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Diskutiere tumor im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; gestern wurde bei unserem hund (cocker, 10 jahre alt) ein tumor am after festgestellt. ob er nun gutartig oder bösartig ist, konnte der tierarzt...
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fee501

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gestern wurde bei unserem hund (cocker, 10 jahre alt) ein tumor am after festgestellt. ob er nun gutartig oder bösartig ist, konnte der tierarzt natürlich mal wieder nicht sagen. auch nicht, was jetzt genau passiert.
in drei wochen sollen wir nochmal kommen, damit er schauen kann, ob der tumor gewachsen ist. wenn das nun echt so ist, dann müsste der rausgeschnitten werden. aber anscheinend geht das nicht so einfach, weil man dann den schließmuskel verletzen könnte.
kann mir irgendwer sagen, wie gefährlich das ist und was man da alles machen kann? kennt irgendjemand einen spezialisten oder sonst wen egal wo?
es kann doch nicht sein, dass dann unser hund eingeschläfert wird, bevor überhaupt eine op war oder mehr geklärt ist!?!
 
  • tumor Beitrag #2
Hallo Fee,
tut mir echt leid mit dem Tumor.
Als bei meiner Hündin damals ein Tumor in der Nase festgestellt wurde (erkannt durch Endoskopie und Computertomographie), rieten mir die Ärzte zu einer OP. Und erst bei der OP konnte eine Gewebeprobe entnommen werden, die dann im Labor untersucht wurde. Es war leider ein Adenokarzinom (bösartiger Krebs).
Die OP verlief erfolgreich (ich habe das alles in einer Tierklinik in Norderstedt machen lassen, da es bei mir in der Nähe keine Möglichkeit dafür gab), danach folgte- wie beim Menschen auch, eine Chemo. Es waren insgesamt 5 Behandlungen. Ich wurde von Anfang an darüber aufgeklärt, dass dieser bösartige Tumor recht schnell wieder nachwachsen wird. Aber durch die OP und Chemo (ich muss dazu sagen, meine Hündin war zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh) konnte ich ihr noch ein schönes weiteres Lebensjahr schenken.
Mich wundert, dass der TA keine Blutprobe entnommen hat, denn an den Blutwerten kann man schon einiges erkennen oder ausschliessen. Mir wären 3 Wochen zum Abwarten nun wirklich zu lang....ganz ehrlich.
Wenn es sich nach Deinem Ermessen für das Tier lohnt, es operieren zu lassen, dann tu es, sei aber auf gewaltige Kosten gefasst. Ich kann nur von meiner Hündin sprechen, ihre Untersuchungen, OPs, Chemos usw haben über 4000 Euro gekostet.
Vielleicht holst Du Dir erstmal eine weitere Meinung eines anderen TA ein. Spezialisten für solche OPs gibt es genug (z.B. in Hannover, Berlin, die Tierkliniken sind teilweise besser ausgestattet als eine Klinik für Menschen), darüber musst Du Dir keine Sorgen machen.
Beobachte Deinen Hund genau, hat er sich verändert ? Abgenommen ? Nur DU kennst Deinen Hund richtig, und Du wirst entscheiden, wie es weitergeht. Mir war es es wert, das viele Geld aufzubringen, das glückliche Jahr das ich dafür noch mit ihr hatte hat alles wieder wett gemacht.

Ich wünsche Dir und dem Hund alles erdenklich Gute und hoffe, dass es sich um einen harmlosen Tumor handelt.
Ganz liebe Grüße,
Yvi
 
  • tumor Beitrag #3
Hallo,
hat denn der tA von einschläfern gesprochen?
Eine Op in der Nähe des Schließmuskels ist leider wirklich nicht so ohne - da man zum einen leicht den Muskel verletzt und es auch stark blutet.
Man könnte vor der OP nochmal eine Zekkprobe untersuchen und gucken ob der Tumor gutartig oder bösartig ist und dann entscheiden ob man operieren lassen will oder nicht.
Wir hatten einen Hund in der Praxis der einen gutartigen Tumor am After hatte der auch nur sehr langsam gewachsen ist - dieser Hund wurde nicht operiert da die Op zu anstrengend für den kleinen gewesen wäre und er hat auch mit demTumor noch lange gut leben können!
Ob ich persönlich meinem Hund eine Chemo und Op zumute wenn keine große aussicht auf heilung besteht bezweifle ich - ich denke dann soll er lieber noch so lange leben wie es möglich ist - das dann aber ohne stress und schmerzen!!
 
  • tumor Beitrag #4
das mit dem tumor tut mir auch total leid.
ich würde den hund beobachten ob er frisst und trinkt und sich noch viel bewegt (einfach ob alles normal ist)
und dann auch noch eine andere meinung einholen (von einer speziellen tierklinik.)
weil viele tierärzte wissen manchmal gar nicht was sie machen...

z.B. bei meinem Hund: der hatte eine wunde am hals die nicht mehr aufgehört hat zu bluten. und unser "eigentlicher" tierarzt konnte da natürlich nix machen,dann sind wir zu einem anderen gefahren und der hat uns wieder zu einem anderen geschickt.
und dort mussten wir ihn für eine woche da lassen damit sie ihn untersuchen und beobachten können.dann wurde uns immer gesagt das wir an dem tag bescheid kriegn was er nun entgültig hat. dann mussten wir dort anrufen und was war: die wussten es natürlich nicht.da sie nach einer woche immer noch nicht wussten was er hat (und wir ihn noch länger da lassen sollten) haben wir ihn trotzdem mitgenommen da er total fertig & abgemagert aussah!
letztendlich ist er dann leider gestorben...(& wir wissen bis heute nicht genau warum...aber vermutlich an blutkrebs)


ich hoffe das es bei dir besser laufen wird und dass alles wieder gut wird x33
 
  • tumor Beitrag #5
Die aussage das viele TAs nicht wissen was sie machen finde ich nicht ok.
Wenn man der meinung ist muss man ja garnicht erst hingehen...
es gibt immer welche die sich mit einigen sachen besonders gut auskennen und mit anderen dafür weniger, es gibt auch immer Fälle in denen TAs nicht weiterwissen (wie in der Humanmedizin auch) aber es gibt wirklich nur wenige die nicht wissen was sie machen.
 
  • tumor Beitrag #6
Hallo Fee,
bist du ganz sicher, dass es ein Tumor ist und warst du mal bei einem anderen TA? Meine Hündin hatte links am After eine recht große Beule in kurzer Zeit bekommen, die eine Tierärztin hat es sich angeguckt und meinte, es wäre ein Tumor und gab empfohl mir, in die Tierklinik zu fahren. Sie spritzte ihr Antibiotikum und schicke mich nach Hause, ich war nur am heulen, weil meine Hündin Gleichgewichtsprobleme wegen der Beule bekam! Nach 2 Tagen sah es sich meine eigentliche TÄ an und es war, wie ich es anfangs vermutet hatte, die Analdrüse. Zuvor hatte sie noch nie Probleme mit den Analdrüsen.
Ich drück deinem Hund die Daumen, dass es nichts Bösartiges ist!
lg
 
  • tumor Beitrag #7
Hallo Fee501,
zuerst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Das mit dem Tumor ist eine Sache über die man schlecht spekulieren kann. Was auf jeden Fall zutrifft ist, das eine OP nicht ohne Risiko ist, aber auf der anderen Seite ist das keine OP. Ein Hund mit 10 ist eigentlich schon von vorne herein einem höheren Risiko ausgesetzt als ein Jüngerer. Ich habe sogar Ärzte kennen lernen müssen, die einen Hund der älter als 7 war sterben lassen haben weil man der Meinung war es ist aussichtslos. Alleine das der TA das beobachten möchte und sich Zeit nimmt eine eventuelle Veränderung in der Zeit festzustellen, sagt eigentlich aus, das er die Dringlichkeit einer OP einschätzen möchte. Danach wird er dir dann offenbaren was er denk sinnvoll ist zu tun. Wenn du dich gar nicht mit seiner Aussage bzw. handeln abfinden kannst, solltest du dir eine 2 te Meinung einholen.

Gruss
DM
 
  • tumor Beitrag #8
hallo fee ,
dein erster beitrag und dann gleich so ein trauriges dingen.
hat dein ta denn sone art gewebeprobe entnommen ?denn wenn ihr in drei wochen wiederkommen sollt und der tumor gewachsen ist ,wird er ja nicht aufgrund der größenveränderung entfernt.
und ob nun gutartig oder nicht ,kann man daran ja nicht sehen ,und nicht jeder ta hat ein eigenes labor.
aber gib die hoffnung nicht auf.bekannte von mir hatten einen hirtenhund.der hatte das auch.diagnose bösartig.der hund war bereits 12 jahre alt.sie haben sich aufgrund der risiken gegen eine op entschieden.pan ,der hund,bekam dann medis gegen die schmerzen.er hat dann noch weitere 5 jahre gelebt ;zum schluß war das ,was ihm da hinten raushing etwa so groß ,das man es ,symbolisch,mal eben auf zwei händen halten konnte.
 
  • tumor Beitrag #9
ich finde es ok erstmal 3 wochen abzuwarten.
man kann durch eine gewebentnahme aus Metastasen auslösen...
 
  • tumor Beitrag #10
erstmal danke für die vielen antworten. in anderen foren bekommt man ja meistens gar keine.
bis jetzt haben wir uns ja bei dem tierarzt immer ganz gut aufgehoben gefühlt und er hat unserem hund auch schon oft sehr gut geholfen. aber das er ihm kein blut abgenommen hat stimmt schon. nur ich kenne mich da halt auch überhaupt nicht aus und weiß gar nicht, wie man da am besten vorgeht.
nur diese warterei macht mich echt fix und fertig. jedesmal wenn mein hund zu mir kommt, könnte ich echt anfangen zu heulen.
bis jetzt hat er sich aber überhaupt nicht verändert. er trinkt und isst ganz normal. auch bettelt er immer noch wie früher und hüpft durch die gegend.
deswegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass irgendwas bei ihm ist oder das ihm etwas weh tun könnte.

@zora: das etwas mit der analdrüse sein könnte, glaube ich eigentlich nicht. denn die bekommt er regelmäßig ausgedrückt (heißt das so?). vllt ist es auch ein geschwür oder sowas, denn das hat er auch am bauch, was aber ungefährlich ist und immer nur ein bisschen hin und her wandert, hat der tierarzt gesagt.
 
  • tumor Beitrag #11
Wenn es dir so schlecht mit dem warten geht kannst du ja zum TA gehen und Blut abnehmen lassen - wobei das meiner meinung nach nicht sooo viel bringt...
Klar vor einer OP sollte man das machen um abzuklären ob der Hund vollkommen fit ist (nicht das man den Tumor wegnimmt und der Hund später an einem Organschaden stirbt oder so) aber zur Diagnostik würde eine Blutentnahme nicht so viel nützen...
 
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