Weidehaltung ist möglich allerdings muss eine entsprechend große Fläche zur Verfügung stehen (mehrere Hektar) damit es in den nassen Monaten keine Schlammgrube wird, es muss mindestens ein ausreichend großer Unterstand vorhanden sein und es muss natürlich für Wasser gesorgt werden. In den Wintermonaten ist in der Regel eine zusätzliche Heufütterung nötig.
An den stark frequentierten Flächen sollte befestigt werden damit die Pferde z.b. an der Heuraufe nicht tief im Schlamm stehen und damit die Befüllung durch Gerätschaften erleichtert wird.
Wichtig ist auch das die Weide unterteilt werden kann um dem Gras die nötige Ruhe zu gönnen, Stressgras enthält sehr viel Fructan.
Man sollte sich über Giftpflanzen, richtige Düngung und Pflege informieren und man braucht die Gerätschaften um die Wiese regelmäßig abzuziehen oder muss die große Fläche täglich per Hand abäppeln.
Auch eine korrekte Mistentsorgung muss gewährleistet sein, da ist ein Container wahrscheinlich die beste Wahl denn eine richtige Mistplatte wird bei Weidehaltung schwer genehmigt werden.
Beim Unterstand ist wahrscheinlich ein fahrbares Weidezelt sinnvoll um den Unterstand immer mitnehmen zu können wenn du den Wiesenteil wechselst.
Es sollte auch bedacht werden das eine Notfallbox vorhanden sein muss falls ein Pferd sich mal verletzt, ebenso muss man überlegen wie man die Wasser- und Stromversorgung für den Tierarzt/Hufschmied/Zahnarzt etc regelt.
Auch Lagerungsmöglichkeiten für Heu und Einstreu für den Unterstand müssen organisiert werden, da würde es sich anbieten eine Scheune oder ähnliches in der Nähe zu mieten/pachten und dann per Traktor Heu rüber zu fahren.
Weidehaltung ist also schon relativ aufwendig und gibt es viel zu beachten aber möglich ist es durchaus.