- Meine Katze wurde überfahren, die Trauer sitzt tief. Beitrag #1
Feljanisa
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Hallo, ich bin neu hier, aber ich habe gedacht vielleicht kann ich mir hier mal alles von der Seele schreiben.
Ich bin 42 Jahre alt und habe schon immer Katzen gehabt seit ich 14 Jahre alt war. Angefangen hat es damit, als meine Schwester einen Kater mit nach Hause brachte, sie sind ja so süß wenn sie klein sind, dann aber festgestellt hat das man sich ja um sie kümmern muss und das mit allem: Futter, Liebe, Spielzeit, Katzenklo , Tierarztbesuche usw.
Ja was soll ich sagen, ich hab mich dann dem kleinen Kerl angenommen und mich um Ihn gekümmert. Nach zich Namen die meine Schwester ihm gab, habe ich letztendlich ihn Tommy getauft. Es war eine EKH und als wir dann leider umziehen mussten , durfte ich ihn nicht mitnehmen und musste ihn schweren Herzens abgeben.
Die Katzen die darauf folgten waren erst einmal die Katzen/Kater meiner Beziehungen. Ja was soll ich sagen ich liebte sie, sie mochten mich glaube auch. Morle ein schwarzer Kater wurde sogar 20 Jahre alt.
Dann kam irgendwann 2002 meine beste Freundin zu mir, mit einer Katze dabei. Sie fragte mich kannst du sie nehmen? Ich wieso? Sie dann: sie war die schwächste aus dem Wurf und sollte einem Hund als "futter" vorgelegt werden. FRAGT mich bitte nicht wer solche Gedanken hat. Sie war gerade mal 8 Wochen alt.
Ich hab sie sofort zu mir genommen , habe sie aufgepäppelt und ihr Name ist Nellie. Sie war , ja wie soll ich es sagen eine kleine Diva. Aber immer an meiner Seite.
Irgendwann habe ich beschlossen meinen Geburtsort mit 26 zu verlassen, da war sie 4 Jahre alt. Somit zog sie das erste mal um von Thüringen in das ca. 300 km entfernte Sauerland.
Dort lebten wir dann 5 Jahre, bis ich meinen Mann im Internet kennegelernt habe und aus dem Sauerland dann ca 300km entfernt nach Rheinland Pfalz zog. Wo ich auch heute noch mit meinem Mann wohne.
Nellie zog natürlich mit um. Sie war dann 2009 bereits 7 Jahre alt. Mein Mann hatte auch schon immer Katzen und aktuell zu dem Zeitpunkt 2009 lebte dort Oscar ein Roter Kater ( Garfield hätte besser gepasst
) er war gerade mal ein Jahr älter als Nellie.
Nun wie es nunmal so ist, sie haben sich Akzeptiert aber nicht geliebt. Jeder war so in seiner Ecke , aber es gab auch Momente wo sie beide gemeinsam auf der Couch saßen "Hintern an Hintern".
Die Zeit verging, Oscar verstarb dann mit 15 jahren 2016 und Nellie verstarb 2019 mit 17 Jahren.
Der Schmerz ist groß und sie fehlen. Mein Mann meinte dann ich bräuchte Zeit bis ich mir eine Katze zulege, der ich ein Zuhause geben kann. Aber in dieser Zeit war ich leer, traurig und mir fehlte einfach etwas.
Also kam dann 2020 unsere Main Coon Mix Dame Juli (Tschuli) zu uns. Sie ist einfach himmlich gewesen. Sie war wie auch Nellie auf mich fixiert, ich dachte das gibt es doch nicht. Lebte sie vielleicht in ihr weiter? Da wo ich war, war auch Sie. Nacht lag sie immer press an mir immer mit Hautkontakt als wollte sie auf mich aufpassen oder müsste sie auf mich aufpassen.
Da aber vorher schon 2 Katzen in dem Haushalt waren und ich mir dachte Juli könnte vielleicht noch jemanden brauchen, kamen 2022 dann noch 2 BKH´s zu uns. Es war eigentlich nur eine geplant, aber ich konnte das Geschwisterpaar nicht trennen, die waren so aufeinander gehockt, also nahm ich beide. Sunny und Sammy
Ich war glücklich , mein Herz blühte auf alles war super.......bis zum 19.08.2023.....
(((
Juli war wie immer draußen, morgens lag sie noch press neben mir / an mir. Mein Mann lies sie dann wie jeden Morgen gegen 6:00 Uhr raus. Sie kam dann gegen 8:00 Uhr zum Frühstücken. Dann ging sie wieder auf ihren Streifzug durch die Nachbarschaft. Um 11:30 Uhr kam sie wieder für den Mittag Snack. Nunja, gegen 14:30 Uhr schrie mein Mann durchs Haus, sind alle Katzen da, ich alle bis eben auf Juli.
Er dann zu mir, oben ist eine Katze überfahren worden ich solle doch mal schauen ob es unsere ist, da die Nachbarn schon rumgefragt haben. Gesagt getan, da stand ein Auto dort lag in einem Handtuch eingewickelt eine Katze. Ich nahm ein Teil des Handtuchs hoch und sah..........Juli...........
Ich brach zusammen, ich wollte und konnte es nicht glauben..... da lag sie.... die augen noch leicht geöffnet und an der Nase hing noch blutfetzen raus. Ich war/bin völlig fertig. Da lag sie....mein Baby....morgens noch im Arm und dann regungslos im Kofferraum.
Ich wollte nur noch Juli nehmen und sie nach Hause bringen. Sie war noch warm. Ich sagte unter tränen meinem Mann bescheid, der auch sofort zu mir kam. Ich brachte sie dann nach hause. Ich streichelte sie, entfernte ihr noch die Blutreste an der nase und schloss so gut es ging ihre Augen. Ich gab ihr einen Kuss und verabschiedete mich von Ihr.
Wir haben sie dann zwischen Oscar und Nellie gelegt.
Ich habe noch Sunny und Sammy, aber dennoch wurde mir mein Baby aus dem Leben gerissen, sie wurde gerade mal 3 jahre alt, war kerngesund. Sie lief auch nie über diese Straße, das zeigte uns auch die Route die der Gps Tracker aufzeichnete. Warum sie dies an diesem Tag getan hat, wissen wir nicht. Selbst die Nachbarn die direkt an der Straße wohnen haben gesagt, sie lief da nie drüber.
Jetzt sitzt der Schmerz sehr tief, ich schaue ständig auf die mauer oder die Treppen vor der Tür wo sie immer saß, ich rufe ihren Namen abends weil ich sie reinholen möchte, sie kam auch immer direkt auf zuruf, jetzt kommt niemand mehr. Ich fülle automatisch drei näpfe bis mir einfällt, oh einer Zuviel.
Sammy und Sunny versuchen mich zu trösten , ein wenig schaffen sie es auch, aber es gibt phasen am tag da denk ich mir wieso ist sie jetzt nicht da, wo ist sie. Dann habe ich ständig diese Bilder im Kopf wie sie da so lag. Mitterweile kommen Gedanken dazu wie das ganze Abgelaufen ist, ich denke darüber nach hat die fahrerin sie wirklich nicht gesehen, oder war sie vielleicht abgelenkt und hätte es nicht passieren dürfen?
Ich weis die Fahrerin selbst war auch fix und fertig aber mir kreisen diese Gedanken im Kopf rum.
Ich bekomme immer wieder heulanfälle. Ich möchte einfach nur das sie wieder da ist.
Dieser Schmerz, diese Trauer es tut einfach nur weh.
Ich bin 42 Jahre alt und habe schon immer Katzen gehabt seit ich 14 Jahre alt war. Angefangen hat es damit, als meine Schwester einen Kater mit nach Hause brachte, sie sind ja so süß wenn sie klein sind, dann aber festgestellt hat das man sich ja um sie kümmern muss und das mit allem: Futter, Liebe, Spielzeit, Katzenklo , Tierarztbesuche usw.
Ja was soll ich sagen, ich hab mich dann dem kleinen Kerl angenommen und mich um Ihn gekümmert. Nach zich Namen die meine Schwester ihm gab, habe ich letztendlich ihn Tommy getauft. Es war eine EKH und als wir dann leider umziehen mussten , durfte ich ihn nicht mitnehmen und musste ihn schweren Herzens abgeben.
Die Katzen die darauf folgten waren erst einmal die Katzen/Kater meiner Beziehungen. Ja was soll ich sagen ich liebte sie, sie mochten mich glaube auch. Morle ein schwarzer Kater wurde sogar 20 Jahre alt.
Dann kam irgendwann 2002 meine beste Freundin zu mir, mit einer Katze dabei. Sie fragte mich kannst du sie nehmen? Ich wieso? Sie dann: sie war die schwächste aus dem Wurf und sollte einem Hund als "futter" vorgelegt werden. FRAGT mich bitte nicht wer solche Gedanken hat. Sie war gerade mal 8 Wochen alt.
Ich hab sie sofort zu mir genommen , habe sie aufgepäppelt und ihr Name ist Nellie. Sie war , ja wie soll ich es sagen eine kleine Diva. Aber immer an meiner Seite.
Irgendwann habe ich beschlossen meinen Geburtsort mit 26 zu verlassen, da war sie 4 Jahre alt. Somit zog sie das erste mal um von Thüringen in das ca. 300 km entfernte Sauerland.
Dort lebten wir dann 5 Jahre, bis ich meinen Mann im Internet kennegelernt habe und aus dem Sauerland dann ca 300km entfernt nach Rheinland Pfalz zog. Wo ich auch heute noch mit meinem Mann wohne.
Nellie zog natürlich mit um. Sie war dann 2009 bereits 7 Jahre alt. Mein Mann hatte auch schon immer Katzen und aktuell zu dem Zeitpunkt 2009 lebte dort Oscar ein Roter Kater ( Garfield hätte besser gepasst
Nun wie es nunmal so ist, sie haben sich Akzeptiert aber nicht geliebt. Jeder war so in seiner Ecke , aber es gab auch Momente wo sie beide gemeinsam auf der Couch saßen "Hintern an Hintern".
Die Zeit verging, Oscar verstarb dann mit 15 jahren 2016 und Nellie verstarb 2019 mit 17 Jahren.
Der Schmerz ist groß und sie fehlen. Mein Mann meinte dann ich bräuchte Zeit bis ich mir eine Katze zulege, der ich ein Zuhause geben kann. Aber in dieser Zeit war ich leer, traurig und mir fehlte einfach etwas.
Also kam dann 2020 unsere Main Coon Mix Dame Juli (Tschuli) zu uns. Sie ist einfach himmlich gewesen. Sie war wie auch Nellie auf mich fixiert, ich dachte das gibt es doch nicht. Lebte sie vielleicht in ihr weiter? Da wo ich war, war auch Sie. Nacht lag sie immer press an mir immer mit Hautkontakt als wollte sie auf mich aufpassen oder müsste sie auf mich aufpassen.
Da aber vorher schon 2 Katzen in dem Haushalt waren und ich mir dachte Juli könnte vielleicht noch jemanden brauchen, kamen 2022 dann noch 2 BKH´s zu uns. Es war eigentlich nur eine geplant, aber ich konnte das Geschwisterpaar nicht trennen, die waren so aufeinander gehockt, also nahm ich beide. Sunny und Sammy
Ich war glücklich , mein Herz blühte auf alles war super.......bis zum 19.08.2023.....
Juli war wie immer draußen, morgens lag sie noch press neben mir / an mir. Mein Mann lies sie dann wie jeden Morgen gegen 6:00 Uhr raus. Sie kam dann gegen 8:00 Uhr zum Frühstücken. Dann ging sie wieder auf ihren Streifzug durch die Nachbarschaft. Um 11:30 Uhr kam sie wieder für den Mittag Snack. Nunja, gegen 14:30 Uhr schrie mein Mann durchs Haus, sind alle Katzen da, ich alle bis eben auf Juli.
Er dann zu mir, oben ist eine Katze überfahren worden ich solle doch mal schauen ob es unsere ist, da die Nachbarn schon rumgefragt haben. Gesagt getan, da stand ein Auto dort lag in einem Handtuch eingewickelt eine Katze. Ich nahm ein Teil des Handtuchs hoch und sah..........Juli...........
Ich brach zusammen, ich wollte und konnte es nicht glauben..... da lag sie.... die augen noch leicht geöffnet und an der Nase hing noch blutfetzen raus. Ich war/bin völlig fertig. Da lag sie....mein Baby....morgens noch im Arm und dann regungslos im Kofferraum.
Ich wollte nur noch Juli nehmen und sie nach Hause bringen. Sie war noch warm. Ich sagte unter tränen meinem Mann bescheid, der auch sofort zu mir kam. Ich brachte sie dann nach hause. Ich streichelte sie, entfernte ihr noch die Blutreste an der nase und schloss so gut es ging ihre Augen. Ich gab ihr einen Kuss und verabschiedete mich von Ihr.
Wir haben sie dann zwischen Oscar und Nellie gelegt.
Ich habe noch Sunny und Sammy, aber dennoch wurde mir mein Baby aus dem Leben gerissen, sie wurde gerade mal 3 jahre alt, war kerngesund. Sie lief auch nie über diese Straße, das zeigte uns auch die Route die der Gps Tracker aufzeichnete. Warum sie dies an diesem Tag getan hat, wissen wir nicht. Selbst die Nachbarn die direkt an der Straße wohnen haben gesagt, sie lief da nie drüber.
Jetzt sitzt der Schmerz sehr tief, ich schaue ständig auf die mauer oder die Treppen vor der Tür wo sie immer saß, ich rufe ihren Namen abends weil ich sie reinholen möchte, sie kam auch immer direkt auf zuruf, jetzt kommt niemand mehr. Ich fülle automatisch drei näpfe bis mir einfällt, oh einer Zuviel.
Sammy und Sunny versuchen mich zu trösten , ein wenig schaffen sie es auch, aber es gibt phasen am tag da denk ich mir wieso ist sie jetzt nicht da, wo ist sie. Dann habe ich ständig diese Bilder im Kopf wie sie da so lag. Mitterweile kommen Gedanken dazu wie das ganze Abgelaufen ist, ich denke darüber nach hat die fahrerin sie wirklich nicht gesehen, oder war sie vielleicht abgelenkt und hätte es nicht passieren dürfen?
Ich weis die Fahrerin selbst war auch fix und fertig aber mir kreisen diese Gedanken im Kopf rum.
Ich bekomme immer wieder heulanfälle. Ich möchte einfach nur das sie wieder da ist.
Dieser Schmerz, diese Trauer es tut einfach nur weh.