- Prof rettet Tieren die haut! Beitrag #1
Winnie
Gesperrt
- Beiträge
- 1.956
- Punkte Reaktionen
- 0
Beitrag aus der Zeitung: Blut quillt der Ratte aus dem Maul. Das Asthma-Medikament wirkt nicht so, wie es soll. Grausam. Doch wenn es ums Testen unserer Medizin geht, nehmen wir in Kauf das Tiere leiden. Umso besser aber, wenn Tierversuche ersetzt werden können. Daran arbeitet Claus- Michael Lehr(44) an der Universität des Saarlandes.
Statt unzählige Ratten zu halten, sie zu füttern und eventuell sterben lassen zu müssen, forscht Lehr an künstlich gezüchteten Mini-Lungen, 10 mal 20 Zentimeter Platz brauchen sie. 24 können auf einer Fläche so klein wie eine Videokassette zusammengefercht werden. Die Mini-Lungen entstehen aus gesundem, menschlichen Lungengewebe, das bei Tumoroperationen entnommen wird. Diese Zellen bilden einen Verband, der wie eine echte Lunge reagiert. Das ist eine der Testgrundlagen für Lehr.
So spart die Reduzierung von Tierversuchen Geld, weil Tests mit Zellkulturen statt mit Tieren nicht nur Platzsparender sind, sondern auch schneller zum Ergebnis führen. Dazu kommt, das weniger Tiere sterben. Dass welche sterben, ist in der langwierigen Erforschung von Arzneien unvermeidlich.
Noch sind die Medikamente parallel an Tieren im Test, um mit Vergleichsdaten zu beweisen,dass Lehrs Vorhersagen über die Wirkung richtig sind. Lehr:"Dazu wollen wir mit einem Tierversuchslabor zusammenarbeiten."
Ziel ist die Arzneimittelforschung am Computer. Wenn es klappt, wären noch mehr Tierversuche ersetzt.
Quelle: Zeitung "20 Cent" am 5.Jan.
Statt unzählige Ratten zu halten, sie zu füttern und eventuell sterben lassen zu müssen, forscht Lehr an künstlich gezüchteten Mini-Lungen, 10 mal 20 Zentimeter Platz brauchen sie. 24 können auf einer Fläche so klein wie eine Videokassette zusammengefercht werden. Die Mini-Lungen entstehen aus gesundem, menschlichen Lungengewebe, das bei Tumoroperationen entnommen wird. Diese Zellen bilden einen Verband, der wie eine echte Lunge reagiert. Das ist eine der Testgrundlagen für Lehr.
So spart die Reduzierung von Tierversuchen Geld, weil Tests mit Zellkulturen statt mit Tieren nicht nur Platzsparender sind, sondern auch schneller zum Ergebnis führen. Dazu kommt, das weniger Tiere sterben. Dass welche sterben, ist in der langwierigen Erforschung von Arzneien unvermeidlich.
Noch sind die Medikamente parallel an Tieren im Test, um mit Vergleichsdaten zu beweisen,dass Lehrs Vorhersagen über die Wirkung richtig sind. Lehr:"Dazu wollen wir mit einem Tierversuchslabor zusammenarbeiten."
Ziel ist die Arzneimittelforschung am Computer. Wenn es klappt, wären noch mehr Tierversuche ersetzt.
Quelle: Zeitung "20 Cent" am 5.Jan.