Mal wieder: Hilfe bei der Hundeanschaffung

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  • Mal wieder: Hilfe bei der Hundeanschaffung Beitrag #1
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Hazel

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Ich bin neu hier im Forum, daher erstmal: Hallo alle zusammen!

Ich habe da gleich mal mehrere Fragen zur Hundehaltung. Ich habe schon viel im Forum gelesen, aber zu einigen Dingen hätte ich gerne mal eure direkte Meinung.


Meine Verlobte und ich überlegen schon seit längerem uns einen Hund anzuschaffen. Auch wir haben das Problem, dass wir beide berufstätig sind Allerdings bin ich Lehrer und habe so dass Glück, dass ich an mehreren Tagen der Woche spätestens gegen 13.30 Uhr zu Hause sein kann. Außerdem arbeitet meine Verlobte im Schichtdienst, ist also ab und an auch vormittags zu Hause und dann wäre da auch noch mein Vater, der sich gerne um einen Hund kümmern würde, so dass der Hund wahrscheinlich höchstens ab und zu länger als 4-5 Stunden allein wäre. Das wäre doch vertretbar, oder meint ihr nicht?


Wir haben ein Haus mit großem Garten und eine Überlegung wäre, eine Hundeklappe mit Sensor einzubauen, so dass der Hund, auch wenn keiner da ist, nach draußen kann um sich zu erleichtern. Oder würdet ihr davon aus irgendwelchen Gründen abraten (ja, ich habe den Thread weiter unten von Wuffie gelesen)? Sollte man dann vielleicht auch eine Hundehütte nach draußen stellen?


Dann ist da noch die Frage nach der Hunderasse: gefallen tun uns besonders Golden Retriever, Jack-Rusell-Terrier und Beagle. Bei den beiden letztgenannten haben wir aber gelesen, dass man als Hundeanfänger (das wären wir) die Finger davon lassen sollte (starkes Temperament, braucht Erfahrung in der Erziehung etc.). Was meint ihr? Vielleicht nehmen wir auch einfach eine süße Mischung :D



Und die letzte Frage: wir würden gerne einen Welpen nehmen. Ich hätte 6 Wochen in den Sommerferien Zeit bei ihm zu sein, ihm die grundlegenden Dinge beizubringen (Stubenreinheit etc.). Danach würde es zwangsweise losgehen, dass der Hund schon daran gewöhnt sein müsste, zumindest erstmal kürzere Zeitabschnitte alleine zu sein, da mein Vater nun auch nicht immer Zeit hat, den ganzen (!) Vormittag mit dem Hund zu verbringen. Ist das dann schon möglich oder würdet ihr sagen: bis zu xx Monaten kann man den Hund gar nicht alleine lassen?

Vielen Dank schon mal für die Antworten!
Grüße!
Bernd
 
  • Mal wieder: Hilfe bei der Hundeanschaffung Beitrag #2
Bernd, ich denke einiges hängt vom Hund ab.

Als Rambo bei uns einzog, war er ungepflegt, unerzogen, ungeprägt, total verlottert und hatte als Alternative das Tierheim. Da wir ihn bereits in Ferienpflege hatten, ging uns das nicht in den Kopf und so nahmen wir ihn auf. Ich vollzeit berufstätig, mein Freund damals noch vollzeit Student. Rambo war - zu unserem Erstaunen - stubenrein. Alles andere konnte er nicht, keine Befehle, kein Laufen an der Leine. Er kam mit den 8 Stunden allein daheim gut klar. Bevor jetzt einer brüllt: DAMALS wusste ich es nicht besser. Dann warf mir mal einer Tierquälerei vor und ich bat unseren TA um Rat. Der hatte den verlotterten Hund gesehen und meinte, Rambo sieht inzwischen gut aus, hat sich gut gemacht und kommt sehr offensichtlich damit klar. Und damit wäre das schon ok. Mit der Elternzeit war ich natürlich dann viel daheim, . Mit Beginn des Studium hätten sich die Zeiten neu verschoben, aber es wären nicht so viele Stunden geworden wie früher. Dann wurde unsere Jüngste schwerkrank, alles war anders, ich kaum daheim weil in der Klinik, mein Mann inzwischen vollzeit auf 40 StundenWoche und mit einem Kleinkind daheim. Und wieder packte er es gut. Inzwischen haben wir einen zweiten Hund dazu, die Zeiten sind wieder geregelter.

Cora holten wir als Welpe, letztes Jahr im Herbst. Ich hatte 6 Wochen, um dem Hund die Grundzüge von stubenrein zu zeigen. In ihrem Fall hatten wir Glück, denn sie begreift sehr schnell und ist sehr wissbegierig. Als meine Uni wieder anfing, hatte sie das Grundprinzip begriffen und der Boden blieb in meiner Abwesenheit sauber. Ans Allein bleiben musste sie sich schnell gewöhnen, da ich morgens die Kinder in den KiGa gebracht hab - das waren 10 Minuten - aber der Rambo war ja da und so wurde das nie ein Problem. Kritischer ist es, wenn ich jetzt mit Rambo allein zum TA fahre zur Blutabnahme, da kann ich den Wirbelwind nicht brauchen und dann ist sie natürlich unglücklich, wenn sie allein bleiben muss. Ein Ochsenziemer (ein besonders geliebtes Leckerli) versüßt ihr das ganze aber gut.

Mit Hundeklappen kenn ich mich nicht aus, würde bei uns gar nicht gehen und stand nie zur Debatte.

Und ja, Terrier als Anfangshund werden nicht empfohlen ... aber ich würd sie auch nicht ausschließen. Mit einer guten Hundeschule an der Seite ist auch das zu schaffen. man muss nur Konsequenz lernen und durchziehen. Unser erster war ja auch ein Terrier - ein Dickkopf vor dem Herrn ist Rambo allemal :)

Wenn du noch was wissen magst, frag. Ich muss jetzt erstmal Kinder holen :)
 
  • Mal wieder: Hilfe bei der Hundeanschaffung Beitrag #3
Hallo Bernd und herzlich Willkommen hier im Forum.

Meine Verlobte und ich überlegen schon seit längerem uns einen Hund anzuschaffen. Auch wir haben das Problem, dass wir beide berufstätig sind Allerdings bin ich Lehrer und habe so dass Glück, dass ich an mehreren Tagen der Woche spätestens gegen 13.30 Uhr zu Hause sein kann. Außerdem arbeitet meine Verlobte im Schichtdienst, ist also ab und an auch vormittags zu Hause und dann wäre da auch noch mein Vater, der sich gerne um einen Hund kümmern würde, so dass der Hund wahrscheinlich höchstens ab und zu länger als 4-5 Stunden allein wäre. Das wäre doch vertretbar, oder meint ihr nicht?

Also,das ist schon eine lange Zeit.Vielleicht findet ihr ja eine Möglichkeit
das zwischendurch wer für eine Gassi-Runde kommt.Damit wäre dem Hund schon sehr geholfen.

Wir haben ein Haus mit großem Garten und eine Überlegung wäre, eine Hundeklappe mit Sensor einzubauen, so dass der Hund, auch wenn keiner da ist, nach draußen kann um sich zu erleichtern. Oder würdet ihr davon aus irgendwelchen Gründen abraten (ja, ich habe den Thread weiter unten von Wuffie gelesen)? Sollte man dann vielleicht auch eine Hundehütte nach draußen stellen?

Das mit der Klappe wäre schon eine Idee.Nur muß der Hund auch den Umgang damit lernen.

Dann ist da noch die Frage nach der Hunderasse: gefallen tun uns besonders Golden Retriever, Jack-Rusell-Terrier und Beagle. Bei den beiden letztgenannten haben wir aber gelesen, dass man als Hundeanfänger (das wären wir) die Finger davon lassen sollte (starkes Temperament, braucht Erfahrung in der Erziehung etc.). Was meint ihr? Vielleicht nehmen wir auch einfach eine süße Mischung :D

Am besten ihr nehmt den Hund,den ihr leiden mögt und dem ihr von der Auslastung auch gerecht werden könnt.

Und die letzte Frage: wir würden gerne einen Welpen nehmen. Ich hätte 6 Wochen in den Sommerferien Zeit bei ihm zu sein, ihm die grundlegenden Dinge beizubringen (Stubenreinheit etc.). Danach würde es zwangsweise losgehen, dass der Hund schon daran gewöhnt sein müsste, zumindest erstmal kürzere Zeitabschnitte alleine zu sein, da mein Vater nun auch nicht immer Zeit hat, den ganzen (!) Vormittag mit dem Hund zu verbringen. Ist das dann schon möglich oder würdet ihr sagen: bis zu xx Monaten kann man den Hund gar nicht alleine lassen?

Kommt darauf an,was für einen Hund uhr nehmt und wie alt er ist,wenn er zu euch kommt.Je jünger desto mehr Zeit müßt ihr investieren.Und bei einem jungen Welpen werden 6 Wochen wohl nicht ausreichen,um ihn dann
Für die von dir angegebene Zeit alleine zu lassen.

Sonst schaut euch doch auch mal ruhig etwas ältere Hunde an.Die haben meistens schon eine Grundordnung.
 
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