Katze und Miauen

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  • Katze und Miauen Beitrag #1
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Abydos

Guest
Hallo Zusammen,

nach langer ergebnisloser Suche, hab ich mich entschlossen hier mal um Rat zu fragen. Bislang wurde ich nur fündig zu meinem Problem, in Bezug auf sehr junge Katzen, die grad oder vor kurzem von ihrer Mutter getrennt wurden, was bei mir aber nicht der Fall ist.

Ich habe 2 Katzen, einen Kater (8 Jahre) und eine Katze (9 Jahre). Seit vergangem Sommer hat sich das Verhalten der Dame stark verändert und find die Ursache einfach nicht.

Sie ist am ständigen für mich bislang grundlausen Mauzen. Anfangs dacht ich sie habe Hunger, weil es fast so klingt, als würde sie verhungern. Das kann aber nicht der Fall sein, da beiden Katezn den ganzen Tag über zusätzlich zu den Nassportionen immer genug Trockenfutter und Wasser zur Verfügung steht.

Man kann sie nicht mal lang genug durch Zureden oder schmusen davon abhalten zu mauzen. Dacht auch schon an zuwenig Aufmerksamkeit, was aber auch nicht der Fall sein kann, da ich derzeit zu Hause bin und sie es auch nicht wirklich anders kennt. Änderungen in ihrer Umgebung gab es auch keine, nicht mal neue Möbel oder gar Futterwechsel. Es ist alles so, wie sie es seit ewigen Zeiten kennt. Seit ihren Mauz-Attacken versucht sie auch nachts in einen Raum zu gelangen, dessen Tür immer zu ist, egal ob da jemand drin ist oder nicht. Sie kratzt dann ewig an der Tür und ich muss sie mehrfach regelrecht wegjagen, damit sie es irgendwann mal aufgibt.

Ich weiß nicht, ob der Grund für ihr Mauzen in ihrer Nicht-Kastration liegen könnte. Nur würde es mich dann wundern, warum es nach 9 Jahren auftritt und nicht schon eher. An Dauerrolligkeit hab ich auch schon gedacht, doch wieder verdrängt, weil sie ja dennoch richtig rollig wird, mit den wirkich markerschütternden Rufen und der typischen Haltung. Dieses permanente Mauzen, wenn sie nicht grad frisst oder endlich mal schläft, zerrt an den Nerven. Überhören oder Ignorieren wirkt da auch nicht und will ich auch nicht, da ich ja möchte, dass es ihr gut geht und gern wissen würde, was ihr fehlt.

Sie läuft dann auch ständig hin und her, geht an Schränke, um sie öffnen. Macht sogar, wenn es sie richtig rafft, dauernd den Kühlschrank auf. An ihre Speed-Attacken nach dem obligatorischen Klo-Gang hab ich mich ja gewöhnt und der ist im Vergleich dazu auch echt harmlos und manchmal eher witzig. Macken hat sie echt zu Hauf, nur diese eine ist auf Dauer sehr entnervend.

Vielleicht weiß hier jemand, was da noch los sein könnte oder wo ich vielleicht anfangen sollte, zu suchen. Wäre dankbar für jeden Tipp, auch wenn er vielleicht noch so abstrakt im ersten Moment klänge.
 
  • Katze und Miauen Beitrag #2
Hallo,könnte mir schon vorstellen ,dass es daran liegt,dass sie nicht kastriert ist.Normal liegt es ja in ihrer Natur sich zu vermehren und wenn der Drang immer größer wird ,ist sie halt immer unzufriedener je älter sie wird.Ist dann wie eine innere Unruhe in die sie sich immer mehr reinsteigert.
Es gibt ja auch bestimmte Rassen die viel "erzählen"z.b. Siam.Wir haben ja sehr oft Pflegekatzen und da gibt es auch immer mal wieder solche "Plaudertaschen",hatten z.b.mal eine Main Coon die konnte extrem lautstark und stundenlan miauen ,kann dich verstehen ,es ist nervig!
Ich jedenfalls würde sie kastrieren lassen ,dann lebt sie eh stressfreier,da dann auch keine Rolligkeit mehr nervt!
 
  • Katze und Miauen Beitrag #3
Mein Kater ist ne Plaudertasche, doch an seinem gelegentlichen Mauzen erkennst sofort, dass er dir was erzählt, ob er was gutes sagt oder ob er sich mal wieder über die Dame beschwert.

Maxi (die Dame) ist eine normale Hauskatze und war noch nie besonders redseelig. Sie war immer diejenige deren Anwesenheit man kaum spürte, das sie ruhig war, bis auf die normalen kleineren Dinge, die Katzen durch Mauzen zum Ausdruck bringen.

Ich leb nun schon fast 10 Jahre mit ihr zusammen und denke, dass ich sehr wohl "Erzählen" von diesem Mauzen unterscheiden kann, zumal es halt beim reinen Erzählen dieses Mauzen nicht zu ihrem Ausdruck gehört.

Manchmal hab ich sogar das Gefühl, wenn sie z. B. im Bad so mauzt, dass sie jemanden ruft, ähnlich wie bei der Rolligkeit nur net so extrem laut oder beim Verlust eines Tieres. Vor vielen Jahren, da war sie noch nicht mal 2 Jahre alt, hat sie ihre Schwester verloren. Die ersten 6 Monate waren für sie die reinste Hölle, so dass ich ihr Weihnachten Charly nach Hause gebracht habe. Ihre damalige Freude über den Katzenkorb, änderte sich binnen Sekunden erstmal in Wut. Ich bin bis heute überzeugt, sie dachte, ich bring ihr ihre Schwester wieder. Beide haben sich dann letztlich sehr gut zusammengerauft und auch 3 Mal Junge gehabt. Sie leben sehr harmonisch zusammen, Bälgereien sind so selten, dass ich mich meist gar nicht erinnern kann.

Ich werd auf jeden Fall die Kastration mal mit auf meinen Plan setzen, sofern mir das finanziell dann auch möglich ist. Bislang konnt ich mit ihrer Rolligkeit gut leben und hab im Laufe der Jahre, den einen oder anderen Trick gelernt, wie ich es auf ein Mindestmaß an Belästigung reduzieren kann. Hoffentlich ist dies auch der Schlüssel zur Lösung des Problems.

Was mir grad auffällt, seit Erstellung des Threads ist sie wesenltich ruhiger. Jetzt schläft sie sogar mal, ich glaube, sie weiß mal wieder, dass sie indirekt im Mittelpunkt steht. *G
 
  • Katze und Miauen Beitrag #4
Huhu,


an eine Rolligkeit wäre zu denken.
Rolligkeiten drücken sich bei Katzen auch unterschiedlich aus.
Wärend meine große immer wie am Spieß geschrien hatte, sich auf dem Boden rollte usw. lässt die kleine ab und an mal nen Mauzen klingen und hebt den hintern wenn man sie am Schwanzansatz streichelt (was sie auch tut wenn sie nciht rollig ist ;) ).

Es könnte auch sein das deine Katze etwas sucht. Du sagtest ja das sie immer versucht in den Raum zu kommen. Vielleicht ist es ja möglich ihr Zutritt zu diesem zu gewähren.
Meine Katzen sitzen auch vor der Schlafzimmertüre und mauzen wenn sie zu ist (zum Beispiel wenn ich wäsche stehen hab mach ich die Tür zu, weil sie immer den Wäscheständer umreißen oder wenn die Ratten freilauf haben und ich keine Zeit habe dabei zu sein).
Wenn die Tür allerdings offen ist interessiert es sie nciht die Bohne.

Auch würde ich sie mal komplett vom Tierarzt untersuchen lassen.
Also komplett. Blutbild, Kot, Urin, eventuell mal Schallen lassen z.b. die Nieren. Auch wenn es noch keine weiteren Anzeichen gibt.

Du sagtest auch das sie mal 3 Würfe hatte (was ich nicht unterstüzen kann ;) ) vielelicht sehnt sie sich einfach danach.
Was nicht heißt das du sie nochmals werfen lassen solltest.

Vielleicht fühlt sie sich auch einfach nur Unwohl. Gibt es igendwelchen Stress bei euch ? Also Stress in Form von Streit, pubertierende Kinder o.ä. ?
Dann könnte man sie eventuell mit Bachblüten "bestränken".
Vielelicht sagt Suroma dazu noch etwas, die hat weitaus mehr Ahnung als ich. Aber ich denke das es einen Versuch wert wäre.
Also die Palette an möglichen Gründen ist groß.

Das du genervt bist kann ich gut verstehen. Es ist wahnsinnig anstrengend.




Liebe Grüße
 
  • Katze und Miauen Beitrag #5
Tagsüber interessiert sie sich nicht die Bohne für den Raum, allerdings wenn ich sie nachts da reinlassen würde, wäre an Schlaf nicht mehr zu denken, da sie dort nur umräumen würde. Stehen u. a. Kisten vom Umzug drin, Schränke, die sie sehr gern aufmacht (was sie in Stube ja auch macht) usw.

Bei Würfen seh ich das nicht so verbissen, wenn einige grundlegende Dinge geklärt sind. Ich hatte nie Probleme, die Katzenkinder in gute Hände zu geben (war vorher Deckung schon geklärt) oder gar Platzmangel für die Aufzucht. Bekomm auch heute noch Anfragen, da der Kater wohl für einige Grund genug ist, davon einen Abkömmling haben zu wollen und er in der Genfolge woh auch der dominatere Teil ist, was die Nachkömmlinge zweifelsfrei bewiesen haben.

Der Dame hat es gut getan, sie ist durch die Würfe feinfühliger und sensibler geworden und ist zur Ruhe gekommen. Sie war vorher eine tobende kleine Zicke *g Dass ihr die Jungen fehlen, glaub ich nicht, dafür ist die Zeitspanne von den Würfen bis zum Auftreten der neuen Mauz-Macke einfach zu lang und zum Bemuttern hat sie Charly, was sie auch hingebungsvoll tut. *g

Stress gibt es hier für sie auch nicht. Weder Kinder noch sonst irgendetwas, was auf Katzen negativ wirken könnte. Ich bin nicht mal der Typ für laute Musik, nicht nur weil ich Katzen hab. Eigentlich ist es nen Katzenparadis, wie man am Kater auch deutlich sehen kann, da er sich 24h rundum wohl fühlt. Liebe, Aufmerkesamkeit und Streicheleinheiten sowie genug zu Fressen und auch mal ein Leckerli gibts immer. Da ich zu Hause bin, kann lange Abwesenheit auch ausgeschlossen werden.

Ich tendiere eher in die Richtung, dass es doch mit der Rolligkeit einen Zusammenhang gibt. Überlicherweise verhält sie sich in der Rolligkeit sehr lautstark mauzen (aber halt anders als sie jetzt mauzt) und mit dem typischen körperlichen Verhalten, rollen auf Boden, dieses Tänzeln, wo man glauben könnte, sie will den Hintern an die Decke heben. usw. Von den Tonlagen her und dem sonstigen Verhalten ist so zu dem üblichen Rolligkeitsverhalten bei ihr keine Ähnlichkeit vorhanden, allerdings weiß ich eben nicht wie sich Dauerrolligkeit auswirkt bzw. ob auch eine dauerrollige Katze Phasen normaler Rolligkeit an den Tag legt.

Ich danke erstmal schon, für die Anregungen und hoffe ja, mit der Kastration einen Effekt zu erzielen.

Über die Bachblüten werd ich mich mal genauer informieren, vielleicht hilft es ja etwas oder zumindest die Zeit bis zur Klärung zu überbrücken und für beide Seiten erträglicher zu gestalten. Dass sie sich damit nicht wohl fühlt, kann ich spüren und es ist nicht grade angenehm, ihr erstmal so direkt nicht helfen zu können.
 
  • Katze und Miauen Beitrag #6
Kann mir gut vorstellen, dass sie rollig ist. Kann ja auch im Winter sein.
Kastrieren lassen? Vielleicht hat das Maunzen ja dann ein Ende?
 
  • Katze und Miauen Beitrag #7
Das weiß ich halt nicht so genau, da sie ja normal auch rollig wird, wie seit und eh gewohnt. Ich hab keine Ahnung, ob Dauerrolligkeit und normales Rolligkeitsverhalten parallel auftreten können. Bin bislang immer davon ausgegangen, dass wenn eine Katze dauerrollig wird, man das eindeutig merkt und vor allem sie zu den gewohnten Zeiten nicht so direkt rollig wird, weil sie ja ohne Pause eh schon rollig ist.

Dass mit der Kastration steht nun auf Plan, ist allerdings jetzt noch nicht durchführbar. Sobald es mir möglich ist, werd ich das auf jeden Fall tun und dann mal schauen, was passiert. Wäre irgendwie die letzte Hoffnung, dass dann Ruhe eingekehrt.
 
  • Katze und Miauen Beitrag #8
Hallo,

hast Du schon mal mit dem TA gesprochen? Er ist der Experte in solchen Fragen z.B bei Dauerrolligkeit. Vielleicht ist die Katze auch krank, und maunzt deswegen ständig. Also, erst mal zum Tierarzt.

Übrigens, Kastration ist zwar teuer, aber Deine Katze sollte es Dir schon wert sein. Das sie sich nicht wohl fühlt, woran es auch immer liegen mag, wäre für mich schon Grund genug, eine Kastration ggfs einzuplanen. Auch schont es Deine Nerven... :lol:

Liebe Grüße, und laß von Dir hören, wie es weitergeht. Birdie

PS: Ich hatte hier mal einen Thread, über meinen mich nervenden überanhänglichen Kater. Sobald der Thread drin war, war er auf einmal nicht mehr so anhänglich. Vielleicht merken die Katzen tatsächlich, daß es sich um sie handelt?!? :?
 
  • Katze und Miauen Beitrag #9
Krank ist sie nicht. Ich denke, dass hätte mir der TA auch mitgeteilt. Allerdings hat ich ihn zu der Zeit darauf net angesprochen, weil ich es da noch nicht als so stärend empfand bzw. mir gar nicht so bewusst als Verhaltensstörung auffiel. Hab mir die ersten 1-2 Monate darüber keinen Kopf weiter gemacht, es als fast "normal" angesehen.

Nach Dauerrolligkeit hat ich ihn auch nicht gefragt, da es für mich zu dem Zeitpunkt kein Thema war und auch jetzt noch nicht ist. Ich meine sie wird ja ganz normal rollig, trotz dieses Verhaltens bzw. mit diesem Verhalten. Vielleicht sollt ich die typische Rolligkeit auch mal als Steigerung der Dauerrolligkeit betrachten, obwohl das irgendwie für mich total unlogisch klingt und wäre.

Hab jetzt den Dreh raus, wenn sie mich zusehr nervt, Leckerli geben, dann ist sie erstmal abgelenkt. Nur gut, dass sie net dauernd so extrem nervt. Ab und an ist sie ja recht dezent in dem Verhalten, wenn man es denn so sagen kann.
 
  • Katze und Miauen Beitrag #10
PS: Ich hatte hier mal einen Thread, über meinen mich nervenden überanhänglichen Kater. Sobald der Thread drin war, war er auf einmal nicht mehr so anhänglich. Vielleicht merken die Katzen tatsächlich, daß es sich um sie handelt?!? :?
Genau das gleiche denke ich mir seit Mittwoch auch. Da schreib ich doch über meinen ohrkratzenden, kopfschüttelnden Kater, hab schon alles organisiert zwecks Tierarzt - und seitdem NICHTS. Kein Kratzer, kein Schüttler, nada! Grad so als hätte er mitgelesen, das Wort "Tierarzt" entdeckt und dann beschlossen "ööööhm - nö" ...
 
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