- Hündin mit Lebertumoren & Fieber Beitrag #1
G
Gedankenspie
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Liebe Foren Leser*innen,
da der Tod meiner Samojeden Hündin Taiga auch nach 9Jahren noch schwer zu verwinden ist, Schuldgefühle & Fragen aufwirft...sowie die zwischenzeitlich geführten Arzt Gespräche auch nicht wirklich Klärung fanden...wähle ich diesen Weg & vielleicht finden sich hier Anregungen, Antworten...oder einfach nur Menschen mit ähnlichen Situationen, Geschichten o.ä. ...
Meine Hündin bekam ich mit ca. 11Wochen von einem kleinen Bauernhof in Kevelar. Außer ihrer Kastration hatte sie keine Op's & bis auf die spätere Arthrose oder mal einen 'Hot Spot' keine ernsthaften Krankheiten.
Mit 13,5 Jahren setzten plötzlich Fieberschübe ein, die in einer Notsprechstunde mit Infusion, Spritze behandelt wurden. Für daheim bekamen wir Novalgin mit...was aber immer nur kurzfristig half & das Fieber senkte. Dann fraß meine Hündin wieder & zeigte einigermaßen normale Mobilität, aber nur bis zum nächsten Schub. Eine andere Ärztin aus der Praxis, mit der ich dann in telefonischem Austausch stand, warf den Verdacht einer Anaplasmose auf, schlug aber zur genaueren Abklärung einen Bauch Ultraschall vor, da auch die Leberwerte 10-fach erhöht waren. Leider fanden sich bei der Untersuchung eine vergrößerte Milz & Lebertumore, die laut Aussage der Ärztin bösartig aussahen...worauf ich vertraute & was mir für das damalige Allgemeinbefinden auch schlüssig erschien.
Da aber immer wieder neues Fieber einsetzte, dazu Durchfall durch das Novalgin & es Taiga zunehmend schlechter ging...sowie die Medikation zuletzt ihre Wirkung verlor & auch Lieblings Leckereien nicht mehr angerührt wurden...war das für mich in dem Moment 'das Signal zur Erlösung'.
Die Euthanasie liegt diesen Sommer 9Jahre zurück. Zwischenzeitlich habe ich viel nachgedacht, gefühlt alle Foren zum Thema durchforstet auf der Suche nach Antworten zu Fragen, die bis heute quälen...
Waren die Lebertumore wirklich bösartig oder können gutartige auch krasse Probleme bereiten? Deuteten ihre erhöhten Thrombozyten evtl auf innere Blutungen hin (wie mir gesagt wurde) ...Sind die Leukozyten mit 4300 wirklich nur leicht erniedrigt & schließen damit eine Anaplasmose aus? ...& war die beginnende Anämie schon Teil des Tumorgeschehens? oder können die erhöhten Leberwerte auch vielleicht durch längere Phen Pred Einnahme entstanden sein?
Das alles beschäftigt bis heute oder auch der Gedanke, nicht alles getan...oder manches nicht genug hinterfragt zu haben...aber iwie überwiegte die damalige Sorge, dass meine Hündin an inneren Blutungen jämmerlich eingehen könnte...weshalb ich mich zum einschläfern entschied...was aber trotz der lang vergangenen Zeit immer noch traurig, teils sogar traumatisierend stimmt...& ich merke auch, so einiges andere verdrängt zu haben, was mich dann in Gedankenblitzen einholt, wie z.b., dass Taiga mal nächtlichen Husten hatte. Leider bekomme ich das zeitlich nicht mehr zugeordnet...oder ob es in ihren letzten Tagen auftrat VOR den Fieberschüben...oder vielleicht erst NACH Novalgin Gabe.
Denn das wird zusammen mit Nasenausfluss & Niesen (woran ich mich aber nur 1x erinnere) u.a. auch als Nebenwirkung von Novaminsulfon erwähnt.
Aber vor allem lässt mich nicht los: wenn die Tumore vielleicht lediglich z.b. Regeneratknoten gewesen sind & zusätzlich "nur" ein Infekt oder Zwingerhusten vorlag...obwohl man immer wieder liest, dass dazu zwar die Leukopenie passen könnte, aber nicht die Thrombozytose.
Entschuldigt bitte, dass mein langer Text einige lückenhafte Infos & Erinnerungen enthält! Ich freue mich (trotzdem) über Austausche mit euch & bedanke mich schonmal an dieser Stelle bei allen Lesenden & Rückmeldungen...
Sabine F.
da der Tod meiner Samojeden Hündin Taiga auch nach 9Jahren noch schwer zu verwinden ist, Schuldgefühle & Fragen aufwirft...sowie die zwischenzeitlich geführten Arzt Gespräche auch nicht wirklich Klärung fanden...wähle ich diesen Weg & vielleicht finden sich hier Anregungen, Antworten...oder einfach nur Menschen mit ähnlichen Situationen, Geschichten o.ä. ...
Meine Hündin bekam ich mit ca. 11Wochen von einem kleinen Bauernhof in Kevelar. Außer ihrer Kastration hatte sie keine Op's & bis auf die spätere Arthrose oder mal einen 'Hot Spot' keine ernsthaften Krankheiten.
Mit 13,5 Jahren setzten plötzlich Fieberschübe ein, die in einer Notsprechstunde mit Infusion, Spritze behandelt wurden. Für daheim bekamen wir Novalgin mit...was aber immer nur kurzfristig half & das Fieber senkte. Dann fraß meine Hündin wieder & zeigte einigermaßen normale Mobilität, aber nur bis zum nächsten Schub. Eine andere Ärztin aus der Praxis, mit der ich dann in telefonischem Austausch stand, warf den Verdacht einer Anaplasmose auf, schlug aber zur genaueren Abklärung einen Bauch Ultraschall vor, da auch die Leberwerte 10-fach erhöht waren. Leider fanden sich bei der Untersuchung eine vergrößerte Milz & Lebertumore, die laut Aussage der Ärztin bösartig aussahen...worauf ich vertraute & was mir für das damalige Allgemeinbefinden auch schlüssig erschien.
Da aber immer wieder neues Fieber einsetzte, dazu Durchfall durch das Novalgin & es Taiga zunehmend schlechter ging...sowie die Medikation zuletzt ihre Wirkung verlor & auch Lieblings Leckereien nicht mehr angerührt wurden...war das für mich in dem Moment 'das Signal zur Erlösung'.
Die Euthanasie liegt diesen Sommer 9Jahre zurück. Zwischenzeitlich habe ich viel nachgedacht, gefühlt alle Foren zum Thema durchforstet auf der Suche nach Antworten zu Fragen, die bis heute quälen...
Waren die Lebertumore wirklich bösartig oder können gutartige auch krasse Probleme bereiten? Deuteten ihre erhöhten Thrombozyten evtl auf innere Blutungen hin (wie mir gesagt wurde) ...Sind die Leukozyten mit 4300 wirklich nur leicht erniedrigt & schließen damit eine Anaplasmose aus? ...& war die beginnende Anämie schon Teil des Tumorgeschehens? oder können die erhöhten Leberwerte auch vielleicht durch längere Phen Pred Einnahme entstanden sein?
Das alles beschäftigt bis heute oder auch der Gedanke, nicht alles getan...oder manches nicht genug hinterfragt zu haben...aber iwie überwiegte die damalige Sorge, dass meine Hündin an inneren Blutungen jämmerlich eingehen könnte...weshalb ich mich zum einschläfern entschied...was aber trotz der lang vergangenen Zeit immer noch traurig, teils sogar traumatisierend stimmt...& ich merke auch, so einiges andere verdrängt zu haben, was mich dann in Gedankenblitzen einholt, wie z.b., dass Taiga mal nächtlichen Husten hatte. Leider bekomme ich das zeitlich nicht mehr zugeordnet...oder ob es in ihren letzten Tagen auftrat VOR den Fieberschüben...oder vielleicht erst NACH Novalgin Gabe.
Denn das wird zusammen mit Nasenausfluss & Niesen (woran ich mich aber nur 1x erinnere) u.a. auch als Nebenwirkung von Novaminsulfon erwähnt.
Aber vor allem lässt mich nicht los: wenn die Tumore vielleicht lediglich z.b. Regeneratknoten gewesen sind & zusätzlich "nur" ein Infekt oder Zwingerhusten vorlag...obwohl man immer wieder liest, dass dazu zwar die Leukopenie passen könnte, aber nicht die Thrombozytose.
Entschuldigt bitte, dass mein langer Text einige lückenhafte Infos & Erinnerungen enthält! Ich freue mich (trotzdem) über Austausche mit euch & bedanke mich schonmal an dieser Stelle bei allen Lesenden & Rückmeldungen...
Sabine F.