- Hauskatze zweitweise sehr aggressiv Beitrag #1
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daniel_b
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Hallo zusammen,
möchte mal unser Problem schildern, ich hoffe, jemand könnte mit einem guten Rat oder Erfahrungsbericht helfen.
Und zwar haben wir eine Katze, 7,5 J alt, kastriert, hatte nie selbst Babys und wird als reine Wohnungskatze gehalten.
Wir haben sie mit 6 Wochen geholt, nach dem Durchlesen mehrerer Beiträge in diesem Forum weiß ich inzwischen, dass dies die Ursache für Ihre Verhaltensunauffälligkeiten sein könnte.
Zu uns - meiner Frau und mir - ist die Katze meistens sehr lieb, sie ist sicherlich in einem besonders hohen Masse auf uns fixiert, sie ist sehr verschmust.
Zu Besuchern ist sie meistens eher unfreundlich, sie reagiert gereizt bis aggressiv auf ziemlich jede Art Aufmerksamkeit, möchte aber meistens dabei bleiben und die Situation eingehend "beobachten".
Unser allergrößtes Problem ist jedoch die immer wieder unter ganz bestimmten Voraussetzungen auftretende hochgradige Aggressivität uns gegenüber!

Eine sehr typische solche Situation sieht wie folgt aus:
Katze sitzt am Fenster (in unserer alten Wohnung hatten wir noch keinen Balkon) und beobachtet das Geschehen. (In der alten Wohnung - Erdgeschoss - ist sie in solchen Situationen leider immer wieder von spielenden Kindern direkt geärgert worden). In der neuen Wohnung, in der wir seit wenigen Monaten leben, darf sie auch auf den (gesicherten) Balkon raus, wir haben sehr gehofft, dass es sie ein Bisschen beruhigt. Nun ist es aber leider so, dass sie früher an m Fenster und jetzt aufm Balkon extrem aggressiv auf jeden Versuch reagiert, sich ihr nur nähern, oder einfach auch nur den Balkon zu betreten, während sie sich dort aufhält. Wenn man Glück hat, faucht sie nur, sie kann aber auch direkt und extrem aggressiv angreifen (anspringen, kratzen, beißen), so als würde sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ihr Revier verteidigen. Vielleicht ist es auch "nur" Angst-Aggression, wobei mir nicht klar ist, wovor sie Angst haben könnte.
Die Situation ist für uns insofern sehr sehr heikel, als wir ein kleines Baby haben und uns ernsthafte Sorgen machen, ob's auf Dauer gut geht. Es wäre für uns ein Realität gewordener Albtraum, eine absolute Horrorvorstellung, wenn wir uns für eine Trennung von der Katze entscheiden müssten
BTW: das Verhalten der Katze hat sich mit dem Kind eigentlich nicht geändert, weder zum Positiven noch zum Negativen. Wie gesagt, solche Anfälle hatte sie schon immer.
Wenn sie sich etwas vernachlässigt fühlt, kommt sie und fordert ihre Schmuseeinheiten, das Kind wird grundsätzlich wahrgenommen, ohne dass - negative oder positive - Emotionen erkennbar sind.
Seht ihr vielleicht einen Weg, solch aggressives Verhalten wirksam und dauerhaft zu bekämpfen? Hat jemand von Euch schon mal etwas ähnliches erlebt?
Heute ist ein schwerer Tag für mich. Ich hatte mich so gefreut, dass sie unser Neugeborenes Kind absolut ruhig und nicht wie jeden Besucher aufgenommen hat. Seit sie mich aber heute angegriffen hat, beschäftigt mich die Frage, ob eine Trennung nicht vielleicht doch der einzig vernünftige Weg wäre.
Leute, auch wenn's hier etwas sachlich und nüchtern rüberkommt, ich liebe meine Katze total, eine solche Trennung wäre für mich die größtmögliche Tragödie. Ich kann es aber gleichzeitig nicht verantworten, mein eigenes Kind permanent solchen unkalkulierbaren Risiken auszusetzen.
Viele Grüße
Daniel
möchte mal unser Problem schildern, ich hoffe, jemand könnte mit einem guten Rat oder Erfahrungsbericht helfen.
Und zwar haben wir eine Katze, 7,5 J alt, kastriert, hatte nie selbst Babys und wird als reine Wohnungskatze gehalten.
Wir haben sie mit 6 Wochen geholt, nach dem Durchlesen mehrerer Beiträge in diesem Forum weiß ich inzwischen, dass dies die Ursache für Ihre Verhaltensunauffälligkeiten sein könnte.
Zu uns - meiner Frau und mir - ist die Katze meistens sehr lieb, sie ist sicherlich in einem besonders hohen Masse auf uns fixiert, sie ist sehr verschmust.
Zu Besuchern ist sie meistens eher unfreundlich, sie reagiert gereizt bis aggressiv auf ziemlich jede Art Aufmerksamkeit, möchte aber meistens dabei bleiben und die Situation eingehend "beobachten".
Unser allergrößtes Problem ist jedoch die immer wieder unter ganz bestimmten Voraussetzungen auftretende hochgradige Aggressivität uns gegenüber!
Eine sehr typische solche Situation sieht wie folgt aus:
Katze sitzt am Fenster (in unserer alten Wohnung hatten wir noch keinen Balkon) und beobachtet das Geschehen. (In der alten Wohnung - Erdgeschoss - ist sie in solchen Situationen leider immer wieder von spielenden Kindern direkt geärgert worden). In der neuen Wohnung, in der wir seit wenigen Monaten leben, darf sie auch auf den (gesicherten) Balkon raus, wir haben sehr gehofft, dass es sie ein Bisschen beruhigt. Nun ist es aber leider so, dass sie früher an m Fenster und jetzt aufm Balkon extrem aggressiv auf jeden Versuch reagiert, sich ihr nur nähern, oder einfach auch nur den Balkon zu betreten, während sie sich dort aufhält. Wenn man Glück hat, faucht sie nur, sie kann aber auch direkt und extrem aggressiv angreifen (anspringen, kratzen, beißen), so als würde sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln ihr Revier verteidigen. Vielleicht ist es auch "nur" Angst-Aggression, wobei mir nicht klar ist, wovor sie Angst haben könnte.
Die Situation ist für uns insofern sehr sehr heikel, als wir ein kleines Baby haben und uns ernsthafte Sorgen machen, ob's auf Dauer gut geht. Es wäre für uns ein Realität gewordener Albtraum, eine absolute Horrorvorstellung, wenn wir uns für eine Trennung von der Katze entscheiden müssten
BTW: das Verhalten der Katze hat sich mit dem Kind eigentlich nicht geändert, weder zum Positiven noch zum Negativen. Wie gesagt, solche Anfälle hatte sie schon immer.
Wenn sie sich etwas vernachlässigt fühlt, kommt sie und fordert ihre Schmuseeinheiten, das Kind wird grundsätzlich wahrgenommen, ohne dass - negative oder positive - Emotionen erkennbar sind.
Seht ihr vielleicht einen Weg, solch aggressives Verhalten wirksam und dauerhaft zu bekämpfen? Hat jemand von Euch schon mal etwas ähnliches erlebt?
Heute ist ein schwerer Tag für mich. Ich hatte mich so gefreut, dass sie unser Neugeborenes Kind absolut ruhig und nicht wie jeden Besucher aufgenommen hat. Seit sie mich aber heute angegriffen hat, beschäftigt mich die Frage, ob eine Trennung nicht vielleicht doch der einzig vernünftige Weg wäre.
Leute, auch wenn's hier etwas sachlich und nüchtern rüberkommt, ich liebe meine Katze total, eine solche Trennung wäre für mich die größtmögliche Tragödie. Ich kann es aber gleichzeitig nicht verantworten, mein eigenes Kind permanent solchen unkalkulierbaren Risiken auszusetzen.
Viele Grüße
Daniel