- Hat es der Hund gut bei mir? Beitrag #1
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ninor_s
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Hallo zusammen
Das klingt jetzt bestimmt komisch, doch Ich brauche eure Meinung und euren Rat.
Ich, 21 Jahre alt, habe mir im Dezember 2018 einen Chihuahuawelpe geholt. Meine ganze Familie und auch meine Freunde lieben ihn so sehr wie ich ihn auch.
Er ist sehr verspielt, ziemlich frech und kuschelt gerne. Jetzt mittlerweile ist er 9 Monate alt.
Ich arbeite im Büro mit einem Pensum von 100% und darf den Hund immer zur Arbeit mitnehmen. - Sehr selten haben wir mal Anlässe, wo er halt 4-5 Stunden zu Hause bleiben muss
Nach einigen Wochen hatte sich herausgestellt, dass ich allergisch gegen Hunde bin und mein Allergologe hat mir geraten, den Hund wieder abzugeben, da es auf die Jahre hinaus gefährlich für meine Gesundheit sein könnte. Natürlich liebe ich meinen Hund und habe nicht eine Sekunde daran gedacht ihn weg zu geben.
Ich habe aber nun immer wieder mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn mal alleine zuhause lasse. Ich habe ihn schon von Anfang an ganz langsam daran gewöhnt, alleine zu bleiben und er gibt auch keinen Ton von sich und spielt oder schläft während meiner Abwesenheit. Mittlerweile kann ich ihn schon bis zu 7 Stunden alleine lassen.
Doch das schlechte Gewissen ist halt noch immer vorhanden aufgrund von folgenden Punkten:
- Er ist zwar den ganzen Tag bei mir im Büro, aber ich kann nicht wirklich mit ihm spielen und zwischendurch nur kurz etwa 10 Minuten Gassi gehen. Also schläft er eigentlich die meiste Zeit.
- Wenn wir nach der Arbeit nachhause spazieren, habe ich Dinge wie z.B. den Einkauf und den Haushalt zu erledigen. Ins Fitness gehe ich auch, dann ist er ebenfalls alleine.
- Wenn ich mal am Wochenende am Abend feiern gehe bleibe ich die halbe Nacht weg. Ich lasse den TV an, wenn er alleine bleiben muss und er schläft dann zwar immer, wenn ich nach Hause komme.
- Auch wenn ich am Wochenende tagsüber ab und zu mal Dinge zu erledigen habe oder etwas unternehme, wo er nicht mitkommen darf oder ich weiss, dass es dort nicht so gelegen für ihn ist, ist er ebenfalls alleine. Dafür setze ich mir aber wie eine "Frist" und verbringe dafür den Tag darauf mehr Zeit mit ihm.
Ich habe den kleinen von Anfang an auch daran gewöhnt, sich schnell an andere Leute zu gewöhnen - wenn eine Freundin oder etc. für einen oder mehrere Tage auf ihn aufpassen muss, weil ich über die Tage weg fahre, ist das kein Problem für ihn.
Ich frage mich nun einfach schon seit längerer Zeit, ob mein Hund so ein glückliches und tolles Leben bei mir hat, wie es sich eigentlich gehört. Wäre er bei einer Familie, die sich mehr mit ihm befassen kann oder ständig Zeit für ihn hat, besser aufgehoben? Denn wenn ich ihn weg geben müsste, dann möchte ich dies noch machen, solange er noch so jung und offen ist - denn da schmerzt es ihn nicht so sehr, weil er sich schneller an einen neuen Besitzer gewöhnen kann.
Ich würde jetzt nicht meinen, dass er es nicht gut bei mir hätte - Er kommt überall mit, wo er darf und wo ich weiss, es würde ihm an diesen Orten auch gefallen. Ich liebe meinen Hund über alles und er ist mein bester Freund geworden. Doch genau deshalb mache ich mir so ein Gewissen.
Was meint ihr zu meiner Situation?
Liebe Grüsse
Das klingt jetzt bestimmt komisch, doch Ich brauche eure Meinung und euren Rat.
Ich, 21 Jahre alt, habe mir im Dezember 2018 einen Chihuahuawelpe geholt. Meine ganze Familie und auch meine Freunde lieben ihn so sehr wie ich ihn auch.
Er ist sehr verspielt, ziemlich frech und kuschelt gerne. Jetzt mittlerweile ist er 9 Monate alt.
Ich arbeite im Büro mit einem Pensum von 100% und darf den Hund immer zur Arbeit mitnehmen. - Sehr selten haben wir mal Anlässe, wo er halt 4-5 Stunden zu Hause bleiben muss
Nach einigen Wochen hatte sich herausgestellt, dass ich allergisch gegen Hunde bin und mein Allergologe hat mir geraten, den Hund wieder abzugeben, da es auf die Jahre hinaus gefährlich für meine Gesundheit sein könnte. Natürlich liebe ich meinen Hund und habe nicht eine Sekunde daran gedacht ihn weg zu geben.
Ich habe aber nun immer wieder mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn mal alleine zuhause lasse. Ich habe ihn schon von Anfang an ganz langsam daran gewöhnt, alleine zu bleiben und er gibt auch keinen Ton von sich und spielt oder schläft während meiner Abwesenheit. Mittlerweile kann ich ihn schon bis zu 7 Stunden alleine lassen.
Doch das schlechte Gewissen ist halt noch immer vorhanden aufgrund von folgenden Punkten:
- Er ist zwar den ganzen Tag bei mir im Büro, aber ich kann nicht wirklich mit ihm spielen und zwischendurch nur kurz etwa 10 Minuten Gassi gehen. Also schläft er eigentlich die meiste Zeit.
- Wenn wir nach der Arbeit nachhause spazieren, habe ich Dinge wie z.B. den Einkauf und den Haushalt zu erledigen. Ins Fitness gehe ich auch, dann ist er ebenfalls alleine.
- Wenn ich mal am Wochenende am Abend feiern gehe bleibe ich die halbe Nacht weg. Ich lasse den TV an, wenn er alleine bleiben muss und er schläft dann zwar immer, wenn ich nach Hause komme.
- Auch wenn ich am Wochenende tagsüber ab und zu mal Dinge zu erledigen habe oder etwas unternehme, wo er nicht mitkommen darf oder ich weiss, dass es dort nicht so gelegen für ihn ist, ist er ebenfalls alleine. Dafür setze ich mir aber wie eine "Frist" und verbringe dafür den Tag darauf mehr Zeit mit ihm.
Ich habe den kleinen von Anfang an auch daran gewöhnt, sich schnell an andere Leute zu gewöhnen - wenn eine Freundin oder etc. für einen oder mehrere Tage auf ihn aufpassen muss, weil ich über die Tage weg fahre, ist das kein Problem für ihn.
Ich frage mich nun einfach schon seit längerer Zeit, ob mein Hund so ein glückliches und tolles Leben bei mir hat, wie es sich eigentlich gehört. Wäre er bei einer Familie, die sich mehr mit ihm befassen kann oder ständig Zeit für ihn hat, besser aufgehoben? Denn wenn ich ihn weg geben müsste, dann möchte ich dies noch machen, solange er noch so jung und offen ist - denn da schmerzt es ihn nicht so sehr, weil er sich schneller an einen neuen Besitzer gewöhnen kann.
Ich würde jetzt nicht meinen, dass er es nicht gut bei mir hätte - Er kommt überall mit, wo er darf und wo ich weiss, es würde ihm an diesen Orten auch gefallen. Ich liebe meinen Hund über alles und er ist mein bester Freund geworden. Doch genau deshalb mache ich mir so ein Gewissen.
Was meint ihr zu meiner Situation?
Liebe Grüsse