- MELATONIN – ein Mittel gegen Krebs??? Ein Hilferuf… Beitrag #1
T
tabatar
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Hallo,
ich habe noch nie in einem Forum geschrieben und hoffe, dass dieser neue Thread hier auch allen anderen hilft, deren Liebling an Krebs erkrankt ist. Wir sind sehr verzweifelt… ich will versuchen, mich erst mal auf das Wichtigste zu beschränken.
Unser geliebter Hase (ist natürlich ein Kaninchen und auch kein "er") wohnt seit 7 Jahren im Zimmer meiner Tochter. Muckel musste vor 4 Monaten wegen eines bösartigen Tumors an der Gebärmutter operiert werden. Die Heilung verlief unglaublich gut, trotz des riesigen Bauchschnitts. Kurz vor Weihnachten bekam er Schnupfen, vertrug das Antibiotikum nicht (Darmflora kaputt, Durchfall, die Blinddärme wollten nicht mehr, fraß nichts …) und musste in die Tierklinik. Sein Zustand war ein ständiges auf und ab, die Weihnachtsferien wurden zum Alptraum. Am 31.12. rief die Klinik an, dass wir ihn nun endgültig abholen können, er sei jetzt so weit stabil – aber im Rahmen der Abschlussuntersuchung wäre gerade ein Röntgenbild angefertigt worden, und dabei wurden Metastasen in der Lunge entdeckt, nicht mehr therapierbar, wir würden ihn irgendwann einschläfern müssen (um ihm das Ersticken zu ersparen). - Es ist einfach unfassbar, zudem wirkt Muckel jetzt an sich ziemlich normal. Es ist zum Heulen, wenn er zum Kuscheln angehoppelt kommt und man weiß genau, dass sich da in ihm gerade dieser Tumor ausbreitet.
Irgendwann fing ich an zu suchen und sah hier im Forum einen Hoffnungsschimmer: Melatonin. In dem Thread "Lucky hat Lungenkrebs" findet man u.a. auch eine Beschreibung von mega_stern (1.10.2006). Sie hatte von der erfolgreichen Tumorbehandlung bei Pferden gehört und ihrem schon fast aufgegebenen Hund deswegen Melatonin gegeben – mit verblüffendem Erfolg.
Leider sind alle meine Kontaktversuche zu mega_stern erfolglos geblieben. So kenne ich keine Details und weiß nur, dass sie 2 Wochen lang eine sehr hohe Dosis (?) gegeben hat, danach die normale (?), und nach ca. 9 Monaten war der Tumor praktisch weg.
Seit gestern habe ich Melatonin (60 Kapseln mit der "Normaldosierung für Menschen", d.h. je 3mg; kosteten 28,- €). Ich musste erst ein Rezept besorgen, nach einer knappen Woche konnte ich die Dose in der Apotheke abholen. Sie stammt von der Firma VitaBasix, ein deutschsprachiges Infoheft zum Thema Chronobiologie lag bei. Letzte Nacht habe ich erst mal eine Kapsel im Selbstversuch getestet: keine Nebenwirkungen, kein Overhang heute morgen.
Muckel wiegt reichlich 3kg; so gesehen ergäbe der Inhalt einer Kapsel theoretisch ca. 20 "Normaldosierungen". Das wäre in der Anfangszeit wohl mit Sicherheit zu wenig. Was also dürfte eine "hohe Dosierung" sein? Ein Mensch verträgt angeblich problemlos selbst 1000fache Überdosierungen im Grammbereich. Vielleicht wäre 1 Kapsel pro Tag der richtige Therapiebeginn (natürlich vorausgesetzt, dass Kaninchen Melatonin so vertragen wie Pferde, Hunde und Menschen, wo dies ja quasi belegt ist), aber dann weiß man immer noch nicht, wann bzw. wie oft das Melatonin gegeben werden sollte… Fragen über Fragen… Das ist alles wie ein böser Traum. Ich weiß nicht, woher ich die Kraft nehmen soll, Muckel womöglich eines Tages "einschläfern" lassen zu müssen.
Ich bin für jede Hilfe dankbar und auch per PN oder Mail zu erreichen.
Liebe Grüße
Hartmut
ich habe noch nie in einem Forum geschrieben und hoffe, dass dieser neue Thread hier auch allen anderen hilft, deren Liebling an Krebs erkrankt ist. Wir sind sehr verzweifelt… ich will versuchen, mich erst mal auf das Wichtigste zu beschränken.
Unser geliebter Hase (ist natürlich ein Kaninchen und auch kein "er") wohnt seit 7 Jahren im Zimmer meiner Tochter. Muckel musste vor 4 Monaten wegen eines bösartigen Tumors an der Gebärmutter operiert werden. Die Heilung verlief unglaublich gut, trotz des riesigen Bauchschnitts. Kurz vor Weihnachten bekam er Schnupfen, vertrug das Antibiotikum nicht (Darmflora kaputt, Durchfall, die Blinddärme wollten nicht mehr, fraß nichts …) und musste in die Tierklinik. Sein Zustand war ein ständiges auf und ab, die Weihnachtsferien wurden zum Alptraum. Am 31.12. rief die Klinik an, dass wir ihn nun endgültig abholen können, er sei jetzt so weit stabil – aber im Rahmen der Abschlussuntersuchung wäre gerade ein Röntgenbild angefertigt worden, und dabei wurden Metastasen in der Lunge entdeckt, nicht mehr therapierbar, wir würden ihn irgendwann einschläfern müssen (um ihm das Ersticken zu ersparen). - Es ist einfach unfassbar, zudem wirkt Muckel jetzt an sich ziemlich normal. Es ist zum Heulen, wenn er zum Kuscheln angehoppelt kommt und man weiß genau, dass sich da in ihm gerade dieser Tumor ausbreitet.
Irgendwann fing ich an zu suchen und sah hier im Forum einen Hoffnungsschimmer: Melatonin. In dem Thread "Lucky hat Lungenkrebs" findet man u.a. auch eine Beschreibung von mega_stern (1.10.2006). Sie hatte von der erfolgreichen Tumorbehandlung bei Pferden gehört und ihrem schon fast aufgegebenen Hund deswegen Melatonin gegeben – mit verblüffendem Erfolg.
Leider sind alle meine Kontaktversuche zu mega_stern erfolglos geblieben. So kenne ich keine Details und weiß nur, dass sie 2 Wochen lang eine sehr hohe Dosis (?) gegeben hat, danach die normale (?), und nach ca. 9 Monaten war der Tumor praktisch weg.
Seit gestern habe ich Melatonin (60 Kapseln mit der "Normaldosierung für Menschen", d.h. je 3mg; kosteten 28,- €). Ich musste erst ein Rezept besorgen, nach einer knappen Woche konnte ich die Dose in der Apotheke abholen. Sie stammt von der Firma VitaBasix, ein deutschsprachiges Infoheft zum Thema Chronobiologie lag bei. Letzte Nacht habe ich erst mal eine Kapsel im Selbstversuch getestet: keine Nebenwirkungen, kein Overhang heute morgen.
Muckel wiegt reichlich 3kg; so gesehen ergäbe der Inhalt einer Kapsel theoretisch ca. 20 "Normaldosierungen". Das wäre in der Anfangszeit wohl mit Sicherheit zu wenig. Was also dürfte eine "hohe Dosierung" sein? Ein Mensch verträgt angeblich problemlos selbst 1000fache Überdosierungen im Grammbereich. Vielleicht wäre 1 Kapsel pro Tag der richtige Therapiebeginn (natürlich vorausgesetzt, dass Kaninchen Melatonin so vertragen wie Pferde, Hunde und Menschen, wo dies ja quasi belegt ist), aber dann weiß man immer noch nicht, wann bzw. wie oft das Melatonin gegeben werden sollte… Fragen über Fragen… Das ist alles wie ein böser Traum. Ich weiß nicht, woher ich die Kraft nehmen soll, Muckel womöglich eines Tages "einschläfern" lassen zu müssen.
Ich bin für jede Hilfe dankbar und auch per PN oder Mail zu erreichen.
Liebe Grüße
Hartmut