- Rudelhaltung - ein paar Punkte hätte ich zum abklären Beitrag #1
S
Schweinemama
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Nach 1 Monat Rudelhaltung mit 2 Hunden im Haushalt habe ich doch noch einige Fragen offen:
Der Alltag ist sehr harmonisch - fast schon zu harmonisch. Junghund ist begeistert von unserer kleinen alten Dame und lässt sich grundsätzlich alles von ihr gefallen. Sie findet den jüngling cool - spielt neuerdings verfolgt ihn - wenn er ball spielt - sie hat eine Kondition wie eine 8 jährige, wenn sie den nnicht sehr schlecht sehen würde.
Ich füttere sie mittlerweile nebeneinander in der küche, wobei ich ihr zuerst das Futter hinstelle (sie ist eine sehr schlechte Esserin vor allem in der Früh), er bekommt, wenn er sehr grossen Hunger hat danach eine Portion, unsere Cairndame ist Diabetikerin, dh. die bekommt in der Früh vor dem Spaziergang etwas, sollte der große Junghund einen ganz besonderen Hunger haben - bekommt er nebenbei etwas - aus der Hand gefüttert damit der schlimmste Hunger gestillt ist. Er frisst dann meist erst 2- 2,5 Stunden richtig - nach dem Spaziergang (um beide nach dem Spaziergang zu füttern müsste ich die erste Runde gegen 5:00 morgens drehen - das schaffe ich zeitlich nicht - ich befürchte die Hunde auch nicht). Die Hündin ist ja nicht schnell unterwegs vor allem in der Früh nicht - sondern geht flott - aber ohne Gallopp ihre erste morgendliche Runde. (mitunter legen sie noch vor dem Frühstück im Garten eine kleine Spielrunde ein).
Frühstück, Mittagessen - Nachmittagsause bekommen sie etwa insgesamt die Hälfte der Tagesration, am Abend bekommen sie dann die "großportion", wobei er sie bei mFressen nicht stört - er geht da nicht mal in die Küche (ist der hunger schon sehr gross - trage ich ihm die Futterschüssel ins Vorzimmer wobei er da prüft ob sie schon fertig ist- er rührt sein Essen nicht vorher an (ausgenommen Handfütterung).
Im Rudelleben bestimmt die alte Dame fast alles. Dh. sie geht mal voraus - beschnuppert andere Hunde und gibt sie dann mehr oder weniger Frei. Ich bin wirklich überrascht, da sie früher immer den Kontakt zu anderen Hunden (ausgenommen Rüden) gemieden hat, aber mittlerweile geht sie auch auf Hündinnen zu - schnuppert sie ab und entscheidet dann - ob sie Kontakt zulässt oder nicht. Komischerweise hält er sich da zu 95% daran - knurrt sie einmal wenn ein fremder Rüde zu meinem Hinwill, und er "spitzt" schon interessanterweise die Ohren - ist die ganze Show mit einem ihrer Knurrer vorbei. Manchmal unterbricht sie auch spiele, lustigerweise kurz bevor die Stimmung kippt und einer der beiden agressiv zu knurren beginnt. Auch agressive fremdhunde haben bei ihr keine Chance dass sie zum jungen Hund hinkönnten - sie verfolgt sie regelrecht und "rammt sie in den Boden"einen Freilaufenden Bullmastif und Tibet-Mastiff hat sie aber dermassen runtergeputzt dass sie mit eingezogenen Schwanz abgezogen sind (ich hatte so Angst um die kleine HÜndin). . Bei den anderen 5 Prozent entscheide ich dann, meist geht es da um Grenzfälle - zwei unkastrierte Rüden die sich aber wirklich gut vertragen, oder Hündinnen die sehr jung sind (man merkt ihm dann schon an - dass er heult und Sumst wie ein Kleinkind beim Süssigkeitenregal bei der Kassa im Supermarkt). SIe frönt weiter ihre Hundebekanntschaften, sie geht nun ein paar Meter weiter weg und spielt mit Rüden (die sich sonst nur für den anderen Rüden interessieren würden). Meiner hängt ja derzeit noch an der Leine und das weiß sie anscheinend.
Ich weiß jedoch nie, ob ich meiner alten HÜndin diese Entscheidung überhaupt zusprechen soll. Er hat sehr selektiven Kontakt zu anderen Hunden, mitunter spielt selbst unsere alte HÜndin mit ihm - aber dann sehr gezielt, sie schickt ihn weg - fordert ihn auf und passt aber dann auch sehr darauf auf - dass er nicht zu wild wird (heute morgen hatte er das problem, nachdem die einige Minuten friedlich miteinander gespielt haben, dass er sich nicht mehr einbremsen konnte und über sie "drüberspringen" musste (ihr ist nichts passiert - aber lustig war es für sie sicherlich nicht) - sie hat ihm aber ziemlich die Leviten gelesen und Spiel war sofort beendet.
Mittlerweile ist der ein paar Tage die Woche mit mir alleine (die alte Dame ist dann bei meinem Papa und macht ihre Pensionistenrunden ins Frühstückskaffee , Mittagsrunde - Nachmittagsrunde - aber eben nicht so aktionreich wie wir gehen die beiden vermissen einander schon sehr, aber andererseits ein 15 monatiger Hund hat auch andere bedürfnisse wie ein3 14 jährige Pensionistin) , da kann er nun einerseits weiter gehen - schneller gehen und vor allem auch wege gehen - die für meine alte Dame so überhaupt nicht mehr geeignet sind (wildstrassen quer durch den Wald, böschungen rauf und runter - auf Berge hoch, Radtouren die meine so gar nicht mag, mitfahren im Körbchen ist für sie ein Graus, da wird ihr Speiübel davon usw). Und ja, da hat er dann mehr Hundekontakt (er soll ja auch selbstständig lernen können) wobei mir schon auffällt - dass er mit den Hunden mittlerweile anders umgeht. Vor 3-4 Wochen ist er zu jedem Hin, egal wie gross wie klein, ob Angst oder nicht. Er lässt sich auch vorbeiführen, absetzen, auch Rüden die Krawall machen wollen - lässt er mehr oder weniger links liegen - solange sie ihm nicht zu nahe kommen und er beginnen muss nachzudenken ob Freund oder Feind.
Ist das alles so "richtig" durchdacht? Die Hündin macht das selbstständig und gerne, sie wirkt auch nicht wirklich gestresst (einzig bei sehr grossen Hunden die agressiv sind - merke ich schon - dass sie sich mitunter stark aufregen muss um die wegzuschicken), meist machen wir dann ein kleines Zigaretten und Leckerlipäuschen, gehen wir zu viel - fordert sie jedoch auch ein dass sie getragen wird (meist wenn es zu steil wird oder zu viel Gestrüpp rumliegt), gleichzeitig zeigt sie aber auch wieder an - wenn es "wieder geht" und sie weiterlaufen will. Pausen machen wir immer mal wieder - er darf schnuppern gehen, sie legt sich meist irgendwo hin, beide bekommen wasser und Kekse also wirklich idyllisch.
Freilauf von ihm aber immer noch sehr eingeschränkt, entweder in der hundezone mit 1-2 anderen Hunden wenn ich sehe dass sie sich vertragen, oder auf einer Wiese wo ich von weitem sehe wenn sich ein Hund nähert (aber da wird er selber beschäftigt mit Ball oder Frisbee). Ohne beschäftigung im Freilauf geht noch gar nicht - da ist er weg und sucht sich interessantere Dinge, er kommt zwar mittlerweile recht gut zurück, bestenfalls einen Ball vorzeigen - aber gegen andere hunde habe ich leider immer noch keine Chance (meist hängt er noch an der Schleppleine damit ich ihn nicht ganz "verliere").
Der Alltag ist sehr harmonisch - fast schon zu harmonisch. Junghund ist begeistert von unserer kleinen alten Dame und lässt sich grundsätzlich alles von ihr gefallen. Sie findet den jüngling cool - spielt neuerdings verfolgt ihn - wenn er ball spielt - sie hat eine Kondition wie eine 8 jährige, wenn sie den nnicht sehr schlecht sehen würde.
Ich füttere sie mittlerweile nebeneinander in der küche, wobei ich ihr zuerst das Futter hinstelle (sie ist eine sehr schlechte Esserin vor allem in der Früh), er bekommt, wenn er sehr grossen Hunger hat danach eine Portion, unsere Cairndame ist Diabetikerin, dh. die bekommt in der Früh vor dem Spaziergang etwas, sollte der große Junghund einen ganz besonderen Hunger haben - bekommt er nebenbei etwas - aus der Hand gefüttert damit der schlimmste Hunger gestillt ist. Er frisst dann meist erst 2- 2,5 Stunden richtig - nach dem Spaziergang (um beide nach dem Spaziergang zu füttern müsste ich die erste Runde gegen 5:00 morgens drehen - das schaffe ich zeitlich nicht - ich befürchte die Hunde auch nicht). Die Hündin ist ja nicht schnell unterwegs vor allem in der Früh nicht - sondern geht flott - aber ohne Gallopp ihre erste morgendliche Runde. (mitunter legen sie noch vor dem Frühstück im Garten eine kleine Spielrunde ein).
Frühstück, Mittagessen - Nachmittagsause bekommen sie etwa insgesamt die Hälfte der Tagesration, am Abend bekommen sie dann die "großportion", wobei er sie bei mFressen nicht stört - er geht da nicht mal in die Küche (ist der hunger schon sehr gross - trage ich ihm die Futterschüssel ins Vorzimmer wobei er da prüft ob sie schon fertig ist- er rührt sein Essen nicht vorher an (ausgenommen Handfütterung).
Im Rudelleben bestimmt die alte Dame fast alles. Dh. sie geht mal voraus - beschnuppert andere Hunde und gibt sie dann mehr oder weniger Frei. Ich bin wirklich überrascht, da sie früher immer den Kontakt zu anderen Hunden (ausgenommen Rüden) gemieden hat, aber mittlerweile geht sie auch auf Hündinnen zu - schnuppert sie ab und entscheidet dann - ob sie Kontakt zulässt oder nicht. Komischerweise hält er sich da zu 95% daran - knurrt sie einmal wenn ein fremder Rüde zu meinem Hinwill, und er "spitzt" schon interessanterweise die Ohren - ist die ganze Show mit einem ihrer Knurrer vorbei. Manchmal unterbricht sie auch spiele, lustigerweise kurz bevor die Stimmung kippt und einer der beiden agressiv zu knurren beginnt. Auch agressive fremdhunde haben bei ihr keine Chance dass sie zum jungen Hund hinkönnten - sie verfolgt sie regelrecht und "rammt sie in den Boden"einen Freilaufenden Bullmastif und Tibet-Mastiff hat sie aber dermassen runtergeputzt dass sie mit eingezogenen Schwanz abgezogen sind (ich hatte so Angst um die kleine HÜndin). . Bei den anderen 5 Prozent entscheide ich dann, meist geht es da um Grenzfälle - zwei unkastrierte Rüden die sich aber wirklich gut vertragen, oder Hündinnen die sehr jung sind (man merkt ihm dann schon an - dass er heult und Sumst wie ein Kleinkind beim Süssigkeitenregal bei der Kassa im Supermarkt). SIe frönt weiter ihre Hundebekanntschaften, sie geht nun ein paar Meter weiter weg und spielt mit Rüden (die sich sonst nur für den anderen Rüden interessieren würden). Meiner hängt ja derzeit noch an der Leine und das weiß sie anscheinend.
Ich weiß jedoch nie, ob ich meiner alten HÜndin diese Entscheidung überhaupt zusprechen soll. Er hat sehr selektiven Kontakt zu anderen Hunden, mitunter spielt selbst unsere alte HÜndin mit ihm - aber dann sehr gezielt, sie schickt ihn weg - fordert ihn auf und passt aber dann auch sehr darauf auf - dass er nicht zu wild wird (heute morgen hatte er das problem, nachdem die einige Minuten friedlich miteinander gespielt haben, dass er sich nicht mehr einbremsen konnte und über sie "drüberspringen" musste (ihr ist nichts passiert - aber lustig war es für sie sicherlich nicht) - sie hat ihm aber ziemlich die Leviten gelesen und Spiel war sofort beendet.
Mittlerweile ist der ein paar Tage die Woche mit mir alleine (die alte Dame ist dann bei meinem Papa und macht ihre Pensionistenrunden ins Frühstückskaffee , Mittagsrunde - Nachmittagsrunde - aber eben nicht so aktionreich wie wir gehen die beiden vermissen einander schon sehr, aber andererseits ein 15 monatiger Hund hat auch andere bedürfnisse wie ein3 14 jährige Pensionistin) , da kann er nun einerseits weiter gehen - schneller gehen und vor allem auch wege gehen - die für meine alte Dame so überhaupt nicht mehr geeignet sind (wildstrassen quer durch den Wald, böschungen rauf und runter - auf Berge hoch, Radtouren die meine so gar nicht mag, mitfahren im Körbchen ist für sie ein Graus, da wird ihr Speiübel davon usw). Und ja, da hat er dann mehr Hundekontakt (er soll ja auch selbstständig lernen können) wobei mir schon auffällt - dass er mit den Hunden mittlerweile anders umgeht. Vor 3-4 Wochen ist er zu jedem Hin, egal wie gross wie klein, ob Angst oder nicht. Er lässt sich auch vorbeiführen, absetzen, auch Rüden die Krawall machen wollen - lässt er mehr oder weniger links liegen - solange sie ihm nicht zu nahe kommen und er beginnen muss nachzudenken ob Freund oder Feind.
Ist das alles so "richtig" durchdacht? Die Hündin macht das selbstständig und gerne, sie wirkt auch nicht wirklich gestresst (einzig bei sehr grossen Hunden die agressiv sind - merke ich schon - dass sie sich mitunter stark aufregen muss um die wegzuschicken), meist machen wir dann ein kleines Zigaretten und Leckerlipäuschen, gehen wir zu viel - fordert sie jedoch auch ein dass sie getragen wird (meist wenn es zu steil wird oder zu viel Gestrüpp rumliegt), gleichzeitig zeigt sie aber auch wieder an - wenn es "wieder geht" und sie weiterlaufen will. Pausen machen wir immer mal wieder - er darf schnuppern gehen, sie legt sich meist irgendwo hin, beide bekommen wasser und Kekse also wirklich idyllisch.
Freilauf von ihm aber immer noch sehr eingeschränkt, entweder in der hundezone mit 1-2 anderen Hunden wenn ich sehe dass sie sich vertragen, oder auf einer Wiese wo ich von weitem sehe wenn sich ein Hund nähert (aber da wird er selber beschäftigt mit Ball oder Frisbee). Ohne beschäftigung im Freilauf geht noch gar nicht - da ist er weg und sucht sich interessantere Dinge, er kommt zwar mittlerweile recht gut zurück, bestenfalls einen Ball vorzeigen - aber gegen andere hunde habe ich leider immer noch keine Chance (meist hängt er noch an der Schleppleine damit ich ihn nicht ganz "verliere").
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