- Hilfe bei VG gesucht Beitrag #1
Ameles
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Hallo ihr Lieben,
nach fast 2 Monaten VG Versuch, bin ich mittlerweile ein bisschen ratlos und hoffe auf vielleicht den einen oder anderen guten Ratschlag.
Am Anfang hatten wir nur Holly (Weibchen) und Poopy (kastriertes Männchen). Die beiden sind Geschwister und seit ihrer Geburt bei uns. Weil wir jetzt in der Vergangenheit leider die Erfahrung machen mussten, dass es plötzlich dann nur noch ein Chinchilla ist (unter anderem ist die Mutter der beiden kurz nach der Geburt verstorben), wollten wir den beiden eine kleine "Schwester" holen, um zu verhindern das irgendwann einer alleine ist.
Gesagt getan. Nachdem im Umkreis in Tierheimen keine Chinchillas zu finden waren, entschieden wir uns ein Jungtier von der Züchterin zu holen, die uns auch schon die Mutter von Holly und Poopy vermittelt hatte. Also haben wir die beiden in die Transport Box gepackt und sind mit ihnen hin gefahren. Vor Ort hatten wir die Wahl zwischen zwei (ca 13 Monate alte) Jungtieren. Das Ende vom Lied war, dass mein Freund Vio mitnehmen wollte und ich Gwen. Also wurden kurzerhand beide eingepackt. Vio wurde zuerst in die Transport Box gesetzt. Es folgte gemecker, aufrichten und eine Pipidusche von Holly, aber nach kurzer Zeit schien alles geklärt. Als Gwen dazu gesetzt wurde, passierte fast gar nix. Nach kurzer Unruhe waren alle vier ruhig und zufrieden in ihrer Transport Box. Also fuhren wir mit vier statt drei Chinchillas wieder nach Hause.
Dort angekommen, wurden die Chins langsam munter und fingen an, aus der Box raus zu wollen. Sie blieben aber über Nacht in der Box im Schlafzimmer, damit wir mitbekommen, falls was los ist. Außer Ausbruchsversuchen nichts Neues. Am nächsten Morgen lagen alle vier kuschelnd auf einem Haufen. Somit sprach nix dagegen auf den nächst größeren Käfig umzusteigen. Auch da war alles eitler Sonnenschein. Es wurde gekuschelt, zusammen gebadet und gegessen. Die Einzige, die schon da Unfrieden verbreitete war Holly. Sie rüttelte an den Käfiggittern, als würde sie uns am liebsten im Schlaf ermorden, wenn sie raus kommt. Da sonst aber alles friedlich zwischen den Chins selbst war beschlossen wir nach fast einer Woche dann die vier langsam in den richtigen Käfig umziehen zu lassen. Der war leer geräumt, mit Essig ausgewaschen und erstmal nur auf eine Etage verkleinert worden.
Und hier beginnt das Drama. Sobald es Nachmittag wurde, wurde Holly wach und begann Vio durch den Käfig zu jagen, in die Ecke zu treiben und zu attackieren. Das wurde sofort unterbunden und die vier wieder eins kleiner gesetzt. Vio war zunächst etwas verängstigt und gegenüber Holly seeeeehr vorsichtig, aber nach einer Woche war wieder Frieden und es wurde gemeinsam gekuschelt. Also wieder ein Schritt größer - mit dem selben Ergebnis nur das Holly dieses Mal nicht nur Vio angriff, sondern auch Gwen und anschließend Poopy (der sich das aber nicht gefallen lies und sie mal eben nieder gerungen hat). Vio war danach völlig verängstigt und auch Gwen wollte nicht mehr in Hollys Nähe kommen.
Unsere Entscheidung war dann, das hat an dieser Stelle keinen Sinn und wir haben die vier erstmal getrennt. Dabei wurden bewusst die beiden Großen in den Meerschweinchen Käfig in ein anderes Zimmer gepackt (mit täglichem Auslauf versteht sich), damit die beiden Kleinen den großen Käfig beduften können. Der Plan war nach zwei Wochen erneut zu vergesellschaften, aber leider kam alles anders, als bei Gwen ein Herzfehler festgestellt wurde nachdem wir wegen Durchfalls mit ihr beim TA waren. Die VG wurde erstmal auf die lange Bank geschoben, bis Gwen den Durchfall los ist und etwas an Gewicht zugelegt hat. Stattdessen ging sie nach knapp einer Woche über die Regenbogenbrücke, sie schlief ein und wachte nicht mehr auf.
Und auch wenn es mir das Herz brach, für Vio musste es danach schnell gehen. Sie verkroch sich nach dem Tod von Gwen und begann ihren Schwanz anzunagen, also war allein sein für sie absolute Folter. Um sie aber nicht durch die Box Methode direkt noch mehr zu stressen, wollten wir die Käfig an Käfig versuchen. Käfige also nebeneinander gestellt, jeden Tag das Sandbad ausgetauscht und beobachtet. Seitdem (letzten Freitag) verhält sich Holly immer seltsamer. Sie betanzt und bepinkelt Dinge in ihrem Käfig und auch im Auslauf im Badezimmer, was sie vorher nie gemacht hat. Sie fiept auf eine Art, die mir ehrlich gesagt Sorgen macht - es hört sich sehr unglücklich an. Und randalliert mehr denn je am Käfig - wobei sie das wahrscheinlich mehr tut um uns zu nerven, weil wenn wir nicht im Zimmer sind und die Tür zu ist, wird sie schnell sehr still. Vio dagegen wird von ihr kaum beachtet.
Meine Vermutung ist, dass Holly gestresst ist, weil da ein anderes Chinchilla in ihrem Revier ist, sie aber die Rangordnung nicht klären kann. Mittlerweile bin ich mir aber sehr unsicher, wie wir weiter vorgehen sollen. Zusammen in den Auslauf? Oder doch lieber wieder die Box-Methode? Wobei die Holly halt auch an sich schon aggressiv gemacht hat. Ich würde mich wahnsinnig über Hilfe freuen!
nach fast 2 Monaten VG Versuch, bin ich mittlerweile ein bisschen ratlos und hoffe auf vielleicht den einen oder anderen guten Ratschlag.
Am Anfang hatten wir nur Holly (Weibchen) und Poopy (kastriertes Männchen). Die beiden sind Geschwister und seit ihrer Geburt bei uns. Weil wir jetzt in der Vergangenheit leider die Erfahrung machen mussten, dass es plötzlich dann nur noch ein Chinchilla ist (unter anderem ist die Mutter der beiden kurz nach der Geburt verstorben), wollten wir den beiden eine kleine "Schwester" holen, um zu verhindern das irgendwann einer alleine ist.
Gesagt getan. Nachdem im Umkreis in Tierheimen keine Chinchillas zu finden waren, entschieden wir uns ein Jungtier von der Züchterin zu holen, die uns auch schon die Mutter von Holly und Poopy vermittelt hatte. Also haben wir die beiden in die Transport Box gepackt und sind mit ihnen hin gefahren. Vor Ort hatten wir die Wahl zwischen zwei (ca 13 Monate alte) Jungtieren. Das Ende vom Lied war, dass mein Freund Vio mitnehmen wollte und ich Gwen. Also wurden kurzerhand beide eingepackt. Vio wurde zuerst in die Transport Box gesetzt. Es folgte gemecker, aufrichten und eine Pipidusche von Holly, aber nach kurzer Zeit schien alles geklärt. Als Gwen dazu gesetzt wurde, passierte fast gar nix. Nach kurzer Unruhe waren alle vier ruhig und zufrieden in ihrer Transport Box. Also fuhren wir mit vier statt drei Chinchillas wieder nach Hause.
Dort angekommen, wurden die Chins langsam munter und fingen an, aus der Box raus zu wollen. Sie blieben aber über Nacht in der Box im Schlafzimmer, damit wir mitbekommen, falls was los ist. Außer Ausbruchsversuchen nichts Neues. Am nächsten Morgen lagen alle vier kuschelnd auf einem Haufen. Somit sprach nix dagegen auf den nächst größeren Käfig umzusteigen. Auch da war alles eitler Sonnenschein. Es wurde gekuschelt, zusammen gebadet und gegessen. Die Einzige, die schon da Unfrieden verbreitete war Holly. Sie rüttelte an den Käfiggittern, als würde sie uns am liebsten im Schlaf ermorden, wenn sie raus kommt. Da sonst aber alles friedlich zwischen den Chins selbst war beschlossen wir nach fast einer Woche dann die vier langsam in den richtigen Käfig umziehen zu lassen. Der war leer geräumt, mit Essig ausgewaschen und erstmal nur auf eine Etage verkleinert worden.
Und hier beginnt das Drama. Sobald es Nachmittag wurde, wurde Holly wach und begann Vio durch den Käfig zu jagen, in die Ecke zu treiben und zu attackieren. Das wurde sofort unterbunden und die vier wieder eins kleiner gesetzt. Vio war zunächst etwas verängstigt und gegenüber Holly seeeeehr vorsichtig, aber nach einer Woche war wieder Frieden und es wurde gemeinsam gekuschelt. Also wieder ein Schritt größer - mit dem selben Ergebnis nur das Holly dieses Mal nicht nur Vio angriff, sondern auch Gwen und anschließend Poopy (der sich das aber nicht gefallen lies und sie mal eben nieder gerungen hat). Vio war danach völlig verängstigt und auch Gwen wollte nicht mehr in Hollys Nähe kommen.
Unsere Entscheidung war dann, das hat an dieser Stelle keinen Sinn und wir haben die vier erstmal getrennt. Dabei wurden bewusst die beiden Großen in den Meerschweinchen Käfig in ein anderes Zimmer gepackt (mit täglichem Auslauf versteht sich), damit die beiden Kleinen den großen Käfig beduften können. Der Plan war nach zwei Wochen erneut zu vergesellschaften, aber leider kam alles anders, als bei Gwen ein Herzfehler festgestellt wurde nachdem wir wegen Durchfalls mit ihr beim TA waren. Die VG wurde erstmal auf die lange Bank geschoben, bis Gwen den Durchfall los ist und etwas an Gewicht zugelegt hat. Stattdessen ging sie nach knapp einer Woche über die Regenbogenbrücke, sie schlief ein und wachte nicht mehr auf.
Und auch wenn es mir das Herz brach, für Vio musste es danach schnell gehen. Sie verkroch sich nach dem Tod von Gwen und begann ihren Schwanz anzunagen, also war allein sein für sie absolute Folter. Um sie aber nicht durch die Box Methode direkt noch mehr zu stressen, wollten wir die Käfig an Käfig versuchen. Käfige also nebeneinander gestellt, jeden Tag das Sandbad ausgetauscht und beobachtet. Seitdem (letzten Freitag) verhält sich Holly immer seltsamer. Sie betanzt und bepinkelt Dinge in ihrem Käfig und auch im Auslauf im Badezimmer, was sie vorher nie gemacht hat. Sie fiept auf eine Art, die mir ehrlich gesagt Sorgen macht - es hört sich sehr unglücklich an. Und randalliert mehr denn je am Käfig - wobei sie das wahrscheinlich mehr tut um uns zu nerven, weil wenn wir nicht im Zimmer sind und die Tür zu ist, wird sie schnell sehr still. Vio dagegen wird von ihr kaum beachtet.
Meine Vermutung ist, dass Holly gestresst ist, weil da ein anderes Chinchilla in ihrem Revier ist, sie aber die Rangordnung nicht klären kann. Mittlerweile bin ich mir aber sehr unsicher, wie wir weiter vorgehen sollen. Zusammen in den Auslauf? Oder doch lieber wieder die Box-Methode? Wobei die Holly halt auch an sich schon aggressiv gemacht hat. Ich würde mich wahnsinnig über Hilfe freuen!