Guten Morgen zusammen

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@Dino:
Ich habe letzte Woche von einem Züchter ein adultes Pärchen bekommen, mir vielen jedoch diese Roststellen beim Mänchen und 2 rosane Stellen beim Weibchen nicht auf.
Am besten wäre es, wenn du versuchen würdest von diesen Stellen Fotos zu machen und sie hier hochzuladen.
Unter "Roststellen" kann ich mir ohne ein geeignetes Foto nichts vorstellen.
Leicht roserne Stellen kommen gelegentlich in der natürlichen Zeichnung des
Python regius vor. Allerdings können wir auch an dieser Stelle ohne ein Bild nicht näher darauf eingehen.
Außerdem habe ich das Problem das das Jungtier wahrscheinlich durch die Umsetzung nichts mehr frißt
Du sprichst von einer Umsetzung. Könntest du das bitte ein wenig näher erläutern?
Darüber hinaus wäre es sinnvoll wenn du uns deine Haltungsbedingungen schildern würdest:
:arrow: In welchen Terrarien leben die (drei) Tiere (Maße) ?
:arrow: Wie sind Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte ?
:arrow: In welchem Intervall bietest du den Tieren welche Futtertiere an?
:arrow: Hatten die Neuzugänge eine Eingewöhnungsphase unter standen sie unter Quarantäne?
:arrow: Hast du die Adresse von dem besagten Züchter noch?
Die adulten Tiere haben seit Oktober nicht gefressen und sie sind zu 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Africa import da sie beim Vorbesitzer nicht gefressen haben.
Wenn du dir so sicher bist das sie das sind, warum hast du dir die Tiere dann erworben?
Mit dem Kauf von Wildfängen oder Farmzuchten unterstützt du den weiteren Import dieser.
Es stehen heute genügend Nachzuchten zum Verkauf, sodass ein Kauf der o.g. Tiere nicht nötig ist.
:arrow: Weder du noch dein Züchter haben also eine wirkliche Auskunft darüber, wo das Tier nun wirklich herkommt?
Stress der Tiere und so weiß ich aber womit soll ich es versuchen
Sollten die Tiere keine richtige Eingewöhnungsphase durchlebt haben und solltest du sie nicht einige Zeit unter Quarantänebedingungen beobachtet haben, garnicht.
Gerade im Hinblick darauf, dass es möglicherweise Wildfänge oder Farmzuchten sind, bedarf es einer langen Quarantänezeit mit anschließender Kotuntersuchungen von einem dafür geeigneten Institut oder Tierarzt :!:
Sie sind angeblich nicht an Vielzitzenmäuse und an weiße Mäuse gewöhnt. Sind diese Beutetiere nicht zu klein für einen subadulten Königspython?
Das hängt von dem Nährungszustand der Schlange ab. Das geeignete Futtertier sollte nur mäßig größer sein, als die breiteste Stelle der Schlange und sollte nach dem Verschlingen eine kleine Ausbeulung der Schlange verursachen.
Zu kleine Beutetiere gibts eigentlich nicht. Dann macht es eben die Menge aus.
Das kann ich so nicht bestätigen.
Die Verdauung eines ganzen Beutetieres ist für den Magen-Darm-Trakt eine enorme Leistung, worüber du dich auch
HIER informieren kannst.
Das Verchlingen und Verdauen von mehreren Beutetieren ist sowohl für die Schlange selbst als auch für dessen Verdauungsapparat eher suboptimal.
Man sollte der Schlange, abhängig von deren Gesundheits- und Nährungszustand,
ein Beutetier geeigneter Größe in einem geeigneten Intervall anbieten.
lg
Martin