Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen

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  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #1
D

Dave00

Guest
Wenn man meinen Hund streichelt wird er schlagartig wild und will spielen, wenn man das aber nun gerade nicht will springt er einen an.
Aber wenn ich ihm sage er soll aufhören ermutigt ihn das noch mehr und er dreht richtig auf?

Was mache ich falsch, bzw. kann ich versuchen damit er das nicht mehr macht.

Er ist jetzt knappe 7 Monate alt.
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #2
Das machen unsre beiden auch.

Wenn dein Hund so gar nicht darauf hören will, dann musst du eben ein bisschen grober werden. Wenn unsere beiden springen, sagen (oder brüllen mittlerweile oftmals, weil sie auch nicht hören wollen):"Nein, runter!" Und drücken sie an der Schädeldecke wieder auf den Boden. Caspar scnappt manchmal dann sogar nach mir, aber dann kriegt er eins auf die Schnauze. Denn ICH bin der Chef und ICH sage, wo es lnggeht und in nem Rudel läuft es nicht anders. Dat Alphatier wischt den Jungtieren auch schon mal eine, wenn sie unverschämt werden (aber nur leicht, ich tu ihnen nicht weh, will ich auch nicht)

Wenn er weiter springt, 0obwohl du es ihm strikt verboten hats, wieder runterdrücken und auch eins leicht auf die Schnauze geben und streng "nein" sagen. Wenn er nach dem Verbot nicht mehr springt, immer loben!
Das ist ganz wichitg!
Unsre beiden lernens auch langsam, zumindest Eddi springt nicht mehr und Caspar noch ein bisschen.
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #3
Also ich stimme gold_Fish zu. Du musst inh immer runterdrücken ich glaube das ist so änlich wie unterwerfen. Und das mit einen Klapps auf die Schnauze geben ist auch nicht schlimm, denn wie schon gesagt im Rudel wird das auch mit den Wölfen gemacht die "aufmucken":065:

Eins ist ganz wichtig, Du musst immer konsekquenz sein und bleiben *hoffe ich habs richtig geschrieben*:mrgreen:
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #4
Ich danke euch beiden.

Aber wenn ich zum beispiel auch mit ihm spiele, und dann nicht mehr will, dann dreht er völlig durch, weil er voll im spielwahn ist.

Und ich hab dann nen schlechtes Gewissen weil ich ihm auch nicht alles verbieten will. Er ist doch so süß :roll:


Aber das mit dem runterdrücken will ich mal probieren
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #5
Hi DAve!

Um deine Rudelführung zu behalten und zu sichern, gehört es auch dazu, das Spiel anzufangen, wann du willst, aber auch dann aufzuhören wann du willst. Der Hund darf nicht das Spiel beenden, sondern du!

Wünsche dir viel Glück dabei.

LG

Natalie
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #6
Dein Hund ist ja noch ziemlich jung und noch nicht ausgewachsen, sicher wird er bald mit solchen Späßen aufhören und vernünftiger werden. Das ist nur eine Phase. Ansonsten stimme ich auch gold_Fish zu, ein kleiner Klaps auf die Nase kann nie schaden, wenns dir mal zu viel wird, und ist auch keinesfalls Tierquälerei.
Mit den besten Wünschen
Mati
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #7
Hey, auch wenn er süß ist: So unarten gewöhnt er sich an und dann ist es gar nicht mehr so süß!
Unsre beiden sind auch süß, aber das hindert nicht an einer konsequenten Erziehung.

Wusstet ihr übrigens, dass man mit Jagdh8unden auch n TEst machen muss???
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #8
Ich kenn das mit dem schlechten Gewissen, wenn man seinem Knuffi was verbietet:mrgreen:
Aber er darf es nicht Du musst bestimmen wann ihr spielt und wann ihr damit aufhört. Das ist ganz wichtig;)

Hmm... ignoriere in doch oder drück in so lang auf den Boden, biss er aufhöert.
Hab ich mal in der Hundeschule gesehen die hatte auch das Problem allerdings mit einer Dogge:shock:
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #9
Ich kenn das mit dem schlechten Gewissen, wenn man seinem Knuffi was verbietet:mrgreen:
Aber er darf es nicht Du musst bestimmen wann ihr spielt und wann ihr damit aufhört. Das ist ganz wichtig;)

Hmm... ignoriere in doch oder drück in so lang auf den Boden, biss er aufhöert.
Hab ich mal in der Hundeschule gesehen die hatte auch das Problem allerdings mit einer Dogge:shock:

Ich hab nen Rotweiler/Schäferhund Mischling
Das mit dem ignorieren funktioniert nicht wirklich, entweder wird er dann ganz kirre oder er dreht sich im Krei und jagt seinen Schwanz
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #10
Wenn deine Hund dich anspringt, Ignoriere ihn (schau in eine andere richtung - nicht zu ihm) und drehe dich zur seite so das er mit den vorderpfoten wieder "runterplumst" - NICHT MIT DEN HÄNDEN RUNTER ODER WEG DRÜCKEN!!!!
Schau einfach trotzig zur seite schlage die Arme übereinander und zeige deinem Hund wie Uninteressant er Die im mom ist - und immer nur "cool" die Beine wegdrehen (nicht den Hund treten)!!!

Lieben Gruß
Angéla
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #11
Ignorieren finde ich gut...es dauert vielleicht länger aber es klappt!
Am besten ist wenn er spring ignorier ihn vollkommen!
Vielleicht geh auch weg...er wird nach einer Zeit draufkommen springen ....kein streicheln....nicht springen....Streicheln!
Hunde sind nicht dumm!
Und wenn er seinen Schwanz nachjagt lass ihn!
Mfg
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #12
Hallo,

also...es tut mir leid, aber zu dem was ich hier lese, muss ich etwas loswerden:

Einen Welpen runterdrücken, Klaps auf die Nase, brüllen usw,.

Was macht ihr eigentlich, wenn der Welpe ausgewachsen ist? Messt ihr dann die Kräfte mit einem erwachsenen Tier?

Dazu kleine Anekdote:

Ein knapp 6 Monate alter Belgier (also noch nicht mal ausgewachsen), der immer öfter nach seinem Besitzer schnappte, wurde auf anraten des "Züchters" runtergedrückt. Man empfahl ausserdem sich auf ihn drauf zu legen. Der Besitzer musste aufgrund der Panik, die dieser Hund bekam, denn der Besitzer bekam die Beschwichtigungssignale gar nicht mit, mit mehreren Stichen im Krankenhaus genäht werden. Eine erzwungene Unterwerfung ist keine! Ein unten (ob seitlich oder auf dem Rücken liegender Hund) soll eine Beisshemmung (Demutsgeste) des "Gegners" auslösen.

Zuerst mal solltet ihr ruhig reagieren, denn das demonstriert dem Welpen/Hund Eure Souveränität. Der Boss in einem Rudel ist nicht zwangsläufig der physisch am stärksten ist, sondern der Rüde oder die Hündin ist Alpha, welche/r psychisch am stärksten ist.

Wenn der Hund agiert, wie auch immer, und ihr brüllt...Ihr also reagiert auf seinen "Blödsinn", dann hat der Hund in dem Moment Eure volle Aufmerksamkeit und Ihr ihn damit praktisch bestätigt. (Auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit).

Wenn meine Hunde "aufdrehen" kommt von mir eine klare Ansage: "Pfui ist dass!" (Nicht gebrüllt, sondern mit scharfem, bstimmten Ton) "Platz" (ruhig aber bestimmt.) So bekomme ich Ruhe rein, werde nicht hektisch und die Hunde regen sich ab. Allerdings hebe ich das Kommando wieder auf, nicht der Hund, und belohne dann. Ich habe für jedes Kommando eine andere Tonlage und meine Hunde haben immer anhand meiner Stimme erkannt was Sache ist. Und immer die gleichen Kommandos. Wenn ich einmal "sitz" sage, dass andere mal "mach mal bitte sitz", dass nächste mal "setz dich", dann ist das keine klare Linie. Konkrete kurze Ansagen (Kommandos) mit weicher oder harter Stimme versteht ein Hund sehr schnell. Er weiss so, was er darf und was nicht. Durch Strafen werden keine erwünschten Verhaltensweisen vermittelt.

Es stimmt, dass ingorieren nicht immer funktioniert, aber es gibt auch andere Möglichkeiten seinen Hund in die Schranken zu weisen. Manche haben Erfolg mit einer Blumenspritze (Zitruswasser), andere "spucken" ihren Hund mit Wasser ins Gesicht wieder andere nehmen einen kleinen Sandsack o. ä. und werfen ihn dem Hund aufs Hinterteil. Aber mit den Händen...da wäre ich vorsichtig. Ich hatte tatsächlich immer die größten Erfolge durch ignorieren, was aber nicht bedeutet, dass ich zum Hund sage "geh weg" wenn er kommt oder ähnliches, sondern sie waren so lange "Luft" für mich, bis sie ein erwünschtes Verhalten zeigten.

Es kommt auch darauf an wie sensibel der Hund ist.

Ich habe wirklich schon sehr viele Hunde ausgebildet, aber weder musste ich brüllen, noch niederdrücken, noch auf die Nase "klapsen".

Dominante Hunde z.B. würden dadurch u.U. erst recht aggresiv werden.

Zum Umgang mit solchen potentiellen "Diktatoren":

Nicht den ganzen Tag einen gefüllten Napf herumstehen lassen. Ihr bestimmt, ob und wann es Futter gibt. Sollte sich der Hund bereits dominant verhalten, Kommando geben und erst nach Ausführung füttern. Auch kleinere Portionen per Handfütterung zählen dazu. Aber stets mit Kommando.
Eventuell den Hund hungern lassen. (Freilebende Wölfe oder Dingos hungern oft 48 Stunden und mehr!) Er muss lernen, dass ihr die Macht über den Nahrungsnachschub habt.
Nicht wahllos Hundespielzeug herumliegen lassen, sondern eines anbieten, nachdem der Hund ein Kommando ausgeführt hat.
Nicht auf Vorlieben und Abneigungen des Hundes eingehen.
Dem Hund keine erhöhte Sitzposition gestatten. Notfalls Sofa oder Sessel unattraktiv gestalten durch blockieren der Sitzfläche.
Keine Zerrspiele. Das Selbstvertrauen darf nicht noch gestärkt werden.
Nicht streicheln, wenn der Hund dazu auffordert und stumpt! Er verlangt in dem Moment! Ihr müsst aber die sozialen Kontakte bestimmen, nicht der Hund.
Den Proteingehalt des Futters reduzieren. (Lt. neuester Studien fördern bzw. steigern zu hohe Eiweismengen die Aggression, Hyperaktivität, und Impulsivität).

Ich hoffe Ihr versteht, wie ich das meine.

Gruss

Bettina



 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #13
Hallo Bettina, das klingt gut was du da geschrieben hast. Ich kenne es auch (wenn alles nix nützt) das man das Knie hochzieht wenn der Hund springt, so das er gegen das harte Knie springt. So merkt er das es unangenehme Folgen hat einen Menschen anzuspringen. Im Rudel werden sie auch von den Chefs weggebissen wenn sie zu übermütig werden
 
  • Mein Hund hört nicht auf Menschen anzuspringen Beitrag #14
Hallo Max&Moritz,

ja stimmt..."Knie vorm Bug", ist eine weitere Möglichkeit, die auch in vielen, meist älteren Hundebüchern, empfohlen wird.

Ich selbst habe damit allerdings weniger Erfolg gehabt.;)

Dave schreibt, dass es mit dem ignorieren nicht gut klappt und sein Hund evtl seinen Schwanz jagdt... Das ist eine Übersprungshandlung, d.h. der Hund ist in einem Konflikt.
Wichtig wäre ihn sofort mit irgendetwas abzulenken, damit sich solchen Verhaltensweisen nicht festigen.

Wenn in einem Rudel gemaßregelt wird, geht das meist ohne ernstere Verletzungen ab, d.h. es wird eher selten wirklich zugebissen. Es sei denn, der andere versucht sich, innerhalb des Rudels, zu expandieren, also die Rangleiter zu erklimmen. In der Regel langt vom Ranghöheren Tier schon ein anrempeln, hin und wieder wird der "Aufmüpfige" über den Haufen gerannt, oder ihm auch nur die volle "Breitseite" demonstriert usw.....und meist wirkt schon einfaches Imponiergehabe, um den anderen die Stärke zu demonstrieren und diesen zu beeindrucken.

Zimen schreibt hierzu, dass es fatal wäre, wenn ein Rudel durch verletzte Tiere nicht mehr intakt ist. Ernstkämpfe gibt es eher selten und die gibt es in der Regel nur, wenn der Zweite des Rudels die Position des Alpha in Frage stellt, also er selbst Alpha werden möchte.

LG
Bettina
 
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