Wie ist das denn nun?

Diskutiere Wie ist das denn nun? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Ich hab mich nich Verlaufen, hatte eben nur ne recht dumme unterhaltung mit einer Alten dame in einem Chat, die der meinung ist, das ihre Katze...
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  • Wie ist das denn nun? Beitrag #1
Bummelhummel

Bummelhummel

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Ich hab mich nich Verlaufen, hatte eben nur ne recht dumme unterhaltung mit einer Alten dame in einem Chat, die der meinung ist, das ihre Katze (momentan 2 Monate alt) erst einmal Werfen muß u m dann Sterilisiert zu werden, na ja, ich war da andere Auffassung. Dann kam das noch mit Katzen die daheim Futter bekommen großteils keine Mäuse mehr Fressen sondern nur töten (meine meinung) sie kam dann mit 40 Jahre katzenerfahrung und bla bla bla und meinte ihre katzen hätten immer alle Mäuse die sie gefangen haben auch gefressen, sie hätte halt 40 jahre katzenerfahrung, Sie meinte dann auch ihre Katzen bekömen nur einmal am tag was zu fressen und zwar das was von ihrem mittagessen über bleibt, meinte dann halt zu ihr, das auch das nicht richtig ist und sie kam dann mit ihre katzen wäre alle über 20 jahre alt geworden, da stellt sich mir gerade die frage, wie viele katzen hatte sie aufeinmal.

Dann kam ich noch mit dem Argument, das sie für jedes katzenbaby das sie ihrer Katze austragen lässt einem Tier aus dem Tierheim die chance auf ein zu Hause nimmt, darauf meinte sie, das sie schon seit 2 Jahren in tierheimen nach Freigänger suche, aber keine findet, darauf meinte ich, das auch wohnungskatzen die noch keine "Renter" sind an den freigang gewöhnt werden könne, ich hoffe das ich da nix falsches erzählt habe. Nun hab ich ja von Katzen keine ahnung und hab das was ich sagte nur gelesen, daher frag ich euch nun, ob ich da totalen blödsinn regedet habe!?
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #2
Hallo,


Warum hat die Dame eine 8 Wochen alte Katze? Eigentlich dürfen sie erst mit 12 Wochen abgegeben werden.

Es ist Blödsinn, eine Katze erst werfen zu lassen und dann erst zu kastrieren. Ammenmärchen. Und eine Katze wird auch kastriert!

Ich könnte mir vorstellen, das Katzen, die zuhause viel gefüttert werden, tatsächlich keine Mäuse mehr fressen. Weiss ich aber nicht genau.

Einmal am Tag füttern ist ok, dann haben sie auch Hunger auf Mäuse. Allerdings sollte man kein Menschenessen geben. Aber früher haben unsere Haustiere ja auch nur sowas bekommen, deshalb kann es wahr sein, das ihre Katzen damit alt geworden sind.

Wohnungskatzen können selbstverständlich an Freigang gewöhnt werden. Umgekehrt geht das allerdings nicht.


Aber ältere Menschen sind oft in ihrer Meinung so festgefahren, da helfen keine Argumente.
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #3
Hallo!
Ich kann mich Blue Angel nur anschließen.

Von meinen drei Katzen fressen die beiden Kleinen die Mäuse immer auf, die große schenkt sie mir ;)
Und das Trio bekommt zweimal täglich Futter.

Essensreste sind nicht für die Katze. Besonders die ganzen Gewürze die darin enthalten sind sind schädlich, dafür fehlen nämlich dann Stoffe wie Taurin.
Dass die Katzen trotzdem so alt werden (was ich aber auch bezweifle) liegt dann an den Nährstoffen, die sie über die Beute aufnehmen.

Naja, bei solchen Menschen hilft meist alles nichts :(
Man kann nur hoffen, dass sie ihr langjähriges Fachwissen nicht an andere weitergibt...
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #4
Das sind die alten die auf Ihrer Meinung bleiben und einfach nix neues zulernen wollen.. also das sie die Katzen erst werfen lassen will find ich schrecklich, so hört das Katzenelend in den Tierheimen eben nie auf... was Du gesagt hast war ganz und gar nicht schlecht, aber wirst ja gemerkt haben das es wahrscheinlich keinen Sinn und Zweck hat bei der Dame... traurig... is aber so!

Und Essensreste....???? Die weiß gar nicht was sie ihren Katzen antut, das kann böse Lebererkrankungen geben... aber naja was soll man dazu noch sagen wie nur noch *Kopfschüttel*, die soll sich doch mal hier anmelden und dann das gleiche nochmal von sich lassen... nee nee nee
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #5
Dann kam das noch mit Katzen die daheim Futter bekommen großteils keine Mäuse mehr Fressen sondern nur töten (meine meinung)
Man kann definitiv nicht sagen, dass Katzen die Daheim genug Futter bekommen, keine Mäuse mehr fressen.
Mann kann aber auch nicht sagen, dass Katzen die "nur" Trockenfutter bekommen, ihre Mäuse immer fressen.
Meine Giny beispielsweiße bekommt Morgens und Abends Nassfutter und über den Tag ein wenig Trockenfutter (was aber begrenzt ist) (also genug Futter) und frisst relativ viele Mäuse/Vögel die sie bringt. Bringt aber sehr viele "Geschenke" die sie nicht frisst und uns stolz überlässt oder in unsere Kelle glücklich laufen lässt und sich dann schnurrend freut, wenn wir versuchen die Maus wieder einzufangen :)
Meine Lucky (Gott hab sie seelig) haben wir wie Giny gefüttert und sie hat immer alle Mäuse gefressen oder angefressen. Aber eine ganze war fast nie dabei ;-)

Sie meinte dann auch ihre Katzen bekömen nur einmal am tag was zu fressen und zwar das was von ihrem mittagessen über bleibt...
Manche Katzen bekommen einmal am Tag was zu fressen,manche zweimal und wieder andere bekommen nur Trockenfutter.
Jedoch ist es nicht richtig Katzen "Menschenfressen" zugeben, da dabei viel nicht gut zu verdauen ist und Katzen davon Durchfall o.ä. bekommen.
Allerdings bekommt meine Katze wenn es bei uns Fisch gibt auch mal was ab. Dann aber ungewürzt und nur in Wasser abgekocht od. ein kleines Häppchen roh. Aber das sind nur Ausnahmen, denn wiegesagt ist es nicht ganz ohne.
Man kann natürlich für seine Katze selbst kochen, gar kein Thema. Aber dann sollte man sehr viele Faktoren beachten und genau wissen, wie man was machen muss bzw. was man überhaupt verwenden darf.

das auch wohnungskatzen die noch keine "Renter" sind an den freigang gewöhnt werden könne..
Wohnungskatzen an Freigang gewöhnen, wird sehr schwierig, da die Katze höchstwahrscheinlich keine Angst vor nichts hat und sehr zutraulich ist.
Aber dabei kommt es natürlich auch auf die Katze selbst an. Wenn diese den ganzen Tag am Fenster sitzen kann und das was draußen vorsich geht tausendmal interessanter ist als alles andere, kann ich es mir durchaus vorstellen,dass man sie an Freigang gewöhnen kann.
Stelle es mir aber wie gesagt sehr schwierig und riskant vor.

liebe Grüße =)
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #6
Wohnungskatzen an Freigang gewöhnen, wird sehr schwierig, da die Katze höchstwahrscheinlich keine Angst vor nichts hat und sehr zutraulich ist.

Dem Rest ist nichts hinzuzufügen - haste auch gut gemacht, Hummel, genau richtig... aber diesem Punkt möchte ich doch widersprechen: es gibt viele Wohnungskatzen, die Fremden gegenüber sehr scheu sind, mein Kater war bis vor kurzem so, daß er sofort verschwand, wenn ein Fremder die Wohnung betreten hat. Egal ob er geklingelt hat oder mit mir zusammen reinkam. Und als mein Balkon endlich das Netz dran hatte und sie also raus durften hat meine Katze sicher 2 Stunden gebraucht, bis sie sich endlich rausgetraut hat. Hat sich Schritt für Schritt genähert, und inzwischen ist sie ganz souverän da draußen. Ich denk genau so könnte man sie auch an Freigang gewöhnen.
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #7
Ich sehe das Verhalten im Freigang auch eher als Charaktersache an, ob eine Katze eben vorsichtig ist oder nicht.

Und viele Freigängerkatzen sind ja erst einmal bei ihrem Dosenöffner an die Wohnung gewöhnt worden bevor sie ihren Freigang erhielten. So schwierig ist das letztendlich nicht.
Andersrum ist viel schwieriger, oft auch unmöglich.
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #8
es gibt viele Wohnungskatzen, die Fremden gegenüber sehr scheu sind,

ja , da hast du natürlich recht ! So herum kann es natürlich auch sein.
wobei ich trotzdem immer ein nicht so gutes gefühl hätte wohnungskatzen rauszulassen ;0)
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #9
ja , da hast du natürlich recht ! So herum kann es natürlich auch sein.
wobei ich trotzdem immer ein nicht so gutes gefühl hätte wohnungskatzen rauszulassen ;0)
*zustimm*;)
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #10
hm...ich habs schon woanders geschrieben. ganz wohl fühl ich mich auch nicht, wenn unsre 2 "babys" draußen sind. aber sie sind es soooooo gerne. und ich versuche mir einzureden, dass WENN was passiert, sie bis dahin ein artgerechtes schönes leben gehabt haben.

was das ergebnis nicht toller macht.
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #11
hm...ich habs schon woanders geschrieben. ganz wohl fühl ich mich auch nicht, wenn unsre 2 "babys" draußen sind. aber sie sind es soooooo gerne. und ich versuche mir einzureden, dass WENN was passiert, sie bis dahin ein artgerechtes schönes leben gehabt haben.

was das ergebnis nicht toller macht.

Das sehe ich genauso.

Ob Freigang oder Wohnungshaltung... es muss halt einfach zur Wohnsituation UND zur Katze passen.
 
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #12
mhm....also mein kater ist ja auch freigänger,aber er schleppt komischer weise auch nie Mäuse an.Vielleicht gibt es hier nciht wirklich welche..*zuck*..naja

Muss auch sagen: Ich komme vom Bauernhof und wir hatten damals auch viele Katzen.Und wir haben den auch nur das zu essen gegeben,was bei uns übrig blieb bzw viel Rohfleisch vom Fleischer ...naja wie das halt so bei dem Landleben ist.Und unsere Katzen sind alle Steinalt geworden (ausser die ,die überfahren wurden.....da waren unzählige..)
Und ich geb meinen beiden Vorrednern recht.Hab auch Angst um mein Katerchen.....aber es ist total schön zusehen,weiviel Spass er drausen hat.Was soll ich ihn alleine zuhause einsperren,wenn eh keiner den ganzen Tag da ist.Ne 2. Katze kann cih mir persönlich zZ ne leisten und draueßen hat er seine Spielgefärten vom Nachbar ..:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie ist das denn nun? Beitrag #13
Bei Katzen (wie auch bei vielen anderen Raubtieren) ist der Jagdtrieb nicht unmittelbar an den Fresstrieb geknüpft; Katzen jagen also unabhängig davon, ob sie satt sind oder wie viel sie zu fressen bekommen. Die Ausnahme bilden zwei Extreme: Eine sehr satte Katze jagt sicherlich nicht, sie will ausruhen und verdauen. Und eine sehr hungrige Katze hat irgendwann nicht mehr die Kraft zum Jagen.

Meine Katzen bekommen morgens Nassfutter, und Trockenfutter gibt es tagsüber zur freien Verfügung. Und trotzdem jagen einige von ihnen (die, die es gelernt haben) Mäuse und sogar Ratten. Die fressen sie mal, mal auch nicht, mal nur halb, je nach Hunger. Spitzmäuse werden gejagt und getötet aber nie gefressen, weil sie den Katzen nicht schmecken.

Die meisten Katzen lassen sich an Freigang gewöhnen. Ältere Katzen haben oft keine Lust mehr, viel rauszugehen, und manche Katzen sind zu ängstlich, oder gehen nicht mehr raus, wenn ihnen draußen mal was Unangenehmes passiert ist. Meist zieht aber die Neugierde und es ist ja auch ungemein spannend im Freien! Umgekehrt geht es nicht mehr, wie ja einige Vorredner auch schon gesagt haben. Eine Katze, die einmal an Freigang gewöhnt war, wird sich eingesperrt fühlen, wenn man es ihr verbietet.

Es gibt übrigens Tierheime, die Katzen nur in Wohnungshaltung vermitteln! Insofern könnte die Frau Recht haben, wenn sie in diesem speziellen Tierheim keinen Freigänger vermittelt bekommt. Andere Tierheime vermitteln nur mit Freigang, weil sie es für artgerechter halten. Da spielen also die Ansichten der Tierheimleiter schon hier und da mal mit rein. In einem anderen Tierheim würde diese Frau also wahrscheinlich schon eine Freigängerkatze bekommen, wenn sie sich die Mühe machen würde.

Die Katze unserer Nachbarn ist jetzt über 21 Jahre alt. Eine Freigängerin. Ich vermute, sie konnte sich vom Mäusefang immer artgerecht ernähren. Es gibt sie also, diese hochbetagten Katzen!

Die Essensreste von uns Menschen sind insofern ungeeignet, als meistens der Kohlehydratanteil viel zu hoch ist. Katzen sind reine Fleischfresser. Bei ihnen sollte die Nahrung möglichst zu 80 - 100% aus Fleisch bestehen (einschl. Knochen, Knorpel etc.) (Das ist ja auch das Problem vieler billiger Katzenfuttersorten, dass da der Anteil an Fleisch zu niedrig ist.) Bei einer Fütterung mit Nudeln und Gemüse würden sie Mangelerscheinungen haben. Und das Fleisch, was wir essen, ist fast immer überwürzt, also auch nicht geeignet. Wenn eine Katze damit 20 Jahre alt wird, ist es m.E. ein Wunder, weil ich nicht glaube, dass die Nieren das mitmachen.

Tja, um die Katzenhaltung ranken sich vermutlich die allermeisten Ammenmärchen, und verkehrte Behauptungen (wie auch die mit dem Einmal-Werfen) werden oft mit größter Überzeugung weitergegeben. Diese Tiere machen ja auch nur selten Probleme, die zum Umdenken zwingen. (Bei Hunden zum Beispiel stellt meist das Tier selbst seine Besitzer vor Herausforderungen, die sie dazu bringen, z.B. eine gute Hundeschule zu besuchen und sich richtig zu informieren.)
 
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