Mein Welpe beißt

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  • Mein Welpe beißt Beitrag #1
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marilouise01

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Hallo erstmal.
Wir haben seit 4 Wochen einen kleinen Welpen bekommen. (Unsere Nachbarn haben die Mama der kleinen) Nach 2 Wochen in der sie bei uns war, hat sie angefangen zu beißen. Sei es an den Händen, an den Füßen oder an dem ganzen Körper eher gesagt. Sie hat jetzt auch angefangen zu bellen und gleich danach sofort an den füßen und händen dolle zuzubeißen.

Kann mir jemand sagen wie ich das verhindern kann die nächsten Tage? Falls jemand erfahren damit hat, bitte reinschreiben ...
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #2
Leider viel zu wenige Infos....Alter, Geschlecht,Rasse,Impfungen??? UND Erfahrung mit Hunden hast sicher überhaupt nicht!?….ausreichend sozialisiert dürfte er auch nicht sein,aber er "beißt" nicht ER begreift nur seine Welt so wie das kleine Kinder auch machen. Kümmere dich bitte um eine Hundeschule bzw. darum,dass dich jenand sachkundiges vernünftig anleitet!!Alles andere geht richtig schief zu Lasten des Hundes.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #3
Hi,

Hunde versuchen im Welpenalter ihre Umwelt mit der Schnauze zu erkunden, da wird allerlei angeknabbert, zerbissen, gekaut, gebissen,...da liegt es an euch klar zu machen, was er bearbeiten darf und was nicht.
Wie sieht es denn mit Ruhezeiten aus?
Ein Welpe braucht auch sehr viele Ruhezeiten um nicht hibbelig zu werden. Das zusätzliche Bellen klingt wie Aufforderung zum Spielen oder Bellen aus Überforderung.
Stubst ihr den Hund dabei denn weg, wenn er "beisst"? Das kann für den Welpen nämlich auch eine Spielaufforderung sein und er macht dadurch fröhlich weiter. Ich kenne es so, dass man sich da am besten umdreht und wortlos weg geht, dem Welpen keine Aufmerksamkeit schenkt, damit er merkt, dass das Verhalten nicht erwünscht ist.

Wie alt ist euer Knirps denn? Je nach Alter bietet sich ja dann der Besuch einer ersten Welpengruppe an, um das Grundlegende mal spielerisch kennen zu lernen.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #4
Hi,

Hunde versuchen im Welpenalter ihre Umwelt mit der Schnauze zu erkunden, da wird allerlei angeknabbert, zerbissen, gekaut, gebissen,...da liegt es an euch klar zu machen, was er bearbeiten darf und was nicht.
Wie sieht es denn mit Ruhezeiten aus?
Ein Welpe braucht auch sehr viele Ruhezeiten um nicht hibbelig zu werden. Das zusätzliche Bellen klingt wie Aufforderung zum Spielen oder Bellen aus Überforderung.
Stubst ihr den Hund dabei denn weg, wenn er "beisst"? Das kann für den Welpen nämlich auch eine Spielaufforderung sein und er macht dadurch fröhlich weiter. Ich kenne es so, dass man sich da am besten umdreht und wortlos weg geht, dem Welpen keine Aufmerksamkeit schenkt, damit er merkt, dass das Verhalten nicht erwünscht ist.

Wie alt ist euer Knirps denn? Je nach Alter bietet sich ja dann der Besuch einer ersten Welpengruppe an, um das Grundlegende mal spielerisch kennen zu lernen.
In 2 Wochen 3 Monate
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #5
Er ist JETZT 8 Wochen?
Dann habt ihr ihn schon laenger?
Hast dich hoffentlich verschrieben.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #6
Ah sorry, 10 Wochen.
Dann habt ihr ihn mit 8 Wochen geholt- alles gut :D
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #7
Nee, jetzt 10 Wochen, vor vier Wochen geholt - also mit 6 Wochen zu früh von der Mutter mit und damit wichtige Lernprozesse für Beisshemmung und Frusttrationstoleranz direkt mal ausgelassen ...
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #8
Achherje, wie kommt man denn auf so eine Idee?Oo
Das ist echt .. kacke.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #9
Hallo erstmal.
Wir haben seit 4 Wochen einen kleinen Welpen bekommen. (Unsere Nachbarn haben die Mama der kleinen) Nach 2 Wochen in der sie bei uns war, hat sie angefangen zu beißen. Sei es an den Händen, an den Füßen oder an dem ganzen Körper eher gesagt. Sie hat jetzt auch angefangen zu bellen und gleich danach sofort an den füßen und händen dolle zuzubeißen.

Kann mir jemand sagen wie ich das verhindern kann die nächsten Tage? Falls jemand erfahren damit hat, bitte reinschreiben ...


Beißen ist die Art eines Hundes "nein" zu sagen.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #10
Beißen ist die Art eines Hundes "nein" zu sagen.
Das kann man nicht pauschalisieren, das hängt von der jeweiligen Situation ab.
Ohne die Situation und die Körpersprache des Hundes in der Situation gesehen zu haben, kann man sich darüber kein Bild machen.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #11
Das kann man nicht pauschalisieren, das hängt von der jeweiligen Situation ab.
Ohne die Situation und die Körpersprache des Hundes in der Situation gesehen zu haben, kann man sich darüber kein Bild machen.

Das stimmt. Es gibt 100erte verschiedene Arten wie ein Hund zubeisst und bei einem Welpen verdoppelt und verdreifacht sich dieser Wert einfach. Spielen, aufgeganselt sein, beruhigung - Spielanimation - Beuteschema, Verteidigung, Angst und Agression, dazu kommt im Spieltrieb verankertes "mal schmecken wollen", man "antesten wollen" inkl. "Geschmackaufnahme mit dem Besitzer" etc. Gerade die Welpen haben es noch nicht so mit ihren Körperwahrnehmungen, das Maul funktioniert und die Geschmacksknopsen - alles andere ist nebensächlich. Nicht immer weiss so ein Welpe über die Kraft seiner Zähnchen bescheid, und wie soll er es lernen wenn er sich nicht in eine "Beute" verbeissen darf. Dass die Beute hier ein Mensch ist und das wehtut kann so ein junger Wusel ja gar nicht wissen. Alternativen zu Menschlichen Gliedmassen anbieten, von der Stoffpuppe bis hin zum Kauknochen - manchmal ist auch eine ausgepolsterte alte Socke Ideal.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #12
Hallo ,
ich empfinde hier immer dieses Gezeter zimlich unschön ,
oder das verweisen auf irgendwelchen, von der Frage abweichender ,anderer Dingen ,
welche das Thema nicht betreffen , auch unmöglich .
Wie oder warum nun ein Welpe beißt , ist doch völlig nebensächlich ,
wichtig ist, wie man so ein Verhalten unterbinden sollte und verhindern kann.
Wer ein Problem hat , möchte Lösungen finden , aber sich nicht mit immer neuen Fragen befassen.

Auch die Diskussion , um die Trennung der Welpen von ihren Müttern , hatten wir hier öfter.
Die Züchter beim VDH, geben ihre Welpen wären der Prägephase , in der achten Woche ab,
doch junge Wölfe, verlassen ihre Familie sogar immer erst im 2. Lebensjahr.

Die Frage mit dem Beißen, entsteht häufig bei neuen Welpen- Haltern .
Es ist eigentlich völlig normal , wenn junge Hunde anfange ihre Zähne zu gebrauchen,
aber jetzt ist es an Dir, hier erzieherisch einzugreifen und dieses Verhalten zu unterbinden

Bei der Erziehung , wird erwünschtes Verhalten gefördert und verstärkt
und unerwünschtes verboten und verhindert .

Manche Menschen meinen , man dürfe bei der Erziehung generell nur positiv
verstärken und es genüge , wenn man unerwünschtes Verhalten beim Hund
ausschließlich durch passives Ignorieren unterbinden könnte,
doch ich denke, man solle so reagieren , daß ein Welpe,
wenn er beißt, auch unmissverständlich merkt , daß er so etwas nicht darf.

Hier ist immer ein Vorgehen angebracht , welches der jeweiligen Situation entspricht
und soll für den Welpen nicht unnötig heftig sein, oder gar ein Trauma auslösen.

Wenn laute Worte nicht genügen, um den Welpen von dem beißen ab zu halten,
muß man hier auch mal handgreiflich werden, um ihn so abzuwehren ,
wichtig ist , dass er immer konsequent daran gehindert wird zu beißen..

Gut wäre es , dabei immer ein Kommandowort zu gebrauchen , wie, aus, nein , usw. .
Dann kann man dieses Wort immer verwenden, um den Welpen von irgendwelchem
Verhalten abzubringen. oder ihn zu bremsen .

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein Welpe beißt Beitrag #13
Wie oder warum nun ein Welpe beißt , ist doch völlig nebensächlich ,
wichtig ist, wie man so ein Verhalten unterbinden kann.
Nope. Es ist immer wichtig zu wissen, WARUM ein Tier handelt, wie es handelt. Weil man anders umgehen muss.

Beißt ein Hund aus Angst/Bedrängnis ist das was ganz anderes, als wenn ein Hund rein aus spielerischem Übermut zubeißt. Beides ist schmerzhaft, aber erfordert völlig andere Ansätze.

Auch neigt ein unterforderter Hund eher zu Fehlverhalten - aber genauso auch ein überforderter Hund. Vor allem bei Welpen neigt man dazu, ihnen zu viel zuzumuten - und nach "müde" kommt bekanntlich "doof". Da wird dann auch gern einfach aus Überforderung gebissen.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann und wie der Hund beißt. Wie der Alltag so aussieht. Wie ihr aufs Beißen reagiert etc. etc.

LG
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #14
Nope. Es ist immer wichtig zu wissen, WARUM ein Tier handelt, wie es handelt. Weil man anders umgehen muss.

Beißt ein Hund aus Angst/Bedrängnis ist das was ganz anderes, als wenn ein Hund rein aus spielerischem Übermut zubeißt. Beides ist schmerzhaft, aber erfordert völlig andere Ansätze.

Auch neigt ein unterforderter Hund eher zu Fehlverhalten - aber genauso auch ein überforderter Hund. Vor allem bei Welpen neigt man dazu, ihnen zu viel zuzumuten - und nach "müde" kommt bekanntlich "doof". Da wird dann auch gern einfach aus Überforderung gebissen.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann und wie der Hund beißt. Wie der Alltag so aussieht. Wie ihr aufs Beißen reagiert etc. etc.

LG


Ich befürchte Welpen in dem Alter wissen nicht warum sie beissen wollen, geschweige denn dass sie ihren Menschen den sie über alles lieben - damit wehtun.

Ich sehe immer wieder "relativ" überforderte Hundebesitzer die die Hunde versuchen mit positiver Bestärkung irgendwo wegzubekommen... "Aber schatzi - den knurren wir nicht an - der ist uns doch einfach zu blöd, magst vielleicht ein Hundekeks..."... Wie soll ein Hund in der größe jenseits eines Rottweilers seinen Menschen mit diesen Worten für "voll" nehmen, nachdem ich bezweifele - dass dieser in Anbetracht diesen langen Wortschwalls überhaupt kapiert um was es denn überhaupt geht. Kommt mir da so ein Hund entgegen - wird der von mir mal absichtlich angebrüllt - der ist aber sofort weg (und der Hundebesitzer versteht die welt nicht mehr).

Leute die "lachen" wenn der Hund mal zubeisst - weggehen und versuchen den Hund auf andere Gedanken zu bekommen. Lachen ist spiel - also beissen ist Spiel - kommt ein Kind vorbei wird das auch bespielt. Es sind welpen - es sind "Knutschkugeln" - die schaffen es ja nicht mal fehlerlos im takt laufen - also da kann ja ein biss gar nicht so gefährlich sein. ein Jahr später siehts dann anders aus - meist können sie bis dahin fehlerlos laufen und bei der Geschwindigkeit haben sie auch meist den Besitzer überholt.

Erinnere mich als unsere Hundetrainerin sehr laut Aua geschriehen hat - als Labrador mit seinen Beisswerkzeugen ihr das Hundekeks aus den Fingern saugen wollte (er ist ein bisschen grob - verletzt nicht - aber es sieht mitunter brutal aus - wenn so eine Hundeschnauze mit unendlicher geschwindigkeit hinfährt - mittlerweile ist es besser). Er hats falsch verstanden und hat dann in seiner übertriebenen Art versucht zu besänftigen (dass das schief geht - wenn ich nicht daneben stehe - war damals schon klar). Das "Aua" ist für ihn ein Notfallprogramm, ein "langsam" ist beruhigender - ein vorsichtig ist "achtsamer". aber mit einem Aua ist die Welt für ihn aus den Angeln gerissen und der hund kann nur zusehen wie die Welt um ihn herum untergeht.
 
  • Mein Welpe beißt Beitrag #15
Nope. Es ist immer wichtig zu wissen, WARUM ein Tier handelt, wie es handelt. Weil man anders umgehen muss.

Beißt ein Hund aus Angst/Bedrängnis ist das was ganz anderes, als wenn ein Hund rein aus spielerischem Übermut zubeißt. Beides ist schmerzhaft, aber erfordert völlig andere Ansätze.

Auch neigt ein unterforderter Hund eher zu Fehlverhalten - aber genauso auch ein überforderter Hund. Vor allem bei Welpen neigt man dazu, ihnen zu viel zuzumuten - und nach "müde" kommt bekanntlich "doof". Da wird dann auch gern einfach aus Überforderung gebissen.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann und wie der Hund beißt. Wie der Alltag so aussieht. Wie ihr aufs Beißen reagiert etc. etc.

LG

Hallo Keisuke ,
sicherlich kann es manchmal auch hilfreich sein , wenn man die Ursache für ein Problem erkennt ,
aber wichtiger noch ist es, wenn es gelingt , hier das Verhalten zu verändern .
Wann mich ein Hund beißt , ist es mir eigentlich völlig egal , warum er dieses macht,
wichtig für mich ist , er läßt dieses gefährliche Verhalten möglichst schnell .

Was mich aber etwas ärgert ist , wenn es Dir viel entscheidender erscheint , mir zu schreiben:
Es ist immer wichtig zu wissen, WARUM ein Tier handelt, wie es handelt. Weil man anders umgehen muss.
Aber leider kommt es Dir nicht in den Sinn , hier vielleicht mal einen Vorschlag zu machen ,
wie man erreichen kann , daß der Hund nicht mehr beißt .

Es fehlt bei Dir leider völlig, ein Weg für die Lösung bei diesem Problem.

Ich habe versucht , einen Weg zu beschreiben , wie man dem Hund das Beißen abgewöhnen kann,
wenn Du einen anderen und besseren Vorschlag machen kannst , ich würde mich freuen
und bin gespannt .


Fritz.
 
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