Hallo,
unsere Daisy wurde am 27.12. kastriert. Sie war da 1 1/2 Jahre alt. Sie war öfters Scheinschwanger, ihre Zitzen waren angeschwollen, man konnte nicht mehr in ihren Käfig fassen, ohne dass sie nach einem schnappen wollte, sie lief uns überall hinterher, umkreiste unsere Füße, köttelte und urinierte in der ganzen Wohnung, was sie vorher nie tat. Deswegen dann nach langem Überlegen der Entschluss zur Kastration. Den TA kenne ich schon seit 17 Jahren und er ist u.a. auch auf Kaninchen spezialisiert, kurz ich vertraue ihm. Die Kastration lief sehr gut. Wir brachten sie morgens zum TA und konnten sie am späten Nachmittag wieder nach Hause holen. Sie hatte einen Verband aus so einem Netz, damit sie nicht an den Fäden knabbern kann. Dieses Ding hatte sie bis Abends ausgezogen und wir haben die ganze Nacht Wache gehalten, damit sie nicht an den Fäden rum knabbert. Am nächsten Morgen gleich zum TA, neues Anzügchen an und wieder nach Hause. 1 Stunde später hatte sie es wieder aus. ABER die ging nicht an die Fäden und alles verheilte toll. Außer ein paar kleinere Verdauungsbeschwerden in den ersten 2 Tagen, lief alles bestens. Sie war wieder fit, ihr Verhalten war wieder wie früher, sie hat normal gefressen und es war nichts auffällig. Jedoch ist unser Mädchen ca. 8 Wochen später plötzlich tot in ihrem Gehege gelegen

Warum und wieso wissen wir nicht. Ob es noch etwas mit der Kastration zu tun haben konnte weiß ich auch nicht. Man hat keine Anzeichen gesehen, dass es ihr nicht gut gehe.
Ich würde jedenfalls bei jeder Kleinigkeit, die vom normalen Verhalten abweicht sofort zum TA gehen, wenn sie kastriert wurde. Und es sollte ein TA sein, der sich gut mit Kaninchen auskennt, dem man vertrauen kann.
Und vor allem kann ich mich nur anschließen, es ist wichtig auch das Böckchen so bald wie möglich kastrieren zu lassen.
Lg
Lunatic
PS: Wir haben 100 Euro für die Kastration bezahlt, es variiert jedoch zwischen 90 und 180 Euro.