- Hardcoretest ob Hundegeeignet *g* Beitrag #1
MopsisMum
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Hallo ihr Lieben,
ich habe mich ja schonmal mit ner Frage ob ein Hund für unsere Tochter gut wäre an das Forum gewandt. Damals gingen die Meinungen auseinander was auch ok. ist und wir sind was Therapien für Julie betrifft auch dran. Momentan läuft es mit ihr gut, keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht tut uns der Abstand (sie ist Vormittags im Kindergarten) ganz gut, zumindest fühle ich mich ausgeglichener seitdem ich sie nicht den ganzen Tag an mir kleben habe und vielleicht überträgt sich das auch auf meine Tochter - wer weiss.
Ansonsten wird sie im November von einer Psychologin angeschaut und dann erfahren wir mehr.
Nun habe ich seit Samstag Abend den Hund meiner Freundin hier. Sie ist mit ihren Kindern in Urlaub gefahren und kommt erst Sonntag Abend wieder.
Somit habe ich hier wirklich viel Action, meine Kinder haben ja schliesslich auch Ferien. Noch dazu sind alle, inklusive mir, mit ner dicken Grippe gesegnet (pünktlich zum Sonntag Morgen natürlich). Meine klingt zum Glück langsam aus und auch die Kinder werden wieder fitter, aber die letzten Tage waren doch anstrengend aaaaaber ich habe sie gut geschafft und es war gar nicht so schlimm wie ich es erwartet hatte und dabei hatte ich ohne Grippe schon befürchtet das es super anstrengend werden würde da Gina erst fünf Monate alt ist, absolut temperamentvoll und noch nicht stubenrein!!!
Deshalb erzähl ich euch jetzt ein bisschen und wüsste gerne ob ich es so einigermassen richtig mache oder was ich besser machen könnte - nicht das ich den Hund von meiner Freundin verkorkse
Am Samstag Abend bin ich mit Gina gleich mehr oder weniger zusammen gerückt, jetzt nicht gewaltmässig oder so, nicht das einer hier das falsch versteht. Gina ist es von zu Hause aus gewohnt auf die Couch zu dürfen, im Bett zu schlafen und die Katzen als ihr persönlich Spielzeug zu benutzen - sprich sie schleift sie an den Ohren oder am Kopf/Schwanz durch die Wohnung (das ist kein Witz, ich habs schon selber gesehen bei meiner Freundin) und hier bei mir gibt es das eben nicht.
Gina darf hier weder auf die Couch (sie hat vor der Couch ihre Decke liegen und das ist ihr Platz), sie darf nicht bei mir im Bett schlafen (sie hat eine Kiste mit Decken neben meinem Bett und die Katzen sind für sie absolut tabu - meine Katzen sind kein Spielzeug sondern Lebewesen mit Gefühlen und genau so sollen sie auch behandelt werden!
Naja, ich glaube ich habe sie bestimmt 100 mal wieder auf ihre Decke gebracht und 50 mal wieder am Abend in ihre Kiste aber sie hat es akzeptiert. Das Kommando Decke hat sie mittlerweile verinnerlicht, zumindest weiss sie was ich meine und bleibt auch meist brav dort liegen oder geht bei dem Kommando wieder zurück wenn sie meinte doch mal durch die Wohnung laufen zu müssen.
Rumlaufen darf sie bei mir im Haus nicht, Treppen sind ja eh tabu in ihrem Alter und ich möchte auch nicht das sie unten frei rumlauft weil sie eben nicht stubenrein ist.
Ist das schlimm für den Hund wenn er zu Hause nur auf seiner Decke sein darf es sei denn ich erlaube ihr mit mir zu kommen (zum Beispiel wenn ich Dusche dann kommt sie halt mit ins Bad weil ich sie eben keine Minute aus den Augen lassen will wegen der Katzen und der Unsauberkeit)???
Als meine Freundin sie mir am Samstag Abend um neun Uhr brachte hat Gina mir in den gerade mal fünf Minuten wo meine Freundin da war und mir sagte wann sie frisst usw. doch schon in die Bude gekackt und ich gebe zu das ich auf eine Wiederholung nicht scharf war. Meine Freundin hatte immerhin gesagt das sie vorhin noch mit ihr draussen war und sie jetzt sowieso bis Morgens um acht Uhr schlafen würde.
Davon hatte ich nichts gemerkt, ich war mit Gina am Samstag Abend noch zweimal draussen, jeweils ca. ne halbe Stunde weil es so ewig lange dauerte bis sie sich löste. Klar neue Umgebung usw. vielleicht lag es daran, aber am Sonntag gings auch nicht wirklich besser und ich war echt alle ein bis zwei Stunden mit ihr raus. Immer halt wenn sie sich von ihrer Decke erhoben hat und sie vorher ein bisschen geschlafen hatte.
Am Sonntag gegen Mittag, nachdem ich schon ne grosse Runde mit ihr gegangen war und zweimal so zum lösen raus war hab ich dann mit Erlaubnis meiner Freundin den Clicker eingeführt und jetzt klappt es viel besser. Wir gehen raus und sie pieselt sofort auf den erlaubten Grünstreifen.
Zwar muss ich noch immer ca. alle zwei Stunden vor die Tür (ausser Nachts da schläft sie von ca. 23 Uhr bis morgens um sechs), aber wenigstens nicht immer so ewig lange. Das war mit den Kindern echt blöde weil ich sie nicht so lange alleine lassen wollte, auch wenn ich das Haus die ganze Zeit im Blick hatte. Jetzt gibt es zweimal am Tag ne richtig lange Runde (ca. eineinhalb bis zwei Stunden) wo sie buddeln und schnüffeln kann und ich das abrufen mit ihr übe und dann halt noch mal am Abend eine wo ich ca. ne halbe Stunde mit ihr unterwegs bin und dann halt zwischendrin die fünf Minuten pieseln Aktionen.
Ist das so ok. oder braucht sie mehr Auslauf? Sie macht auf mich so eigentlich einen ausgeglichenen Eindruck, ist nicht nervös oder hibbelig und schläft brav auf ihrer Decke.
Gefüttert wird sie dreimal am Tag und das gebe ich ihr aus der Hand. Sie bekommt zum Glück nix mit Sosse sondern mehr so Pate mässig so das ich mich damit anfreunden konnte *g*
Das Futter muss sie sich verdienen. Also ich füttere sie Häppchenweise, sie muss halt Sitz, Platz, Bleib und Pfote (Sitz, Platz und Bleib viel auf Sichtzeichen) dafür machen und es klappt ganz gut - bei allem kommt der Clicker zum Einsatz und ich habe das Gefühl das sie damit gut klar kommt (zumindest kapiert sie schneller als meine Katzen *g*).
Reicht das als geistige Beschäftigung oder braucht sie da noch mehr als dreimal am Tag diese paar Minuten zum füttern halt? Ich will sie ja nicht überfordern, möchte aber auch das sie ihren Kopf anstrengt denn bisher konnte sie nur Sitz und Platz gut, Bleib und Pfote habe ich ihr bisher beigebracht.
Draussen übe ich das zwar auch manchmal kurz, aber eben nicht so viel, da soll sie sich doch mehr austoben und mir ist das abrufen erstmal wichtiger. Gina hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb und jedes Mausloch ist aufregend (sie hat sogar eine auf dem Feld erlegt).
Ach ja ich habe extra ne 10m Schleppleine gekauft gehabt damit sie mir nicht abhaut aber sich doch austoben kann.
Ist das alles so ok. wie ich es mache oder sollte ich was ändern? Kann ich noch was mit ihr machen oder reicht das für eine fünf Monate alte Hündin?
Ach ja, meine Freundin meinte sie wäre nicht bestechlich, aber das kann ich nicht behaupten - für Leberkäs, Wiener und vor allem rohes Rindfleisch macht sie so ziemlich alles
ich habe mich ja schonmal mit ner Frage ob ein Hund für unsere Tochter gut wäre an das Forum gewandt. Damals gingen die Meinungen auseinander was auch ok. ist und wir sind was Therapien für Julie betrifft auch dran. Momentan läuft es mit ihr gut, keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht tut uns der Abstand (sie ist Vormittags im Kindergarten) ganz gut, zumindest fühle ich mich ausgeglichener seitdem ich sie nicht den ganzen Tag an mir kleben habe und vielleicht überträgt sich das auch auf meine Tochter - wer weiss.
Ansonsten wird sie im November von einer Psychologin angeschaut und dann erfahren wir mehr.
Nun habe ich seit Samstag Abend den Hund meiner Freundin hier. Sie ist mit ihren Kindern in Urlaub gefahren und kommt erst Sonntag Abend wieder.
Somit habe ich hier wirklich viel Action, meine Kinder haben ja schliesslich auch Ferien. Noch dazu sind alle, inklusive mir, mit ner dicken Grippe gesegnet (pünktlich zum Sonntag Morgen natürlich). Meine klingt zum Glück langsam aus und auch die Kinder werden wieder fitter, aber die letzten Tage waren doch anstrengend aaaaaber ich habe sie gut geschafft und es war gar nicht so schlimm wie ich es erwartet hatte und dabei hatte ich ohne Grippe schon befürchtet das es super anstrengend werden würde da Gina erst fünf Monate alt ist, absolut temperamentvoll und noch nicht stubenrein!!!
Deshalb erzähl ich euch jetzt ein bisschen und wüsste gerne ob ich es so einigermassen richtig mache oder was ich besser machen könnte - nicht das ich den Hund von meiner Freundin verkorkse
Am Samstag Abend bin ich mit Gina gleich mehr oder weniger zusammen gerückt, jetzt nicht gewaltmässig oder so, nicht das einer hier das falsch versteht. Gina ist es von zu Hause aus gewohnt auf die Couch zu dürfen, im Bett zu schlafen und die Katzen als ihr persönlich Spielzeug zu benutzen - sprich sie schleift sie an den Ohren oder am Kopf/Schwanz durch die Wohnung (das ist kein Witz, ich habs schon selber gesehen bei meiner Freundin) und hier bei mir gibt es das eben nicht.
Gina darf hier weder auf die Couch (sie hat vor der Couch ihre Decke liegen und das ist ihr Platz), sie darf nicht bei mir im Bett schlafen (sie hat eine Kiste mit Decken neben meinem Bett und die Katzen sind für sie absolut tabu - meine Katzen sind kein Spielzeug sondern Lebewesen mit Gefühlen und genau so sollen sie auch behandelt werden!
Naja, ich glaube ich habe sie bestimmt 100 mal wieder auf ihre Decke gebracht und 50 mal wieder am Abend in ihre Kiste aber sie hat es akzeptiert. Das Kommando Decke hat sie mittlerweile verinnerlicht, zumindest weiss sie was ich meine und bleibt auch meist brav dort liegen oder geht bei dem Kommando wieder zurück wenn sie meinte doch mal durch die Wohnung laufen zu müssen.
Rumlaufen darf sie bei mir im Haus nicht, Treppen sind ja eh tabu in ihrem Alter und ich möchte auch nicht das sie unten frei rumlauft weil sie eben nicht stubenrein ist.
Ist das schlimm für den Hund wenn er zu Hause nur auf seiner Decke sein darf es sei denn ich erlaube ihr mit mir zu kommen (zum Beispiel wenn ich Dusche dann kommt sie halt mit ins Bad weil ich sie eben keine Minute aus den Augen lassen will wegen der Katzen und der Unsauberkeit)???
Als meine Freundin sie mir am Samstag Abend um neun Uhr brachte hat Gina mir in den gerade mal fünf Minuten wo meine Freundin da war und mir sagte wann sie frisst usw. doch schon in die Bude gekackt und ich gebe zu das ich auf eine Wiederholung nicht scharf war. Meine Freundin hatte immerhin gesagt das sie vorhin noch mit ihr draussen war und sie jetzt sowieso bis Morgens um acht Uhr schlafen würde.
Davon hatte ich nichts gemerkt, ich war mit Gina am Samstag Abend noch zweimal draussen, jeweils ca. ne halbe Stunde weil es so ewig lange dauerte bis sie sich löste. Klar neue Umgebung usw. vielleicht lag es daran, aber am Sonntag gings auch nicht wirklich besser und ich war echt alle ein bis zwei Stunden mit ihr raus. Immer halt wenn sie sich von ihrer Decke erhoben hat und sie vorher ein bisschen geschlafen hatte.
Am Sonntag gegen Mittag, nachdem ich schon ne grosse Runde mit ihr gegangen war und zweimal so zum lösen raus war hab ich dann mit Erlaubnis meiner Freundin den Clicker eingeführt und jetzt klappt es viel besser. Wir gehen raus und sie pieselt sofort auf den erlaubten Grünstreifen.
Zwar muss ich noch immer ca. alle zwei Stunden vor die Tür (ausser Nachts da schläft sie von ca. 23 Uhr bis morgens um sechs), aber wenigstens nicht immer so ewig lange. Das war mit den Kindern echt blöde weil ich sie nicht so lange alleine lassen wollte, auch wenn ich das Haus die ganze Zeit im Blick hatte. Jetzt gibt es zweimal am Tag ne richtig lange Runde (ca. eineinhalb bis zwei Stunden) wo sie buddeln und schnüffeln kann und ich das abrufen mit ihr übe und dann halt noch mal am Abend eine wo ich ca. ne halbe Stunde mit ihr unterwegs bin und dann halt zwischendrin die fünf Minuten pieseln Aktionen.
Ist das so ok. oder braucht sie mehr Auslauf? Sie macht auf mich so eigentlich einen ausgeglichenen Eindruck, ist nicht nervös oder hibbelig und schläft brav auf ihrer Decke.
Gefüttert wird sie dreimal am Tag und das gebe ich ihr aus der Hand. Sie bekommt zum Glück nix mit Sosse sondern mehr so Pate mässig so das ich mich damit anfreunden konnte *g*
Das Futter muss sie sich verdienen. Also ich füttere sie Häppchenweise, sie muss halt Sitz, Platz, Bleib und Pfote (Sitz, Platz und Bleib viel auf Sichtzeichen) dafür machen und es klappt ganz gut - bei allem kommt der Clicker zum Einsatz und ich habe das Gefühl das sie damit gut klar kommt (zumindest kapiert sie schneller als meine Katzen *g*).
Reicht das als geistige Beschäftigung oder braucht sie da noch mehr als dreimal am Tag diese paar Minuten zum füttern halt? Ich will sie ja nicht überfordern, möchte aber auch das sie ihren Kopf anstrengt denn bisher konnte sie nur Sitz und Platz gut, Bleib und Pfote habe ich ihr bisher beigebracht.
Draussen übe ich das zwar auch manchmal kurz, aber eben nicht so viel, da soll sie sich doch mehr austoben und mir ist das abrufen erstmal wichtiger. Gina hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb und jedes Mausloch ist aufregend (sie hat sogar eine auf dem Feld erlegt).
Ach ja ich habe extra ne 10m Schleppleine gekauft gehabt damit sie mir nicht abhaut aber sich doch austoben kann.
Ist das alles so ok. wie ich es mache oder sollte ich was ändern? Kann ich noch was mit ihr machen oder reicht das für eine fünf Monate alte Hündin?
Ach ja, meine Freundin meinte sie wäre nicht bestechlich, aber das kann ich nicht behaupten - für Leberkäs, Wiener und vor allem rohes Rindfleisch macht sie so ziemlich alles