- Nachbarin vernachlässigt ihre Tiere - was kann ich tun? Beitrag #1
Z
zili
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Hallo zusammen,
meine Nachbarin hält im Stall etwa 10 Kaninchen und 15 Wellensittiche und Nymphensittiche. Die Vögel teilen sich alle eine Voliere, die sie so gut wie nie säubert. Die Kaninchen sind auf 5 Käfige verteilt, werden einzeln oder maximal zu dritt gehalten. Tagsüber steht der Stall offen, trotzdem ist es im Inneren relativ dunkel. Ab und zu nimmt die Frau ein paar Kaninchen in einen Laufstall nach draußen, um sie stolz herzuzeigen.
Das Problem: Die Tiere werden nur sporadisch gefüttert und die Käfige ebenfalls nur "nach Lust und Laune" gesäubert. Dieser Frau ist es einfach egal, ob ihre Tiere sterben oder nicht, dann besorgt sie sich neue. Vorletztes Frühjahr sind ihr 15 Vögel auf ihrem Balkon erfroren.
Futter und Wasser gibt es für die Tiere nur unregelmäßig. Obwohl wir auf dem Land leben, füttert sie den Kaninchen so gut wie nie frisches Gras, sondern nur Heu, Trockenpellets und ab und zu etwas Gemüse. Das Schlimmste, was sie sich geleistet hat, war, ihnen eine Bananenschale in den Käfig zu legen!
In diesem Frühjahr bekam eine Zippe 9 Junge. Von diesen leben mittlerweile noch 4! Die anderen sind verhungert/verdurstet, obwohl meine Familie und ich den Tieren seit Monaten zufüttern (was die "Dame" duldet, sie verbietet uns nicht den Zutritt, aber macht uns dafür vor Nachbarn schlecht). Mittlerweile haben die Tiere mal Normalgewicht erreicht. Es ist für diese Nachbarin auch völlig unbedenklich, neugeborene Kaninchen aus dem Nest zu heben und rumzuzeigen. Zudem trennt sie die Kaninchen viel zu früh von der Mutter. Nach außen hin spielt sie sich als die große Tierexpertin und -liebhaberin auf.
Wir haben bereits beim Tierschutzverein angerufen, aber dort wurde uns gesagt, wir müssten beim Veterinäramt und beim Ordnungsamt Anzeige erstatten - und das sei anonym nicht möglich! Nun leben wir mit dieser Frau in einem Mehrfamilienhaus (mit Außenanlagen, wo sie eben auch die Tiere hält) und haben Angst vor Repressalien. Von unserem Vermieter können wir keine Hilfe erwarten; er hat die Tierhaltung nicht begrenzt und ihm ist es egal.
Inzwischen übernehmen wir 80 Prozent des Fütterns von Vögeln und Kaninchen. Wenn man der Nachbarin Gemüseabfälle und Ähnliches gibt, damit sie selbst füttert, findet man diese Abfälle noch Tage später verfault im Stall.:evil:
Zusätzlich zu diesen Tieren hält die Frau in ihrer 65qm-Whg. noch Fische und einen großen Hund.
Was sollen wir tun?
Hilflose Grüße
zili
meine Nachbarin hält im Stall etwa 10 Kaninchen und 15 Wellensittiche und Nymphensittiche. Die Vögel teilen sich alle eine Voliere, die sie so gut wie nie säubert. Die Kaninchen sind auf 5 Käfige verteilt, werden einzeln oder maximal zu dritt gehalten. Tagsüber steht der Stall offen, trotzdem ist es im Inneren relativ dunkel. Ab und zu nimmt die Frau ein paar Kaninchen in einen Laufstall nach draußen, um sie stolz herzuzeigen.
Das Problem: Die Tiere werden nur sporadisch gefüttert und die Käfige ebenfalls nur "nach Lust und Laune" gesäubert. Dieser Frau ist es einfach egal, ob ihre Tiere sterben oder nicht, dann besorgt sie sich neue. Vorletztes Frühjahr sind ihr 15 Vögel auf ihrem Balkon erfroren.
Futter und Wasser gibt es für die Tiere nur unregelmäßig. Obwohl wir auf dem Land leben, füttert sie den Kaninchen so gut wie nie frisches Gras, sondern nur Heu, Trockenpellets und ab und zu etwas Gemüse. Das Schlimmste, was sie sich geleistet hat, war, ihnen eine Bananenschale in den Käfig zu legen!
In diesem Frühjahr bekam eine Zippe 9 Junge. Von diesen leben mittlerweile noch 4! Die anderen sind verhungert/verdurstet, obwohl meine Familie und ich den Tieren seit Monaten zufüttern (was die "Dame" duldet, sie verbietet uns nicht den Zutritt, aber macht uns dafür vor Nachbarn schlecht). Mittlerweile haben die Tiere mal Normalgewicht erreicht. Es ist für diese Nachbarin auch völlig unbedenklich, neugeborene Kaninchen aus dem Nest zu heben und rumzuzeigen. Zudem trennt sie die Kaninchen viel zu früh von der Mutter. Nach außen hin spielt sie sich als die große Tierexpertin und -liebhaberin auf.
Wir haben bereits beim Tierschutzverein angerufen, aber dort wurde uns gesagt, wir müssten beim Veterinäramt und beim Ordnungsamt Anzeige erstatten - und das sei anonym nicht möglich! Nun leben wir mit dieser Frau in einem Mehrfamilienhaus (mit Außenanlagen, wo sie eben auch die Tiere hält) und haben Angst vor Repressalien. Von unserem Vermieter können wir keine Hilfe erwarten; er hat die Tierhaltung nicht begrenzt und ihm ist es egal.
Inzwischen übernehmen wir 80 Prozent des Fütterns von Vögeln und Kaninchen. Wenn man der Nachbarin Gemüseabfälle und Ähnliches gibt, damit sie selbst füttert, findet man diese Abfälle noch Tage später verfault im Stall.:evil:
Zusätzlich zu diesen Tieren hält die Frau in ihrer 65qm-Whg. noch Fische und einen großen Hund.
Was sollen wir tun?
Hilflose Grüße
zili