- Naturnahe Haltung von P.regius? Beitrag #1
Draco
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Hi!
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Haltung des Königspythons beschäftigt und bin da auf ein paar Sachen gestoßen, die mich ziemlich überrascht haben.
In der Natur lebt dieser Python die meiste Zeit in unterirdischen Bauten (Termitenhügel, Mäuselöcher,...) und kommt nur selten heraus. In Anlehnung daran wurde die Rackhaltung entwickelt. Sie ahmt die Temperaturverhältnisse innerhalb eines solchen Baues nach (26-32°C) und auch dessen Dunkelheit und Enge.
In der normalen Terrarienhaltung werden eben diese Temperaturen im Terrarium verwendet, obwohl sie in keinster weise die überirdischen Temperaturen im Habitat darstellen - dort ist es tagsüber richtig heiß (einer der Gründe, warum sich der Königspython in die Nagerbauten zurückzieht).
Das heißt also, dass der P.regius in der Terrarienhaltung überirdisch lebt, aber unter Temperaturverhältnissen, die er aus der Natur nur unter der Erde kannte. Darin könnte vielleicht auch die Ursache liegen, dass Wildfangtiere schlecht fressen; eben weil sie ganz andere Gegebenheiten vorfinden.
Ist das naturnahe Haltung? Sicherlich nicht.....
Ein "Lösungsansatz" sind bestimmt Kombinationen aus Terrarien und Racks, wobei die Terrarien tagsüber auf hohe Temperaturen gebracht werden müssen (Werte suche ich euch raus) und der Rackteil ein Temperaturgefälle von 26-32°C (23-24°C nachts) aufweist.
Was denkt ihr über meine GEdankengänge - einleuchtend oder nicht?
ciao
André
Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit der Haltung des Königspythons beschäftigt und bin da auf ein paar Sachen gestoßen, die mich ziemlich überrascht haben.
In der Natur lebt dieser Python die meiste Zeit in unterirdischen Bauten (Termitenhügel, Mäuselöcher,...) und kommt nur selten heraus. In Anlehnung daran wurde die Rackhaltung entwickelt. Sie ahmt die Temperaturverhältnisse innerhalb eines solchen Baues nach (26-32°C) und auch dessen Dunkelheit und Enge.
In der normalen Terrarienhaltung werden eben diese Temperaturen im Terrarium verwendet, obwohl sie in keinster weise die überirdischen Temperaturen im Habitat darstellen - dort ist es tagsüber richtig heiß (einer der Gründe, warum sich der Königspython in die Nagerbauten zurückzieht).
Das heißt also, dass der P.regius in der Terrarienhaltung überirdisch lebt, aber unter Temperaturverhältnissen, die er aus der Natur nur unter der Erde kannte. Darin könnte vielleicht auch die Ursache liegen, dass Wildfangtiere schlecht fressen; eben weil sie ganz andere Gegebenheiten vorfinden.
Ist das naturnahe Haltung? Sicherlich nicht.....
Ein "Lösungsansatz" sind bestimmt Kombinationen aus Terrarien und Racks, wobei die Terrarien tagsüber auf hohe Temperaturen gebracht werden müssen (Werte suche ich euch raus) und der Rackteil ein Temperaturgefälle von 26-32°C (23-24°C nachts) aufweist.
Was denkt ihr über meine GEdankengänge - einleuchtend oder nicht?
ciao
André