Fiddel, dann lass´ sie auch beim Saubermachen in eine Pappröhre oder so laufen und setz´ sie um...
Als wir unsere ersten Farbmäuse hatten, war ich auch total ängstlich und dachte, ich mache sie "kaputt", wenn ich sie anfasse - wir haben sie aber auch nicht gegen ihren Willen aus dem Käfig geholt, sondern sie freiwillig kommen lassen... Da haben wir uns daran gewöhnt, wie zart und zerbrechlich sie sind... Später wurden es mehr Mäuse, und die eine oder andere musste dann ja auch mal zum Tierarzt... wir haben uns daran gewöhnt, sie vorsichtig anzufassen - den zutraulichsten haben wir auch das "Daumenkrabbeln" beigebracht - die Hand so formen, dass Daumen und Zeigefinger einen Kreis bilden, Maus ist reingekrabbelt und ließ sich hochheben, während sie über den Daumen krabbelte... Das hat allerdings nicht bei allen Mäusen geklappt, aber bei einigen...
Jetzt haben wir seit Juli/August zwei Ratten - deutlich anderes Kaliber als die Mäuse... Gleichzeitig ist von unseren Mäusen nur noch eine scheuere Truppe übrig... Will heißen: Wir sind jetzt die deutlich stabileren (400g ist schon was anderes als 30g....) Ratten gewöhnt, die sich auch mal rumtragen lassen... Inzwischen fällt es mir schon wieder richtig schwer, die Mäuse gescheit anzufassen, wenn es denn mal sein muss... sie wirken jetzt wieder soooo zerbrechlich im Vergleich zu den robusteren Ratten...
Das ist also wirklich eine Gewöhnungsfrage... also mit gaaaanz viel Geduld und Fingerspitzengefühl rangehen... und lieber eine Pappröhre zu Hilfe nehmen, wenn man sich nicht so recht traut...
LG, seven