- Spiel mit dem Tod Beitrag #1
Tompina
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[FONT="]Sie liebte diesen Moment.
Den Augenblick der Erkenntnis, der ihren Gegenüber meist vollkommen unerwartet und überraschend traf.
Sie liebte den Anblick der aufflammenden Angst, der wachsenden Panik und des blanken Entsetzens.
Sie liebte das Dröhnen des Herzschlages, das hektische Atmen und das furchtsame Zittern.
Sie lachte. Belustigt und auch ein bisschen hämisch.
Ihr Gegenüber zuckte unwillkürlich zusammen.
Ihre eiskalten Finger reckten sich nach der warmen, pulsierenden Haut.
Ihr toter Körper sehnte sich nach der Wärme des Lebens.
Sie machte einen Schritt auf ihn zu, legte den Kopf schief und lächelte.
Sanft und auch ein bisschen mitleidig.
Wieder zuckte ihr Gegenüber zusammen.
Er keuchte, presste sich rücklings gegen eine Hauswand und starrte sie an.
Seine Augen waren weit aufgerissen und jede Faser seines Körpers war auf Abwehr programmiert,
obwohl er bereits wusste, dass er keine Chance hatte.
Sein Arm schoss nach oben, wollte sie von sich stoßen, aber sie erwischte ihn noch bevor er sie erreichte.
Ihr Griff war fest und er stöhnte vor Schmerz, als ihre Hand seinen Unterarm umschloss.
Sie lächelte immer noch. Tadelnd und immer noch ein bisschen mitleidig.
Er war ihr ausgeliefert, er konnte ihr nicht entkommen.
Sie machte einen weiteren Schritt auf ihn zu,
sog seinen Duft ein und genoss die Wärme, die sein zitternder Körper abgab.
Die Panik in seinen Augen wurde noch größer, er wusste was kam.
Wusste es und wollte es doch nicht akzeptieren.
Er versuchte tatsächlich sich loszureißen, wollte fliehen.
Aber sie war schnell.
Sie packte ihn, schleuderte ihn gegen die Wand und drückte ihm die Luft ab.
Er keuchte und zappelte wie ein Fisch auf dem Trockenen.
Sie lachte. Leise und gefährlich.
Dann presste sie sich an ihn und ihr toter, kalter Körper entzog ihm jegliche Wärme.
Ihre Lippen streiften seine Wange, liebkosten seinen Mund und erreichten schließlich seinen Hals.
Sein Herzschlag setzte aus und sein Zittern erstarb.
Er wartete auf das Unausweichliche.
Sie liebte diesen Moment.
Den Augenblick der Kapitulation, der manchmal nur kurz oder wie heute recht lange auf sich warten ließ.
Sie liebte das erwartungsvolle Kratzen ihrer Kehle und die aufsteigende Anspannung.
Sie liebte das Rotieren ihrer Sinne, den inneren Kampf gegen das blutdurstige Verlangen.
Sie lachte. Zufrieden und böse. Dann gruben sich ihre Zähne in seinen Hals.
Sie liebte den süßlichen Geschmack des Blutes.
Sie liebte das Spiel mit dem Tod.[/FONT]
Den Augenblick der Erkenntnis, der ihren Gegenüber meist vollkommen unerwartet und überraschend traf.
Sie liebte den Anblick der aufflammenden Angst, der wachsenden Panik und des blanken Entsetzens.
Sie liebte das Dröhnen des Herzschlages, das hektische Atmen und das furchtsame Zittern.
Sie lachte. Belustigt und auch ein bisschen hämisch.
Ihr Gegenüber zuckte unwillkürlich zusammen.
Ihre eiskalten Finger reckten sich nach der warmen, pulsierenden Haut.
Ihr toter Körper sehnte sich nach der Wärme des Lebens.
Sie machte einen Schritt auf ihn zu, legte den Kopf schief und lächelte.
Sanft und auch ein bisschen mitleidig.
Wieder zuckte ihr Gegenüber zusammen.
Er keuchte, presste sich rücklings gegen eine Hauswand und starrte sie an.
Seine Augen waren weit aufgerissen und jede Faser seines Körpers war auf Abwehr programmiert,
obwohl er bereits wusste, dass er keine Chance hatte.
Sein Arm schoss nach oben, wollte sie von sich stoßen, aber sie erwischte ihn noch bevor er sie erreichte.
Ihr Griff war fest und er stöhnte vor Schmerz, als ihre Hand seinen Unterarm umschloss.
Sie lächelte immer noch. Tadelnd und immer noch ein bisschen mitleidig.
Er war ihr ausgeliefert, er konnte ihr nicht entkommen.
Sie machte einen weiteren Schritt auf ihn zu,
sog seinen Duft ein und genoss die Wärme, die sein zitternder Körper abgab.
Die Panik in seinen Augen wurde noch größer, er wusste was kam.
Wusste es und wollte es doch nicht akzeptieren.
Er versuchte tatsächlich sich loszureißen, wollte fliehen.
Aber sie war schnell.
Sie packte ihn, schleuderte ihn gegen die Wand und drückte ihm die Luft ab.
Er keuchte und zappelte wie ein Fisch auf dem Trockenen.
Sie lachte. Leise und gefährlich.
Dann presste sie sich an ihn und ihr toter, kalter Körper entzog ihm jegliche Wärme.
Ihre Lippen streiften seine Wange, liebkosten seinen Mund und erreichten schließlich seinen Hals.
Sein Herzschlag setzte aus und sein Zittern erstarb.
Er wartete auf das Unausweichliche.
Sie liebte diesen Moment.
Den Augenblick der Kapitulation, der manchmal nur kurz oder wie heute recht lange auf sich warten ließ.
Sie liebte das erwartungsvolle Kratzen ihrer Kehle und die aufsteigende Anspannung.
Sie liebte das Rotieren ihrer Sinne, den inneren Kampf gegen das blutdurstige Verlangen.
Sie lachte. Zufrieden und böse. Dann gruben sich ihre Zähne in seinen Hals.
Sie liebte den süßlichen Geschmack des Blutes.
Sie liebte das Spiel mit dem Tod.[/FONT]