- Dringend Hilfe gesucht! Chihuahua leidet an granulomatöser Meningoenzephalitis / Schmerzen / Rückfall Beitrag #1
G
Gast99074
Guest
Liebe Forumsnutzer,
ich hoffe unter euch ist jemand, der uns helfen kann.
Unser Rüde Toni (Chihuahua, 7 Jahre) hat letzten Oktober plötzlich leichte Lähmungserscheinungen der Hinterläufe gezeigt und dies konnte dann aber mit PhenPred (Tabletten) innerhalb ein paar Tagen wieder gelöst werden. Bis Mai diesen Jahres lief und tollte er glücklich und scheinbar gesund herum. Bis er dann im Mai innerhalb von wenigen Tagen plötzlich lahmte und gar nicht mehr laufen konnte. Sich ständig zurück zog und wenn er aufstehen wollte, versagten seine Hinterläufe. Auf Anraten der Haustierärztin sind wir dann als Notfall in eine Tierklinik, die auf Orthopädiefälle spezialisiert ist, gefahren (da Verdacht auf Bandscheibenvorfall). Dort wurde dann folgender ernüchternde Bericht nach Untersuchung ausgehändigt:
UNTERSUCHUNG
VD Bandscheibe, knickt hinten ständig weg, bekommt seit 1,5 Wochen Tbl. wird aber laut Besitzerin immer schlechter. War Schmerzhaft, bekommt jetzt PhenPred. Hier Ataxie der Hinterbeine, läuft vorne normal, Kopfnerven im Normalbereich. Hinterbeine: CP Defizite aber ambulant, Patellar- und Flexorreflex beidseitig vorhanden.
DIAGNOSE
Paraparese, Ursache offen, im Myelo-CT von kranial und kaudal zeigt sich ein verringerter Kontrasstfluss im Thorako-lumbalen Übergang, eine extramedulläre Kompression liegt jedoch nicht vor. Ein explosiver Bandscheibenvorfall (Hansen Typ III), eine Syringomyelie, neoplatische Läsion oder eine andere Ursache für die leichte Schwellung des Rückenmarks ist möglich.
BEHANDLUNG
Keine, eine weitere Abklärung evl. mittels MRT wurde besprochen. Eine chirugische Behandlung ist im Moment nicht möglich.
PROGNOSE
Offen
Daraufhin bin ich in eine weitere rennomierte Tierklinik gefahren. Wieder als Notfall. Dort musste er ein weiteres MRT erdulden, erneute Vollnarkose und über Nacht erhielt er eine Infusion.
Dort wurde mir dann am Tag darauf erklärt er habe (nicht zu 100% sicher) eine Granulomatöse Meningoenzephalitis, was wohl eine Entzündung der Hirnhaut und des Gehirns ist.
Er wurde dann täglich mit Prednisolon (Cortison) 5mg/Tag behandelt und seitdem ging es ihm besser. Er konnte gehen, spielen, hüpfen. Wurde natürlich schneller müde als sonst aber an sich war er stabil. Wir sind dann noch 4x zur Tierphysio, dort bekam er eine Laser und Strombehandlung. Das half auch gut.
--> Seit ein paar Tagen aber geht es ihm wieder richtig schlecht, er quietscht wenn man ihm an Kopf streichelt, krümmt sich zum Katzenbuckel, kann schlecht laufen und kippt. Er frisst schlecht. Ein erneuter Tierphysiobesuch sowie gestriger Notfallklinikbesuch ergab: NICHTS. Er bekommt jetzt Gabapentin und Cortison sowie einen Magenschutz (omep) und leidet aber nun vor sich hin.
Ich weiß mir nicht zu helfen und bin mit meinem Latein am Ende. Sein Zustand ist, vor allem auch für uns, unerträglich.
Gibt es hier irgendeinen Neurologen, Spezialisten oder sonstige Experten, die uns helfen können, dass es Toni schnell besser geht und er genesen kann?
Gibt es ähnliche Fälle, wenn ja wie wurden die Patient*innen geheilt?
In der Hoffnung auf eine Rückmeldung, danke vorab!
Grüße,
Toni's Mum
Kurze Übersicht:
Toni ist ein Chihuahua, letzter aus seinem Wurf,
hat gesunde Eltern und Geschwisterwelpen,
geb. 02.05.2013, kastriert, regelmäßig geimpft,
lebt seit er 12 Wochen ist bei uns und hatte bis auf die oben beschriebenen Probleme nie Krankheiten o. Ä.
ich hoffe unter euch ist jemand, der uns helfen kann.
Unser Rüde Toni (Chihuahua, 7 Jahre) hat letzten Oktober plötzlich leichte Lähmungserscheinungen der Hinterläufe gezeigt und dies konnte dann aber mit PhenPred (Tabletten) innerhalb ein paar Tagen wieder gelöst werden. Bis Mai diesen Jahres lief und tollte er glücklich und scheinbar gesund herum. Bis er dann im Mai innerhalb von wenigen Tagen plötzlich lahmte und gar nicht mehr laufen konnte. Sich ständig zurück zog und wenn er aufstehen wollte, versagten seine Hinterläufe. Auf Anraten der Haustierärztin sind wir dann als Notfall in eine Tierklinik, die auf Orthopädiefälle spezialisiert ist, gefahren (da Verdacht auf Bandscheibenvorfall). Dort wurde dann folgender ernüchternde Bericht nach Untersuchung ausgehändigt:
UNTERSUCHUNG
VD Bandscheibe, knickt hinten ständig weg, bekommt seit 1,5 Wochen Tbl. wird aber laut Besitzerin immer schlechter. War Schmerzhaft, bekommt jetzt PhenPred. Hier Ataxie der Hinterbeine, läuft vorne normal, Kopfnerven im Normalbereich. Hinterbeine: CP Defizite aber ambulant, Patellar- und Flexorreflex beidseitig vorhanden.
DIAGNOSE
Paraparese, Ursache offen, im Myelo-CT von kranial und kaudal zeigt sich ein verringerter Kontrasstfluss im Thorako-lumbalen Übergang, eine extramedulläre Kompression liegt jedoch nicht vor. Ein explosiver Bandscheibenvorfall (Hansen Typ III), eine Syringomyelie, neoplatische Läsion oder eine andere Ursache für die leichte Schwellung des Rückenmarks ist möglich.
BEHANDLUNG
Keine, eine weitere Abklärung evl. mittels MRT wurde besprochen. Eine chirugische Behandlung ist im Moment nicht möglich.
PROGNOSE
Offen
Daraufhin bin ich in eine weitere rennomierte Tierklinik gefahren. Wieder als Notfall. Dort musste er ein weiteres MRT erdulden, erneute Vollnarkose und über Nacht erhielt er eine Infusion.
Dort wurde mir dann am Tag darauf erklärt er habe (nicht zu 100% sicher) eine Granulomatöse Meningoenzephalitis, was wohl eine Entzündung der Hirnhaut und des Gehirns ist.
Er wurde dann täglich mit Prednisolon (Cortison) 5mg/Tag behandelt und seitdem ging es ihm besser. Er konnte gehen, spielen, hüpfen. Wurde natürlich schneller müde als sonst aber an sich war er stabil. Wir sind dann noch 4x zur Tierphysio, dort bekam er eine Laser und Strombehandlung. Das half auch gut.
--> Seit ein paar Tagen aber geht es ihm wieder richtig schlecht, er quietscht wenn man ihm an Kopf streichelt, krümmt sich zum Katzenbuckel, kann schlecht laufen und kippt. Er frisst schlecht. Ein erneuter Tierphysiobesuch sowie gestriger Notfallklinikbesuch ergab: NICHTS. Er bekommt jetzt Gabapentin und Cortison sowie einen Magenschutz (omep) und leidet aber nun vor sich hin.
Ich weiß mir nicht zu helfen und bin mit meinem Latein am Ende. Sein Zustand ist, vor allem auch für uns, unerträglich.
Gibt es hier irgendeinen Neurologen, Spezialisten oder sonstige Experten, die uns helfen können, dass es Toni schnell besser geht und er genesen kann?
Gibt es ähnliche Fälle, wenn ja wie wurden die Patient*innen geheilt?
In der Hoffnung auf eine Rückmeldung, danke vorab!
Grüße,
Toni's Mum
Kurze Übersicht:
Toni ist ein Chihuahua, letzter aus seinem Wurf,
hat gesunde Eltern und Geschwisterwelpen,
geb. 02.05.2013, kastriert, regelmäßig geimpft,
lebt seit er 12 Wochen ist bei uns und hatte bis auf die oben beschriebenen Probleme nie Krankheiten o. Ä.