- Kastration für den Frieden? Beitrag #1
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zusa
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu im Forum und habe ein Problem, was mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet.
Ich bin stolze aber auch etwas traurige Besitzerin drei süßer Kaninchen, zwei Weibchen und ein Männchen.
Vor ca. einem dreiviertel Jahr habe ich das Kaninchen einer Freundin aufgenommen, da diese zwei Katzen hält und sich nicht mehr ausreichend um die kleine Dame kümmern konnte. Die Kaninchendame st nun etwa zwei Jahre alt und ein echtes Schätzchen, sehr auf den Menschen fixiert und liebebedürftig.
Da ich tagsüber nur wenig zu Hause bin und die Kleine daher recht oft alleine war, habe ich beschlossen, ein zweites Kaninchen aufzunehmen. Leider entpuppte sich der vermeintliche Bock als ein Weibchen und der Zickenterror blieb nicht aus. An eine gemeinsame Haltung war nicht zu denken. Ich denke, dass mein zweijähriges Weibchen einfach schon viel zu lang allein gelebt hatte. Da ich bis dahin jedoch beide Mädels sehr ins Herz geschlossen hatte, entschloss ich mich zu dem "sicheren" Kauf eines Männchens, welches die Situation 'entschärfen' sollte. Das Männchen (Juan) lebt mit dem jüngeren Weibchen (Jojo) zusammen und die beiden lieben sich sehr. Auch mit meinem älteren Weibchen (Mary) verstand es sich sehr gut. Die Gute war zwar immer noch allein in ihrem Käfig, hatte aber immerhin während des Auslaufs männliche Gesellschaft.
Als die Geschlechtsreife eintraf, ließ ich Juan kastrieren. Seitdem klappt es zwischen den Beiden jedoch gar nicht mehr. Beide verhalten sich sehr aggressiv gegeneinander, obwohl sie sich vorher recht gut verstanden haben. Das geht jetzt seit etwa einem halben Jahr so. Ich habe bereits mehrfach versucht auf verschiedenste Weise die beiden neu zu vergesellschaften, aber es funktioniert nicht. Sie verbeißen sich ineinander. Danach greift Juan auch teilweise das jüngere Weibchen an, obwohl die Beiden sonst unzertrennlich sind.
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Mary und Juan sich nach der Kastration weiterhin verstehen. Aber Fehlanzeige... Mary war zudem immer sehr stubenrein, doch nun markiert sie während des Auslaufs um den Käfig der anderen Beiden herum, und zwar so dermaßen, dass ich ständig wischen muss und hinterherputzen muss. Zudem ist der Auslauf für sie wenig entspannend, da sie nur auf den Käfig von Juan fixiert ist. Dieser läuft innen gleichermaßen Amok. Die Kaninchen beißen sich sogar durch die Käfigstäbe...
Ich habe nun darüber nachgedacht, Mary kastrieren zu lassen. Diese Überlegung hatte ich schon mehrfach, da sie auch ständig scheinschwanger ist. Seit sie bei mir ist schon fünfmal. Jedoch weiß ich nicht, ob das in ihrem Alter was eine Verhaltensänderung betrifft, noch sinnvoll ist. Ist ja auch ein hohes Risiko, wie man mehrfach lesen kann.
Würde sich ihr Verhalten gegenüber den anderen beiden Kaninchen möglicherweise verbessern?
Leider kann ich nicht beurteilen, inwieweit Juan in diesem Fall anders auf sie reagieren würde..!? Hat jemand von euch mit einem ähnlichen Fall Erfahrung?
Ich bin echt verzweifelt, da ich keines der drei Kaninchen weggeben möchte, die Situation so aber zu schwierig ist und die Kaninchen nicht glücklich sind, glaube ich. Zudem liebe ich die beiden Mädels über alles. Juan ist sehr scheu und unzugänglich für den Menschen, aber sehr eng mit dem jüngeren Weibchen.
Könnt ihr mir einen Rat geben? Bitte entschuldigt die Textfülle!
Viele Grüße
Zusa
ich bin neu im Forum und habe ein Problem, was mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet.
Ich bin stolze aber auch etwas traurige Besitzerin drei süßer Kaninchen, zwei Weibchen und ein Männchen.
Vor ca. einem dreiviertel Jahr habe ich das Kaninchen einer Freundin aufgenommen, da diese zwei Katzen hält und sich nicht mehr ausreichend um die kleine Dame kümmern konnte. Die Kaninchendame st nun etwa zwei Jahre alt und ein echtes Schätzchen, sehr auf den Menschen fixiert und liebebedürftig.
Da ich tagsüber nur wenig zu Hause bin und die Kleine daher recht oft alleine war, habe ich beschlossen, ein zweites Kaninchen aufzunehmen. Leider entpuppte sich der vermeintliche Bock als ein Weibchen und der Zickenterror blieb nicht aus. An eine gemeinsame Haltung war nicht zu denken. Ich denke, dass mein zweijähriges Weibchen einfach schon viel zu lang allein gelebt hatte. Da ich bis dahin jedoch beide Mädels sehr ins Herz geschlossen hatte, entschloss ich mich zu dem "sicheren" Kauf eines Männchens, welches die Situation 'entschärfen' sollte. Das Männchen (Juan) lebt mit dem jüngeren Weibchen (Jojo) zusammen und die beiden lieben sich sehr. Auch mit meinem älteren Weibchen (Mary) verstand es sich sehr gut. Die Gute war zwar immer noch allein in ihrem Käfig, hatte aber immerhin während des Auslaufs männliche Gesellschaft.
Als die Geschlechtsreife eintraf, ließ ich Juan kastrieren. Seitdem klappt es zwischen den Beiden jedoch gar nicht mehr. Beide verhalten sich sehr aggressiv gegeneinander, obwohl sie sich vorher recht gut verstanden haben. Das geht jetzt seit etwa einem halben Jahr so. Ich habe bereits mehrfach versucht auf verschiedenste Weise die beiden neu zu vergesellschaften, aber es funktioniert nicht. Sie verbeißen sich ineinander. Danach greift Juan auch teilweise das jüngere Weibchen an, obwohl die Beiden sonst unzertrennlich sind.
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Mary und Juan sich nach der Kastration weiterhin verstehen. Aber Fehlanzeige... Mary war zudem immer sehr stubenrein, doch nun markiert sie während des Auslaufs um den Käfig der anderen Beiden herum, und zwar so dermaßen, dass ich ständig wischen muss und hinterherputzen muss. Zudem ist der Auslauf für sie wenig entspannend, da sie nur auf den Käfig von Juan fixiert ist. Dieser läuft innen gleichermaßen Amok. Die Kaninchen beißen sich sogar durch die Käfigstäbe...
Ich habe nun darüber nachgedacht, Mary kastrieren zu lassen. Diese Überlegung hatte ich schon mehrfach, da sie auch ständig scheinschwanger ist. Seit sie bei mir ist schon fünfmal. Jedoch weiß ich nicht, ob das in ihrem Alter was eine Verhaltensänderung betrifft, noch sinnvoll ist. Ist ja auch ein hohes Risiko, wie man mehrfach lesen kann.
Würde sich ihr Verhalten gegenüber den anderen beiden Kaninchen möglicherweise verbessern?
Leider kann ich nicht beurteilen, inwieweit Juan in diesem Fall anders auf sie reagieren würde..!? Hat jemand von euch mit einem ähnlichen Fall Erfahrung?
Ich bin echt verzweifelt, da ich keines der drei Kaninchen weggeben möchte, die Situation so aber zu schwierig ist und die Kaninchen nicht glücklich sind, glaube ich. Zudem liebe ich die beiden Mädels über alles. Juan ist sehr scheu und unzugänglich für den Menschen, aber sehr eng mit dem jüngeren Weibchen.
Könnt ihr mir einen Rat geben? Bitte entschuldigt die Textfülle!
Viele Grüße
Zusa