Tödliche Krankheit

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  • Tödliche Krankheit Beitrag #21
Erfahrungen mit Autoimmunerkrankungen???

Hallo erstmal,
lange ging es gut.Keine Großen Zwischenfälle,mit den Tabletten haben wir uns auch abgefunden,aber anscheint sei es mir nicht gegönnt auf lange Zeit mit meinen Tieren glücklich zu sein.
Letzte Woche hatten wir unseren 1/4jährliche Blutkontrolle vor uns,die Anzahl der Blutkörper ist in Ordnung,was sonst unsere Sorge war. Jetzt ist es die Art bzw konsistenz vom Blut.Es ist zu flüssig.Der Wert war bei ihr sogar in Ornung wo wir sie letztes Jahr fast tot in der TiHo eingeliefert haben. Letzte Woche wurde gleich wieder ein Test ins Labor geschickt um rauszufinden ob es sich auch um eine Autoimmunerkrankung handelt.
Heute war wieder ein Termin,wie als ob ich es geahnt hatte.Der Blutwert geht weiter in den Keller. Es wurden auch schon geringe Antikörper festgestellt,wo sie nochmal Blut nehmen wollten um sicher zu gehen.
Damit der Blutwert nicht wieder so stark fällt das sie wieder da lassen müßen bekommt sie jetzt wieder Kortison:cry: was mir das Herz bricht.
Nicht nur das ich sie wieder mit so einem Zeug vollpumpen muß sondern das es wiederkommt diesmal nur in einer anderen Form. Ich weiß echt nicht mehr weiter,die Ärzte sagen es könnte auch von dem Azathioprin kommen was sie überhaupt vor den Autoimmunerkrankung schützt.Also macht sie die Medizin krank, die sie eigentlich zum Überleben braucht.
Es macht mir so zu schaffen.Es kommt mir fast wie ein Fluch vor oderso.
Der Engel der mir am meisten bedeutet,dem kann ich nicht helfen.Ausserdem ist es eine Frage der Zeit wie lange der kleine Körper es überhaupt noch mit macht mit den ganzen Tabletten die sie schon nehmen mußte?!Sie ist grade mal 4Jahre das hat sie einfach nicht verdient! Ich verstehe es nicht!!!!!!
Hat hier jemand Erfahrungen mit Autoimmunerkrankungen?Ich habe zwar auch schon viel gelesen aber mit jemanden Kontakt zu haben ist doch was anderes!
Please Help!!!!
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #22
Hallo Engelchen,

ich habe zwar keine Erfahrungen mit Bluterkrankungen beim Hund, wohl aber beim Menschen, da meine Mutter letztes Jahr an Plasmazytom verstorben ist, wo es auch zu Anämie und Gerinnungsstörungen des Blutes kommt. Die beiden Effekte gehen häufig nebeneinander einher, ist nicht ungewöhnlich.

Hat die Tierklinik sich mal geäußert, wie der Fachausdruck für die Krankheit Deines Hundes ist? Autoimmunkrankheit ist ein sehr weiter Begriff. Haben sich die Ärtzt denn mal konkret geäußert, was die Armut an roten Blutkörperchen und Bluttplättchen verursacht? Ist es wirklich eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und Bluttplättchen durch das Immunsystem oder handelt es sich um Anämie durch Bildungsstörungen, Stammzellendefekt oder Knochenmarkverdrängung? Kommst Du an die Arztberichte heran (stehen Dir eigentlich zu) und kannst mal versuchen, dass Fachlatein der Mediziner zu übersetzen ( oder sind da meist sehr hilfreich)? Vielleicht bekommst Du dadurch noch ein bisschen mehr Info`s. Die Gabe von Cortison ist übrigens bei Blutkrankheiten typisch und auch hilfreich. Es kann hier wirklich Leben retten. Eine Idee wäre noch: frag mal Deinen Tierarzt, was Du alles füttern kannst, um die Blutbildung anzuregen --- man kann über Ernährung viel Positives beisteuern. Bei meiner Mutter bzw. deren Ärzten habe ich gelernt, rote Speisemittel sind tatsächlich gut für das Blut, also Tomaten, Erdbeeren, rotes Fleisch (Rindfleisch). Falls Du kein Freund vom Barfen bist, frag trotzdem mal Deinen Arzt, was er davon hält. Mir wurde die Rohfleischfütterung bereits von vielen Personen, die sich mit Hunden auskennen (Züchter, Tierärzte, Hundetrainer), ans Herz gelegt und ich muss sagen, das Futter bekommt meiner Hündin sehr gut (Null Wachstumsprobleme, beste Haut/Fell etc...). Vermutlich habe ich Dir jetzt nicht wirklich weiterhelfen können, aber für mich war es immer sehr tröstlich, mehr über die Krankheiten meiner Lieben erfahren zu können, als Ärzte einem Laien im Normalfall zutrauen.

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen und hoffe das Beste...

Grüße,
Samson
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #23
Vielleicht mit Naturheilmitteln???

Hallo Samson,
ich bin momentan für jeden Rat und jeder Hilfestellung sehr sehr dankbar. Da ich sowieso schon fast am Verzweifeln bin.
Die Autoimmunerkrankung die letztes Jahr im Labor festgestellt wurde heißt genau:
Immun-Vermittelte hämolytische Anämie.
Jetzt stellt sie sich in einer anderen Form da,jetzt gehts um die Blutplättchen. Genaueres kann ich Freitag sagen. Ich frage die Tierärzte sowieso schon Löcher in den Bauch. Werde auch eines Tages noch irgendwie in der Richtung Arbeiten,das wünsche ich mir schon lange aber die Ausbildung kostet momentan noch zuviel,grad bei den Hohen Tierarztkosten...
Aber werde mich auch nochmal genauer erkundigen.

Habe schon oft überlegt mit Naturheilmittel vielleicht weiter zu kommen, da das Azatihoprin als Chemotherapie bekannt ist,was ich ihr äusserst ungern verabreiche.
Aber es ist immer die Gefahr das sie nicht mehr darauf anspringt.
Das Problem bei Kosrtison ist das sie schlapper wie sonst wirkt,sie nimmt sehr schnell zu und beobachtet jeden Happen den wir zu uns nehmen(so ist sie sonst nicht).Ausserdem hatte sie nach langer Behandlung mit Kortison,Magen probleme bekommen.
So hätte ihr das niemand angemerkt das der Blutwert wieder im Keller ist,was selbst die Ärzte etwas wundert.
Trotzdem auch wenn ich Kortison hasse, es hat ihr bis jetzt immer das Leben gerettet,hat aber leider einen Übelen beigeschmack.
Liebe Grüße
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #24
Hallo Engelchen,

ich kenne die Nebenwirkungen von Kortison sehr gut, wenn auch vom Menschen. Auch ich mag dieses Zeug nicht, das mit den Magenproblemen ist auch keine Seltenheit. Ich denke, Du solltest parallel wirklich mal nach Naturheilmitteln forschen und wenn sie nur unterstützend eingesetzt werden. Im Fall von Blutkrankheiten scheint die klassische Medizin doch häufig an ihre Grenzen zu stoßen.
Haben sich die Ärtzte schon mal dazu geäußert, was die mögliche Ursache für die Krankheit sein könnte? Ich habe da mal was von einem Blutparasiten (Anaplasma phagocytophilum) gehört, der bisher aber nur in Kanada, den USA und Großbritannien vorgekommen ist. Irgendwie schwirrt auch immer der Begriff Ehrlichiose durch das Netz.
Sind bei Deinem Hund Leber und Nieren bzw. Nebennieren in Ordnung? Was macht die Milz? Hatte Dein Hund mal eine schwere Viruserkrankung bzw. irgendwelche Impfungen oder Medikamentengabe vor der Krankheit oder ist es tatsächlich genetisch bedingt? Habe noch Folgendes gefunden, was Du aber wahrscheinlich eh schon kennst: eine Anämie aufgrund von Immunstörungen kann auch temperaturbedingt auftreten. Es wird dabei zwischen Wärme- (Körpertemperatur) und Kälte-bedingter (Außentemperatur, Jahreszeitabhängig) Antikörperbildung unterschieden. Aber eigentlich hilft das nur bei der Ursachensuche für die schwere Krankheit Deines Hundes. Habe mich nun auch ein bisschen schlau gemacht und einen recht guten Artikel gefunden. Vielleicht kennst Du den ja schon, hier trotzdem nochmal der Link:

Ist zwar für Katzen geschrieben, aber auch auf Hunde übertragbar. Danach bekommt Dein Hund gerade, die Behandlung, die in der klassischer Medizin für diese Krankheit etabliert ist: Prednisilon (Kortison). Ich vermute, damit ist die Allgemeinmedizin am Ende (war zumindest bei meiner Mutter so). Ich würde die Behandlung auch unbedingt weiterführen, auch wenn Kortison nicht gut ist, aber anscheinend gibt es keine Alternativen zu "Chemotherapie" und Kortison, jedenfalls nicht in der klassischen Medizin. Verdammt....

Engelchen, ich drücke ganz doll die Daumen und frag bitte nochmal nach, ob wirklich keine Blutparasiten als Verursacher der Krankheit in Frage kommen -- das wäre, hoffe ich zumindest, vielleicht besser behandelbar und würde hoffentlich von einer Dauerbehandlung mit Kortison wegführen. Übrigens scheint die Ernährung hier wirklich eine große Rolle zu spielen....

Anbei noch ein Link, der zumindest informativ ist (über unverständliche Fachwörter würde ich einfach hinweglesen), aber auch hier: zunächst immer Behandlung mit Prednisilon und das wars....(Therapiemethoden ab S. 51):


Engelchen, es tut mir alles schrecklich leid und sehr, sehr weh, weil wirklich alles, auch die Behandlung und die Prognosen, wie bei meiner Mutter sind.... (ist ja auch eine ähnliche Krankheit)

Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute und ganz viel Stärke, vielleicht ist ja eine Heilung in Sicht (leider schaffen sie dies beim Menschen nicht, obwohl da die Medizin meist ausgereifter ist, aber man kann bei guter Behandlung noch ein vernünftiges Leben führen). Ich wünsche Dir, das Dein Hund noch möglichst viele schöne Jahre mit Dir verbringen kann und das sich doch noch alles zum Guten wendet.

Streichel die Kleine von mir.

Grüße,
Samson
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #25
Danke!!!!

Hallo Samson,
damals wo wir sie in die Tiho gebracht haben,wußten wir nicht was ihr fehlte.
Deswegen wurde sie auf so ziemlich alles getestet. Durch ganz deutschland wurden ihr Blutproben geschickt,aber ich frage morgen nochmal genauer nach! Du hast recht die Ärzte sind bei ihr mit dem Latein auch schon am Ende angelangt,wie in der Human medizin,aber es ist ja auch die gleich Krankheit.
Mit Glück kann ich sagen das ihre inneren Organe in Ordnung sin gott sei dank,alle! Ich glaube auch nicht das es an einer Impfung lag.
Aber das mit der Klimabedingten Autoimmunerkrankung lechtet mir etwas ein,das sie immer zum Winter hin ausbricht bei Ihr.
Es tut so gut das jemand da ist der erfahrung damit hat. Grad weil ich sie liebe wie mein Baby,wir haben ein ganz besondere Beziehung.Fast wie Seelenverwandte ganz komisch,wenn ich es nicht besser wüßte würd ich sagen sie ist ein Mensch.
Es tut gut das ich weiß das da jemand ist und ungefähr versteht,wie es einem geht.
Morgen um 11.30uhr ist es wieder so weit,habe Angst,habe keinen Appetit,ich leide extrem darunter,aber es baut einen immer wieder auf von so Liebenmenschen, aufgefangen und verstanden zu werden!
Bin froh das es diese Website gibt.
Und so nette Menschen wie dich!!!
Halte dich auf dem Laufenden.

Ganz liebe Grüße...
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #26
Hallo Engelchen,

ich drücke Euch ganz, ganz doll die Daumen und denke an Euch. Ich weiß, wie du Dich jetzt fühlst. Wir haben nicht nur meine Mutter durch so eine besch... Krankheit im letzten Jahr verloren, sondern im Mai diesen Jahres auch noch unseren geliebten Samson (siehe mein Logo), der an einem genetischen Defekt litt, der sich darin äußerte, dass er ein Wachstumsenzym für die Muskelbildung nicht produzieren konnte. Nach einer halbjährigen Tierärzte-Odysse und unglaublich viel Leid mussten wir ihn dann einschläfern lassen. Für ihn war es das Beste, uns brach es das Herz (v.a. meinem Mann, es war sein erster Hund, sein Traumhund und er hat ihn hauptsächlich gepflegt, sprich Wunden verbinden, Herumtragen, da er kaum noch laufen konnte, er hat mit ihm zusammen übernachtet, da Samson rund um die Uhr einen Helfer brauchte etc...). Es war schrecklich, da man sein Tier durch die enge Beziehung, die man durch so eine Krankheit bekommt, nur noch umso mehr liebt (wenn das überhaupt noch geht). Bei uns gab es leider kein Happy End und trotzdem: ich hätte wieder diesen Hund gekauft und hätte ihn wieder genauso geliebt und zusammen mit meinem Mann gepflegt und gehegt....

Ich hoffe inständigst, Euch bleibt das alles erspart. Bin aber zuversersichtlich, da man mit Kortison schon eine ganz gute Therpiemöglichkeit hat. Und wenn Du sagst, die Organe sind alle noch in Ordnung, ist das doch schon mal ein Lichtblick.

Ich drücke die Daumen,
alles Liebe,
Samson
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #27
Wieder über den Berg!!!

Hallo,
ich würde auch jedes meiner Tiere wieder holen,auch wenn ich wüßte sie würden wieder die gleiche Krankheit haben.
Es überwältigt mich immer wieder wenn ich merke das,das Band zwischen ihr und mir immer stärker wird.
Ich habe ja noch 3Pferde und einen Goldi,der war auch ein Leben lang kerngesund und aufeinmal fängt er an mit Anfällen wo keiner sagen kann woher sie kommen.Ähnlich wie bei Epilepsie,aber so wirklich bin ich mir nicht sicher. Meine Kleine Stute hat häufig Koliken. Aber auch wenn ich mit jeder Krankheit lerne und es sehr viele Nerven kostet. Man merkt immer mehr alles zu schätzen an den Vierbeinern unglaublich!!!
Der Blutwert von der Kleinen ist wiedr normal,keiner weiß woher es kommt. Sie hatte jetzt auch eine Starke Blasenentzündung vielleicht das!!!
Am 19.12.05 wurde sie in die TiHo eingeliefert,für mich ihr 2. Gebutstag,aber je näher der Tag kommt um so mehr hab ich Angst vor einem Rückfall!
Aber es hilft nix,zuversichtlich bleiben!!!
Liebe Grüße
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #28
Hallo EngelchenOvO
Es freut mich das es deinem Hundy wieder gut geht. Ich drück dir ganz fest die Daumen das das auch in Zukunft so bleibt.
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #29
Hallo Engelchen,

das mit den Blutwerten klingt doch schon mal sehr gut. Ich hoffe für Euch, dass es auch so bleibt. Glaube aber nicht, dass die Blasenentzündung mit den guten Blutwerten in Zusammenhang steht. Was auch immer, Fakt ist ja, trotz Blasenentzündung und Autoimmunkrankheit waren die Werte in Ordnung --- das ist doch traumhaft!!!

Drücke Euch also ganz doll die Daumen, dass derartig gute Blutwerte demnächst wieder Standart werden und dieser Zustand gaaaaanz lang anhält!!!!

Liebe Grüße,
Samson
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #30
Hallo Ihr Lieben,
war lang nicht mehr online! Der Kleinen geht es bis auf weitere Gott sei dank immernoch gut,sind mittlerweile wieder bei einer halben Tablette(Azathrioprin) alle zwei tage angekommen. Obwohl es ein Teufelszeug ist ist es das mittel was meine Kleine ein weiteres Leben ermöglicht!!! Ihre Blutwerte sind auch immernoch super,selbst Leberwerte sind wieder ok!!! Nächste woche wieder kontroll termin in der TiHo,hoffe es bleibt so!!!!!!!!
Nochmal an alle, egal wie schlecht es manchmal mit euren Lieben aussieht,gebt die Hoffnung nicht auf und versucht alles was ihr könnt um ihnen zu helfen,hätte ich damals gesagt wir geben auf hätte ich sie nicht mehr als treue Seele an meiner Seite!!!!!

Liebe Grüße

vom Engelchen0v0
,Peppy,Angel und Gerri
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #31
hallo engellchen ,
welche ergreifende geschichte.da habt ihr ja schon ganz schön was mitgemacht.toll von dir das du laufend mal hallo gesagt ,und den stand der dinge mitgeteilt hast.
ich wünsche euch das ihr noch lange von einander habt.wie du selbst schon gesagt hast,nie aufgeben.
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #32
Zwischen Himmel und Hölle!!!

So lang ging alles gut,der Htk. Wert ist gestiegen,die Tabletten wurden immer mehr abgesetzt und alles schien in Ordnung,nun der herbe Rückschlag...
Den ganzen Tag gings Ihr gut,abends wo ich ins Bett gehen wollte,sprang sie auf einmal auf und setzte sich mitten ins Zimmer,an Ihrem Verhalten merkte ich sofort,es stimmt etwas nicht,ich machte das Licht an und sah das sie in der Nieren gegend immer Krampfte,erst vermutete ich nichts schlimmes und dachte sie müßte vielleicht nochmal raus,also ging ich mit Ihr in den Garten,wo es ihr aber nicht wirklich besser ging,sofort war mir klar,da ist was im argen,ich nahm sie mit hoch in die Wohnung zu meinen Eltern und weckte meine Mutter,fragte sie nach dem Auto und sagte ihr ich muß mit ihr zum Arzt,da sagte meine mum mir sie hätte heut schon gebrochen,wo sich aber niemand was bei gedacht hatte.
Nun gut ich rief in der Praxis an und ab zum Arzt,als ich ankam war der Notdienst schon in der Praxis,da einen Tag zuvor ein Stück knochen beim Grillen runter gefallen ist und sie sich ihn gleich schnappte,wurde zuerst ein Röntgen gemacht,sie hatte dort schon 39,9Grad fieber,auf dem Bild war nicht groß was auffällig ein kleines Stück knochen nur im magen,weswegen sie erstmal einen einlauf und abführ mittel bekam,dann aber der Schock beim Blutbild,die ganzen Monate zuvor und selbst ende Januar,war alles i.O. aber nun waren die Leberwerte in unermäßliche Höhe gestiegen,da es ja mitten in der Nacht war bekam´sie erstmal schmerzmittel und was gegen übelkeit und wir wurden mit einem Termin für den nächsten Tag nach Hause geschickt. Heut morgen war ich wieder da,fieber mittlerweile auf 40,5 sie wurde nochmal geröngt,aber da war nix mehr zu sehen,dann der schock,die Ärztin sagt es könnte sein das das Medikament was sie zum Überleben braucht die Leber kaputt gemacht hat und das es eine Leberentzündung sein könnte,sie kam an den Tropf weil sie nicht getrunken hat seit gestern abend,jetzt liegt sie neben mir die Braunüle immernoch im Ärmchen total übermüdet und ich bete zu Gott das es nur ein Infekt ist,ich hab so eine Angst sie zu verlieren,in diesem Hund steckt so viel Liebe Zeit und Geld,dann kann sie doch nicht an dem Medikamten was sie am leben hält sterben,was ist das für eine welt wo sowas möglich ist?!? Ich versteh es nicht und es bricht mir das Herz,früher oder später muß ich mich mit dem Gedanken anfreunden das sie leider nicht immer bei mir sein kann aber jetzt noch nicht,noch kann ich sie nicht gehen lassen,das würde ein so großes Loch in meinem Leben hinterlassen,für manche Leute unvorstellbar.:(

Ich habe Angst,morgen früh wieder ein Termin beim Arzt und ich hoffe es geht ihr dann besser!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #33
Aufgrund einer Anfrage von einer unserer User möcht ich das Thema aktualisieren. Dazu einen kleinen Bericht wie es der Kurzen nach der ganzen zeit geht.
Angel geht es gut,nach der Krankheit bin ich nach wie vor heil froh das ich sie noch bei mir haben darf weilsie mein leben sehr bereichert,nie habe ich so einen Hund erleb wie sie(das wird sicher jeder über seinen hund sagen können)aber die kurze hat echt sehr um ihr leben kämpfen dürfen.
Es geht ihr eigentlich sehr gut,auch wenn bei jedemkleinen wehwehchen immer wieder die allgegenwärtige Angst da ist sowas nochmal erleben zu müssen.
Ich kann nur sagen schätzt euch glücklich wenn ihr einen Hund habt,der im großen und ganzen sehr gesund ist,es gibt nichts schöneres....

Liebe Grüße von
Gerry,Angel,Néle und mir...
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #34
ich hab das thema heut erst entdeckt udn ich hatte gänsehaut beim lesen dieses ganze auf und ab ich kann mir vorstellen wie es dir erging =(
aber ich bin heilfroh das es deiner maus im mom super geht ich drück die daumen dass es immer so bleibt und du sie noch lange lange hast. Sie hat echt nen riesen lebenswillen =)
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #35
Wichtig

Hallo Engelchen
Habe dir eine NAchricht geschickt
Es ist super wichtig, mein Hund ist auch in Hannover hat auch AIHA ich habe so eine angst!!!!
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #36
Wenn sie in Hannover ist ist sie in guten Händen,die ersten Tage braucht dein Tier erstmal um sich zu erholen,aber sie ist sicher schon auf dem Weg der besserung.
Hab meine Maus nicht wieder erkannt wo ich sie wieder gesehen habe aber sie wurde dort sicher gut behandelt und ich kann jedem nur zu der TiHo Hannover raten.
Stehe aber für weitere Fragen gern zu deiner Verfügung.

Bin heut abend nochmal kurz on und schaue ob du dich gemeldet hast.

Liebe Grüße

A.Neumann
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #37
Es ist super wichtig, mein Hund ist auch in Hannover hat auch AIHA ich habe so eine angst!!!!
Wofür steht die Abkürzung AIHA? Autoimmune Hämolytische Anämie? Wäre nämlich ne Wortneuschöpfung von der Klinik.
Prinzipiell, wenn es das ist, keine Panik. Die meisten Hund schaffen das (Prognose liegt bei etwa 80%, wenn es rechtzeitig entdeckt wird). Das wichtigste ist, dass sie auf das Cortison anspringt, wenn nicht gibt es noch zwei weitere Medikamente. Und das mit dem Ausschleichen bei der Therapie wurde schon angesprochen, aber das ist eh erst in einem halben Jahr der Fall und das geschieht alles durch den Tierarzt.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

hab grad noch das hier gesehen:
Als ich das unglück gesehen hatte viel mir gleich auf das der Kot in viel Blut schwamm. (...) Es wurde dann beim Ultraschall festgestellt, das ihr Magen das Kortison nicht verträgt, es beginnt die Magenschleimhaut sich zu Verändern.
Du willst mir nicht allen Ernstes erzählen, ihr habt NUR das Cortison bekommen? Kein Ranitidin, Omeprazol oder ähnliches dazu? Weil wenn nicht, das wäre ... da fehlen mir die Worte. Zerstörung der Magenschleimhaut ist eine vollkommen normale Nebenwirkung auf das Cortison, nur sie ist halt so normal, dass man IMMER DOPPELTEN Magenschutz dazugeben muss, nicht erst dann, wenn der Magen schon kaputt geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tödliche Krankheit Beitrag #38
Doch sie hatte Magenunterstützende Mittel bekommen,aber es war anscheint nicht genug,als der Magen dann schon zeigte das es zu wenig war hat sie 2Verschiedene Säfte noch dazubekommen,wo sie mich immer für gehasst hat. Leider weiß ich die Namen nicht mehr genau!!!
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #39
Doch sie hatte Magenunterstützende Mittel bekommen,aber es war anscheint nicht genug,als der Magen dann schon zeigte das es zu wenig war hat sie 2Verschiedene Säfte noch dazubekommen,wo sie mich immer für gehasst hat. Leider weiß ich die Namen nicht mehr genau!!!
Ah ok, gut, alles andere hätte mich auch mehr als entsetzt von einer Uniklinik.
 
  • Tödliche Krankheit Beitrag #40
Hallo,mal ein kurzen Lagebericht.
Der Kurzen geht es mittlerweile sehr gut mit ihrer Krankheit sie ist jetzt etwas über 8Jahre ist top fit und lebt mit etwa 1 mal die woche ein viertel Tablette Azathioprin. Bin glücklich das ich damals die Entscheidung getroffen habe und zu den Ärzten gesagt habe sie sollen alles versuchen um ihr Leben zu retten auch wenn die aussichten ehr schlecht waren. Manche andere hätten in ihrem damaligen zustand gesagt erlösen,aber es wäre nicht die richtige entscheidung gewesen...
Obwohl ich dazu immer sagen muß,das es für viele Tiere das beste ist wenn sie sehr krank sind sie zu erlösen,aber dadurch das sie so jung war und die Chance bestand das sie noch ein schönes und langes Leben haben kann...

Liebe Grüße

P.S. Der Beitrag hatte einigen Leuten geholfen,deswegen würde ich mich über jede antwort freuen die Ihr auf den Beitrag gebt ,damit auch weiterhin anderen Hunden damit geholfen wird,da die Krankheit leider immernoch zu selten ist und viele Hunde an dieser Kankheit sterben einfach aus unwissen der Tierärzte.
 
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