Vorstellung Stallwechsel, woran erkennt ihr für eich einen gut geeigneten Stall bzw. wie löst ihr euer Miteinander

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Milkiway

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Hallo, ich möchte den Stall für mein Pferd wechseln, A: weil offensichtlich ist das die Betreiberin mich nicht mag, man mekt es an blöde Kommentare wie z.B ich komme gerade auffällig gestylt vom Frisör und macht erst einmal ein Kommentar wie blöd ich aussehe und und und. B: Kann ich dort mit meinem Pferd eigentlich nichts trainieren weil entweder ist der Reitplatz voll gestellt und die Hindernisse dürfen nicht abgebaut werden bzw. man müsste sie wieder aufbauen, wo man longieren könnte wird nicht gemäht so dass sich die Peitsche im den Bewuchs verfängt und ma auch kein Pferdeabfußen wirklich beurteilen kann. Die Zeiten mit Reituntericht und den drum herum nicht passen wurde im Vorstellungsgespräch aber nicht erwähnt.
Wie habt ihr einen guten Hof gefunden. Natürlich stelle ich mich bei Besichtigungen vor und spreche auch an was ich zeitlich, körperlich, finanziell regeln kann. es ist jetzt aber schon dass zweite mal dass nach meinen einzug mit dem Pferd plötzlich Hofzeiten aufgestellt worden die für mich inakzeptabel sind und wiederholend ist es mir pasiert das auch damit begründet wird der Freundeskreis von den Hofbetreibern bzw. die Einteller mit mehr Pferden haben mit diesen Zeiten kein Problem. Auch die Ausbildung die Hofbetreiberin hat ist entweder maßlos übertrieben oder ich sage mal hat ihr "Hirn" versoffen. natürlich will man ein harmonisches Miteinander, kann ich alles verstehen, nur wenn dann die Leute mit mehr Tieren pausenlos im Recht sind oder es wird sich permanent auf den engeren Freundeskreis berufen da frag ich mich wieso bieten diese Leute überhaupt einen Einstellungsvertrag an. Hilft aber nichts, ich benötige wirklich mal einnen Tippp wie andere solch eine Situation regeln, schlucken tue ich schon oft genug.
Nur ich kann mir nicht 2-3 Tiere anschaffen und dann ist es finanziell nicht gesichert, auf den jetzigen Hof wo ich runter möchte das Minipony als Hengst steht fast nur im Stall weil es Ärger gibt weil er immer wieder unter den Zaun durchkriecht, die Besitzerin hat sich ein 2 Pferd angeschafft, als Großpferd , angeblich mit Basaliom also einen bösartigen Tumor, das ganze dann ohne Auto, ohne Führerschein, neuer Beruf im Supermarkt an der Kasse, immer top gestylt, jetzt mag das noch funktionieren mit dem E-Rad (wohnt aber mind. 10 km pro Streck weg vom Stall entfernt) aber es bleibt nicht immer Sommer, Tiere werden auch im Winter krank und im Job meißt wird gefragt dass man dann auch irgendwann mal Einsatz bringen muss - als Kassiererin wird man wohl kaum Gleitzeit haben.
 
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  • Vorstellung Stallwechsel, woran erkennt ihr für eich einen gut geeigneten Stall bzw. wie löst ihr euer Miteinander Beitrag #2
Überleg dir was dir sehr wichtig ist, wo du Kompromisse machen kannst und was für dich gar nicht geht. Anhand dieser Kriterien kannst du dann einen Stall suchen.
Ich habe ein krankes Pferd, ich bin bei der Stallsuche extrem eingeschränkt dadurch und es hat lange gedauert einen passenden Stall zu finden. Ich lasse mir bei Stallbesichtigungen alles genau zeigen und erklären und Frage die für mich wichtigen Punkte explizit ab, passt es nicht frage ich ob Alternativen möglich sind, geht das nicht ist der Stall für mich halt raus und ich schaue nach dem nächsten.
Man muss in der Regel immer ein paar Kompromisse machen, es gibt den perfekten Stall einfach nicht es sei denn man kann sich als Selbstversorger alles selbst herrichten aber es sollten halt Dinge sein wo der Kompromiss dann auch wirklich für einen okay ist.
Bei mir ist es z.b. so das der Stall an sich wirklich gut ist, das Konzept ist prima, ich fühle mich wohl und mein Pferd ist dort soweit symptomfrei aber ich muss 37km einfache Strecke fahren, das ist natürlich doof aber da es hier in der Nähe nichts gibt was die wichtigen Kriterien erfüllt fahre ich gerne, das ist dann mein Kompromiss.
 
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Da gibt es, glaube ich, kein Patentrezept. Man muss sich eben klarmachen, was einem wirklich wichtig ist und worauf man verzichten kann. Gerade, wenn man in einem Gebiet wohnt, in dem die Ställe rar gesäht sind, muss man häufiger Abstrichd machen.

Ich habe damals mit eigenem Pferd nur ein einziges Mal den Stall gewechselt und das war als er in Rente ging und ein ruhigeres Leben haben sollte.

Wir hatten aber auch einen sehr großen Stall quasi direkt nebenan, es war zwar ziemlich unpersönlich, aber der hatte einfach alles und war gar nicht so teuer, 230€ für den Offenstallplatz in Vollpension.
Es gabe 2 Hallen, Longierplatz, Führanlage, 3 Außenplätze, Ausreitgelände. Boxenhaltung mit und ohne Paddock, aber auch Offenstallhaltung war möglich. Es gab sogar einen Hufschmieddienst. Da hat man sein Pferd einfach in eine Liste eingetragen und das Personal hat das Pferd dann beim Hufschmied vorgestellt, man musste selber nicht kommen.

Sonderwünsche waren ansonsten jedoch nur begrenzt möglich. Wenn man keine Ganztagsweide wollte, musste man sein Pferd z.B. selber passend reinholen. Im Offenstall gab es nur ad libitum Fütterung. Einstreu war Stroh, was anderes gabs nicht.
Wer jetzt also ein Futterrehepferd hat, hätte da wohl Schwierigkeiten gehabt.
 
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