- Wenn Katzen sich hassen Beitrag #1
S
suroma
Guest
Ich möchte dies schreiben um allen Hoffnung und Mut zu machen die selbst Katzen haben, welche sich nicht verstehen.
Am 12.11.05 bekamen wir die 11 Jahre alte Julia zu unserem 3 Jahre alten Kater Rocky und der 1 Jahr alten Kätzin Maggie. Bei Maggie ist mittlerweile herausgekommen, daß sie bis zu ihrem 11 Monat in „Einzelhaft“ gehalten wurde. Die erste andere Katze die sie sah war unser Rocky. Die Zusammenführung Rocky-Maggie war schon schwierig, Julia-Maggie noch viel schlimmer.
Julia wurde, als sie zu uns kam, erst mal 2 Wochen durch eine Gittertür von Rocky und Maggie getrennt gehalten. Maggie war von Anfang an sehr neugierig. Ständig schaut sie zur Tür rein und versuchte einen Blick auf Julia zu erhaschen. Wenn sie Julia dann erblickte zog sie sich blitzschnell und grummelnd davon, kam aber immer wieder. Nach einer Weile hörte das Grummeln dann auf, sie war weiterhin neugierig-ängstlich.
Nach 2 Wochen ließ ich Julia das erste Mal raus. Maggie war weiterhin neugierig flüchtete aber sofort wenn Julia ihr zu nahe kam. Die Nacht sollte Julia eigentlich wieder hinter der Gittertür verbringen, sie konnte aber ausbrechen und kam zu uns ins Bett. Gemeinsam lagen die drei Katzen dann ohne Probleme bei uns im Bett. Am nächsten Tag fing Maggie dann an mit aufgeplustertem Schwanz auf Julia loszugehen und diese zu jagen. Anfangs sah es wie normale Rangordnung aus. Es wurde aber nicht besser sondern immer schlimmer. Maggie war nach ihren Angriffen völlig verwirrt. Sie rannte mit aufgeplustertem Schwanz völlig verwirrt und ängstlich durch die Wohnung und ließ sich auch nicht beruhigen. Trotzdem blieb Maggie neugierig und beobachtete Julia weiterhin interessiert von ihrem Sicherheitsplatz auf der Kommode aus. Julia wurde mit den Attacken immer ängstlicher. Sie gtraute sich zuletzt fast gar nicht mehr von der Couch und wenn dann schlich sie nur geduckt zum Fressen und auf das Kaklo.
Wir baten dann eine Tierpsychologin um Hilfe die uns riet, wieder mit der Gittertür zu beginnen und den „Einzelhaft“ Julias erst wieder zu beenden wenn die beiden sich vertragen und Maggie bei Julias Anblick nicht mehr den Schwanz aufplustert oder mit wedelt.
Julia und Maggie bekommen beide ihr Futter und ihre Leckerchen so, daß sie sich dabei sehen können, mit der Zeit wird der Abstand der beiden immer mehr verringert. Beide werden mit Felifriend eingerieben, bekommen auf sie abgestimmte Bachblüten und auch Feliway ist im Einsatz. Jetzt nach über 8 Wochen konnte ich gestern den ersten wirklichen Fortschritt verzeichnen.
Maggie und Julia schauten sich beide in einem Abstand von ca. 1,5m an ohne, daß Maggie den Schwanz aufplusterte oder mit peitschte. Sie schaute sehr neugierig und interessiert zu Julia rüber, behielt aber doch eine recht angespannte Haltung bei. Dazu konnte ich beide in einem Abstand von 1m Leckerchen füttern. Dadurch, daß Maggie Julia nicht mehr angreifen kann wird Julia auch immer lebendiger. Sie springt jetzt ohne Angst durch das Wohnzimmer, spielt mit Papierluftschlangen und erlegt wieder ihre Spielmäuse.
Also es gibt wirklich Erfolge und mit der Zeit wird es bestimmt immer besser.
Wir bleiben dran und irgendwann werden sich die Mädels richtig vertragen können.
An alle die auch Streitkatzen haben, bitte gebt nicht zu schnell auf. Wenn ihr gar nicht mehr weiter kommt fragt vielleicht einen Tierpsychologe/in um Hilfe, das Geld ist es wirklich wert.
Und wenn es mal soweit ist werdet ihr es durch die Freundschaft zweier Katzen gedankt bekommen.
Am 12.11.05 bekamen wir die 11 Jahre alte Julia zu unserem 3 Jahre alten Kater Rocky und der 1 Jahr alten Kätzin Maggie. Bei Maggie ist mittlerweile herausgekommen, daß sie bis zu ihrem 11 Monat in „Einzelhaft“ gehalten wurde. Die erste andere Katze die sie sah war unser Rocky. Die Zusammenführung Rocky-Maggie war schon schwierig, Julia-Maggie noch viel schlimmer.
Julia wurde, als sie zu uns kam, erst mal 2 Wochen durch eine Gittertür von Rocky und Maggie getrennt gehalten. Maggie war von Anfang an sehr neugierig. Ständig schaut sie zur Tür rein und versuchte einen Blick auf Julia zu erhaschen. Wenn sie Julia dann erblickte zog sie sich blitzschnell und grummelnd davon, kam aber immer wieder. Nach einer Weile hörte das Grummeln dann auf, sie war weiterhin neugierig-ängstlich.
Nach 2 Wochen ließ ich Julia das erste Mal raus. Maggie war weiterhin neugierig flüchtete aber sofort wenn Julia ihr zu nahe kam. Die Nacht sollte Julia eigentlich wieder hinter der Gittertür verbringen, sie konnte aber ausbrechen und kam zu uns ins Bett. Gemeinsam lagen die drei Katzen dann ohne Probleme bei uns im Bett. Am nächsten Tag fing Maggie dann an mit aufgeplustertem Schwanz auf Julia loszugehen und diese zu jagen. Anfangs sah es wie normale Rangordnung aus. Es wurde aber nicht besser sondern immer schlimmer. Maggie war nach ihren Angriffen völlig verwirrt. Sie rannte mit aufgeplustertem Schwanz völlig verwirrt und ängstlich durch die Wohnung und ließ sich auch nicht beruhigen. Trotzdem blieb Maggie neugierig und beobachtete Julia weiterhin interessiert von ihrem Sicherheitsplatz auf der Kommode aus. Julia wurde mit den Attacken immer ängstlicher. Sie gtraute sich zuletzt fast gar nicht mehr von der Couch und wenn dann schlich sie nur geduckt zum Fressen und auf das Kaklo.
Wir baten dann eine Tierpsychologin um Hilfe die uns riet, wieder mit der Gittertür zu beginnen und den „Einzelhaft“ Julias erst wieder zu beenden wenn die beiden sich vertragen und Maggie bei Julias Anblick nicht mehr den Schwanz aufplustert oder mit wedelt.
Julia und Maggie bekommen beide ihr Futter und ihre Leckerchen so, daß sie sich dabei sehen können, mit der Zeit wird der Abstand der beiden immer mehr verringert. Beide werden mit Felifriend eingerieben, bekommen auf sie abgestimmte Bachblüten und auch Feliway ist im Einsatz. Jetzt nach über 8 Wochen konnte ich gestern den ersten wirklichen Fortschritt verzeichnen.
Maggie und Julia schauten sich beide in einem Abstand von ca. 1,5m an ohne, daß Maggie den Schwanz aufplusterte oder mit peitschte. Sie schaute sehr neugierig und interessiert zu Julia rüber, behielt aber doch eine recht angespannte Haltung bei. Dazu konnte ich beide in einem Abstand von 1m Leckerchen füttern. Dadurch, daß Maggie Julia nicht mehr angreifen kann wird Julia auch immer lebendiger. Sie springt jetzt ohne Angst durch das Wohnzimmer, spielt mit Papierluftschlangen und erlegt wieder ihre Spielmäuse.
Also es gibt wirklich Erfolge und mit der Zeit wird es bestimmt immer besser.
Wir bleiben dran und irgendwann werden sich die Mädels richtig vertragen können.
An alle die auch Streitkatzen haben, bitte gebt nicht zu schnell auf. Wenn ihr gar nicht mehr weiter kommt fragt vielleicht einen Tierpsychologe/in um Hilfe, das Geld ist es wirklich wert.
Und wenn es mal soweit ist werdet ihr es durch die Freundschaft zweier Katzen gedankt bekommen.