Freilandhaltung und Marder?

Diskutiere Freilandhaltung und Marder? im Kaninchen Forum Forum im Bereich Kleintiere; Hallo zusammen, wir haben seit etwa zwei Monaten drei Zwergkaninchen (alles Rammler) die auf 1100 m2 Wildgartengrundstück leben sollen. Der...
  • Freilandhaltung und Marder? Beitrag #1
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Isobert

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Hallo zusammen,

wir haben seit etwa zwei Monaten drei Zwergkaninchen (alles Rammler) die auf 1100 m2 Wildgartengrundstück leben sollen. Der Garten verfügt über ausgemähte Wege und ist in den Beeten verkrautet und dicht bewachsen, Baumbestand gibt es keinen.

In einem etwa 150 m2 großen Beet haben wir Hügel aufgeschüttet und unterirdische Kammern mit mehreren Ausgängen eingebaut. Es sind vier Kammern mit jeweils drei Aus- und Verbindungsgängen, sie sind aus Rasenkantensteinen/ Beton gebaut, da ich hörte, dass Rammler sich keine eigenen Höhlen buddeln. Die Eingänge sind etwa 15 cm.

Die Kaninchen haben die ersten Wochen in einem kleineren Gehege (etwa 6 m2) verbracht und sind nun als nächsten Schritt tagsüber in einem etwa 70 m2 großen Gehege, das wir abgetrennt haben. Uns ist wichtig, dass sie gut an der Hand sind, ehe sie auf die große Fläche kommen.

Nun sind sie von sich aus in die unterirdischen Baue eingezogen und halten sich dort super gern auf, so dass ich sie seit zwei Tagen abends nicht mehr in das 6 m2 Gehege sperre.

Meine Frage: Ich las in diesem Forum von Leuten, die ihre Kaninchen Tag und Nacht draußen halten, wie groß ist die Gefahr eines Marderangriffes auf die Kaninchen, wenn sie sich unterirdisch aufhalten?

Liebe Grüße!
 
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  • Freilandhaltung und Marder? Beitrag #2
Hallo und willkommen bei uns. 🙂

Leider habe ich bei dem Thema keine Erfahrung diese ich mit dir teilen könnte.
Aber wir haben viele KaninchenHalter hier, die dir sicherlich Rat geben können. 🙂
 
  • Freilandhaltung und Marder? Beitrag #3
Hallo 😄
Es Ist echt toll, dass du deinen Kaninchen so viel Platz bieten kannst, das können viele andere nicht.

Ich persönlich würde sie nachts in das sichere Gehege sperren, einfach weil ich sonst selbst nicht guten Gewissens schlafen könnte 😅
Bei uns sind zum Beispiel oft Marder im Garten und auch Füchse wurden schon in der Nähe des Gartens gesehen. Wir wohnen zwar in Waldnähe, aber auch in Städten sollte man die Raubtiere nicht unterschätzen.

Natürlich gibt es trotzdem Möglichkeiten, wie du die Kaninchen auch nachts draußen lassen kannst.
Dies kommt darauf an, wie der Garten bisher gesichert ist, also Buddelschutz von unten (auch männliche Kaninchen können buddeln!, aber vor allem Füchse und andere Raubtiere).
Wichtig ist ein sicherer Zaun, der sollte hoch genug sein, damit keiner drüber springt, stabil sein und oben kann man eine Stromlitze anbringen, damit kein Raubtier drüber klettert.
Bei Kaninchenwiese gibts da einen ganz guten Beitrag:

Ich selber halte meine Kaninchen nur tagsüber im Garten und nachts in einem sicheren Gehege, kenne aber welche, die das gemacht haben (alte Besitzer einer meiner Kaninchen). Anscheinend gab es bei ihnen nie Probleme, die hatten aber soweit ich weiß, beim Zaun oben Strom drauf.

Was bei offenen Gehegen auch wichtig ist, sind ganz viele verstecke, aber das ist bei dir ja soweit ich weiß gegeben.
Zu deinen Tunnelsystemen: Sowas ist super für Kaninchen und sehr natürlich, aber achte darauf, dass du immer an die Tiere dran kommst. Wenn die Tunnel sehr lang und unzugänglich sind und sich kranke Tiere darin zurückzuziehen, kannst du dich nicht um sie kümmern.

Und noch was, das hat jetzt zwar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun aber:
Vertragen sich die Rammler denn? Und sind sie kastriert? Sonst kann es echt böse Kämpfe geben 🫣

Ich hoffe ich konnte dir schon etwas weiter helfen. Vielleicht kommen hier von anderen Haltern noch Erfahrungsberichte, weil ich kenne mich damit nur theoretisch aus und halte meine Kaninchen wie gesagt anders.
 
  • Freilandhaltung und Marder? Beitrag #4
Moin!
Bei der Außenhaltung sind dreierlei Dinge zu beachten:
1. Die Ausbruchssicherung von innen
2. Die Einbruchssicherung von außen
3. Gefahren von oben

1 und 2 lassen sich zum einen durch einen großzügig (!) nach außen und innen gezogenen Untergrabschutz aus stabilem Draht oder Betonplatten realisieren. Gegen Marder - wenn diese vorhanden sind - hilft leider nur ein Elektrozaun (vielleicht hast du soetwas schon in einem Tierpark gesehen). Freunde haben um die Hühnervoliere eine E-Litze. Funktioniert.

Gegen Greifvögel helfen viele Verstecke - am besten mit mehreren Eingängen- und Pflanzen. Wenn bei dir eine Habichtdame unterwegs ist, muss man aber immer damit rechnen, dass etwas passiert.
Man kann natürlich nach oben volierenartig absichern oder in engem Abstand Drahtseile spannen. Dann fliegt da kein großer Greif rein.
 
Thema:

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