Eiter

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  • Eiter Beitrag #1
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beepunkt

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Mein Kaninchen, Bunny, hatte einen riesen Abszess am Rücken, er wurde vom TA aufgeschnitten und mit einer Trenage versehen, ich musse spühlen und seither kommen überall neue Abszesse zum vorschein. Es sammelt sich Eiter und der TA schneidet sie immer wieder auf. Hat jemand noch eine Idee wie ich Bunny helfen kann? Er frisst normal, sieht aber nicht sehr glücklich aus....:(
 
  • Eiter

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  • Eiter Beitrag #2
ab zum ta.. von hier kann man da nicht helfen..und am besten ist immer zu 2 verschiedenen ärzten zu gehen, grüße und viel glück für die kleine
 
  • Eiter Beitrag #3
Ich bin mit 2 ta am arbeiten. Es zieht sich einfach sehr in die länge, bin schon die 4 Woche drann. Leider sagen auch beide ta etwas anderes, der eine meint aufschneiden und spühlen und der andere sagt nichts machen und abwarten ob es von selber verheilt.
 
  • Eiter Beitrag #4
Huhu,

ich muss nochmal nachfragen:
Ist es nur an einer Stelle oder "wandert" der Eiter, quasi es gibt immer neue Herde?

Normalerweise sollte man Eiterherde öffnen und spülen. Auch muss herausgefunden werden, warum es zu solchen Abszessen kommt. Gab es Kämpfe bei den Kaninchen, als Beispiel.
 
  • Eiter Beitrag #5
Der Eiter "wandert". Am Anfang war ca. 1/3 des Rückens betroffen, danach wanderte es nach hinten und jetz seit dieser woche sammelt es vorne rechts.
Ich habe ebenfalls eine Katze, die beiden sind einander eigentlich sehr gut gewöhnt, wenn Bunny aus dem Käfig kommt sucher er immer nach der Katze und kann diese auch ohne Probleme wecken wenn sie schläft, die beiden haben dann immer zusammen gespielt. Vor etwa 5 Wochen hatte Bunny dann einen kleinen Kratzer am Rücken, ich denke das die Katze im übermut die Krallen eingesetzt hat. Ich nehme aber an, dass der Eiter von der Wunde kommt.
 
  • Eiter Beitrag #6
Hi beepunkt,

solche Eitergeschichten gibts ja grad bei Karnickels sehr oft.
Wenn der Eiter von Wunde kommt ist er meist ja recht gut zu spülen und zu säubern. Das Problem wird dann aber schwierig wenn der Eiter zu wandern beginnt. Bzw die Bakterien sich über die Blutbahn im Tier verteilen und somit immer neue Herde bilden.
Ich hab das bei uns in der Klinik schon des öfteren erlebt.
Meine Paula hatte das selbe Problem und ihre damaligen Besitzer wollten die Behandlungen beim TA nicht mehr bezahlen daher hab ich sie dann übernommen. Wir haben sie jeden Tag behandelt, mit drinagen, Entzündungshemmenden Medikamenten und natürlich die Wunden gespült.
Zweimal haben wir die Abszeße unter Narkose geöffnet und rausgeschält. Diese Intensiv behandlung dauerte 2 Monate, dann gings 3 Tage gut bis ein neuer Herd auftauchte.
Da hätten wir wieder operieren müssen, aber ganz ehrlich da war für mich dann Schluß. Bis dato ging es ihr verhältnismäßig gut aber dann fraß sie auch nicht mehr und ich habe einfach gesehen das sie wirklich schmerzen leidet Diese Bakterien in den Griff zu bekommen ist sau schwierig bei Kaninchen. Man kann ansich nur immer wieder aufmachen, reinigen, dringae legen. Was anderes gibts leider nicht.
Das ganze liegt bei Dir, du kennst Dein Tier am besten. Du musst beurteilen ob Dein Tier starke schmerzen hat.
Tut mir leid das so zu sagen aber eine Langfristige Lösung für dieses Krankheitsbild gibt es meiner Erfahrung nicht.

Alles Gute

Elstertier
 
  • Eiter Beitrag #7
Hallo Elstertier

Danke für deine ehrliche Meinung. Ich habe mich auch schon gefragt wie weit es akzeptabel ist zu gehen. Mein Bunny ist erst 1 1/2 Jahre alt und ich möchte einfach alles erdenklich mögliche tun um ihm zu helfen.
 
  • Eiter Beitrag #8
hallo beepunkt,

das verstehe ich vollkommen. Ich hätte Dir auch lieber was anderes gesagt glaub mir aber mit den Kaninchen und Ihren Abszeßen ist es echt ein Drama. Die Tiermedizin weiß da einfach noch kein Beikommen bis jetzt. Man muss natürlich auch dazusagen das sich die Tiermedizin noch gar nicht so lange mit Kleintieren auseinandersetzt da diese ja früher Nutztiere waren und keine Haustiere. Daher ist die Tiermedzin in Sachen Großtiere und Hunde viel viel weiter als bei Kleintieren.
Das Du Deiner Kleinen helfen willst und sie ja noch so jung kann ich absolut verstehen. Ich kämpfe auch jedesmal um meine Schützlinge.
Es ist nur so das es eben in Deiner Verantwortung liegt das Tier zu schützen. Das klingt jetz heavy ich weiß aber aus eigener Erfahrung weiß ich dsa viele TA´s (nicht alle) einfach auch bis zum geht nicht mehr rumdockern. Sie machen den Besitzern neue Hoffnungen obwohl es aussichtslos ist. ZUm einen verdienen sie dran zum anderen haben TA´s einen angeborenen Forschungssinn ala "könnte ja doch klappen".
Ich weiß das es super schwer für Dich ist aber Du musst einfach das tun was das richtige für deine Kleine ist.
Und da Du sie am besten kennst kannst das auch nur DU entscheiden und kein TA.

Alles Liebe

Elstertier
 
  • Eiter Beitrag #9
Hallo Bee

ich kann gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Es ist schwierig an "sowas" zudenken.
Mein Wicket ist auch sehr krank und ich habe mich bisher auch immer geweigert ihn aufzugeben, auch wenn "es" schonmal zur Sprache kam! Gott sei Dank geht es nun nach Monaten bergauf.

Aber um ehrlich zu sein, haben wir Halter die Verantwortung für unsere Zwerge, und man muss abwägen, was man dem Tier in seinem Zustand noch zumuten kann/will. Wir müssen erkennen, ob es wegen unseren "Durchhaltewillens" noch mehr leidet.
Das soll hier aber keine Propagandarede zur Euthanasie werden..

In deinem Fall spricht sicherlich für dich und deine weitere Pflege, dass dein Schatzi noch recht jung ist (meiner ist 9 Jahre). Vor allem kannst du am Besten entscheiden, ob es noch (der Situation angapsst) lebhaft ist, frisst /trinkt und noch Kraft hat. Hast du schonmal das Gewicht kontrolliert? Wie verhält es sich sonst?
Auf jedenfall solltest du sein Immunsystem versuchen zu stärken und auf Hygiene achten, für Ruhe sorgen..

Ich wünsche dir und deinem Schatz alles Gute..

LG
 
  • Eiter Beitrag #10
In jedem Fall würde ich, wäre es mein Tier, zusätzlich zur Schulmedizin noch eine Tierheilpraktikerin hinzuziehen. Es gibt wirklich gute alternative Mittel, die man versuchen könnte - aber das gehört in Fachhände und ist leider auch nicht wirklich günstig.

Ich hatte bei Abszessen stets das Glück, dass mein alter Doc homöopathisch bisserl versiert war und da zur Schulmedizin meist noch Homöopathisch was empfahl, das der Eiter zurückgeht.

Beim letzten Mal hatten wir Eiterungen am Kiefer, die nach einer Impfung auftraten und es waren auch nicht die Zähne dafür verantwortlich..... Das haben wir mit AB und Homöopathie in den Griff bekommen. Es dauerte zwar sehr sehr lange und als der Knubbel endlich reif war, wurde er gespült und es kam nie mehr Eiter nach.

Das hilft Dir jetzt wenig.......wäre es mein Tier, was würde ich tun?
Solange der Schatz kämpft und leben will und selber frisst, würde ich mit ihm kämpfen und alle Hebel, sofern finanziell möglich in Bewegung setzen.
 
  • Eiter Beitrag #11
Danke für die lieben Worte. Vom Gewicht her ist er geblieben wie er war. Hat nicht abgenommen. Er frisst und trinkt normal er kommt einfach im moment nicht alleine aus dem Käfig. Ich zwinge ihn auch nicht da er ja die Gesellschaft von 2 Meerschweinchen hat.
Mein TA hat mir gesagt das wenn es noch weiter wandert es schwierig wird. Tja, ich hoffe noch auf ein Wunder.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Bei einem Tierheilpraktiker war ich schon. Er hat ihm Homöopatische Kügelchen gegeben, die drenage entfehrnt und gesaht ich soll nicht mehr spühlen er habe so guete erfahrung gemacht. Wenn ich ehrlich bin traue ich dieser Aussage nicht so recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Eiter Beitrag #12
Ich glaub da würde ich auch eher skeptisch sein. Nichtspülen halte ich für sehr gefährlich.

Welche Globuli hast Du empfohlen bekommen?
 
  • Eiter Beitrag #13
Meinst du die Kügelchen? Er hat sie ihm in der Praxis gegeben und mir gesagt mehr brauche er nicht... wie gesagt, ich habe der geschichte nicht getraut...
 
  • Eiter Beitrag #14
Hallo Bee

also hat dein Nini noch Willen wenn es frisst und so - dann würde ich auf jeden Fall alles tun um ihm zu helfen und für ihn da sein (bei sowas denkt man doch nicht an die Kosten! So pragmatisch das auch sein mag- neee)

Dass es nicht raus kommt kann damit zusammenhängen, dass er sich die Ruhe nimmt die er braucht.

Finde das Argument mit dem "Nicht-spülen" auch komisch weil man mir sowohl bei meinem Schatz, als auch bei mir selbst immer eingetrichtert hat, die Wunder sauber zu halten und zu spülen...

LG
 
  • Eiter Beitrag #15
Meinst du die Kügelchen? Er hat sie ihm in der Praxis gegeben und mir gesagt mehr brauche er nicht... wie gesagt, ich habe der geschichte nicht getraut...

War das ein Tierarzt? Oder war das wirklich ein ausgebildeter Tierheilpraktiker???

Wundert mich wirklich. Diese Kugeln sind Globuli. Eine Einmalgabe geht wohl, wenn ich mich recht erinnere, bei hohen Potenzen. Aber normalerweise reicht eine einmalige Gabe nicht, sondern wenn man nochmal hin muss wird neu geguckt und wenn es dann noch nicht weg ist oder keine Veränderung auftrat muss eine neue Anamnese gemacht werden.

Mir erscheint das Verhalten des Herren / der Dame dann doch etwas mysteriös. :eusa_think:
 
  • Eiter Beitrag #16
Im Telefonbuch steht er als Tierarzt, ich weis die genaue Ausbildung nicht. Er wurde mir von anderen Tierhaltern empfohlen da er auf homöopatischer Basis arbeitet
 
  • Eiter Beitrag #17
Okidoky, dann liegts daran. Viele Tierärzte sind leider nicht richtig ausgebildet. :( Sie machen auch keine richtige Anamnese (die wenigsten) sondern gucken in irgendein Büchlein in dem das und jenes steht und dann wird was gegeben.

Gerade bei Eiterungen ist das jedoch nicht einfach, denn es gibt unterschiedliche Eiterarten, unterschiedliche Reifegerade usw. Es muss da so viel beachtet werden.

Ich würde wenn einen richtig ausgebildeten Tierheilpraktiker konsultieren, doch auch die sind schon schwer rauszufinden welcher gut ist und gut ausgebildet und welcher nicht. :(
 
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