustkorb legten und ihn nieder warfen wie ein Blatt im Spielball des Windes. Sein hilfloses Keuchen ging über in ein Winseln und verhallte schließlich in der Stille der Nacht.
Die Nebelgeister umschlossen seinen Körper, der mit einem letzten schmerzhaften Zucken die Verwandlung beendete und ihn als Monster auferstehen ließ. Ein Monster, das sich nun gen Himmel reckte und ein schauriges Heulen von sich gab, als seine gelben Augen die silberne Kugel erblickten.
Triumphierend übernahm der Mond nun die Regentschaft, schickte sein Monster aus zu Töten.
Zu wüten. Zu zerstören. [/FONT]
Sein silbriges Leuchten tauchte die Umgebung in ein diffuses, unheimliches Licht.
Und die Nebelschwaden, die wie geisterhafte Vorboten des Bösen am Boden entlang krochen, spiegelten das silberne Strahlen der Kugel am Himmel wider. Das Rufen eines einsamen Käuzchens durchbrach die angespannte Stille und es war als hielte der Wald den Atem an in weiser Voraussicht dessen, was ihn in den nächsten Stunden heimsuchen würde. Die Äste der mächtigen Bäume wiegten sich im Wind und ihr leises Knarren klang wie ängstliches Murmeln.
Der Mond übernahm in dieser Nacht die Regentschaft.
Über den Himmel. Über den Wald. Über ihn.
Er kauerte am Boden, den Blick gesenkt. Wartend. Wartend auf das was kam. Unausweichlich.
Er spürte wie das Licht des Mondes ihn streifte, wie die Berührung der silbernen Strahlen seine Haut zerschnitt wie ein Messer und ihn aufschreien ließ. Er krümmte sich und stöhnte auf, als der Mond sein Spiel begann. Majestätisch und unantastbar hing der Vollmond über ihm und das Wispern des Windes verstummte, als er erneut aufschrie und seine Gliedmaßen zu zucken begannen.
Wie ein Dämon aus der Unterwelt kroch das Licht des Mondes in ihn hinein und brachte seine Muskeln fast zum Zerbersten. Sein Rücken wölbte sich und das unheilvolle Knirschen seiner sich wandelnden Knochen dröhnte in seinen Ohren wie Donnerhall. Er schrie. Immer und immer wieder. Bis sich die silbernen Strahlen wie Eisenketten um seinen Brustkorb legten und ihn nieder warfen wie ein Blatt im Spielball des Windes. Sein hilfloses Keuchen ging über in ein Winseln und verhallte schließlich in der Stille der Nacht.
Die Nebelgeister umschlossen seinen Körper, der mit einem letzten schmerzhaften Zucken die Verwandlung beendete und ihn als Monster auferstehen ließ. Ein Monster, das sich nun gen Himmel reckte und ein schauriges Heulen von sich gab, als seine gelben Augen die silberne Kugel erblickten.
Triumphierend übernahm der Mond nun die Regentschaft, schickte sein Monster aus zu Töten.
Zu wüten. Zu zerstören. [/FONT]